Emirates Preispolitik - Überblick und Ausblick


Hausarbeit, 2011
14 Seiten, Note: 1,3
Anonym

Leseprobe

I Inhaltsverzeichnis

II Abbildungsverzeichnis

III Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das Unternehmen Emirates
2.1 Allgemein
2.2 Entwicklung
2.3 Die Zukunft

3. Preis als Markenaussage

4. Preispolitik der Flugbranche

5 Resümee

IV Literaturverzeichnis

II Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Gewinn aus dem Geschäftsbericht 2009/2010 Emirates

III Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

Wo das Drehkreuz einer Fluggesellschaft liegt, ent­scheidet über ihre Rolle im globalen Wettbewerb. Und da sich die Kräfteverhältnisse in der Weltwirt­schaft nach Osten verschieben, wird Emirates jeden Tag stärker. Emirates versteht sich als Globalisie­rungsbeschleuniger bzw. globale Drehscheibe für Verkehr von anderswo. Dubai hat die perfekte geographische Lage zwischen drei Kontinenten und zieht den Flugver­kehr magisch an.[1] Wie eine Wüstenblume das Was­ser, so saugt Emirates mit seinem Geschäftsmodell Passagier- und Güterströme auf – vorbei an den eta­blierten Drehkreuzen, insbesondere in Europa. Die­ser Effekt wird sich durch die Einführung des Emis­sionshandels in der Europäischen Union verstärken.[2]

Die europäischen Fluggesellschaften müssen ab 2012 für den Emissionshandel etwa 3 Mrd. Euro Zusatzkosten veranschlagen. Warum sollten außer­europäische Fluggesellschaften zum Beispiel auf ei­nem Flug von Indien nach New York das Drehkreuz Frankfurt ansteuern und die CO2-Abgabe zahlen, wenn sie diese Route über Dubai ohne Zusatzkosten abwickeln können? Dadurch kann Emirates Ihre Kunden locken und viel günstigere Tickets anbieten als Europäische Fluggesellschaften. Darüber hinaus ist der Treibstoff in Dubai nicht so teuer wie in der EU, es gibt kein Nachtflugverbot und die Gebühren für Flughafennutzung und Flugsiche­rung betragen nur ein Fünftel der Werte in Frankfurt und die Kapazitäten werden permanent erweitert. Der Standort bietet gewaltige Wachstumschancen: Im Umkreis von acht Flugstunden lebt rund die Hälf­te der Weltbevölkerung – insbesondere in den auf­strebenden Nationen China und Indien.

2 Das Unternehmen Emirates

2.1 Allgemein

Emirates ist eine staatliche Fluggesellschaft und wurde im Jahr 1985 in den Arabischen Emiraten gegründet. Der Erfolg der Airline begann im Jahr 1985 mit zwei geleasten Boeing 737. Nach 25 Jahren kann man nun sagen, dass Emirates zu einer der am stärksten wachsenden Fluggesellschaften der Welt geworden ist und mehr als 100 Destinationen auf sechs Kontinenten anfliegt.[3] Von Anfang hatte Emirates’ die Vision, die erste globale Airline der Welt zu werden mit hoher Qualität statt Quantität und den Reisenden von heute und morgen ein Höchstmaß an Komfort und Service zu bieten. Mit dem Drehkreuz Dubai, das im Zentrum der globalen Verkehrsströme liegt, verfügt Emirates über den idealen Heimatflughafen um diese globale Vision erfolgreich umzusetzen. Die Emirates Group besteht zum größten Teil aus der Airline und weiteren touristischen Bereichen wie z.B. Emirates SkyCargo (Logistik), Skywards (Kundenbindungs- bzw. Vielfliegerprogramm), Emirates Hotels & Resorts

2.2 Entwicklung

Der 26-jährige Ahmad Bin Said Al Maktum hat am Anfang einen Scheck über 10.000.000 Dollar von seinem Neffen in die Hand gedrückt bekommen. Ahmad wollte eine Fluggesellschaft gründen. Und der begann mit dem Geld zwei ausrangierte Jets aus Pakistan zu leasen. Das war 1985: die Geburtsstunde von Emirates. 25 Jahre lang hat Scheich Ahmad aus dem Nichts eine der profitabelsten, expansionsstärksten Airlines der Welt aufgebaut[4] - die inzwischen sogar etablierte Fluglinien wie die Lufthansa beeindruckt. Jetzt hat Mohammed, mittlerweile selbst Herrscher von Dubai, einen neuen Auftrag für Onkel Ahmad. Bisher war die Strategie des 51-Jährigen denkbar einfach: Mehr, mehr, mehr. 90 A-380-Jets hat Emirates unter seiner Führung bei Airbus geordert, viermal so viel wie jeder andere Wettbewerber.[5] Die Riesenflieger sollen Menschen aus aller Welt nach Dubai bringen, das einst so abgelegene Wüstennest zur wichtigsten Drehscheibe des globalen Flugverkehrs machen. Es ist Ahmad Al Maktums Verdienst, dass die Staatslinie trotz des aggressiven Wachstums fast immer Profit gemacht hat. Schließlich ist er nicht nur Manager, sondern auch Chef von Dubais Luftfahrt- und der Verkehrsbehörde. Kaum verwunderlich also, dass die Gebühren am staatlichen Dubai International Airport nur einen Bruchteil so hoch sind wie in Europa, dass es kaum Nachtflugverbote gibt und gar keine Gewerkschaften. Nicht einzelne Bereiche müssen Gewinn machen, sondern Dubai insgesamt.

[...]


[1] http://www.dubainews.de/geographische-lage

[2] http://news.fluege.de/flugrecht/emissionshandel-eu-benennt-4000-airlines/4018.html

[3] www.emirates.com

[4] http://www.worldairlineawards.com/

[5] www.airbus.com

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
Emirates Preispolitik - Überblick und Ausblick
Hochschule
International School of Management, Standort München
Note
1,3
Jahr
2011
Seiten
14
Katalognummer
V203501
ISBN (eBook)
9783656300656
ISBN (Buch)
9783656300830
Dateigröße
532 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Marketing Mix Emirates, Arabische Airlines
Arbeit zitieren
Anonym, 2011, Emirates Preispolitik - Überblick und Ausblick, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/203501

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