1. Einleitung 3
2. Trennung zwischen Psychologie und Ökonomie 4
3. Das ökonomische Verhaltensmodell „homo oeconomicus“ 5
3.1. Verhaltensbeeinflussung mit dem Mittel der Anreize 6
3.2. Einschränkungen im freien Handeln 6
3.3. Die Individuen sind auf ihren eigenen Vorteil bedacht 7
4. Grenzen des Verhaltensmodells „homo oeconomicus“ – Treffpunkt zwischen Psychologie und Ökonomie 7
5. Begegnung zwischen Archetypen und ökonomischer Psychologie 9
Chancen archetypischer Betrachtungsweisen 9
Literaturverzeichnis 13
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Trennung zwischen Psychologie und Ökonomie
3. Das ökonomische Verhaltensmodell „homo oeconomicus“
3.1. Verhaltensbeeinflussung mit dem Mittel der Anreize
3.2. Einschränkungen im freien Handeln
3.3. Die Individuen sind auf ihren eigenen Vorteil bedacht
4. Grenzen des Verhaltensmodells „homo oeconomicus“ – Treffpunkt zwischen Psychologie und Ökonomie
5. Begegnung zwischen Archetypen und ökonomischer Psychologie
Chancen archetypischer Betrachtungsweisen
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit hinterfragt das menschliche Selbstverständnis in der Wirtschaft und beleuchtet das Zusammenwachsen von ökonomischen und psychologischen Aspekten. Ziel ist es, den „homo oeconomicus“ kritisch zu reflektieren und alternative Zugänge, wie etwa archetypische Betrachtungsweisen im Coaching, auf ihre Relevanz für moderne Managemententscheidungen zu untersuchen.
- Kritische Analyse des Modells „homo oeconomicus“
- Überwindung der Trennung zwischen Ökonomie und Psychologie
- Integration psychologischer Faktoren in wirtschaftliches Handeln
- Einsatz archetypischer Ansätze und Traumdeutung im Management-Coaching
Auszug aus dem Buch
Karriere durch Abschied vom «Prinzip rationaler Verblödung»: Träumend zum Erfolg?
Hamburg (dpa) – Johann Wolfgang von Goethe hatte ein Faible für das Unerklärliche. «Wir wandeln alle in Geheimnissen», schrieb der große Dichter und Denker in seinen «Maximen und Reflexionen», «wir sind von einer Atmosphäre umgeben, von der wir noch gar nicht wissen, was sich alles in ihr regt und wie es mit unserem Geiste in Verbindung steht.» Und Goethe fuhr fort: «So viel ist wohl gewiss, dass in besonderen Zuständen die Fühlfäden unserer Seele über ihre körperlichen Grenzen hinaus reichen können.»
Was bereits Goethe einst bewegte, auch seine Offenheit für noch Unfassbares, das hat die Supervisorin und Manager-Trainerin Birgitt Morrien aus Köln zu ihrem Programm gemacht. «Dream Guidance» nennt die 43-jährige ihre Methode, die Träume dazu nutzt, verborgene Fähigkeiten und Wünsche zu erkennen und diese nicht allein im Arbeitsalltag von Firmenmanagern umzusetzen. Morriens Credo in der vernunftbetonten Welt der Wirtschaftsführer und darüber hinaus: Schluss mit dem «Traumtabu», Abschied vom «Prinzip rationaler Veblödung».
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Absicht dar, das Selbstverständnis des Menschen in der Wirtschaft zu hinterfragen und die Verbindung zwischen Ökonomie und Psychologie zu fördern.
2. Trennung zwischen Psychologie und Ökonomie: Das Kapitel beschreibt die historische Hinwendung der Ökonomie zu einem rein materiellen, rationalen Nutzenkonzept ab den 1930er Jahren und die damit verbundene Ausklammerung subjektiver psychologischer Faktoren.
3. Das ökonomische Verhaltensmodell „homo oeconomicus“: Hier wird das Modell des „homo oeconomicus“ als Grundlage der ökonomischen Analyse eingeführt, wobei der Fokus auf rationalem, eigennützigem Handeln und der Reaktion auf externe Anreize liegt.
4. Grenzen des Verhaltensmodells „homo oeconomicus“ – Treffpunkt zwischen Psychologie und Ökonomie: Es wird erörtert, warum die Erwartungsnutzentheorie aufgrund kognitiver und emotionaler Beschränkungen des Menschen oft nicht ausreicht, um tatsächliches Verhalten zu erklären.
5. Begegnung zwischen Archetypen und ökonomischer Psychologie: Dieses Kapitel verknüpft C. G. Jungs Konzept der Archetypen mit der ökonomischen Psychologie und diskutiert praxisnahe Chancen archetypischer Ansätze im Coaching.
Schlüsselwörter
Homo oeconomicus, Ökonomie, Psychologie, Verhaltensökonomie, Nutzenkonzept, Erwartungsnutzentheorie, Archetypen, C. G. Jung, Coaching, Dream Guidance, Management, Rationalität, Entscheidungstheorie, Wirtschaft, Marktanomalien.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht das menschliche Handeln in der Wirtschaft und hinterfragt das klassische ökonomische Modell des „homo oeconomicus“ unter Einbeziehung psychologischer Perspektiven.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Themen sind die Kritik an der rationalen Nutzenmaximierung, die notwendige Integration psychologischer Erkenntnisse in die Ökonomie sowie neue Ansätze im Coaching durch die Nutzung von Archetypen und Träumen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?
Das Ziel ist es, das einseitig rationale Selbstverständnis in der Wirtschaft zu hinterfragen und zu zeigen, wie eine Begegnung zwischen ökonomischen und psychologischen bzw. archetypischen Ansätzen neue Entwicklungschancen eröffnen kann.
Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?
Der Autor stützt sich auf eine theoretische Reflexion bestehender ökonomischer Modelle sowie auf die Analyse von Fachliteratur und Fallbeispielen aus dem Bereich Coaching und Management.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil behandelt die historische Trennung von Ökonomie und Psychologie, erläutert die Mechanismen des „homo oeconomicus“, diskutiert dessen Grenzen anhand verhaltensökonomischer Erkenntnisse und stellt alternative, archetypisch geprägte Coaching-Ansätze vor.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Schlüsselbegriffe sind der homo oeconomicus, rationale Entscheidung, kognitive Beschränkungen, archetypische Psychologie nach Jung und moderne Coaching-Methoden wie „Dream Guidance“.
Inwiefern stellt das „Prinzip rationaler Verblödung“ ein Problem für das Management dar?
Es wird kritisiert, dass eine rein rational-kognitive Herangehensweise die Komplexität menschlicher Fragen und unbewusster Potenziale ignoriert, was zu suboptimalen Entscheidungen führt.
Wie soll die Methode der „Dream Guidance“ im wirtschaftlichen Kontext helfen?
Diese Methode nutzt Träume, um verborgene Fähigkeiten und Wünsche der Manager freizulegen, wodurch qualitative Entwicklungssprünge und bessere berufliche Entscheidungen in Umbruchsituationen ermöglicht werden sollen.
- Arbeit zitieren
- Jürgen Krausgruber (Autor:in), 2012, Reflexion der empirischen und archetypischen Zugänge zur ökonomischen Psychologie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/203758