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Was muss bei allem Wandel als bleibender Kern erhalten bleiben und wie kann heute Nachfolge Christi aussehen?

Title: Was muss bei allem Wandel als bleibender Kern erhalten bleiben und wie kann heute Nachfolge Christi aussehen?

Term Paper , 2002 , 14 Pages , Grade: 2

Autor:in: Elisabeth Frick (Author)

Didactics - Theology, Religion Pedagogy
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Nachfolge Christi war und ist zu allen Zeiten eine grosse Herausforderung, welche zur persönlichen Auseinanderzusetzung mit diesem Thema anregt.
Faszinierend ist, dass niemand in der Weltgeschichte einen so allumfassenden Einfluss auf die Menschheit ausgeübt hat, wie Jesus Christus.
1Schon Nietzsche hasste am meisten die Umwertung der Werte, der "Sieg der Sklavenmoral über die Herrenmoral" und der bis zur Gegenwart sich auswirkende Skandal, mit dem der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, die Bühne der Weltgeschichte betrat. Als Beispiel bei der Erwählung seines Volkes hätte Gott, nach den heutigen Auffassungen, sich für ein Herrenvolk wie die Ägypter, Römer oder die Griechen entscheiden müssen. Doch er suchte sich jene unkultivierten, ungebildeten, ruhmlosen, ethnisch gemischten Fronarbeiter aus, die in den Steinbrüchen für die Ägypter hart arbeiten mussten. Diese Beispiele des Skandals gehen weiter bis zur Geburt Jesu. Gott schickte ein Kind in die Welt, das Kind eines unbekannten jüdischen Zimmermanns und dessen Verlobter. Sein Geburtsort war ein Stall, weitab vom Weltgeschehen. In unseren Augen war der Beginn des Lebens von Jesus, einem Juden und gleichzeitig Gottes Sohn, armselig und das Ende zeigt einen schmerzhafter Tod am Kreuz.
In der nachösterlichen Zeit wird dadurch die Nachfolge des Auferstandenen zu einer Schicksalsgemeinschaft mit dem Gekreuzigten. Es entsteht eine Lebensgemeinschaft mit Jesus durch den Glauben an ihn, als den erhöhten Herrn und der Wirkung seines Geistes, welchen er auf alle seine Jünger ausgegossen hat. Die Nachfolge wird zur Antwort des Glaubens und der Liebe des ganzen Menschen als freiwilliges radikales Bekenntnis zu Christus mit bedingungsloser Nachfolge in ganz verschiedenartigen Formen.
Anhand verschiedener Ansatzpunkte und Bespiele der Nachfolge Christi, wie sie früher aussah und heute aussieht, behandelt diese Arbeit das Thema. Dabei soll deutlich werden, von welchem Hintergrund aus alles entstanden ist, was bei allem Wandel in der Art und Weise während der verschiedenen Zeitepochen als bleibender Kern erhalten geblieben ist und immer aufs Neue aktuallisiert wird.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Voraussetzungen der Nachfolge

1.0 Das Wirken des Geistes

2.0 Der Glaube als Anfang und Grundhaltung

1.0.0 Aussage im Alten Testament und Neuen Testament

1.0.0.0 Freiheit

2.2.1.2 Gnade

3. Nachfolge/Nachahmung im Alten und Neuen Testament

1.0. Personen im Alten Testament

1.0.0 Noach

2.0.0 Abraham

2.0 Gemeinschaft und Personen im Neuen Testament

1.0.0 Zwölf Jünger

2.0.0 Kreuzesnachfolge am Beispiel Marias

3.0.0 Paulus

4. Nachfolge in den ersten Jahrhunderten bis zur Neuzeit

4.1 Beginnendes Martyrium

4.1.1 Ignatius von Antiochien

1.0 “Verchristlichter Staat”

2.0 Mittelalter

1.0.0 Gesellschaftliche Umbrüche

1.0.0.0 Die Antwort des hl. Franziskus von Assisi

3.0 Mittelalter und Neuzeit

4.4.1 Thomas von Kempen

4.0 Reformationszeit - Martin Luther

1.0.0 Konzil von Trient

5. Heute Neue Perspektiven

1.0 Neue Bewegungen und empfangene Freiheit

1.0.0 Neue Bewegung – Beispiel: Fokolarbewegung

1.0 “Glaube ist eine lebendige Sache”

2.0 Mutter Theresa

6. Schluss

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht den Wandel der Nachfolge Christi durch die Jahrhunderte, identifiziert den bleibenden Kern dieses Glaubenszeugnisses und erörtert, wie eine zeitgemäße Nachfolge heute gestaltet werden kann.

  • Historische Entwicklung der Nachfolge vom Alten Testament bis zur Neuzeit
  • Die Rolle des Glaubens, des Geistes und der Gnade als Voraussetzungen
  • Biblische und historische Vorbilder der Nachfolge (z.B. Noach, Abraham, Maria, Franz von Assisi)
  • Herausforderungen der Nachfolge in modernen kirchlichen Bewegungen

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Nachfolge Christi war und ist zu allen Zeiten eine grosse Herausforderung, welche zur persönlichen Auseinanderzusetzung mit diesem Thema anregt. Faszinierend ist, dass niemand in der Weltgeschichte einen so allumfassenden Einfluss auf die Menschheit ausgeübt hat, wie Jesus Christus.

Schon Nietzsche hasste am meisten die Umwertung der Werte, der “Sieg der Sklavenmoral über die Herrenmoral” und der bis zur Gegenwart sich auswirkende Skandal, mit dem der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, die Bühne der Weltgeschichte betrat. Als Beispiel bei der Erwählung seines Volkes hätte Gott, nach den heutigen Auffassungen, sich für ein Herrenvolk wie die Ägypter, Römer oder die Griechen entscheiden müssen. Doch er suchte sich jene unkultivierten, ungebildeten, ruhmlosen, ethnisch gemischten Fronarbeiter aus, die in den Steinbrüchen für die Ägypter hart arbeiten mussten. Diese Beispiele des Skandals gehen weiter bis zur Geburt Jesu. Gott schickte ein Kind in die Welt, das Kind eines unbekannten jüdischen Zimmermanns und dessen Verlobter. Sein Geburtsort war ein Stall, weitab vom Weltgeschehen. In unseren Augen war der Beginn des Lebens von Jesus, einem Juden und gleichzeitig Gottes Sohn, armselig und das Ende zeigt einen schmerzhafter Tod am Kreuz.

In der nachösterlichen Zeit wird dadurch die Nachfolge des Auferstandenen zu einer Schicksalsgemeinschaft mit dem Gekreuzigten. Es entsteht eine Lebensgemeinschaft mit Jesus durch den Glauben an ihn, als den erhöhten Herrn und der Wirkung seines Geistes, welchen er auf alle seine Jünger ausgegossen hat. Die Nachfolge wird zur Antwort des Glaubens und der Liebe des ganzen Menschen als freiwilliges radikales Bekenntnis zu Christus mit bedingungsloser Nachfolge in ganz verschiedenartigen Formen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Herausforderung der Nachfolge Christi und führt in das Spannungsfeld zwischen dem ursprünglichen Skandal des christlichen Glaubens und der persönlichen Lebensentscheidung ein.

2. Voraussetzungen der Nachfolge: Dieses Kapitel erläutert das Wirken Gottes durch den Heiligen Geist sowie die Bedeutung des Glaubens als fundamentale Grundhaltung des Menschen.

3. Nachfolge/Nachahmung im Alten und Neuen Testament: Hier werden alttestamentarische und neutestamentarische Vorbilder wie Noach, Abraham, die Apostel und Maria analysiert, um den Übergang von der bloßen Befolgung zur persönlichen Nachfolge Jesu aufzuzeigen.

4. Nachfolge in den ersten Jahrhunderten bis zur Neuzeit: Das Kapitel zeichnet den historischen Wandel von der Ära der Märtyrer über die klösterliche Abkehr und die Armutsbewegungen des Mittelalters bis hin zur reformatorischen Kritik und dem Konzil von Trient nach.

5. Heute Neue Perspektiven: Der Fokus liegt auf zeitgenössischen Formen der Nachfolge, wie sie sich in religiösen Bewegungen, dem Engagement junger Menschen und dem Zeugnis großer Persönlichkeiten wie Mutter Theresa manifestieren.

6. Schluss: Der Schluss zieht eine Bilanz über die Vielfältigkeit der Nachfolge und betont, dass der Kern des Glaubens heute durch eine bewusste persönliche Lebensgestaltung im Sinne Jesu aktualisiert werden muss.

Schlüsselwörter

Nachfolge, Jesus Christus, Glaube, Heiliger Geist, Evangelium, Gnade, Martyrium, Ordensleben, Nächstenliebe, Freiheit, Lebensgemeinschaft, christliche Spiritualität, Nachahmung, Kirche, Berufung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie sich die Praxis der Nachfolge Christi in den verschiedenen Epochen der Menschheitsgeschichte gewandelt hat und welcher Kern dabei erhalten geblieben ist.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind das Wirken des Heiligen Geistes, die Bedeutung des persönlichen Glaubens, die biblischen Vorbilder und die historische sowie heutige Umsetzung der Nachfolge.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den bleibenden Kern der Nachfolge herauszuarbeiten und aufzuzeigen, wie moderne Menschen die Nachfolge Christi in ihrem Leben konkret umsetzen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein historisch-systematischer Ansatz gewählt, der theologische Analysen mit biblischen Quellen und historischen Beispielen verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Untersuchung der biblischen Voraussetzungen, eine historische Analyse der Nachfolge durch die Jahrhunderte und eine Betrachtung aktueller religiöser Strömungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Nachfolge, Glaube, Gnade, geistliche Erneuerung, Nächstenliebe und christliche Gemeinschaft.

Welche Rolle spielt die Kreuzesnachfolge konkret?

Sie wird als radikaler Weg beschrieben, bei dem der Mensch sein ganzes Leben einsetzt, um dem Gekreuzigten und Auferstandenen in Liebe und Dienst am Nächsten zu begegnen.

Wie bewertet die Autorin die Rolle neuer Bewegungen wie der Fokolarbewegung?

Diese Bewegungen werden als positive Zeichen einer lebendigen Kirche gesehen, die das Evangelium im Alltag konkret umsetzen und zu einer geeinten Welt beitragen möchten.

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Details

Title
Was muss bei allem Wandel als bleibender Kern erhalten bleiben und wie kann heute Nachfolge Christi aussehen?
College
Katholische Akademie Domschule Würzburg  (Theologische Fakultät)
Course
Grundkurs Theologie im Fernkurs Domschule Würzburg
Grade
2
Author
Elisabeth Frick (Author)
Publication Year
2002
Pages
14
Catalog Number
V20377
ISBN (eBook)
9783638242639
ISBN (Book)
9783638747400
Language
German
Tags
Wandel Kern Nachfolge Christi Grundkurs Theologie Fernkurs Domschule Würzburg
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Elisabeth Frick (Author), 2002, Was muss bei allem Wandel als bleibender Kern erhalten bleiben und wie kann heute Nachfolge Christi aussehen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/20377
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