Das Internet ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Ob im Beruf oder der Freizeit – das
Internet läuft den anderen Medien den Rang ab. Online-TV, Online-Radio oder Online-Shopping – es
gibt kaum etwas, was heute nicht über oder mit dem Internet gemacht werden kann. Laut ARD/ZDFOnline-
Studie 2011 sind ungefähr 51,7 Millionen Deutsche regelmäßig online. Durchschnittlich
verweilen die Deutschen 137 Minuten am Tag im Internet und nutzen hier vor allem Suchmaschinen
wie Google sowie verschiedene E-Mail-Funktionen.
Die Zahlen machen deutlich, dass eine dauerhafte und attraktive Internetpräsenz für ein Unternehmen
immer wichtiger wird. Hierfür wird immer mehr auf das Online-Marketing gesetzt. „Online-Marketing
sind Maßnahmen oder Maßnahmenbündel, die darauf abzielen, Besucher auf die eigene oder eine ganz
bestimmte Internetpräsenz zu lenken, von wo aus dann direkt Geschäfte gemacht oder angebahnt
werden können.“
In dieser Arbeit wird das Online-Marketing am Beispiel der Website der Bundesgartenschau
„Havelregion 2015“ dargestellt. Die erste Landesgrenzen überschreitende Gartenschau findet vom
18.04. – 11.10.2015 in Brandenburg und Sachsen-Anhalt statt. Zwischen den Städten Brandenburg an
der Havel und der Hansestadt Havelberg wird auf einer Gesamtfläche von 54,7 Hektar die BUGA
2015 ausgerichtet.
Bevor der Internetauftritt „Havelregion 2015“ genauer analysiert wird, wird erläutert, warum das
Online-Marketing heute eine so wichtige Rolle im Marketingprozess spielt. Anschließend werden
anhand des Internetauftritts der BUGA 2015 vier zentrale Onlinemarketingmaßnahmen, die
Unternehmenswebsite, das Suchmaschinen-Marketing, das E-Mail-Marketing und das Social Media
Marketing, näher vorgestellt. Dadurch wird aufgezeigt, wie das Unternehmen das Onlinemarketing
nutzt und wo es noch Entwicklungsmöglichkeiten gibt. Damit der Leser einen genauen Einblick
bekommt, wird in dieser Arbeit mit Screenshots gearbeitet, die das Schriftliche zum besseren
Verständnis nochmals bildlich darstellen. Im letzten Teil der Arbeit werden Möglichkeiten angegeben,
welche Onlinemarketingmaßnahmen die BUGA 2015 noch aufgreifen kann, um so ihre
Internetpräsenz zu festigen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Warum Online-Marketing?
3. Zentrale Onlinemarketingmaßnahmen am Beispiel der BUGA „Havelregion 2015“
3.1 Unternehmenswebsite
3.2 Suchmaschinen-Marketing
3.3 E-Mail-Marketing
3.4 Social Media Marketing
4. Entwicklungsmöglichkeiten für die BUGA „Havelregion 2015“ im Bereich des Online-Marketings
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle und Wirksamkeit von Online-Marketing-Maßnahmen am praktischen Beispiel der Bundesgartenschau „Havelregion 2015“. Das primäre Ziel ist es, den aktuellen Stand des Internetauftritts zu analysieren, Optimierungspotenziale aufzuzeigen und Strategien zur Stärkung der digitalen Präsenz und Kundenbindung zu entwickeln.
- Bedeutung von Online-Marketing im modernen Kommunikationsmix
- Analyse der Usability und Gestaltung von Unternehmenswebsites
- Suchmaschinenoptimierung zur Steigerung der Sichtbarkeit
- Einsatzmöglichkeiten und Optimierung von E-Mail-Newslettern
- Strategien zur Nutzung von Social Media zur Community-Bildung
Auszug aus dem Buch
3.1 Unternehmenswebsite
Die Unternehmenswebsite gehört heute mit zu den wichtigsten Maßnahmen im Online-Marketing. Ziel ist es, mit Hilfe des Onlineauftritts die Produkte und Dienstleistungen eines Unternehmens bekannt zu machen sowie mit Interessenten in Kontakt zu treten und diese bestenfalls zu Kunden zu generieren. Damit eine Website von Kunden akzeptiert und genutzt wird, müssen zahlreiche Faktoren beachtet werden. Am Beispiel der BUGA-Seite 2015 sollen einige der wichtigsten dieser Faktoren erklärt und Entwicklungsmöglichkeiten für die Website aufgezeigt werden.
Mit dem Öffnen der Startseite soll dem Kunden auf den ersten Blick klar werden, wer wem etwas anbietet und auf welche Weise. Auf der Homepage der BUGA 2015 kann der Interessent mit einem Blick erkennen, wann und wo die Veranstaltung stattfinden wird. Die Startseite eines Unternehmens muss es schaffen, Besucher an diese zu binden. Wichtig hierfür ist eine gute Usability. Das bedeutet, dass die Navigation auf der Internetseite einfach und verständlich sein muss. Die Navigationsleiste auf der BUGA-Seite befindet sich direkt neben dem Unternehmenslogo und liegt in Blickhöhe des Betrachters. Die Untermenüs werden erst angezeigt, wenn man auf den entsprechenden Hauptmenüpunkt klickt, was die Seite für den Besucher übersichtlicher macht. Auf jeder Seite der BUGA 2015 gibt es ein Suchfeld sowie ein Sitemap. Ein Sitemap dient zur Orientierung der Besucher auf der Internetseite, da hier die Struktur und Inhalte des Internetauftritts aufgelistet sind. Für eine gute Usability sollte zudem ein Link-Pfad eingerichtet sein. Der Besucher wird dadurch jederzeit informiert, in welchem Bereich der Website er sich gerade befindet. Auf der BUGA-Seite findet man diesen Link-Pfad unter der Suchfunktion.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema ein, erläutert die wachsende Bedeutung des Internets für Unternehmen und definiert das Ziel der Arbeit anhand des Beispiels der BUGA 2015.
2. Warum Online-Marketing?: Hier wird die theoretische Grundlage geschaffen, warum Online-Marketing für Unternehmen unerlässlich ist, um Reichweite zu erzielen und Kundenbeziehungen dauerhaft aufzubauen.
3. Zentrale Onlinemarketingmaßnahmen am Beispiel der BUGA „Havelregion 2015“: Dieser Hauptteil analysiert konkret die Website-Usability, Suchmaschinen-Positionierung, Newsletter-Kommunikation und Social-Media-Aktivitäten der BUGA 2015.
3.1 Unternehmenswebsite: Dieses Unterkapitel untersucht die Struktur, die Navigation und das Design der BUGA-Website unter dem Aspekt der Usability.
3.2 Suchmaschinen-Marketing: Es wird analysiert, wie gut die BUGA 2015 über Suchmaschinen wie Google auffindbar ist und welche Bedeutung die Suchmaschinenoptimierung für den Erfolg hat.
3.3 E-Mail-Marketing: Der Abschnitt beleuchtet die Anmeldung, Struktur und Qualität des Newsletters als Kommunikationskanal der Bundesgartenschau.
3.4 Social Media Marketing: Hier wird der Einsatz von Facebook und Wikis zur Einbindung der Community und zur Steigerung des Bekanntheitsgrades bewertet.
4. Entwicklungsmöglichkeiten für die BUGA „Havelregion 2015“ im Bereich des Online-Marketings: Das abschließende Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf weitere Maßnahmen wie Online-Werbung und Mobile Marketing.
Schlüsselwörter
Online-Marketing, Bundesgartenschau, BUGA 2015, Havelregion, Unternehmenswebsite, Usability, Suchmaschinen-Marketing, SEO, E-Mail-Marketing, Newsletter, Social Media Marketing, Facebook, Internetpräsenz, Kundenbindung, Mobile Marketing
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit den verschiedenen Instrumenten des Online-Marketings und deren praktischer Anwendung und Optimierung am Beispiel der Website der Bundesgartenschau „Havelregion 2015“.
Welches Ziel verfolgt die Autorin mit dieser Untersuchung?
Das Ziel ist es, durch die Analyse der bestehenden digitalen Auftritte der BUGA 2015 aufzuzeigen, wie das Unternehmen seine Online-Präsenz festigen und das Kundeninteresse nachhaltig steigern kann.
Welche zentralen Online-Marketing-Maßnahmen werden in der Arbeit analysiert?
Der Fokus liegt auf vier Hauptbereichen: die Unternehmenswebsite, Suchmaschinen-Marketing, E-Mail-Marketing und Social Media Marketing.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt eine fallstudienbasierte Analyse der Online-Präsenz der BUGA 2015, ergänzt durch Fachliteratur und aktuelle Statistiken zur Internetnutzung.
Was sind die inhaltlichen Schwerpunkte des Hauptteils?
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Untersuchung der Usability der Webseite, der Auffindbarkeit in Suchmaschinen, der Gestaltung der Newsletter-Kommunikation sowie der Präsenz in sozialen Netzwerken.
Was charakterisiert die in dieser Arbeit verwendeten Schlüsselwörter?
Die Keywords spiegeln die Kombination aus theoretischen Marketingbegriffen und dem spezifischen Anwendungskontext der Bundesgartenschau in der Havelregion wider.
Warum wird im Kapitel 3.1 die Usability der BUGA-Website besonders hervorgehoben?
Eine gute Usability ist entscheidend, um Besucher auf der Seite zu halten; die Arbeit zeigt hierbei jedoch auf, dass insbesondere die barrierefreie Schriftvergrößerung und die Menüstruktur noch Optimierungsbedarf aufweisen.
Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin in Bezug auf den Newsletter-Auftritt?
Der Newsletter wirkt aktuell zu wenig strukturiert; die Autorin empfiehlt eine klare Unterteilung in Kopf, Körper und Fuß sowie ein kundenfreundlicheres Design, um die Abonnenten langfristig zu binden.
- Quote paper
- Nadine Möller (Author), 2012, Online-Marketing am Beispiel der Bundesgartenschau "Havelregion 2015", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/203772