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Hugo Ball und Dada

Titre: Hugo Ball und Dada

Dossier / Travail , 2010 , 13 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Gabriela Augustin (Auteur)

Philologie Allemande - Littérature Allemande Moderne
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Schwerpunkte werden auf Balls Roman Flametti und Veröffentlichungen einzelner Schriften gelegt; des Weiteren werden auch Teile aus Briefwechseln Balls und vor allem die ausführlichen Einträge aus dem erst in seinem Todesjahr 1927 publizierten Tagebuch "Die Flucht aus der Zeit helfen", Hugo Balls Persönlichkeit und Überzeugungen zu rekonstruieren.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Exil Schweiz

3. Von der Existenz der kleinen Leute

4. Das Cabaret Voltaire und Dada

5. Der Flüchtling Hugo Ball

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit widmet sich der Analyse der Lebens- und Gedankenwelt des Künstlers Hugo Ball, mit einem besonderen Fokus auf seinen Wandel vom Theaterregisseur zum Dadaisten und schließlich zum Suchenden nach spiritueller Stille im Tessin. Ziel der Untersuchung ist es, die Motive hinter seinem unsteten Lebenslauf und seinem distanzierten Verhältnis zu seinem eigenen Schaffen durch eine chronologische Betrachtung seiner Werke und Tagebucheinträge zu rekonstruieren.

  • Die psychologische und künstlerische Entwicklung von Hugo Ball
  • Die Bedeutung der Flucht in die neutrale Schweiz während des Ersten Weltkriegs
  • Die Entstehung und ideologische Ausrichtung des Zürcher Dadaismus
  • Die kritische Auseinandersetzung mit der deutschen Intelligenz und Gesellschaft
  • Die Suche nach Identität, Glauben und der Abkehr von politischen Ideologien

Auszug aus dem Buch

2. Exil Schweiz

Ein grausam-jähes Ende wurde der durchaus erfolgreichen Karriere Hugo Balls als Theaterregisseur und -kritiker gesetzt, als der Erste Weltkrieg in Deutschland proklamiert wurde. Anfangs mitgerissen und begeistert von der Masseneuphorie, die die Kriegspropaganda der Deutschen auslöste, meldete sich Ball als Freiwilliger zum Kriegsdienst. Wie viele andere Künstler seiner Zeit erhoffte er sich eine Art Katharsis, also seelische Reinigung für die Menschheit, und eine allgemeine Befreiung durch den Krieg. Doch bereits kurze Zeit „nach dem Einbruch der Deutschen in Belgien“ änderte er seine Meinung und sah von nun an nichts Positives mehr am Krieg und an der Einstellung Deutschlands. Für Ball beruhte dann der Krieg [...] auf einem krassen Irrtum. Man hat die Menschen mit den Maschinen verwechselt. Man sollte die Maschinen dezimieren, statt die Menschen. Wenn später einmal die Maschinen selbst und allein marschieren, wird das mehr in der Ordnung sein. Mit Recht wird dann alle Welt jubeln, wenn sie einander zertrümmern.

Als dann auch noch zu allem Überfluss „Freunde, Dichter und junge Künstler reihenweise hingemäht“ wurden, gab es für Hugo Ball und seine Partnerin Emmy nur eine logische Konsequenz, nämlich die Flucht in die neutrale Schweiz. Seiner Schwester Maria schreibt Ball: Ich bin aus Deutschland weggegangen, weil ich immer die Absicht hatte, mich im Ausland weiterzubilden und weil der Krieg und der 'Patriotismus' meinen Überzeugungen widersprach.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die wechselhafte Biografie von Hugo Ball ein und erläutert die methodische Herangehensweise, seine Entwicklung durch eine chronologische Betrachtung seiner Werke nachzuvollziehen.

2. Exil Schweiz: Das Kapitel beleuchtet die kriegsbedingte Flucht von Hugo Ball und Emmy Hennings in die neutrale Schweiz sowie die damit verbundenen existenziellen Nöte und die erste künstlerische Orientierung im Zürcher Exil.

3. Von der Existenz der kleinen Leute: Hier wird analysiert, wie sich in Balls Roman Flametti seine lebensphilosophische Auffassung und sein Bedürfnis zur Distanzierung von bürgerlichen Werten widerspiegeln.

4. Das Cabaret Voltaire und Dada: Dieser Abschnitt beschreibt die Gründung des Cabaret Voltaire als Geburtsstunde des Dadaismus und die Zerrissenheit Balls zwischen seinem künstlerischen Engagement und dem wachsenden Zweifel an dieser Bewegung.

5. Der Flüchtling Hugo Ball: Das Kapitel behandelt Balls endgültige Abkehr vom Dadaismus, seine Abrechnung mit der deutschen Intelligenz und seinen Rückzug in die Stille des Tessins.

6. Fazit: Das Fazit fasst das Leben von Hugo Ball als rastlose Suche nach innerem Frieden zusammen und ordnet seine verschiedenen Schaffensphasen – von Dada bis zum mystischen Katholizismus – in einen Kontext ein.

Schlüsselwörter

Hugo Ball, Dadaismus, Cabaret Voltaire, Exil, Erster Weltkrieg, Flametti, Sprachkritik, Identitätssuche, Mystik, Katholizismus, Emmy Hennings, politische Flucht, geistiger Wandel, avantgardistische Kunst, Lebensphilosophie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Leben und die künstlerisch-philosophische Entwicklung von Hugo Ball während der Zeit des Ersten Weltkriegs und der Nachkriegsjahre.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen zählen der Dadaismus, Balls pazifistische Haltung, sein Exil in der Schweiz, seine Sprachskepsis und seine Rückbesinnung auf den Katholizismus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Beweggründe für Balls ständigen Wandel und seine Distanzierung von der Dada-Bewegung durch eine chronologische Analyse seiner publizierten Schriften und Tagebücher zu verstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine hermeneutische und biografische Methode angewandt, bei der literarische Texte, Briefwechsel und Tagebuchaufzeichnungen chronologisch ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Etappen von der Flucht vor dem Ersten Weltkrieg über die Gründung des Cabaret Voltaire bis hin zum persönlichen Rückzug in das Tessin und der kritischen Auseinandersetzung mit der deutschen Intelligenz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Hugo Ball, Dadaismus, Exil, Identitätssuche, Sprachkritik und geistiger Wandel geprägt.

Wie bewertet der Autor Balls Hinwendung zum Dadaismus?

Der Autor versteht den Dadaismus als Ventil für Balls Frustration über den Krieg und die Gesellschaft, betont jedoch seine frühzeitige skeptische Distanzierung von der Bewegung.

Welche Rolle spielt Hugo Balls Tagebuch „Die Flucht aus der Zeit“?

Das Tagebuch dient als zentrale Primärquelle, um die sich wandelnden Überzeugungen, die inneren Konflikte und die persönliche Entwicklung Balls nachzuvollziehen.

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Résumé des informations

Titre
Hugo Ball und Dada
Université
Karlsruhe Institute of Technology (KIT)  (Institut für Literaturwissenschaft)
Cours
Dada (Zürich-Berlin-Hannover)
Note
1,7
Auteur
Gabriela Augustin (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
13
N° de catalogue
V203924
ISBN (ebook)
9783656308744
ISBN (Livre)
9783656309444
Langue
allemand
mots-clé
Dadaismus Hugo Ball Dada
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Gabriela Augustin (Auteur), 2010, Hugo Ball und Dada, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/203924
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Extrait de  13  pages
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