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Glaube, Sinn, Gerechtigkeit

Persönliche Verankerung als Fundament und Ausgangspunkt für individuelles Handeln

Titel: Glaube, Sinn, Gerechtigkeit

Fachbuch , 2012 , 178 Seiten

Autor:in: Prof. Dr. Alfons Maria Schmidt (Autor:in)

BWL - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Jeder Mensch bedarf eines tragenden Fundaments, einer persönlichen Verankerung. Dies ist sein Ausgangspunkt für individuelles Handeln. Ansonsten wären wir wie Blätter im Wind – mehr Getriebene als Treibende.

Wo liegen also unsere Wurzeln, wo unser Ruhepol? Im Rahmen der vorliegenden Publikation wird der Versuch unternommen, Grundfragen aufzugreifen, die jeden seriös Handelnden bewegen dürften. Wie ist denn das mit Glaube, Hoffnung und Zuversicht, mit Leben, Sinn und Erfüllung, sowie mit Macht, Recht und Ge-rechtigkeit?

Der erste Themenkreis soll Mut machen. Er soll in den Vordergrund rücken, daß aus dem Glauben an einen tiefer liegenden Sinn Hoffnung erwächst, die Zuversicht begründet, sodaß sich das Bewußtsein verfestigt, daß unser begrenztes Erkennen getragen wird. Dies schafft und befähigt zu Offenheit für Entwicklung.

Erfüllung durch Sinn im Leben, danach strebt der Mensch, somit auch wir. Im zweiten Themenkreis wird dieser Tatbestand aufge-griffen. Wir kommen dabei zu der Erkenntnis, daß der erkannte Sinn – ungeachtet aller Unklarheit – hilft, sich auf das Leben mit seinen Unwägbarkeiten einzulassen.

Der dritte Themenkreis Macht, Recht und Gerechtigkeit tangiert schließlich Grundfragen des menschlichen Zusammenlebens. In der Betrachtung wird deutlich, daß dieser Themenkreis von elementarer Bedeutung für das Phänomen Führung ist, es aber auch ansteht, eine entwicklungsgeschichtliche Verortung vorzu-nehmen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Themenkreis 1: Glaube, Hoffnung, Zuversicht

Glaube als Geschenk, Arbeit und Fundament

Hinführung, Abgrenzung, Zielbestimmung

Glaube als Geschenk

Glaube als Arbeit

Glaube als Fundament

Wechselwirkungen zwischen Geschenk, Arbeit und Fundament

Zusammenfassung, Reflexion, Ausblick

Hoffnung als Resultat einer gefestigten Glaubensüberzeugung

Hinführung, Abgrenzung, Zielbestimmung

Gefestigte Glaubensüberzeugung

Gewissheit und Anfechtungen

Glaube und Wissen

Fundamentalismus und Relativismus

Zusammenfassung, Reflexion, Ausblick

Erwartung als Triebfeder und Fundament als Halt

Hinführung, Abgrenzung, Zielbestimmung

Erwartung als Triebfeder

Fundament als Halt

Zusammenwirken von Triebfeder und Halt

Resultierendes Bewusstsein der Mitverantwortung

Zusammenfassung, Reflexion, Ausblick

Zuversicht als Resultat der Einbindung in einen tieferen Sinn und Urgrund

Hinführung, Abgrenzung, Zielbestimmung

Sinn und Hintersinn

Aufgehobenheit trotz Begrenztheit

Zuversicht und Zutrauen

Innere Ruhe als Ergebnis

Zusammenfassung, Reflexion, Ausblick

Offenheit als Ergebnis empfundener letzter Sicherheit aus dem Glauben

Hinführung, Abgrenzung, Zielbestimmung

Glaube, empfundene Sicherheit und innerer Friede

Offenheit als Konsequenz

Konsequenz und Entwicklung

Entwicklung und Ziel

Zusammenfassung, Reflexion, Ausblick

Themenkreis 2: Leben, Sinn, Erfüllung

Wunder des Lebens, Gabe und Aufgabe

Hinführung, Abgrenzung, Zielbestimmung

Leben als Geschenk

Leben als Erfahrungsfeld

Leben als Auftrag

Zusammenfassung, Reflexion, Ausblick

Sinn, Sinnstiftung, Kraftquelle

Hinführung, Abgrenzung, Zielbestimmung

Wesen des Sinnes

Sinnstiftung

Sinn als Kraftquelle

Zusammenfassung, Reflexion, Ausblick

Hoffnung und Offenheit als förderliche Elemente

Hinführung, Abgrenzung, Zielbestimmung

Hoffnung als treibende Kraft

Offenheit als produktive Freiheit

Zusammenspiel von Hoffnung und Offenheit

Zusammenfassung, Reflexion, Ausblick

Zuwendung als Brücke und Weg

Hinführung, Abgrenzung, Zielbestimmung

Zuwendung als Grundeinstellung

Zuwendung, nicht nur Gefühl

Zuwendung als überwindende Kraft

Zusammenfassung, Reflexion, Ausblick

Erfüllung als Ziel, Beitrag und Teil der Vollendung

Hinführung, Abgrenzung, Zielbestimmung

Erfüllung als Ziel

Erfüllung als Beitrag

Erfüllung als Teil der Vollendung

Zusammenfassung, Reflexion, Ausblick

Themenkreis 3: Macht, Recht, Gerechtigkeit

Macht als Ausgangspunkt und Bestimmungsgröße von Entwicklung

Hinführung, Abgrenzung, Zielbestimmung

Macht, Freiraum, Kontrolle

Gefahr einer Fehlentwicklung

Geschwindigkeit, Gleichrichtung und Anpassung, Entwicklungshemmnis

Zusammenfassung, Reflexion, Ausblick

Recht und Bürokratie als Entwicklungsschritt und Zwischenlösung

Hinführung, Abgrenzung, Zielbestimmung

Normen und weitere Vorgaben

Instrumentelles Handeln

Sicherung des inneren Friedens

Zusammenfassung, Reflexion, Ausblick

Gerechtigkeit als Ansatz zu individueller und gesellschaftlicher Erfüllung

Hinführung, Abgrenzung, Zielbestimmung

Gerechtigkeit

Gerechtigkeit, Professionalität, Legalität und Legitimität

Anspruch des Einzelnen, der Gesellschaft und der Zeit

Angemessenheit, Konsens, Ausgleich

Zusammenfassung, Reflexion, Ausblick

Macht, Recht, Gerechtigkeit – Stand und Einschätzung

Hinführung, Abgrenzung, Zielbestimmung

Von Macht zu Recht

Von Recht zu Gerechtigkeit

Erreichtes und verbliebene Defizite

Zusammenfassung, Reflexion, Ausblick

Perspektiven und Entwicklungsauftrag

Hinführung, Abgrenzung, Zielbestimmung

Positive Perspektive

Negative Perspektive

Entwicklungsauftrag

Zusammenfassung, Reflexion, Ausblick

Zusammenfassung und Schlußfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe Zusammenspiel von Glauben, Sinnfindung und Gerechtigkeit als Fundament für ein verantwortungsbewusstes individuelles Handeln. Das primäre Ziel ist es, den Leser dazu zu befähigen, persönliche Überzeugungen kritisch zu reflektieren und diese in den Kontext gesellschaftlicher Entwicklungen einzuordnen, um somit zu einer gefestigten persönlichen Position und zum persönlichen Erfolg zu gelangen.

  • Die Bedeutung von Glaube, Hoffnung und Zuversicht als treibende Kräfte des Lebens.
  • Das Wunder des Lebens als Gabe und Aufgabe sowie die Suche nach Sinnstiftung.
  • Die Rolle von Macht, Recht und Bürokratie als Entwicklungsschritte und deren Grenzen.
  • Gerechtigkeit als grundlegender Ansatz für individuelle und gesellschaftliche Erfüllung.
  • Die Notwendigkeit einer werteorientierten Führung in einer komplexen Zeit.

Auszug aus dem Buch

Glaube als Geschenk

„Unter Glauben versteht man .. (in der Regel) eine Wahrscheinlichkeitsvermutung. Glauben in diesem Sinne bedeutet, dass ein Sachverhalt hypothetisch für wahr gehalten wird. Darin unterscheidet sich „glauben“ einerseits vom religiösen Glauben, der stets auf dem Willen zum Glauben beruht und die absolute Wahrheit des Glaubensinhalts (z. B. der Existenz Gottes) unterstellt. Andererseits unterscheidet sich Glauben von Wissen, das als wahre und gerechtfertigte Meinung verstanden werden kann.

Glauben im alltäglichen Sprachgebrauch ist also eine Vermutung oder Hypothese, welche die Wahrheit des vermuteten Sachverhalts zwar annimmt, aber zugleich die Möglichkeit einer Widerlegung offen lässt, wenn sich die Vermutung durch Tatsachen oder neue Erkenntnisse als ungerechtfertigt herausstellt. Das Wort „glauben“ kann jedoch in unterschiedlichen Zusammenhängen unterschiedlich verwendet werden, etwa (in Bezug auf Personen) in der Bedeutung von „jemandem vertrauen“ oder auch in juristischen Kontexten.“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Glaube)

Glaube ist insoweit nichts fertiges, sondern etwas, das sich mit dem Menschen und der Zeit verändert, neue Informationen und Erfahrungen aufnimmt und insoweit fortlaufend zu einer neuen Entwicklungsebene vorstößt, die profan ausgeprägt sein kann, aber auch die transzendentale Dimension einzubeziehen in der Lage ist.

Zusammenfassung der Kapitel

Glaube als Geschenk, Arbeit und Fundament: Das Kapitel erläutert das Zusammenspiel von Glauben als unverdientes Geschenk, als bewusste Arbeit am eigenen Selbstverständnis und als festes Fundament für Stabilität.

Hoffnung als Resultat einer gefestigten Glaubensüberzeugung: Hier wird Hoffnung als eine Kraft beschrieben, die aus der kritischen Reflexion und Festigung des Glaubens erwächst und Orientierung in Krisenzeiten bietet.

Erwartung als Triebfeder und Fundament als Halt: Dieses Kapitel verknüpft die positive Erwartungshaltung mit der Notwendigkeit einer stabilen inneren Basis, um in einer dynamischen Welt nicht fremdbestimmt zu werden.

Zuversicht als Resultat der Einbindung in einen tieferen Sinn und Urgrund: Die Einbindung in ein höheres Ganzes wird hier als Quelle für Zutrauen und innere Ruhe dargestellt.

Offenheit als Ergebnis empfundener letzter Sicherheit aus dem Glauben: Offenheit wird als eine aktive Haltung definiert, die aus der Sicherheit des Glaubens resultiert und produktive Freiheit ermöglicht.

Wunder des Lebens, Gabe und Aufgabe: Das Leben wird als Geschenk und gleichzeitig als Auftrag begriffen, der zur aktiven Teilhabe und Verantwortungsübernahme verpflichtet.

Sinn, Sinnstiftung, Kraftquelle: Die Suche nach Sinn wird als zentrales menschliches Bemühen hervorgehoben, das notwendig ist, um das Leben aktiv zu gestalten und eine innere Kraftquelle zu erschließen.

Hoffnung und Offenheit als förderliche Elemente: Das Kapitel untersucht das Zusammenspiel von Hoffnung und Offenheit als notwendige Bedingungen für eine positive Zukunftsgestaltung.

Zuwendung als Brücke und Weg: Zuwendung zum Mitmenschen wird als entscheidende Grundeinstellung thematisiert, die soziale Brücken baut und ein konstruktives Miteinander erst ermöglicht.

Erfüllung als Ziel, Beitrag und Teil der Vollendung: Abschließend wird Erfüllung als Prozess betrachtet, der über das Individuum hinausweist und zur gesellschaftlichen Vollendung beiträgt.

Schlüsselwörter

Glaube, Sinnfindung, Gerechtigkeit, Hoffnung, Zuversicht, Offenheit, Lebenssinn, Sinnstiftung, Verantwortung, Menschenwürde, persönliche Verankerung, ethische Mindeststandards, Lebensgestaltung, Vollendung, Mitverantwortung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Publikation im Kern?

Die Publikation befasst sich mit der Verbindung von Glauben, Sinnstreben und gesellschaftlicher Verantwortung. Sie untersucht, wie eine persönliche Verankerung als Fundament dienen kann, um individuelles Handeln in einer komplexen Welt zu steuern.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit gliedert sich in drei Hauptkreise: Erstens das Trio Glaube, Hoffnung und Zuversicht; zweitens Leben, Sinn und Erfüllung; und drittens Macht, Recht und Gerechtigkeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, dem Leser eine Orientierungshilfe zu bieten, um in einer Zeit des Wandels eigene Grundpositionen zu festigen und so authentisch und verantwortungsvoll agieren zu können.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär genutzt?

Die Arbeit verfolgt einen metatheoretischen und philosophisch-theologischen Betrachtungsansatz, der das Ziel hat, Grundlagen für ein ethisch verantwortbares Handeln in der modernen Gesellschaft zu legen.

Was steht im Zentrum des Hauptteils?

Der Hauptteil analysiert, wie persönliche Glaubensüberzeugungen und die Suche nach Sinn als „Triebfedern“ für eine positive Lebensgestaltung fungieren und inwieweit diese durch rechtliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen wie Macht und Gerechtigkeit ergänzt werden müssen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt zusammenfassen?

Die zentralen Konzepte sind Glaube als Fundament, Sinn als Kraftquelle, Hoffnung als treibende Kraft, Offenheit als produktive Freiheit und Gerechtigkeit als gesellschaftliches Ziel.

In welchem Verhältnis stehen Glaube und Wissen laut dem Autor?

Der Autor versteht Glaube und Wissen nicht als Gegenpole, sondern als wechselseitig ergänzende Dimensionen, die sich bereichern und den Menschen dazu anregen, über sein unmittelbares Wissen hinauszuwachsen.

Warum ist Macht im gesellschaftlichen Zusammenleben kritisch zu hinterfragen?

Macht ist ein schillerndes Phänomen, das bei Missbrauch zu Unrecht und Unterdrückung führen kann. Daher muss sie durch ethische Bindung und das Streben nach Gerechtigkeit in Schranken gehalten werden, damit sie konstruktiv zur Gestaltung beitragen kann.

Ende der Leseprobe aus 178 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Glaube, Sinn, Gerechtigkeit
Untertitel
Persönliche Verankerung als Fundament und Ausgangspunkt für individuelles Handeln
Autor
Prof. Dr. Alfons Maria Schmidt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
178
Katalognummer
V204023
ISBN (eBook)
9783656302216
ISBN (Buch)
9783656302858
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Glaube Sinn Gerechtigkeit Fundament Verankerung Grundposition
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Prof. Dr. Alfons Maria Schmidt (Autor:in), 2012, Glaube, Sinn, Gerechtigkeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/204023
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