„facebook.com:
Organisation und Transparenz: ausreichend
Umgang mit Nutzerdaten: mangelhaft
Datensicherheit: mangelhaft
Nutzerrechte: mangelhaft
Jugendschutz: ausreichend
Mängel in den AGB: sehr deutlich
Gesamtbewertung: ERHEBLICHE MÄNGEL“
Das Thema „soziale Netzwerke“ beschäftigt in der heutigen Zeit eine Vielzahl von Menschen, lokal wie global. Man hat zu jeder Zeit die Möglichkeit, sich über den neuesten Stand der Dinge im Leben anderer zu informieren oder seine ei-gene Meinung zu posten. Da diesen Netzwerken eine enorme Wichtigkeit zu Teil wird, wiegen die Probleme extrem schwer, die facebook.com und seine Mitstreiter in den Aspekten Datenschutz und Transparent aufweisen. Doch auch hier gibt es Ausnahmen. Die Stiftung Warentest attestierte in einer Studie aus dem Jahr 2010 (siehe obenstehender Auszug) den deutschen VZ-Netzwerken, StudiVZ und SchülerVZ, nur minimale Mängel und lobten die „Einflussmöglichkeiten auf die Verwendung persönlicher Informationen“.
Das Thema ist von zentraler Bedeutung für jeden Nutzer der Netzwerke. Die von facebook.com angebotenen Dienste nutzen mittlerweile circa 600 Millionen Menschen weltweit, was bedeutet, dass bei aktueller Weltbevölkerung rund 8,6% der Menschen einen Account auf facebook.com besitzen. In dieser Haus-arbeit werden die Probleme im Datenschutz und in der Transparenz offengelegt und den Nutzern der sozialen Netzwerke Lösungsvorschläge und Hilfestellun-gen gegeben. Durch diese kann der Datenschutz optimiert werden.
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Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Methodische Vorgehensweise
2.1 Zeitmanagement
2.2 Teamarbeit
2.3 Recherche
2.4 Nutzung von citavi
3 Erste Ideen zum Thema
4 Facebook und Datenschutz
4.1 Probleme von facebook.com
4.2 Auswirkungen des Datenschutzlecks
4.3 Lösungsansatz
4.4 Fazit
5. Resümee
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Problematiken hinsichtlich Datenschutz und Transparenz beim sozialen Netzwerk facebook.com. Ziel ist es, Nutzern die Risiken der Datenpreisgabe zu verdeutlichen und konkrete Handlungsempfehlungen zur Optimierung der Privatsphäre zu geben.
- Datenschutzrisiken in sozialen Netzwerken
- Methoden der zielgerichteten Internetrecherche
- Auswirkungen mangelnder Privatsphäre-Einstellungen
- Strategien zur Selbstdatensicherung
- Anwendung wissenschaftlicher Arbeitsmethoden
Auszug aus dem Buch
4.2 Auswirkungen des Datenschutzlecks
Die Auswirkungen des Datenschutzlecks sind enorm. Im Folgenden zeige ich auf, auf wie viele verschiedene Weisen diese Auswirkungen für den Nutzer zu spüren sind.
a. Unternehmen informieren sich bei sozialen Netzwerken über ihre Bewerber.
„Immer mehr Arbeitgeber durchstöbern soziale Netzwerke wie facebook.com“, um mehr über den Bewerber und sein soziales Umfeld herauszufinden. Bereits „22 Prozent der amerikanischen Personalberater nutzen Facebook […], um sich ein besseres Bild ihrer Bewerber zu machen. […] Besonders achten Personalchefs bei ihrer Suche auf Hinweise von übermäßigem Alkohol- oder Drogenkonsum (41 Prozent). Auch provokative oder anzügliche Inhalte bedeuten für 40 Prozent der befragten Arbeitgeber den Ausschluss.“ So wurden Bewerber aufgrund ihrer Profilinhalte vom Unternehmen aussortiert, bevor es überhaupt zu einem Bewerbungsgespräch kam. Da von den Grundeinstellungen her grundsätzlich alles für jeden sichtbar ist und manche Nutzer sich dessen nicht bewusst sind, ist es für die Unternehmen ein leichtes an die Daten zu kommen und sie einzusehen. Auch hier erkennt man ein eklatantes Datenschutzproblem bei facebook.com
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz sozialer Netzwerke ein und thematisiert die allgemeine Kritik an der mangelhaften Datensicherheit bei facebook.com.
2 Methodische Vorgehensweise: Das Kapitel beschreibt die wissenschaftliche Herangehensweise, einschließlich Zeitmanagement-Modellen, Teaminteraktion und der Nutzung von Literaturverwaltungsprogrammen.
3 Erste Ideen zum Thema: Hier wird der kreative Prozess der Themenfindung anhand einer Mindmap visualisiert und der strategische Ansatz zur Bearbeitung erläutert.
4 Facebook und Datenschutz: Dieses Hauptkapitel analysiert kritisch die Sicherheitslücken von facebook.com, beleuchtet die negativen Auswirkungen für Nutzer und bietet konkrete Lösungsansätze an.
5. Resümee: Der Autor reflektiert über den Arbeits- und Lernprozess während der Modulprüfung und bewertet den Nutzen der erlernten Arbeitsmethoden.
Schlüsselwörter
Soziale Netzwerke, Facebook, Datenschutz, Datensicherheit, Privatsphäre, Nutzerdaten, Transparenz, Internetrecherche, Zeitmanagement, Zitierweise, Bewerberprofile, Online-Sicherheit, Marketing, Benutzerrechte, Medienkompetenz.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit befasst sich mit den Datenschutzdefiziten bei sozialen Netzwerken, wobei der Fokus exemplarisch auf dem Anbieter facebook.com liegt.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse von Sicherheitsrisiken, den Auswirkungen dieser Lücken auf das Nutzerleben sowie praktischen Maßnahmen zur Datensicherung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, Nutzer über die Gefahren der Datenpreisgabe aufzuklären und ihnen konkrete Schritte zur Konfiguration ihrer Privatsphäre an die Hand zu geben.
Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?
Der Autor nutzt zur Erstellung der Arbeit Methoden des Zeitmanagements (Goldene Stunde), Internetrecherche und das Literaturverwaltungsprogramm Citavi.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert konkrete Probleme von facebook.com, wie die Ausspähung durch Arbeitgeber, Kriminalität und Marketing-Tracking, gefolgt von Lösungsvorschlägen.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Schlagworte sind Datenschutz, Facebook, Privatsphäre, Transparenz und Datensicherheit.
Wie profitieren Einbrecher von den Einstellungen bei Facebook?
Einbrecher nutzen öffentlich einsehbare Adressdaten oder schließen durch Freundschaftsanfragen auf Abwesenheitszeiten der Nutzer, um ihre Diebstähle zu planen.
Was genau bedeutet die „umgehende Personalisierung“?
Dies ist eine Funktion, die es Facebook erlaubt, Nutzerdaten an Partnerwebsites weiterzugeben, sofern der Nutzer diese Option nicht explizit in den Einstellungen deaktiviert.
Welche Rolle spielt die „Goldene Stunde“ bei der Erstellung der Arbeit?
Das Modell der „Goldenen Stunde“ beschreibt eine tägliche, unterbrechungsfreie Arbeitsphase, die dem Autor half, konzentriert an der Recherche und dem Schreiben zu arbeiten.
- Arbeit zitieren
- Tobias Neveling (Autor:in), 2011, Facebook und Datenschutz, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/204068