Der Einfluss des Internets auf das Leseverhalten und die Auflage von Publikumszeitschriften


Hausarbeit, 2011
25 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition relevanter Begriffe
2.1 Publikumszeitschriften
2.2 Lese- und Mediennutzungsverhalten
2.3 Auflage
2.4 Internet und die Entwicklung zum Web

3 Einfluss des Internets auf die Entwicklung der Printmedien
3.1 Ist-Situation der Publikumszeitschriften
3.1.1 Entwicklung der Auflage von Publikumszeitschriften
3.1.2 Entwicklung der Titelanzahl von Publikumszeitschriften
3.2 Einfluss des Web
3.2.1 Kannibalisierung von Print durch das Internet
3.2.2 Veränderung des Lese- und Mediennutzungsverhaltens

4 Konzepte zur Zukunftsfähigkeit von Publikumszeitschriften
4.1 Online-Zeitschriften und Apps
4.2 Differenzierung und Qualität
4.3 Crossmedia-Publishing und Diversifikation

5 Fazit und Ausblick

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Auflagenentwicklung der Publikumszeitschriften

Abb. 2: Eintritte und Austritte von Publikumszeitschriften

Tabellenverzeichnis

Tab. 1: Zeitschriftentypen

1 Einleitung

Mittlerweile wachsen Kinder mit dem Internet als Massenmedium auf und nutzen dessen Funktionen und Services als „digital natives“[1] selbstverständlich, während viele ältere Menschen traditionelle Medien bevorzugen und überfordert sind angesichts der Vielzahl der Möglichkeiten, die ihnen online geboten werden. Die Digitalisierung, der technische Fortschritt und wachsende Bandbreiten bestimmen als stärkste Treiber aktuell den Medienmarkt. Das Medienangebot wächst und bietet den Nutzern eine unüberschaubare Vielfalt an Informationen und Unterhaltung.[2] Die Grenzen zwischen einzelnen Medien verschwimmen durch die fortschreitende Konvergenz in diesem Sektor.[3] Medienanbieter müssen auf das sich wandelnde Nutzerverhalten und die Entwicklung des Web 2.0 reagieren und sowohl für Rezipienten als auch für Werbetreibende zukunftsfähige Konzepte umsetzen, um am Markt erfolgreich sein zu können. Verlage von Publikumszeitschriften stehen vor der Herausforderung, sich den veränderten Rahmenbedingungen anzupassen und Wege zu finden, ihre Printprodukte zu positionieren und die Möglichkeiten des Internets für sich zu nutzen.

Ziel dieser Arbeit ist zu analysieren, inwiefern das Internet die Auflage von Publikums­zeitschriften und das Lese- und Mediennutzungsverhalten der Rezipienten bisher beeinflusst hat und wie diese Entwicklung in Zukunft aussehen könnte. Es wird untersucht, mit welchen Strategien die Verlage auf Veränderungen reagieren und ihre Produkte weiterhin erfolgreich am Markt positionieren können.

Die Begriffe Publikumszeitschriften, Lese- und Mediennutzungsverhalten, Auflage und Internet bzw. Web 2.0 werden im Kapitel 2 zunächst definiert und anschließend in Kapitel 3 der Einfluss des Internets auf die Entwicklung der Printmedien näher untersucht. Im Mittelpunkt stehen dabei die Kannibalisierung von Print durch das Internet und die Veränderung des Lese- und Mediennutzungsverhaltens unterschiedlicher Zielgruppen. In Kapitel 4 werden verschiedene Konzepte zur Zukunftsfähigkeit von Publikumszeitschriften anhand von Beispielen vorgestellt. Den Abschluss der Arbeit bilden Fazit und Ausblick in Kapitel 5.

2 Definition relevanter Begriffe

2.1 Publikumszeitschriften

Medienprodukte dienen der Befriedigung von Informations- und Unterhaltungsbedürfnissen. Publikums­zeitschriften gehören zum Produktfeld der Printmedien, einem der bedeutendsten Zweige der Medienbranche.[4] Als Printmedien werden alle gedruckten Medienprodukte bezeichnet. Um Publikumszeitschriften näher zu definieren, müssen zunächst die verwandten Kategorien Zeitschriften und Zeitungen voneinander abgegrenzt werden.[5]

Es existiert keine allgemeingültige wissenschaftliche Definition der Zeitschrift, bezogen auf die publizistischen Merkmale Aktualität, Universalität, Publizität und Periodizität lassen sich Zeitschriften aber folgendermaßen eingrenzen.[6]

Aktualität: Zeitschriften sind in ihren Fachthemen aktuell, legen den Fokus aber nicht auf tägliche Neuigkeiten.

Universalität: Zeitschriften beschränken sich üblicherweise auf wenige Themengebiete, in denen sie eine hohe Kompetenz aufweisen. Nachrichtenmagazine wie z. B. der SPIEGEL besitzen allerdings eine ähnliche Universalität wie überregionale Zeitungen.

Publizität: Die Zielgruppe von Zeitschriften ist auf Grund der eingeschränkten Themenauswahl kleiner als bei Zeitungen, so dass auch die Auflage meist niedriger ausfällt.

Periodizität: Zeitschriften erscheinen ebenfalls regelmäßig, aber in größeren Abständen als Zeitungen (mindestens viermal jährlich).

Bei Publikumszeitschriften handelt es sich um Magazine, die sich an eine sehr breite Zielgruppe (Publikum) wenden und vorrangig der Unterhaltung der Leser dienen. Die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) unterscheidet insgesamt 26 Typen von Publikumszeitschriften mit nationaler Verbreitung, u. a. Programmzeitschriften, Frauenzeitschriften, Lifestylemagazine und Wirtschaftspresse.[7] Diese Typen lassen sich in vier Kategorien unterteilen (siehe Tabelle 1).

[...]


[1] Vgl. Prensky (2001), S. 1.

[2] Vgl. Schilling, Reichart (2007), S. 336 f.

[3] Vgl. Hallemann (2009), S. 114.

[4] Vgl. Gläser (2010), S. 69, S. 102.

[5] Vgl. Wirtz (2011), S. 167.

[6] Vgl. im Folgenden Menhard, Treede (2004), S. 17 ff.

[7] Vgl. Informationsgesellschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern, URL: http://daten.ivw.eu/index.php?menuid=21&u=&p=, Abruf am 27.10.2011.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Der Einfluss des Internets auf das Leseverhalten und die Auflage von Publikumszeitschriften
Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule
Veranstaltung
Corporate Communication
Note
1,0
Autor
Jahr
2011
Seiten
25
Katalognummer
V204370
ISBN (eBook)
9783656310013
ISBN (Buch)
9783656311300
Dateigröße
530 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Corporate Communication, Paid Content, Zeitschriften, Leseverhalten, Internet, Verlage
Arbeit zitieren
Astrid Werner (Autor), 2011, Der Einfluss des Internets auf das Leseverhalten und die Auflage von Publikumszeitschriften, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/204370

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Der Einfluss des Internets auf das Leseverhalten und die Auflage von Publikumszeitschriften


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden