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Was ergibt zwei mal sieben? Prima Zahlen!

Die Vorzüge von Primzahlen

Titel: Was ergibt zwei mal sieben? Prima Zahlen!

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2010 , 19 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Nicola Hengels (Autor:in), Marta Kulaszewska (Autor:in)

Didaktik - Mathematik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

„Primzahlen sind die Atome im Reiche der Zahlen.
Aus ihnen setzen sich alle anderen zusammen." (Bartholomé et al. 2001)
Schon seit mittlerweile fast 2500 Jahren interessieren sich Menschen für die Primzahlen. Angefangen
mit den Griechen Euklid, welcher zeigte, dass unendlich viele Primzahlen existieren,
und Eratosthenes, dem es gelang, ein Verfahren zu entwickeln, mit dessen Hilfe man alle
Primzahlen bis zu einer vorgegebenen Zahl n bestimmen kann, hin zu Mathematikern der
Neuzeit, denen es mit den modernen Verschlüsselungstechniken erstmals gelang, einen wirklichen
Nutzen aus der Thematik zu ziehen. „Noch vor nicht langer Zeit hätte wohl niemand
so in den Alltag hineinreichende praktische Anwendungen der Zahlentheorie für möglich gehalten.“
Fundamentale Ideen und Methoden der Mathematik wurden im Sommersemester 2010 im
Rahmen der gleichnamigen Vorlesung von Klaus-Ulrich Guder an der Leuphana Universität
Lüneburg vertieft. All diese Ideen lassen sich in der sogenannten ‚Verordnung über Masterabschlüsse
für Lehrämter in Niedersachsen’ nachlesen. Das Thema Primzahlen findet sich dort
auf Seite 548 dem Unterpunkt Algebra und hier dem Teilgebiet Grundlagen der elementaren
Zahlentheorie zugeordnet. Da heißt es, dass die Absolventen des Masterstudiengangs im Fach
Mathematik mit dem Schwerpunkt Grundschule wesentliche „Eigenschaften der Primzahlen
[...], [den] Beweis der Existenz und Eindeutigkeit der Primfaktorzerlegung sowie [das] Aufzeigen
der Bedeutung der Primzahlen für Codierungen“ beherrschen müssen.
Im zum Modul zugehörigen Seminar war es Aufgabe der Studierenden sich mit ausgewählten
Fundamentalen Ideen auseinander zu setzen und ihre Ergebnisse in Form von Referaten dem
Plenum zu präsentieren. Darauf aufbauend wurden die Inhalte gemeinsam in Workshops und
Diskussionen vertieft. Der Leistungsnachweis im Modul bestand darin, das eigene Thema zu einer fachwissenschaftlichen Abhandlung auszubauen. Dies haben wir mit der vorliegenden
schriftlichen Hausarbeit durchgeführt.
Im Folgenden werden wir nun zunächst einmal grundlegende Definitionen und Eigenschaften
von Primzahlen erläutern, um daran anschließend einige Primzahltestverfahren näher zu erläutern.
Im letzten Kapitel werden wir schließlich noch einige besondere Typen von Primzahlen
vorstellen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definitionen und Eigenschaften von Primzahlen

2.1 Bausteine der natürlichen Zahlen

2.2 Wie viele Primzahlen gibt es?

2.3 Goldbach´sche Vermutung

3 Verfahren zur Bestimmung von Primzahlen

3.1 Sieb des Eratosthenes

3.2 Der kleine Satz von Fermat

3.2.1 Pseudoprimzahlen & Carmichael-Zahlen

4 Besondere Primzahlen

4.1 Primzahlzwillinge und -drillinge

4.2 Fermat-Zahlen

4.3 Mersenne-Zahlen

4.4 Vollkommene Zahlen

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, grundlegende mathematische Definitionen und Eigenschaften von Primzahlen zu erläutern, verschiedene etablierte Testverfahren zur Identifikation von Primzahlen darzustellen sowie spezifische Zahlenklassen wie Primzahlzwillinge, Fermat- oder Mersenne-Zahlen zu analysieren.

  • Grundlagen und Definitionen der Primzahlen als "Atome" der natürlichen Zahlen.
  • Unendlichkeit der Primzahlen und die Goldbach’sche Vermutung.
  • Algorithmen zur Primzahlbestimmung, insbesondere das Sieb des Eratosthenes und der Fermat-Test.
  • Charakterisierung besonderer Primzahltypen und deren Eigenschaften.
  • Bedeutung von Primzahlen für die moderne Kryptographie und Verschlüsselungstechniken.

Auszug aus dem Buch

3.1 Sieb des Eratosthenes

Vor mehr als 2200 Jahren entwickelte der griechische Mathematiker Eratosthenes von Kyrene einen einfachen Algorithmus zur systematischen Erzeugung aller Primzahlen in einem festgelegten Intervall natürlicher Zahlen von 1 bis n. Nach ihm benannt, kennt man dieses Verfahren heute als das ‚Sieb des Eratosthenes’, mit welchem eine aufwändige Testung jeder einzelnen Zahl mittels Divisionen nicht erforderlich ist.

Zunächst notiert man alle natürlichen Zahlen bis zu einer vorgegebenen Grenze und setze die 1 in ein Kästchen, da sie, wie oben bereits erwähnt, keine Primzahl ist. Die Zahl 2 ist die erste Primzahl, da sie nur die Teiler 1 und sich selbst aufweist. Man kreist sie nun ein und streicht all ihre Vielfachen der Form 2n mit n N ≥ 2, da diese keine Primzahlen sein können:

4,6,8...100... 2n

Das Verfahren wird anschließend mit der kleinsten übriggebliebenen Zahl 3 weitergeführt. Echte Teiler dieser Zahl, also solche, die ungleich 1 oder der Zahl selbst sind, existieren nicht, folglich handelt es sich bei der 3 um eine Primzahl. Hieraus wiederum folgt, dass alle Zahlen 3n keine Primzahlen sein können und somit gestrichen werden können:

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Bedeutung von Primzahlen ein und verortet das Thema im Kontext der mathematischen Didaktik und der Lehrerausbildung.

2 Definitionen und Eigenschaften von Primzahlen: Hier werden die mathematischen Grundlagen, wie die Primfaktorzerlegung und die Unendlichkeit der Primzahlenmenge sowie die Goldbach’sche Vermutung, theoretisch hergeleitet.

3 Verfahren zur Bestimmung von Primzahlen: Dieses Kapitel erläutert praktische Algorithmen zur Primzahlprüfung, primär das Sieb des Eratosthenes und den Fermat-Test.

4 Besondere Primzahlen: Die Autoren stellen spezifische Kategorien vor, darunter Primzahlzwillinge, Fermat-Zahlen, Mersenne-Zahlen und vollkommene Zahlen.

5 Fazit: Das Fazit fasst die anhaltende Faszination und die Bedeutung der Primzahlen für moderne Verschlüsselungsverfahren zusammen.

Schlüsselwörter

Primzahlen, Arithmetik, Euklid, Eratosthenes, Goldbach’sche Vermutung, Primzahltest, Fermat-Test, Pseudoprimzahlen, Carmichael-Zahlen, Primzahlzwillinge, Fermat-Zahlen, Mersenne-Zahlen, vollkommene Zahlen, Kryptographie, Faktorisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den mathematischen Grundlagen von Primzahlen, ihrer Identifizierung durch spezielle Algorithmen und der Analyse besonderer Zahlenklassen.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder umfassen die Definition der Primzahl, klassische Siebverfahren, Primzahltests nach Fermat sowie die theoretische Erforschung von Zahlenfolgen wie den Mersenne- oder Fermat-Zahlen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, einen fundierten Überblick über Eigenschaften, Bestimmungsmethoden und Besonderheiten von Primzahlen für den Kontext der Mathematikausbildung zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Darstellung verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse und die formale Herleitung mathematischer Beweise und Algorithmen, wie sie in der Zahlentheorie üblich sind.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, bewährte Testverfahren zur Identifikation von Primzahlen und eine detaillierte Betrachtung von Sonderformen der Primzahlen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Zahlentheorie, Primfaktorzerlegung, Sieb des Eratosthenes, Fermat-Test, Kryptographie und algorithmische Primzahlbestimmung.

Welchen Beweis führt Euklid bezüglich der Anzahl der Primzahlen?

Euklid beweist durch einen Widerspruchsbeweis, dass die Menge der Primzahlen unendlich groß ist, indem er annimmt, es gäbe nur eine endliche Anzahl k an Primzahlen.

Warum sind Primzahlen für heutige Verschlüsselungssysteme von so großer Bedeutung?

Weil die Schwierigkeit der Faktorisierung sehr großer Zahlen in ihre Primfaktoren die Grundlage für die Sicherheit moderner Codierungstechniken bildet.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Was ergibt zwei mal sieben? Prima Zahlen!
Untertitel
Die Vorzüge von Primzahlen
Hochschule
Leuphana Universität Lüneburg  (Institut für Mathematik und ihre Didaktik)
Veranstaltung
Fundamentale Ideen und Methoden der Mathematik
Note
1,0
Autoren
Nicola Hengels (Autor:in), Marta Kulaszewska (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
19
Katalognummer
V204417
ISBN (eBook)
9783656315261
ISBN (Buch)
9783656315537
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Primzahlen Mathematik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nicola Hengels (Autor:in), Marta Kulaszewska (Autor:in), 2010, Was ergibt zwei mal sieben? Prima Zahlen!, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/204417
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  19  Seiten
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