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Rechtliche Aspekte des Information Brokerage in Deutschland und Europa

Titel: Rechtliche Aspekte des Information Brokerage in Deutschland und Europa

Seminararbeit , 2002 , 40 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Thomas Müller (Autor:in)

BWL - Recht
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Seit dem es den Menschen gibt, trägt die Weitergabe von Informationen wesentlich zur der Entwicklung der Menschheit bei. Die Erfindung der Schrift war hierbei der erste Schritt, um Wissen anderen auch ohne Anwesenheit der eigenen Person mitteilen zu können. Mit der Entdeckung des Buchdrucks, wurde es möglich, Schriften einer breiteren Masse zugänglich zu machen. Mit der Zeit wurden die Bibliotheken für Außenstehende unüberschaubar und der Beruf des Bibliothekars löste die anfänglichen Übersichtsprobleme in den Bibliotheken. Mit der Erfindung des Computers und des Fotokopierers in den 60’er Jahren, wurde die Möglichkeit zur Informationsverbreitung wiederholt erhöht und das Berufsbild des Dokumentars entstand. Mit der Verbreitung des Internets wurde das Informationsangebot nochmals gesteigert und spätestens jetzt wurde die Notwendigkeit eines speziellen Informationsvermittlers in der Öffentlichkeit deutlich. Die ersten Unternehmen die mit der Recherche und Aufarbeitung von Informationen Geld verdienen wollten, sind die 1930 in den USA gegründeten Firmen Rice Universtity’s Regional Information and Communication Exchange (R.I.C.E.) und Information Unlimited. 1984 publizierte Burwell Enterprises Inc., in der Erstausgabe des „The Burwell World Directory of Information Brokers“ bereits 334 Unternehmen, welche gegen Gebühren Informationen beschafften und bei Bedarf aufarbeiteten. In der 13’ten Ausgabe waren bereits ca. 1.000 Unternehmen in 38 Ländern verzeichnet.1 Seit dem Beginn dieser Zeit ist der Beruf des Information Brokers einem ständigem Wandel seines Marktes und seiner Bedingungen, insbesondere seiner rechtlichen Bedingungen ausgesetzt. Die vorliegende Arbeit soll einen Einblick in das heutige Information Brokerage, unter besonderer Berücksichtigung der rechtlichen Aspekte, gewähren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Information Brokerage

2.1 Definition und Einordnung des Information Brokerage

2.2 Information Brokerage im engeren Sinne

2.2.1 Aufgaben, Fähigkeiten, Serviceangebot eines Information Brokers

2.2.2 Vorgehensweise eines Information Brokers

2.3 Information Brokerage im weiteren Sinne

2.3.1 Elektronische Märkte und das Auftreten von Intermediären

2.4 Wirtschaftliche Bedeutung

3 Rechtliche Aspekte

3.1 Information Brokerage und seine rechtlichen Aspekte in Deutschland

3.1.1 Verfassungsrechtliche Gesichtspunkte

3.1.2 Urheberrechtliche Gesichtspunkte

3.1.2.1 Zum 1. Juli in Kraft getretenen Urheberrechtsänderungen

3.1.2.2 Verwertungsgesellschaften

3.1.3 Datenschutzrechtliche Gesichtspunkte

3.1.4 Strafrechtliche Gesichtspunkte

3.2 Rechtliche Aspekte des Information Brokerage in der EU

3.2.1 Urheberrechtliche Gesichtspunkte in der EU

3.2.2 Der Regierungsentwurf zur EU-Uhrheberrechtslinie

3.3 E-Commerce und seine rechtlichen Aspekte in Deutschland

3.3.1 Vertragsrecht im E-Commerce

3.3.1.1 Willenserklärungen im www

3.3.1.2 Digitale Signaturen

3.3.1.3 Der elektronische Zahlungsverkehr

3.3.1.4 AGB’s im Online Geschäft

3.3.2 Das Fernabsatzrecht seit dem 1. Januar 2002

3.4 Rechtliche Aspekte des E-Commerce in der EU

3.5 Internationale, rechtliche Aspekte des E-Commerce in Deutschland

4 Resümee und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die heutige Rolle des Information Brokerage unter besonderer Berücksichtigung der rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland und der Europäischen Union, um die Herausforderungen und Chancen in einem sich wandelnden digitalen Marktumfeld zu identifizieren.

  • Entwicklung und Definition des Berufsfeldes Information Broker
  • Struktur des Informationsmarktes und Rolle von Intermediären
  • Rechtliche Aspekte des Urheber- und Datenschutzes beim Information Brokerage
  • Rechtsgrundlagen im E-Commerce (Vertragsrecht, Fernabsatz, digitale Signaturen)
  • Einfluss europäischer Richtlinien auf nationale Gesetzgebungen

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Aufgaben, Fähigkeiten, Serviceangebot eines Information Brokers

Kurz dargestellt umfasst der Beruf des Infobrokers: 11

• Beschaffung, Selektierung und Bewertung von Informationen

• Wirtschaftlich sinnvolle Aufbereitung der gewonnenen Informationen

• Klärung des betrieblichen Informationsbedarfs seiner Kunden

• Erstellung eines betriebsinternen Informationssystem für seine Kunden

• Schaffung von Wettbewerbsvorteilen für seine Kunden, weil diese Vorgaben jetzt schneller ermitteln und erreichen können als die Konkurrenz

Um diese Aufgaben zu gewährleisten, muss der Information Broker: 12

• das gesamte Angebot an On- und Offline-Datenbanken oder konventionellen Datenpools des jeweiligen Fachgebietes übersehen

• den Umgang mit Datennetzen (Internet) beherrschen

• die passenden Recherchestrategien entwickeln

• sicher in den verschiedensten Systemen recherchieren

Hinzu kommen einschlägige Kenntnisse in den Bereichen Textverarbeitung, Kalkulationsprogramme, Datenfernübertragung und Datenbanken, sowie Kaufmännische Anforderungen. Sehr wichtig ist dabei ein fundiertes Marketing Know-how, damit das persönliche Angebot an Informationsdienstleistungen zur richtigen Zeit den richtigen Zielgruppe in der richtigen Form angeboten wird. Kenntnisse in Kosten- und Kalkulationsplanung sowie Steuer- und Bilanzrecht und Controlling sind kaufmännische und betriebswirtschaftliche Selbstverständlichkeiten. 13 Zusätzlich braucht der Infobroker auch noch „Intuition“ um seine Recherche an den richtigen Stellen durchzuführen und seine Ergebnisse in der vom Kunden gewünschten Form vorzulegen.14

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Arbeit beleuchtet die historische Entwicklung der Informationsbeschaffung bis hin zur Notwendigkeit professioneller Informationsvermittler im Internetzeitalter.

2 Information Brokerage: Dieses Kapitel definiert den Information Broker und beleuchtet dessen Aufgaben, wirtschaftliche Bedeutung und die theoretischen Modelle elektronischer Intermediation.

3 Rechtliche Aspekte: Hier werden die verfassungs-, urheber- und datenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland sowie E-Commerce-spezifische Aspekte und EU-Richtlinien detailliert erörtert.

4 Resümee und Ausblick: Das Kapitel fasst den evolutionären Wandel der Märkte zusammen und betont die Notwendigkeit der Anpassungsfähigkeit für alle Marktteilnehmer durch den Einfluss technologischer und politischer Entwicklungen.

Schlüsselwörter

Information Brokerage, Infobroker, E-Commerce, Urheberrecht, Informationswirtschaft, Intermediation, Datensicherheit, Fernabsatzrecht, elektronischer Zahlungsverkehr, digitale Signatur, Informationsbeschaffung, Markttransaktion, Wettbewerbsvorteil, Rechtsaspekte, EU-Richtlinien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Rolle von professionellen Informationsvermittlern (Information Brokern) im deutschen und europäischen Raum.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Definition des Information Brokerage, dessen wirtschaftliche Einordnung sowie die rechtlichen Herausforderungen in den Bereichen Urheberrecht, E-Commerce und Datenschutz.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, einen fundierten Einblick in das heutige Tätigkeitsfeld des Information Brokers zu geben und aufzuzeigen, wie rechtliche Aspekte die tägliche Arbeit in einem dynamischen digitalen Umfeld beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse, die aktuelle Trends, Gesetzestexte und Expertenmeinungen zur Informationswirtschaft und zum E-Commerce auswertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die inhaltliche Definition des Infobrokers (inklusive Aufgaben und Strategien) sowie die umfassende Analyse rechtlicher Aspekte wie das deutsche Urheberrecht und die Auswirkungen von EU-Richtlinien auf den E-Commerce.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe wie Information Brokerage, Urheberrecht, E-Commerce, Intermediation und Datenschutz prägen den fachlichen Kern der Untersuchung.

Wie beeinflussen EU-Richtlinien das deutsche Recht für Information Broker?

EU-Richtlinien harmonisieren das Urheberrecht und den E-Commerce, was den nationalen Gesetzgeber verpflichtet, Regelungen wie zum "Recht der öffentlichen Zugänglichmachung" oder spezifische Verbraucherschutzvorgaben in das deutsche Recht zu integrieren.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Information Brokerage im engeren und weiteren Sinne wichtig?

Sie trennt die klassische Informationssuche (originäre Aufgabe) von erweiterten, maklerähnlichen Geschäftsfeldern wie der Dis-Intermediation, was jeweils unterschiedliche rechtliche Anforderungen an den Broker stellt.

Ende der Leseprobe aus 40 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Rechtliche Aspekte des Information Brokerage in Deutschland und Europa
Hochschule
Universität Paderborn  (Wirtschatsrechtliches Institut)
Veranstaltung
Europäisches Wirtschaftsrecht
Note
1,7
Autor
Thomas Müller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2002
Seiten
40
Katalognummer
V20458
ISBN (eBook)
9783638243230
ISBN (Buch)
9783638719469
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Rechtliche Aspekte Information Brokerage Deutschland Europa Europäisches Wirtschaftsrecht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Thomas Müller (Autor:in), 2002, Rechtliche Aspekte des Information Brokerage in Deutschland und Europa, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/20458
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Leseprobe aus  40  Seiten
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