Das Menschliche Bewusstsein und der Hypertext - ein Strukturvergleich

Hypertext, Weblog, SMS-Lyrik. Literatur und Neue Medien


Bachelorarbeit, 2008

38 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Thesen
2.1 Hypertext
2.2 Theorie der neuronalen Gruppenselektion

3 Hypertext
3.1 Definition
3.2. Grundlagen: Vannevar Bush und die Memex
3.3 Zwei theoretische Ansätze
3.3.1 George P. Landow
3.3.2 Espen J. Aarseth
3.4 Fazit I

4 Theorie der neuronalen Gruppenselektion
4.1 Definition
4.2 Aufbau des Gehirns
4.3 Neuronaler Darwinismus: Entwicklung neuronaler Strukturen
4.4 Kombination
4.5 Qualia
4.6 Identität

5 Strukturvergleich
5.1 Bisherige Ansätze
5.2 Die Narrative als Gemeinsamkeit zwischen Bewusstsein und Hypertext
5.3 Enzyklopädisches Schreiben
5.4 Links
5.5 Das Bewusstsein: Selektionismus, Logik und epistemische Grenzen
5.6 „Différancielles“ Potenzial im Bewusstsein
5.7 Übergreifende Strukturierungen des Bewusstseins und des Hypertexts
5.7.1 Das Zentrum
5.7.2 Das Parergon

6 Ausblick

7 Fazit II

8 Bibliografie

„Man muß noch Chaos in sich haben,

um einen tanzenden Stern gebären zu können.“

- Friedrich Nietzsche „Also sprach Zarathustra“

1. Einleitung

Konfrontiert mit einem unbekannten Phänomen, hat der Mensch auf lange Sicht zwei Möglichkeiten: Er ordnet es in ein ihm bekanntes System ein oder er entwirft ein neues System, in das sich das Phänomen einordnen lässt.

Nach Kevin Kelly[1] ist das Phänomen, mit dem sich diese Arbeit beschäftigt, eines der größten, komplexesten, und somit wichtigsten der Menschheitsgeschichte. Es bezeichnet die globale Vernetzung menschlichen Wissens und die damit neue Form des Textes: der Hypertext. Diese Arbeit behandelt die Begriffsdefinition, ausgehend von der seit den frühen 1990-er Jahren einsetzenden theoretischen Reflexion.[2] Dazu werden einige Ansichten von Theoretikern wie George Landow, Espen Aarseth und Uwe Wirth zitiert. Ihre Standpunkte teilen sich in zwei Gruppen: Auf der einen Seite finden sich jene, die im Hypertext eine Bestätigung vorhandener Theorien sehen und eine Einordnung in darauf basierende Systeme vornehmen. Auf der anderen Seite stehen die, die den Hypertext als einen eigenständigen Bereich ansehen oder die für die bisherige Literaturanalyse angewendeten Verfahren und Begriffe als nicht auf ihn anwendbar.

Obwohl diese Arbeit eine Stellungnahmen beinhaltet, bleibt die Diskussion, ob der Hypertext sich in das bestehende theoretische Werk einordnet oder nicht, weiter offen. Dabei sind sich aber die meisten Wissenschaftler einig, dass die neuen Dynamiken des Hypertextes wie erhöhte Komplexibilität, Variabilität zwischen Textteilen und Beschleunigung leseaktiver Vorgänge ein wichtiger Beitrag zur Charakterisierung menschlicher Kommunikation, und somit zur Charakterisierung menschlichen Denkens sind. Landow spricht in diesem Zusammenhang von einem „human metacode“.[3]

Diese Strukturen werden mit der Theorie der neuronalen Gruppenselektion verglichen, einer 1978 von Gerald M. Edelman aufgestellten Bewusstseinstheorie. Ich werde untersuchen, inwieweit die spezifischen Entstehungs- und Funktionsprozesse des menschlichen Bewusstseins im Hypertext wiederzufinden sind und ob durch das Studium eines Bereichs Erkenntnisse über den anderen möglich sind.

2. Thesen

2.1 Hypertext

Hypertext bewirkt eine Beschleunigung und gesteigerte Komplexität textueller Phänomene durch eine höhere Variabilität. Er lässt sich in vorangegangene Literatur- und Medientheorien einordnen, allerdings wird der Begriff dadurch auf eine nicht produktive Weise limitiert. So lässt sich beispielsweise der schon durch Roland Barthes beim schriftlichen „Prähypertext“ aufgeworfene Zweifel an der Abgeschlossenheit an den Konzeptionen von Autor und Leser beim Hypertext fortführen. Der Bergriff vom Autor hat bei interaktiven und durch ihre Interaktivität veränderbaren Texten kaum noch eine Bedeutung.

2.2 Theorie der neuronalen Gruppenselektion

Die Struktur der assoziativen und der degenerierten Verlinkung findet sich im Hypertext wieder, jedoch in vermindertem Ausmaß. Um so größer der Hypertext gefasst wird, um so mehr Ähnlichkeit weist er mit neuronalen Strukturen auf. Ein früher Hypertext mit wenig Wahlmöglichkeiten ist noch mit der Übersichtlichkeit eines Buches vergleichbar. Dagegen erzeugt Interaktivität die Einbettung einer Masse an intersubjektiver menschlicher Kreativität, die assoziativ neue Informationen verknüpft, ein verändertes Textentstehungsverfahren. Dies ist bei komplexeren Hypertexten der Fall. Ebenso verursachen viele unterschiedliche elektrische Signalströme im Gehirn und ihre assoziative Wechselwirkung das Bewusstsein. Das menschliche Bewusstsein ist durch diese Dynamik ein konstitutiver Teil des Hypertextes.

3. Hypertext

3.1 Definition

Als Hypertext werden im Allgemeinen Texte bezeichnet, die sich das für die Literatur neue Medium des Computers zunutze machen. Ebenso wie das Internet mit der Zeit eine vom Computer nicht mehr wegzudenkende Sphäre geworden ist, ist es untrennbar mit dem Hypertext verbunden. Nicht mehr nur die Hypertextfiktion auf CD-ROM oder auf einem einzelnen Computer wie Susanne Berkenhegers „Hilfe“[4] und dem damit konnotierten künstlerischen Anspruch ist ein Hypertext. Auch Internettagebücher, die sich zu „Blogs“ entwickelt haben, Foren jeglicher Art, künstlerische Plattformen, E-Mails und schlussendlich die gesamte Textmenge des Internets an sich sind Hypertexte. All diese Texte zeichnen sich durch Interaktivität aus. Der Leser kann entscheiden, welche der im Programm unchronologisch stehenden Textteile er auswählt. Indem er dies bewältigt legt er assoziative Verlinkungen von einem Textteil zum nächsten und erschafft in diesem Moment einen spezifischen Hypertext. Dieser muss allerdings nicht notwendig über die Lektüre hinweg beständig sein, aber er besteht zumindest während dieser im Speicher des operierenden Computers, da sich Teile sonst wiederholen würden.[5]

Ein besonderes Merkmal des Hypertextes besteht darin, dass er auf zwei Ebenen stattfindet: auf der Benutzer- und der Programmiererebene. Das heißt, auf dem Text, der angezeigt, oder dem Programm, das ausgeführt wird und auf dem darunter liegenden Programmcode.

In dieser Arbeit werden „Prähypertexte“ von Hypertexten abgegrenzt. Prähypertexte sind Texte in Buchform mit hypertextähnlichen Strukturen. Mit ihnen sind schon Dynamiken wie die Möglichkeit, den Leseweg zu wählen oder eine visuelle Simultanität von Erzählsträngen gegeben, doch sie erreichen durch die medialen Limitationen, die das Buch mit sich bringt, nicht die gleiche Frequenz und Ausweitung der Phänomene wie der Hypertext des PCs.

3.2. Grundlagen: Vannevar Bush und die Memex

Das Phänomen Hypertext wurde schon 1960 von T. H. Nelson beschrieben:

„By Hypertext I mean nonsequential writing – text that branches and allows choices to the reader, best read at an interactive screen. As populariuly conceived this is a series of text chunks connected by links which offer the reader different pathways.“[6]

Bereits 1945 erkannte Vannevar Bush, dass das Problem des Wissens nicht in der Menge der Information, sondern in der Methode ihrer Bewältigung liegt:

„Our ineptitude in getting at the record is largely caused by the artificiality of systems of indexing.“[7]

Die traditionellen Methoden der Archivierung von Informationen waren größtenteils entweder numerische oder alphabetische Ansätze. Bei beiden Ansätzen muss man sich von Klasse zu Subklasse herunterarbeiten. Jede neue Informationsanfrage bedeutet ein neues Anfangen in der höchsten Klasse und ein erneutes Herunterstufen. Bei einer solchen Suche ist der Akt des Lesens einseitig. Der Leser verändert das Archiv nicht. Bush sieht darin eine Unzulänglichkeit des Systems. Um effektiver suchen zu können, sollte der Leser in der Lage sein, sich Fuß- oder Randnoten zu machen, andere Medien als Texte mit einzubeziehen und im Idealfall sogar eigene Zwischenverbindungen von einem Eintrag zum anderen legen zu können. Bush war mit dieser Konzeption der Erste, der den Text nicht als physisch, sondern als virtuell verstand. Mit den Verknüpfungen zwischen Informationen nahm er das vorweg, was in der späteren Hypertexttheorie „Link“ genannt werden wird. Die eigens erstellten Verknüpfungen sind „assoziative“ Links, dass heißt, sie folgen keinem hierarchischen System wie dem alphabetischen oder numerischen, sondern werden vom Benutzer gesetzt. Der Text bildet dann einen Zusammenhang von Links, eine Netzstruktur, in der Links sich stetig neu vernetzen. Im Gegensatz zum menschlichen Gedächtnis bleiben diese Links erhalten.[8] Ein auf diese Weise vernetztes System nannte Bush Memex. Es kann als Ursprung des heutigen Hypertextes aufgefasst werden.

3.3 Zwei theoretische Ansätze

3.3.1 George P. Landow

Der Hauptunterschied zu von Texten vor dem Hypertext und dem Hypertext ist vermutlich die Möglichkeit der Interaktion mit dem Text: Der Leser kann bei einem Text wie „My boyfriend came back from the war“[9] von Olga Lialina frei wählen, welchen Textstrang er verfolgt. Damit findet nach Landow eine Gleichstellung von Textproduzent und Textrezipient statt. Mit Roland Barthes gesprochen: Lesbarer und schreibbarer Text werden zu einem Text.[10] Diese Gleichstellung ist schon bei jeweils einem Nutzer und einem Hypertextprogramm gegeben. Im Internet erhöht sie sich aber um ein Vielfaches. Bei bei Projekten wie Wikipedia oder Linux hat jeder die Möglichkeit mitzuschreiben und kann somit eine Autorfunktion ausüben.

Mit dem Dissoziieren des traditionellen, geschlosseneren Autorbegriffs wird es zunehmend schwerer, die Texte ideologisch einzuordnen: „Hypertext does not permit a tyrannical, univocal voice.“[11]. Landow sieht hier die Realisierung von Michail Bachtins „Dialogizität“[12] im Text.

Auf der Grundlage der Theorien Derridas, die die nicht gegebene exakte Repräsentation, also die Verschiebung zwischen Signifikat und Signifikant unter den verzerrenden Einflüssen der Sprache und des generellen Texts und dem daraus folgenden infiniten Regress der Sinnbildung, zieht Landow Schlüsse für den Hypertext: Einerseits verkörpert die Struktur des Hypertextes mit seiner Pluralität der Ebenen anschaulich Derridas Theorien, andererseits trägt er aber dazu bei, dass wir uns noch weiter vom „Text“ entfernen.[13] Diese These erscheint schwer haltbar, da erstens die Digitalisierung schon so weit fortgeschritten ist, dass sie das Buch in seiner Form auf der Basis elektronischer Tinte imitieren kann[14], da zweitens Landow nicht definiert, von welchem „Text“ wir uns entfernen. Ist es Derridas größtmöglicher „Text“, so kann man sich von ihm nicht entfernen, da er eine allumfassende soziokulturelle Matrix darstellt.[15] Jede andere Form von Text wird von sich aus im Sinne von Derrida nicht als Identität verstanden, sondern als im Spannungsfeld des disseminativen Sinnbildungsprozesses begriffen, womit Nähe zum oder Weite vom Text keine sinnvolle Aussagen wären.

Eine treffendere Aussage, die auch im weiteren Verlauf des Vergleichs mit neuronalen Strukturen von Bedeutung sein wird, ist die, dass es sich beim Hypertext um „knowledge in links“ handelt.[16] Erweitert könnte man unter Berücksichtigung Edelmanns sagen, dass es sich beim menschlichen Gehirn um „knowledge as links“ handelt. Die Verknüpfungen selbst sind das, was Wissen, und im weiteren Sinne Bewusstsein ausmacht. Der Beginn der Hypertext-Ära ist nach dem amerikanischen Literaturkritiker J. Hillis Miller, den Landow zitiert, mit dem gleichzeitigen Erscheinen von Derridas „Glas“, als Komposition unabhängiger Textteile, die eine Vielzahl an Lesewegen ermöglichen, und dem „Aufkommen“ (wohl im Sinne von „Verbreitung“) von Computern, anzusetzen:

„Both work self-conciously and deliberately to make obsolete the traditional codex linear book and to replace it with the new multilinear multimedia hypertext[...].“[17]

Landow relativiert diesen Zusammenhang zwar, indem er die enorme Kraft des Buches betont, jedoch nur in der digitalen, nicht in der analogen Form.[18]

Ob nun das Buch so linear ist, wie behauptet wird oder nicht, sei vorerst dahingestellt. Sicher ist hingegen, dass man einen Kategoriefehler begeht, wenn man den Personalcomputer in die Nähe einer irgendwie gearteten „consciousness“, eines Bewusstseins stellt. Landow distanziert sich klar davon, doch Miller scheint diesen Fehler zu begehen.. Es ist die Unterscheidung zwischen dem „distributed processor“ und der „assembly of local processors“[19], die Dan Lloyd beschreibt, oder zwischen den „Algorithmen“ und dem „degenerativen Element“[20] Edelmanns. Ein PC ist nur ein Informationsverarbeitungssystem, nicht fähig zur kreativen oder gar bewussten Umsetzung eines Vorgangs. Das menschliche Gehirn, und mit ihm das Bewusstsein, hingegen schon. Auch wenn diese Unterscheidung noch ungenau ist, es liegt nahe, dass Landow im Recht ist, wenn er davon ausgeht, dass die Entwicklung der praktischen Methoden, der Informationstechnologie (Informatik) und der Erzähltheorie, die Möglichkeiten der „Botschaft“ und ihrer Übertragung im großen Maße vervielfachen.[21]

Doch der Hypertext bringt auch Probleme mit sich: die „followability“[22]. Ist der Text in hohem Maße mit Wahlmöglichkeiten für den Verlauf des Lesevorgangs und Links durchsetzt, dazu noch fragmentarisch und inhaltlich kompliziert, so kann der Leser schnell den Überblick verlieren. Da die althergebrachten linearen Erzähltechniken keinen Rückhalt mehr bieten, ein Mindestmaß an „followability“ aber gegeben sein muss, kann der Hypertextautor, zum Beispiel auf einen parataktischen Stil zurückgreifen. Dies führt jedoch dazu, dass der Text nicht endet beziehungsweise dass kein abschließender Punkt gemacht werden kann.[23] Hier offenbart sich ein generelles Problem des Hypertextes: Die Vielzahl der lesenden und schreibenden Instanzen und deren Möglichkeiten der Textgestaltung lassen kaum endgültige Schlüsse zu und schieben damit das Ende des Texts ins Unendliche auf[24]. Eine derartige Dynamik erschwert es dem Autor, einen Spannungsbogen für den Leser zu konstruieren und für den Leser wird es schwer diesen nachzuvollziehen.[25] Allerdings war eben die Eigenschaft der Unabgeschlossenheit auch ein bezeichnendes Merkmal vieler Romane des 20. Jahrhunderts.[26] Da der Leser aber gezwungen ist, Bedeutung zu generieren, baut sich der Spannungsbogen nach Landow vom Anfang des Lesens bis zum selbst gewählten Abbruch auf. Somit kommt er zu dem Schluss, dass ein Defizit an Linearität die Lektüre nicht übermäßig behindert.[27]

[...]


[1] Kelly, Kevin. „We are the Web“. in: „Wired“. 08/2005, http://www.wired.com/wired/archive/13.08/tech.html, 28.08.2008.

[2] Herberg, Dieter; Kinne, Michael; Steffens, Doris. „Neuer Wortschatz. Neologismen der 90er Jahre im Deutschen.“. Gruyter. Tübingen, 2004, S. 161.

[3] „human hetacode“, Landow, George P. „Hypertext. The Convergence of Contemporary Critical Theory and Technology“. The Hopkins University Press. Baltimore and London, 1991, S. 103.

[4] Berkenheger, Susanne. „Hilfe“ http://berkenheger.netzliteratur.net/ouargla/, 13.08.2008

[5] Ab hier wie gebräuchlich PC.

[6] Landow, S. 4.

[7] Bush, Vannevar. „As We May Think“. http://www.theatlantic.com/doc/194507/bush/4, 28.08.2008.

[8] Was nicht zwingend für den Hypertext gilt.

[9] Lialina, Olga. „My boyfriend came back from the war“. http://www.teleportacia.org/war/war.html, 28.8.2008.

[10] Barthes, Roland. "The Death of the Author". Fontana. London, 1968, S. 143 – 148.

[11] Landow, S. 10.

[12] Bachtin, Michail M. „Das Wort im Roman“ In: Die Ästhetik des Wortes. Suhrkamp. Frankfurt a.M, 1979.

[13] Landow, S. 3, 20.

[14] Das „iLiad“ der Firma iRex: http://www.irextechnologies.com/products/bookedition, 28.08.2008.

[15] Howells, Christina. “Derrida”. Blackwell Publishers Ltd. Oxford, 1998, P. 74f.

[16] Landow, S. 26.

[17] Landow, S. 28.

[18] „enormous power“, ebd.; Landow, S. 29.

[19] Lloyd, Dan. „Terra Cognita: From functional neuroimaging to the map of the mind“. In:“Brain and Mind“.

Springer Netherlands. Amsterdam, 2000, S. 1-24 und Lloyd, Dan. „Functional MRI and the study of human consciousness". In: „Journal of Cognitive Neuroscience". The MIT Press.Cambridge, 2003, S. 818-831.

Vgl. auch: Lloyd, Dan. „Radiant Cool“. The MIT Press. Cambridge, 2003.

[20] Siehe 4.3. für eine detaillierte Beschreibung des Begriffs.

[21] „practical methods“, Landow, S. 29. Er erläutert diesen Begriff nicht, deswegen wird hier angenommen, dass es ich um PC-Technik handelt.

[22] Landow, S. 106.

[23] Ebd.

[24] (Jenseits der Bestätigung des Chaos)

[25] Der Begriff Spannungsbogen macht nur in der Gleichzeitigkeit vom Angelegtsein durch den Autor und der möglichen Erfassung duch den Leser Sinn, ein Spannungsbogen existiert für sich nicht, er ist ein Prozess.

[26] Landow, S. 112.

[27] Landow, S. 115. Man kann sich fragen, ob dies nicht eine ad-hoc-Lösung ist, dass das Konzept eines Spannungsbogens auf die Anlage und den Leser und nicht nur auf die inneren Vorgänge des Lesers abzielt. Nach dieser Logik hätte auch das Anstarren einer weißen Wand einen Spannungbogen.

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Details

Titel
Das Menschliche Bewusstsein und der Hypertext - ein Strukturvergleich
Untertitel
Hypertext, Weblog, SMS-Lyrik. Literatur und Neue Medien
Hochschule
Freie Universität Berlin  (FU Berlin – Peter Szondi Institut )
Veranstaltung
Hypertext, Weblog, SMS-Lyrik. Literatur und Neue Medien
Autor
Jahr
2008
Seiten
38
Katalognummer
V204616
ISBN (eBook)
9783656324089
ISBN (Buch)
9783656324195
Dateigröße
600 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
menschliche, bewusstsein, hypertext, strukturvergleich, weblog, sms-lyrik, literatur, neue, medien
Arbeit zitieren
Anton Freibacher (Autor), 2008, Das Menschliche Bewusstsein und der Hypertext - ein Strukturvergleich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/204616

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