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Frauen als Marketing-Zielgruppe. Besonderheiten, Konzepte und Beispiele

Title: Frauen als Marketing-Zielgruppe. Besonderheiten, Konzepte und Beispiele

Term Paper , 2003 , 30 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Yvonne Siebold (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Petticoat und Absatzschuhe, ein püppchenhaftes, sexy Aussehen, sich liebevoll um den
Haushalt, die Kinder und den Mann kümmern und stets ein perfektes Bild an der Seite ihres
geliebten Ehemannes abgeben - was für eine wunderbare Vorstellung! Dieses typische Bild
zeichnete eine Frau in den 60er Jahren aus. Doch zum Glück hat sich der Lebenswandel der
Frau seitdem mit zunehmenden Zeitalter kontinuierlich verändert.
Schon in den 70er Jahren standen feministische Bestrebungen und die Forderung nach
Gleichberechtigung gegenüber den Männern im Vordergrund. Die 80er Jahre waren geprägt
von leidenschaftlichem Engagement und dem selbst auferlegtem Zwang sich ständig und
überall zu beweisen. 1 Ein neuer Frauentypus, für den Emanzipation und Selbstverwirklichung
wichtig sind, ist entstanden. Der sog. Pluralismus der weiblichen Lebensläufe liegt im Trend.
Neue Lebensformen wie die Wohngemeinschaft, Partnerschaft auf Zeit oder das Single-
Dasein werden einer Ehe vorgezogen. 2 Eine Frau ist heute Mutter, Ehefrau, Managerin,
Schwester oder Freundin zugleich. Auch die berufliche Entwicklung spielt im Leben der
Frauen eine sehr große Rolle. Der Anteil der erwerbstätigen Frauen in Deutschland im Alter
zwischen 15 und 65 Jahren beträgt 57,1 %.3
Neben der Berufstätigkeit tritt die „Balance“ als Schlüsselwort in der heutigen Zeit auf. Das
Balance zwischen der Zeit für sich selbst und für andere, zwischen Arbeit und Freizeit,
zwischen Aktivität und Erholung und zwischen Familie und Partner zu finden ist. Das neue
Bild der Frau von heute zeigt Stärke, Selbstbewußtsein und vor allem Emanzipation.
Doch ist dieses Geschlecht auch stark genug, um eine attraktive Zielgruppe für das Marketing
darzustellen und wenn ja, sind alle Frauen als gleich interessante Zielgruppe zu betrachten?
Mit Hilfe welcher Konzepte können die speziellen Wünsche der Frauen auf den
verschiedenen Märkten erfüllt werden? Diese Thematik soll im Laufe dieser Arbeit
beantwortet werden.

1 Vgl. Fuhrhop, U., in: Assig, D. (Hrsg.), (1993), S. 19
2 Vgl. Tschernookoff, A., in: Assig, D. (Hrsg.), (1993), S. 96
3 Vgl. Wadlinger, in: W&V Compact, (4/2002), S. 6

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. ZIELGRUPPENMARKETING

2.1 BEGRIFFLICHE GRUNDLAGEN

2.2 ZIELGRUPPE FRAUEN

2.2.1 Frauentypologien

2.2.2 Einteilung nach soziodemographischen Merkmalen

2.2.3 Konsumentenverhalten von Frauen

2.2.4 Attraktivität der Zielgruppe für das Marketing

3. KONZEPTE FÜR DIE GEWINNUNG DER FRAUEN MITTELS DES EINSATZES DER MARKETINGINSTRUMENTE AUF SPEZIELL AUSGEWÄHLTEN MÄRKTEN

3.1 MARKETINGINSTRUMENTE

3.1.1 Produkt-, und Sortimentspolitik

3.1.2 Kontrahierungspolitik

3.1.3 Kommunikationspolitik

3.1.4 Distributionspolitik

3.2 EINSATZ DER INSTRUMENTE AUF SPEZIELLEN MÄRKTEN

3.2.1 Bereits existierende Märkte

3.2.2 Neue Märkte

3.3 ALLGEMEINE KONZEPTE ZUR GEWINNUNG DER FRAUEN

4. SCHLUSSBETRACHTUNG

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, die Bedeutung von Frauen als attraktive und wachsende Marketing-Zielgruppe zu untersuchen. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, wie Unternehmen durch angepasste Marketingkonzepte die speziellen Wünsche, Bedürfnisse und das Konsumverhalten von Frauen gezielt ansprechen und bedienen können, um sie als langfristige Kundinnen zu gewinnen.

  • Analyse der Zielgruppe Frauen durch Frauentypologien und soziodemographische Merkmale.
  • Untersuchung des spezifischen Konsumentenverhaltens im Bereich "Einkaufen" versus "Shoppen".
  • Einsatz der klassischen Marketinginstrumente (Produkt-, Kontrahierungs-, Kommunikations- und Distributionspolitik) zur Zielgruppenansprache.
  • Vergleich zwischen traditionellen Frauenmärkten und dem Eindringen in bisher männlich dominierte Sektoren (Automobil, Technik, Internet, Do-it-Yourself).

Auszug aus dem Buch

3.2.1.1 Waren des alltäglichen Bedarfs

Schon zu Großmutters Zeiten war die Frau für die alltäglichen Einkäufe verantwortlich. Sie konnte besser mit Geld umgehen und wußte, was jedes Mitglied ihrer Familie gerne am Mittagstisch serviert bekam. Heute ist dieses Bild ein immer noch bekanntes Szenario. Das liegt einfach daran, dass eine Frau nach wie vor gerne kocht.

Das einzigste was sich dabei geändert hat ist, dass heute nicht mehr unbedingt die Familie im Mittelpunkt steht, sondern das weibliche Geschlecht lieber in Gesellschaft ihrer Freunde und Bekannten Menüs zubereitet.

Das beruht auf der Tatsache, dass es immer mehr Single-Haushalte gibt. 1991 erzielten Frauen mit 67,3% den weitaus größten Anteil der Single-Haushalte, mit Tendenz steigend.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Darstellung des historischen Wandels des Frauenbildes und Begründung der Relevanz von Frauen als attraktive Marketing-Zielgruppe.

2. ZIELGRUPPENMARKETING: Erläuterung theoretischer Grundlagen der Marktsegmentierung und Analyse der Zielgruppe Frauen anhand von Typologien und soziodemographischen Merkmalen.

3. KONZEPTE FÜR DIE GEWINNUNG DER FRAUEN MITTELS DES EINSATZES DER MARKETINGINSTRUMENTE AUF SPEZIELL AUSGEWÄHLTEN MÄRKTEN: Detaillierte Betrachtung der Marketinginstrumente sowie deren Anwendung in traditionellen und neuen, bisher männlich geprägten Märkten.

4. SCHLUSSBETRACHTUNG: Zusammenfassende Einschätzung der Marktmacht von Frauen und Appell an Unternehmen, Marketingkonzepte zur Erschließung dieses Potenzials gezielt anzupassen.

Schlüsselwörter

Frauen, Marketing, Zielgruppenmarketing, Konsumverhalten, Marktsegmentierung, Marketinginstrumente, Käuferpotential, Emanzipation, Handelsmärkte, Automobilmarkt, Internet, Einzelhandel, Konsumentinnen, Markenidentität, Kaufentscheidung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert Frauen als eine zunehmend wichtige und kaufkräftige Zielgruppe im Marketing und untersucht, wie Unternehmen diese erfolgreich ansprechen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Einordnung von Frauen in Marktsegmente, ihr spezifisches Konsumverhalten sowie die Anpassung von Marketingstrategien in verschiedenen Branchen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu klären, wie die speziellen Wünsche und das Konsumverhalten von Frauen durch gezielte Marketingkonzepte effektiv bedient werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine Literatur- und Sekundärdatenanalyse basierend auf Studien und Fachpublikationen aus der Marketingforschung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen des Zielgruppenmarketings dargelegt und die Anwendung der Marketinginstrumente in etablierten Märkten sowie in neuen Sektoren wie Technik und Automobil analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Marketing, Zielgruppe Frauen, Konsumverhalten, Markenidentität und Marktsegmentierung charakterisiert.

Warum differenziert die Autorin zwischen Einkaufen und Shoppen?

Die Differenzierung ist notwendig, da Frauen "Einkaufen" von Produkten des täglichen Bedarfs oft als Pflichtprogramm und teilweise lästig empfinden, während "Shoppen" als Freizeitbeschäftigung mit emotionaler Komponente wahrgenommen wird.

Welche Rolle spielt die emotionale Ansprache bei neuen Märkten wie dem Automobilbereich?

Frauen lehnen eine plumpe, als Sonderbehandlung empfundene Werbung ab; stattdessen fordern sie eine emotionale Ansprache, die ihre Selbstständigkeit betont und ihre spezifischen Anforderungen an ein Produkt ernst nimmt.

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Details

Title
Frauen als Marketing-Zielgruppe. Besonderheiten, Konzepte und Beispiele
College
Erfurt University of Applied Sciences  (Wirtschaftswissenschaften)
Grade
2,0
Author
Yvonne Siebold (Author)
Publication Year
2003
Pages
30
Catalog Number
V20482
ISBN (eBook)
9783638243421
Language
German
Tags
Frauen Marketing-Zielgruppe Besonderheiten Konzepte Beispiele
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Yvonne Siebold (Author), 2003, Frauen als Marketing-Zielgruppe. Besonderheiten, Konzepte und Beispiele, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/20482
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