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Transactions in Bionic Patents - Belastungsadaptives, flexibles Bauelement zur Integration in Orthesen

Title: Transactions in Bionic Patents - Belastungsadaptives, flexibles Bauelement zur Integration in Orthesen

Scientific Essay , 2012 , 18 Pages

Autor:in: Dipl.-Ing. Michael Dienst (Author)

Medicine - Biomedical Engineering
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Summary Excerpt Details

Die Erfindung beschreibt ein flexibles und in seinen Verformungseigenschaften variables, belastungsadaptives Biegebauteil, welches zu einer Baugruppe gleicher oder skalenvarianter Bauteile formiert, in eine humanmedizinische Orthese integriert werden kann. Das variable, belastungsadaptive Biegebauteil ist als skalierbares, parametrisierbares Konstruktionselement formuliert. Dadurch wird die Integration in unterschiedlichen Orthesen ermöglicht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Technische Beschreibung

Stand der Technik

Problembeschreibung

Problemlösung

Erreichbare Vorteile

Aufbau

Wirkungsweise

Bauliche Ausführung

Schutzansprüche

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Vorstellung eines autoadaptiven, flexiblen Bauelements, das speziell für die Integration in Orthesen im Lendenwirbelsäulenbereich entwickelt wurde, um paradoxe Belastungs-Verformungsregime ohne komplexe mechatronische Systeme zu realisieren.

  • Entwicklung belastungsadaptiver Konstruktionselemente
  • Optimierung der Anpassungsfähigkeit an den menschlichen Körper (Autoadaption)
  • Geometrische Parametrisierung und Skalierbarkeit für universelle Einsatzgebiete
  • Einsatz passiver, paradoxer Verformungsmechanismen zur Unterstützung der Rehabilitation

Auszug aus dem Buch

Problembeschreibung

Bei besonderen Orthesen, z.B. solchen zur Stabilisierung und Fixation im Lendenwirbelsäulenbereich des Patienten und anderen Gestaltungsaufgaben wie sie in der Orthopädietechnik auftauchen, sind unter manchen Umständen Beaufschlagungs- Formänderungs- Interaktionen und Bauteil- Körperwechselwirkungen erwünscht, die eine autonome, der Krafteinleitungsrichtung entgegen gerichtete Verformung realisieren (paradoxe Belastungs- Verformungsregime).

Grundsätzlich werden sich paradox nachgiebig-elastisch verhaltende, adaptive Bauteile dort technisch effizient und wirtschaftlich klug eingesetzt, wo der regelungstechnische Kontrollaufwand aus Raum-, Gewichts- und Kostengründen reduziert werden soll und eine mit komplexen mechatronischen Sensor- Aktoranordnungen realisierbare Lösung nicht sinnvoll erscheint, wie es speziell im Orthopädiebereich der Fall ist.

Zusammenfassung der Kapitel

Technische Beschreibung: Definition der Erfindung als flexibles, in seinen Verformungseigenschaften variables Biegebauteil, das als skalierbares Konstruktionselement in Orthesen integriert werden kann.

Stand der Technik: Übersicht über den Einsatz konventioneller Orthesen zur Stabilisierung und Korrektur und die Problematik starrer oder unzureichend adaptiver Bauelemente.

Problembeschreibung: Erläuterung des Bedarfs an paradoxen Belastungs-Verformungsregimen, die eine autonome Anpassung an Krafteinleitungen ohne mechatronische Sensorik ermöglichen.

Problemlösung: Vorstellung einer autoadaptiven Bauweise durch regelbasiert parametrisierbare Anordnungen blockförmiger Elemente, die eine passive, paradoxe Interaktion realisieren.

Erreichbare Vorteile: Darstellung der Skalierbarkeit und Vielseitigkeit der Konstruktion, die es ermöglicht, das Bauteil als universelles Gestaltungselement einzusetzen.

Aufbau: Detaillierte Beschreibung der Geometrie des schlanken balkenförmigen Stabs und seiner fünf Zonen mit unterschiedlichen mechanischen Eigenschaften.

Wirkungsweise: Analyse der stoffschlüssigen Scharnierverbindungen, die durch ihre lokale Elastizität eine komplexe Gesamtverformung des Konstruktionselementes bewirken.

Bauliche Ausführung: Hinweise zur technischen Umsetzung durch Fügetechnik und der Wahl geeigneter biomedizinischer Kunststoffe.

Schutzansprüche: Auflistung der patentrechtlichen Ansprüche hinsichtlich der parametrisierbaren Anordnung, der scharnierartigen Verbindung und der Wirkungsweise als Viergelenkgetriebe.

Schlüsselwörter

Bionik, Orthesen, Belastungsadaption, Autoadaption, Orthopädietechnik, Biegebauteil, Paradoxes Verformungsregime, Konstruktionselement, Lendenwirbelsäule, Parametrisierung, Skalierbarkeit, Biomedizin, Konstruktionsbauweise, passive Interaktion, Viergelenkgetriebe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit stellt ein neuartiges, belastungsadaptives und flexibles Bauelement für Orthesen vor, das sich unter Last autonom an den Körper anpasst.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit befasst sich mit bionischen Konstruktionsprinzipien, orthopädietechnischen Hilfsmitteln und passiven, adaptiven Verformungsmechanismen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Realisierung einer passiven, paradoxen Verformung in Orthesen, um ohne komplexe Mechatronik eine effiziente Unterstützung bei der Rehabilitation zu erreichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es kommt eine konstruktionsmethodische Vorgehensweise zum Einsatz, die auf einer parametrisierbaren Geometrie und strukturmechanischen Optimierung basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die technische Beschreibung, die Problemanalyse, den detaillierten Aufbau der Konstruktionselemente sowie deren Wirkungsweise und Ausführung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Bionik, Orthesen, Autoadaption, Konstruktionselement und Belastungs-Verformungsregime.

Was bedeutet in diesem Kontext ein „paradoxes Belastungs-Verformungsregime“?

Es beschreibt eine Eigenschaft des Bauteils, bei der sich dieses autonom entgegen der Krafteinleitungsrichtung verformt, anstatt in der Richtung der Kraft nachzugeben.

Wie unterscheidet sich die Erfindung vom Stand der Technik?

Im Gegensatz zu herkömmlichen, meist abschnittsweise balkenförmigen Bauweisen nutzt diese Erfindung eine regelbasierte Anordnung blockförmiger Elemente, die sich wie ein Viergelenkgetriebe verhalten.

Warum wird auf eine mechatronische Lösung verzichtet?

Aus Raum-, Gewichts- und Kostengründen ist eine komplexe Sensor-Aktoranordnung im Bereich der Orthopädietechnik oft nicht sinnvoll, weshalb eine rein mechanische, passive Lösung bevorzugt wird.

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Details

Title
Transactions in Bionic Patents - Belastungsadaptives, flexibles Bauelement zur Integration in Orthesen
Author
Dipl.-Ing. Michael Dienst (Author)
Publication Year
2012
Pages
18
Catalog Number
V204925
ISBN (eBook)
9783656321095
ISBN (Book)
9783656322672
Language
German
Tags
transactions bionic patents belastungsadaptives bauelement integration orthesen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Ing. Michael Dienst (Author), 2012, Transactions in Bionic Patents - Belastungsadaptives, flexibles Bauelement zur Integration in Orthesen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/204925
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