Die republikanische Verfassung am Beispiel Roms - Die Rolle der Frauen im Römischen Reich

Unterrichtssequenz in Geschichte für Grundkurs der 11. und 12. Klasse


Unterrichtsentwurf, 2010

14 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Reihenplanung der Unterrichtssequenz

2. Lernvoraussetzungen

3. Ziele der Unterrichtsstunde

4. Verlaufsplanung

5. Didaktisch-methodischer Kommentar

6. Literaturverzeichnis

7. Anlage

1. Reihenplanung der Unterrichtssequenz

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2. Lernvoraussetzungen

Bei der zu unterrichtenden Lerngruppe handelt es sich um einen Grundkurs, bestehend aus 24 Schülerinnen und Schüler der 11. und 12. Jahrgangsstufe. Das allgemeine Leistungs- und Sozialverhalten in diesem Kurs kann als gut eingeschätzt werden. So ist beispielsweise zu beobachten, dass die Regeln des guten Umganges miteinander befolgt werden. Auch das Auftreten gegenüber der Lehrkraft kann als freundlich und nett charakterisiert werden.

Das allgemeine Wissens- und Lernniveau kann als heterogen beschrieben werden. Dies hat seitens der Lehrkraft zwei Ursachen:

1. Durch die Umstrukturierung der gymnasialen Oberstufe und der daraus resultierenden Zusammenlegung der 11. und 12. Jahrgangsstufen finden sich auch im Kurs SuS mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen wieder. Etwa 50% des Kurses haben im vergangenen Schuljahr bereits die 11. Jahrgangsstufe besucht und verfügen speziell im Spektrum der Geschichtsmethodik (z. B. Analyse von Textquellen und Bildern) in der Regel über ein deutlich höheres Leistungsniveau. Speziell zu Beginn des Schuljahres äußerte sich dieses Problem bei der Erschließung schriftlicher Quellen und dem Gebrauch und der Anwendung von Fachbegriffen. Aus diesem Grund stand die Arbeit mit Quellen speziell zu Beginn des Schuljahres im Mittelpunkt des Unterrichts. Dadurch lässt sich festhalten, dass mehrheitlich eine Angleichung des Leistungsniveaus auf diesem Gebiet zu beobachten ist.

2. Auch die unterschiedlichen Interessen, Erwartungen der SuS an das Fach Geschichte spiegeln sich im Unterrichtsgeschehen des Kurses wider. Es gibt einige gute bis sehr gute Lernende, die sich regelmäßig an Unterrichtsgesprächen, Auswertungen usw. beteiligen. Dies äußert sich in der teilweise hohen Qualität der Schülerantworten oder schriftlichen Arbeitsergebnissen. Dem gegenüber stehen einige SuS, die zwar kein Desinteresse am Geschichtsunterricht aufweisen und teilweise sehr engagiert am Unterrichtsgeschehen teilnehmen, deren Niveau aber unter dem der leistungsstärksten SuS liegt. Dies hat zur Folge, dass Unterrichtsgespräche hinsichtlich von Urteilsfragen oder Transferleistungen oftmals nur mit wenigen SuS geführt werden können. So nahmen beispielsweise bei der Beurteilung der Verfassung der römischen Republik lediglich ein Viertel des Kurses am Unterrichtsgespräch teil. Die Lehrkraft muss daher darauf achten, auch die übrigen SuS durch Impulse am Unterrichtsgesprächen zu beteiligen.

Die SuS des Kurses sind mit verschiedenen Unterrichtsmethoden vertraut. Mehrfach in diesem Schuljahr wurde die Sozialform der Gruppenarbeit angewendet. Dabei ergab sich für die Lehrkraft das Bild, dass die Schülerinnen und Schüler des Kurses überwiegend in der Lage sind, sich selbstständig in Gruppen zu organisieren, die Aufgaben zu bearbeiten, die Ergebnisse zu fixieren und vorzustellen.

Die aspektorientierte Bearbeitung von schriftlichen Quellen stellt einen zentralen Aspekt des Geschichtsunterrichtes dar. Oftmals ist aber in Bezug auf die Erschließung von Quellen zu beobachten, dass das Lerntempo der Schülerinnen und Schüler stark variiert. Einige fertigen bereits beim Lesen der jeweiligen Quelle Notizen an, andere lesen und markieren den Text und beginnen erst im Anschluss daran mit der schriftlichen Beantwortung der Fragen. In Bezug auf diese teilweise sehr unterschiedliche Dauer der Beantwortung von Aufgabenkomplexen, wurde vor einiger Zeit die Methode des Lerntempoduetts eingeführt. Diese richtet sich nach den Lerngeschwindigkeiten der SuS und wird auch in der Zukunft des Öfteren in den Geschichtsunterricht integriert werden.

[...]

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
Die republikanische Verfassung am Beispiel Roms - Die Rolle der Frauen im Römischen Reich
Untertitel
Unterrichtssequenz in Geschichte für Grundkurs der 11. und 12. Klasse
Hochschule
Studienseminar Bernau
Autor
Jahr
2010
Seiten
14
Katalognummer
V205008
ISBN (eBook)
9783656366010
ISBN (Buch)
9783656366454
Dateigröße
468 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Republik, Rom, Frauen in Rom, Gleichstellung, Urteilsbildung, republikanische Verfassung, Reformen, Frau, Prostituierte, Ehebruch, Scheidung, römische Antike, Antike
Arbeit zitieren
Franziska Wiechert (Autor), 2010, Die republikanische Verfassung am Beispiel Roms - Die Rolle der Frauen im Römischen Reich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/205008

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Die republikanische Verfassung am Beispiel Roms - Die Rolle der Frauen im Römischen Reich



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden