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Die republikanische Verfassung am Beispiel Roms - Die Rolle der Frauen im Römischen Reich

Unterrichtssequenz in Geschichte für Grundkurs der 11. und 12. Klasse

Titel: Die republikanische Verfassung am Beispiel Roms - Die Rolle der Frauen im Römischen Reich

Unterrichtsentwurf , 2010 , 14 Seiten

Autor:in: Franziska Wiechert (Autor:in)

Didaktik - Geschichte
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der vorliegende Unterrichtsentwurf enthält Informationen über die Unterrichtssequenz in einer Oberstufe (11/12) mit dem Thema: Die republikanische Verfassung am Beispiel Roms.
Ziel dieser Stunde war es, dass die Schülerinnen und Schüler dazu befähigt werden, ein Werturteil über die Situation der römischen Frauen zu bilden, indem sie Kriterien zur Urteilsbildung aufstellen und sich mit verschiedenen thematischen Bezügen beschäftigen.

Diese Unterrichtsplanung enthält eine ausführliche Sequenzplanung für sechs Stunden,die Lernziele,die curriculare Einordnung, einen detaillierten Stundenverlauf sowie die verwendeten Quellen und eine Auflistung der verwendeten Quellen und Texte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Reihenplanung der Unterrichtssequenz

2. Lernvoraussetzungen

3. Ziele der Unterrichtsstunde

4. Verlaufsplanung

5. Didaktisch-methodischer Kommentar

6. Literaturverzeichnis

7. Anlage

Zielsetzung & Themen der Unterrichtssequenz

Das Hauptziel dieser Unterrichtsstunde ist es, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, ein fundiertes Werturteil über die Lebenssituation und gesellschaftliche Rolle der Frauen im Römischen Reich zu bilden, indem sie historische Sachverhalte analysieren und eigene Kriterien zur Bewertung entwickeln.

  • Analyse der rechtlichen und sozialen Stellung der römischen Frau.
  • Untersuchung von Themen wie Ehe, Scheidung und Prostitution in der Antike.
  • Förderung der Urteils- und Orientierungskompetenz durch fachspezifische Quellenarbeit.
  • Anwendung kooperativer Lernmethoden (Gruppenpuzzle) zur Erarbeitung historischer Spezialkenntnisse.
  • Reflexion über gesellschaftliche Normen im antiken Vergleich.

Auszug aus dem Buch

Text 1 – Die römischen Frauen in der Ehe

Römische Mädchen – besonders aus den Oberschichten – heirateten sehr früh. Sowohl Quellen aus Rom als auch aus dem römischen Ägypten belegen einen großen Prozentsatz von verheirateten Frauen im Teenageralter, teilweise sogar noch unter dem offiziellen Heiratsalter. Manche waren offenbar schon verehelicht, bevor sie auch nur zwölf Jahre alt gewesen waren. Wenn beide Ehepartner das erste Mal heirateten, war der Bräutigam meist zehn Jahre älter War er bereits verwitwet oder geschieden, konnte es zu weit größeren Altersabständen kommen. Bei einer zweiten oder dritten Ehe hatte die erwachsene Witwe bei der Wahl ihres nächsten Ehepartners mehr Mitspracherecht, und das Alter der Partner näherte sich einander an, oder sie nahm sogar einen jüngeren Mann. Die eheliche Treue galt zwar als Ideal, doch hatten Frauen der Oberschicht, deren Ehen hauptsächlich aus politischen oder wirtschaftlichen Gründen geschlossen und aufgelöst wurden, oft außereheliche Beziehungen.

Es gab zwei Formen der Eheschließung: In der manus-Ehe, der älteren Form, gingen die Frau und ihr elterliches Erbteil in die Hausgewalt des Mannes über (manus = Hand, Gewalt). Die Ehe konnte nur vom Mann aufgehoben werden und auch dann nur unter besonderen Umständen (Kinderlosigkeit, Ehebruch). In der manus-freien Ehe, die später aufkam, blieb die Frau rechtlich unter der Hausgewalt des Vaters und behielt die Erbrechte ihrer Familie. Eine Scheidung erfolgte durch Erklärung eines Ehepartners, konnte also auch von der Ehefrau ausgehen; die Frau erhielt in diesem Fall ihre Mitgift zurück. Sklavinnen und Sklaven konnten keine rechtmäßige Ehe eingehen, aber mit Zustimmung ihrer Herren eine Lebensgemeinschaft bilden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Reihenplanung der Unterrichtssequenz: Dieses Kapitel gibt einen tabellarischen Überblick über die geplanten Unterrichtseinheiten zur römischen Geschichte von der Gründung bis zum Prinzipat des Augustus.

2. Lernvoraussetzungen: Hier wird die Lerngruppe analysiert, wobei auf das Leistungs- und Sozialverhalten der Schülerinnen und Schüler sowie auf methodische Vorerfahrungen eingegangen wird.

3. Ziele der Unterrichtsstunde: Dieser Abschnitt definiert die angestrebten Lernziele, gegliedert in Deutungs-, Analyse-, Methoden- sowie Urteils- und Orientierungskompetenz.

4. Verlaufsplanung: Die tabellarische Planung gliedert die Unterrichtsstunde in die Phasen Einstieg, Stammgruppenarbeit, Expertengruppenarbeit, Urteilsbildung und Sicherung.

5. Didaktisch-methodischer Kommentar: Diese didaktische Reflexion begründet die Themenwahl, die methodische Entscheidung für das Gruppenpuzzle und die Einbettung in das Curriculum.

6. Literaturverzeichnis: Auflistung der für den Unterrichtsentwurf herangezogenen wissenschaftlichen Literatur und Quellen.

7. Anlage: Enthält die für die Gruppenarbeit konzipierten Fachtexte zu Themen wie Ehe, Prostitution, Ehebruch und Schwangerschaftsabbrüchen.

Schlüsselwörter

Römische Republik, Frauenrolle, manus-Ehe, Unterrichtsentwurf, Geschichte, Gruppenpuzzle, Urteilsbildung, Quellenanalyse, Antike, Sozialgeschichte, Emanzipation, Rechtsstellung, Historisches Lernen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Unterrichtsentwurf grundsätzlich?

Die Arbeit stellt einen detaillierten Unterrichtsentwurf für das Fach Geschichte in der gymnasialen Oberstufe dar, der sich mit der gesellschaftlichen Rolle der Frauen in der römischen Antike beschäftigt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Unterrichtseinheit?

Die Schwerpunkte liegen auf den rechtlichen und sozialen Bedingungen von Frauen, insbesondere im Kontext von Ehe, Scheidung, Prostitution und der Kontrolle über das ungeborene Leben.

Welches primäre Ziel verfolgt die geplante Unterrichtsstunde?

Das Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, ein eigenständiges und begründetes Werturteil über die historische Situation der römischen Frau zu formulieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird im Unterricht angewandt?

Es wird die Methode des Gruppenpuzzles genutzt, um in einem arbeits- und sozialtheoretisch fundierten Prozess Expertenwissen zu verschiedenen Aspekten der Frauenrolle zu generieren.

Welche Aspekte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die methodische Planung, die curriculare Einordnung sowie eine ausführliche didaktische Reflexion über die Auswahl der Texte und die Gestaltung der Lehr-Lern-Prozesse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind die Römische Republik, Frauenrolle, Urteilsbildung, Quellenanalyse sowie die Anwendung moderner Unterrichtsmethoden in der gymnasialen Oberstufe.

Warum wurde für den Einstieg ein Zitat von Marcus Porcius Cato gewählt?

Das Zitat dient dazu, die Lerngruppe durch eine provokante historische Stimme unmittelbar zu sensibilisieren und ein Problembewusstsein für das Spannungsfeld zwischen traditionellen männlichen Rollenbildern und dem Freiheitsstreben der Frauen zu schaffen.

Wie wird mit der Heterogenität der Lerngruppe umgegangen?

Der Entwurf sieht eine Differenzierung vor, indem bei Schwierigkeiten in der Kriterienbildung Hilfestellungen gegeben werden und die Arbeit in expertengestützten Kleingruppen das individuelle Lernen fördert.

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Details

Titel
Die republikanische Verfassung am Beispiel Roms - Die Rolle der Frauen im Römischen Reich
Untertitel
Unterrichtssequenz in Geschichte für Grundkurs der 11. und 12. Klasse
Hochschule
Studienseminar Bernau
Autor
Franziska Wiechert (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
14
Katalognummer
V205008
ISBN (eBook)
9783656366010
ISBN (Buch)
9783656366454
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Republik Rom Frauen in Rom Gleichstellung Urteilsbildung republikanische Verfassung Reformen Frau Prostituierte Ehebruch Scheidung römische Antike Antike
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Franziska Wiechert (Autor:in), 2010, Die republikanische Verfassung am Beispiel Roms - Die Rolle der Frauen im Römischen Reich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/205008
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Leseprobe aus  14  Seiten
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