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Zur Bedeutung von Verbundsystemen im Bereich der Kindermedien aus sozialpädagogischer Sicht

Title: Zur Bedeutung von Verbundsystemen im Bereich der Kindermedien aus sozialpädagogischer Sicht

Diploma Thesis , 2003 , 85 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Diplom Sozialpädagoge Nils Schwichtenberg (Author)

Pedagogy - Media Pedagogy
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Der Alltag von Kindern und Jugendlichen hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Kindheit heute wird eher als Medienkindheit bezeichnet. Die steigende Mediatisierung der kindlichen Erfahrungswelt erhöht die Sorge, dass die Kindheit im klassischen Sinne voll und ganz in einem Dickicht der unterschiedlichsten Medien untergeht.
Multimediale Unterhaltungsangebote mit Film und Fernsehen als Leitmedien werden global vermarktet und gewinnen immer mehr an Bedeutung. Zu jedem dieser Angebote gibt es mittlerweile Begleitprogramme, zum Beispiel im Internet, bei denen sich die Fans interaktiv einschalten können. Vom Fernsehhelden zum Computerhelden, von der Bilderbuchfigur zum Kartenquartett, von der Spielfigur zum Aufkleber. Mittlerweile sind in den meisten Kinderzimmern solche „Medienstars“ zu finden.
Die Popularität bestimmter Charaktere und Motive aus einem Medium wird ausgenutzt und in ein anderes Medium transportiert. So werden Mengen von Heften, Büchern, Spielzeug und Schulmaterial und auch Bekleidung von beispielsweise „Bob der Baumeister“ oder dem Nachwuchszauberer „Harry Potter“ verkauft. Je länger eine dieser Figuren präsent ist, umso mehr Firmen springen auf den lukrativen Vermarktungs-Zug auf und bringen immer neue Produkte heraus.
Dieser Verbund wird durch den Verkauf von Lizenzen - also Nebenrechten - auf unterschiedliche Konsumgüterbereiche ausgeweitet. Die Konsumindustrie handelt schon lange nach dem bewährten Motto „Kümmere dich in der Werbung frühzeitig um die Kleinen, dann hast Du den Kunden von morgen“ und hat es somit unverkennbar deutlich auf die Kunden aus dem Kinderzimmer abgesehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Einleitung

Teil I Der Medienalltag von Kindern

1. Der alltägliche Medienverbund der Kinder

2. Aktuelle Medienangebote für Kinder

2.1 Film und Fernsehen

2.1.1 Fernsehen

2.1.2 Kino- und Videofilm

2.1.3 Konsolen- und Videospiele

2.1.4 Nutzung

2.2 Computer

2.2.1 Computerspiele

2.2.2 Internetangebote

2.2.3 Nutzung

2.3 Printmedien

2.3.1 Kinderbücher

2.3.2 Zeitschriften

2.3.3 Comics

2.3.4 Nutzung

2.4 Hörfunk

2.4.1 Angebote für Kinder

2.4.2 Nutzung

3. Die Bedeutung einzelner Medien für ein Verbundsystem

Teil II Medienverbundsysteme und Merchandising

1. Annäherung an Begriffsgrößen

1.1 Medienverbund

1.2 Merchandising

1.2.1 Geschichtliche Entwicklung

1.3 Lizenzarten

2. Beispiele aus dem Bereich der Kindermedien

2.1 Beispiel 1: „Bob der Baumeister“

2.1.1 Charakteristika der Serie

2.1.2 Die Entstehung

2.1.3 Rechteinhaber und Lizenznehmer

2.1.4 Vermarktungen im Medienverbund

2.1.5 Produkte und Medien des Verbundes

2.1.5.1 Printmedien

2.1.5.2 Tonträger

2.1.5.3 Computer- und Videospiele

2.1.5.4 Spielzeug und Spiele

2.1.5.5 Internet

2.1.5.6 DVD/Video

2.1.5.7 Lebensmittel

2.2 Beispiel 2: „Harry Potter“

2.2.1 Die Autorin Joanne K. Rowling

2.2.2 Die Welt von „Harry Potter“

2.2.3 Rechteinhaber und Lizenznehmer

2.2.4 Vermarktungen im Medienverbund

2.2.5 Produkte und Medien des Verbundes

2.2.5.1 Printmedien

2.2.5.2 Tonträger

2.2.5.3 Computer- und Videospiele

2.2.5.4 Spielzeug und Spiele

2.2.5.5 Internet

2.2.5.6 DVD/Video

2.2.5.7 Lebensmittel

Teil III Sozialpädagogische Aspekte kommerzieller Verbundsysteme

1. Didaktische und kommerzielle Medienverbünde

2. Attraktivität kommerzieller Verbünde für Kinder

3. Bedeutung kommerzieller Verbünde für Pädagogen und Eltern

4. Folgen und Auswirkungen

5. Medienpädagogik und Verbundsysteme

6. Resümee

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit analysiert die Strukturen kindlicher Medienwelten und untersucht, wie Medienangebote in kommerziellen Verbundsystemen vermarktet werden. Dabei steht die sozialpädagogische Betrachtung im Mittelpunkt, um die Auswirkungen auf Kinder sowie die Bedeutsamkeit für Eltern und Pädagogen kritisch zu beleuchten.

  • Strukturen und Nutzung von Kindermedien (Fernsehen, Computer, Print, Hörfunk)
  • Grundlagen des Medienverbunds und des Merchandisings
  • Fallbeispiele der kommerziellen Vermarktung („Bob der Baumeister“ und „Harry Potter“)
  • Sozialpädagogische Bewertung der Attraktivität und Risiken für Kinder
  • Ansätze zur Vermittlung von Medienkompetenz

Auszug aus dem Buch

2.2.2 Die Welt von „Harry Potter“

„Harry Potter“ wächst als ein Waisenkind bei seiner ihm verhassten Tante Petunia Dursley, deren Mann Vernon und deren Sohn Dudley in einem kleinen englischen Vorort auf. „Harry Potter“ führt ein eher trostloses Leben in Armut und Einsamkeit. Alles ändert sich aber, als er an seinem elften Geburtstag von seiner bisher vor ihm verheimlichten wahren Herkunft erfährt und als Sohn einer Hexe und eines Zauberers das Zauberinternart Hogwarts besuchen darf.

„Harry Potter“ ist eine in sieben Bänden angelegte Reihe. Jeder Band erzählt von einem Schuljahr in Hogwarts. Die Grundstruktur der bisher erschienenen Bücher ist allerdings sehr ähnlich. So beginnt jeder Band bei den Dursleys, bei denen „Harry“ seine Sommerferien verbringen muss. Für ihn beginnt mit dem Eintritt in Hogwarts ein neues Leben. Er erhält dort Unterricht in Fächern wie Verteidigung gegen die dunklen Künste, Zaubertränke, Kräuterkunde und Verwandlungen. Der Schulalltag wird neben Hausaufgaben und Prüfungen auch vom Wettstreit um den Hauspokal zwischen den vier Häusern Gryffindor, Slytherin, Ravenclaw und Hufflepuff bestimmt. Innerhalb dieses Wettstreites haben die Quidditch Spiele einen hohen Stellenwert. Quidditch ist die einzige in Hogwarts betriebene Sportart. In allen Bänden begegnet der Leser immer wieder bekannten Leuten wie „Harrys“ Rivalen „Draco Malfoy“ und dem ungerechten Professor „Snape“ sowie seinen Freunden „Hagrid“, „Ron Weasley“ und „Hermine Granger“ und dem freundlichen Direktor „Albus Dumbledore“.

Zusammenfassung der Kapitel

Der alltägliche Medienverbund der Kinder: Dieses Kapitel stellt die mediale Ausstattung und die Mediennutzungsgewohnheiten von Kindern im Alltag anhand aktueller Statistiken dar.

Aktuelle Medienangebote für Kinder: Hier werden die verschiedenen Medienbereiche wie Fernsehen, Computer, Printmedien und Hörfunk einzeln analysiert und deren spezifische Relevanz für Kinder aufgezeigt.

Die Bedeutung einzelner Medien für ein Verbundsystem: Das Kapitel untersucht, welche Medien eine Initialwirkung für die Entstehung von kommerziellen Medienverbundsystemen besitzen.

Annäherung an Begriffsgrößen: Es werden die zentralen Begriffe Medienverbund und Merchandising definiert und ihre historische Entwicklung dargelegt.

Beispiele aus dem Bereich der Kindermedien: Anhand der detaillierten Fallbeispiele „Bob der Baumeister“ und „Harry Potter“ wird die praktische Vermarktung in einem kommerziellen Verbundsystem illustriert.

Didaktische und kommerzielle Medienverbünde: Dieses Kapitel differenziert zwischen pädagogisch orientierten und kommerziellen Verbundsystemen und deren Zielsetzungen.

Attraktivität kommerzieller Verbünde für Kinder: Es wird analysiert, warum kommerzielle Verbünde für Kinder besonders attraktiv sind und wie sie verschiedene Sinne ansprechen.

Bedeutung kommerzieller Verbünde für Pädagogen und Eltern: Hier wird die Rolle der Erwachsenen im Umgang mit dem kommerziellen Druck durch Medienfiguren auf Kinder thematisiert.

Folgen und Auswirkungen: Dieses Kapitel betrachtet die Auswirkungen von Medienfiguren auf die Identifikationsprozesse und die soziale Gruppenzugehörigkeit von Kindern.

Medienpädagogik und Verbundsysteme: Hier werden pädagogische Konzepte zur Vermittlung von Medienkompetenz vorgestellt, um Kindern einen kritischen und selbstbestimmten Medienumgang zu ermöglichen.

Resümee: Das Schlusskapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und betont die Notwendigkeit elterlicher und pädagogischer Handlungskompetenz.

Schlüsselwörter

Medienverbund, Merchandising, Kindermedien, Mediennutzung, Medienkompetenz, Kommerzialisierung, Fernsehserien, Harry Potter, Bob der Baumeister, Marketing, Medienpädagogik, Konsumverhalten, Lizenzierung, Cross-Media-Strategie, Medienkindheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie Medienangebote für Kinder strukturiert sind und wie diese innerhalb kommerzieller Verbundsysteme vermarktet werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind der Medienalltag von Kindern, die Mechanismen von Medienverbundsystemen und Merchandising sowie die sozialpädagogische Bewertung dieser Phänomene.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie kommerzielle Verbundsysteme Kinder als Zielgruppe erreichen und welche Rolle dabei pädagogische Ansätze zur Medienkompetenz spielen sollten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine analytische Auseinandersetzung mit Fachliteratur, Statistiken und Studien zum Medienumgang von Kindern sowie um die Fallanalyse spezifischer Medienmarken.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme des Medienalltags, die theoretische Definition von Medienverbund und Merchandising sowie eine tiefergehende Analyse an den Beispielen „Bob der Baumeister“ und „Harry Potter“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Medienverbund, Merchandising, Medienkompetenz, Konsumverhalten und die pädagogische Medienerziehung.

Wie nutzen Kinder Medien wie „Bob der Baumeister“ oder „Harry Potter“?

Die Kinder nutzen diese Inhalte medienübergreifend – vom Fernsehen über Spiele und Bücher bis hin zu Merchandising-Artikeln, was zu einer starken emotionalen Bindung und Identifikation mit den Figuren führt.

Welche Rolle spielen Eltern und Pädagogen laut der Arbeit?

Sie sind gefordert, Medieninhalte nicht unkritisch konsumieren zu lassen, sondern durch die Vermittlung von Medienkompetenz die Kinder dazu zu befähigen, selbstbestimmt und kritisch mit der Medienwelt umzugehen.

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Details

Title
Zur Bedeutung von Verbundsystemen im Bereich der Kindermedien aus sozialpädagogischer Sicht
College
University of Applied Sciences Dortmund  (Sozialpädagogik)
Grade
1,7
Author
Diplom Sozialpädagoge Nils Schwichtenberg (Author)
Publication Year
2003
Pages
85
Catalog Number
V20507
ISBN (eBook)
9783638243643
ISBN (Book)
9783638700818
Language
German
Tags
Bedeutung Verbundsystemen Bereich Kindermedien Sicht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom Sozialpädagoge Nils Schwichtenberg (Author), 2003, Zur Bedeutung von Verbundsystemen im Bereich der Kindermedien aus sozialpädagogischer Sicht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/20507
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