I. Abkürzungsverzeichnis
II. Abbildungsverzeichnis
III. Tabellenverzeichnis
1. Einleitung
2. Was ist Personal – Controlling
2.1. Definition
2.2. Operatives und strategisches Personalcontrolling
3. Ziele und Aufgaben
4. Person des Personalcontrollers
5. Kennzahlen
6. Balanced Scorecard
7. Stärken – Schwächen – Analyse
8. Probleme des Personalcontrolling
9. Zukunftschancen und Wichtigkeit für Unternehmen
10. Fallbeispiel
11. Fazit 31
12. Literaturverzeichnis
13. Eidesstattliche Erklärung
1. Einleitung
Der Produktionsfaktor Arbeit erfreut sich einer immer weiter steigenden Bedeutung. Die wirtschaftliche Entwicklung wie auch der demographische Wandel führen dazu, dass die Mitarbeiter zu dem Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens geworden sind. Das Personal wird, gerade in Zeiten des Fachkräftemangels, zu einem zentralen Thema. Unternehmen sind dazu verpflichtet, sich mit ihren Mitarbeitern - die im Endeffekt den wirtschaftlichen Erfolg sicherstellen - intensiver zu beschäftigen, d.h. mehr Zeit und Geld in sie zu investieren. Eine Vernachlässigung des Humanressourcebereiches und der personalwirtschaftlichen Entwicklung in sozialer, ökonomischer und psychologischer Hinsicht führen dazu, dass Unternehmen ihre personalwirtschaftlichen Prozesse weder planen, steuern, noch überwachen, und damit frühzeitige Entwicklungen und Schwankungen weder vornehmen noch erkennen. Die notwendigen Vorkehrungen, um den wirtschaftlichen Fortbestand des Unternehmens zu sichern werden nicht getroffen. Hier soll das Personalcontrolling mit seinen Methoden und Instrumenten eingreifen, um die personalwirtschaftliche Situation in jeder Hinsicht zu verbessern. Natürlich muss grundlegend geklärt werden ob die Schaffung einer solchen Funktionsstelle sinnvoll ist, oder ob der Aufwand den Nutzen übersteigt. Kommt es zu einer Entscheidung für das Personalcontrolling, sind die konkreten Aufgaben die es zu übernehmen hat zu klären. In dieser Ausarbeitung soll zunächst, zum besseren Verständnis, auf den Begriff Personalcontrolling anhand einer Definition und einer kurzen Beschreibung eingegangen werden. Im Weiteren Verlauf wollen wir dem Leser die operative und strategische Ausrichtung näher bringen und Mittels den Zielstellungen, den Aufgabenbereichen, den Anforderungen an den Personalcontroller sowie den Methoden und Instrumenten aus diesem Bereich die Probleme, Zukunftschancen und vor allem die Wichtigkeit für die Unternehmen aufzeigen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Was ist Personal – Controlling
2.1. Definition
2.2. Operatives und strategisches Personalcontrolling
3. Ziele und Aufgaben
4. Person des Personalcontrollers
5. Kennzahlen
6. Balanced Scorecard
7. Stärken – Schwächen – Analyse
8. Probleme des Personalcontrolling
9. Zukunftschancen und Wichtigkeit für Unternehmen
10. Fallbeispiel
11. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle, Methoden und Instrumente des Personalcontrollings als strategisches und operatives Werkzeug zur Steigerung der Unternehmensleistung und Mitarbeiterbindung in modernen Unternehmen.
- Grundlagen und Definition des Personalcontrollings
- Differenzierung zwischen operativem und strategischem Personalcontrolling
- Anforderungen und Kompetenzprofile von Personalcontrollern
- Einsatz von Kennzahlen und der Balanced Scorecard
- Anwendung der Theorie anhand eines Fallbeispiels der MBS Logistics GmbH
Auszug aus dem Buch
1. Einleitung
Der Produktionsfaktor Arbeit erfreut sich einer immer weiter steigenden Bedeutung. Die wirtschaftliche Entwicklung wie auch der demographische Wandel führen dazu, dass die Mitarbeiter zu dem Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens geworden sind. Das Personal wird, gerade in Zeiten des Fachkräftemangels, zu einem zentralen Thema. Unternehmen sind dazu verpflichtet, sich mit ihren Mitarbeitern - die im Endeffekt den wirtschaftlichen Erfolg sicherstellen - intensiver zu beschäftigen, d.h. mehr Zeit und Geld in sie zu investieren.
Eine Vernachlässigung des Humanressourcebereiches und der personalwirtschaftlichen Entwicklung in sozialer, ökonomischer und psychologischer Hinsicht führen dazu, dass Unternehmen ihre personalwirtschaftlichen Prozesse weder planen, steuern, noch überwachen, und damit frühzeitige Entwicklungen und Schwankungen weder vornehmen noch erkennen. Die notwendigen Vorkehrungen, um den wirtschaftlichen Fortbestand des Unternehmens zu sichern werden nicht getroffen.
Hier soll das Personalcontrolling mit seinen Methoden und Instrumenten eingreifen, um die personalwirtschaftliche Situation in jeder Hinsicht zu verbessern. Natürlich muss grundlegend geklärt werden ob die Schaffung einer solchen Funktionsstelle sinnvoll ist, oder ob der Aufwand den Nutzen übersteigt. Kommt es zu einer Entscheidung für das Personalcontrolling, sind die konkreten Aufgaben die es zu übernehmen hat zu klären.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Beschreibt die steigende Bedeutung des Personals als Erfolgsfaktor und führt in die Notwendigkeit des Personalcontrollings ein.
2. Was ist Personal – Controlling: Definiert den Begriff und unterscheidet zwischen der operativen und strategischen Ausrichtung des Controllings.
3. Ziele und Aufgaben: Erläutert die Einbettung in das Gesamtcontrolling und definiert zentrale Ziele wie Informations-, Koordinations- und Steuerungsziele.
4. Person des Personalcontrollers: Analysiert das Rollenbild des Personalcontrollers, seine Anforderungen und notwendigen Kompetenzen.
5. Kennzahlen: Stellt quantitative und qualitative Kennzahlen zur Messung der Personalrealität vor.
6. Balanced Scorecard: Erklärt die Anwendung der Balanced Scorecard als strategisches Managementinstrument im Personalbereich.
7. Stärken – Schwächen – Analyse: Zeigt Methoden zur Ermittlung unternehmensinterner Potenziale und Schwächen auf.
8. Probleme des Personalcontrolling: Thematisiert Herausforderungen wie Akzeptanzprobleme und Schwierigkeiten bei der Datenerhebung.
9. Zukunftschancen und Wichtigkeit für Unternehmen: Erörtert die Relevanz des Personalcontrollings im Kontext des demographischen Wandels und Fachkräftemangels.
10. Fallbeispiel: Illustriert die praktische Anwendung von Personalcontrolling-Instrumenten bei der MBS Logistics GmbH.
11. Fazit: Fasst die Bedeutung einer Verbindung zwischen Leistungsdaten und qualitativen Faktoren für den Unternehmenserfolg zusammen.
Schlüsselwörter
Personalcontrolling, Personalmanagement, Kennzahlen, Balanced Scorecard, Strategisches Controlling, Operatives Controlling, Mitarbeiterbindung, Personalentwicklung, Personalkosten, Fachkräftemangel, Fluktuationsquote, Mitarbeiterzufriedenheit, Unternehmensstrategie, Humankapital, Leistungssteuerung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt das Personalcontrolling als ein Instrument zur Steuerung, Planung und Kontrolle personalwirtschaftlicher Prozesse in Unternehmen.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Zentrale Felder sind die Definition von Personalcontrolling, die Aufgaben des Controllers, der Einsatz von Kennzahlen und Instrumenten wie der Balanced Scorecard sowie deren praktische Umsetzung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Personalcontrolling Unternehmen dabei unterstützt, durch die Verknüpfung von Leistungsdaten und qualitativen Faktoren den Unternehmenserfolg langfristig zu sichern.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Fundierung durch Literaturanalyse und die praktische Fallstudie des Unternehmens MBS Logistics GmbH.
Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?
Es werden methodische Instrumente wie die Stärken-Schwächen-Analyse, Kennzahlensysteme und die Human Resources Balanced Scorecard analysiert und kritisch hinterfragt.
Welche Rolle spielt der Personalcontroller in Unternehmen?
Er fungiert als „kreativer Erbsenzähler“, der als Berater, Navigator und Informationsbeschaffer die Geschäftsführung bei strategischen Entscheidungen unterstützt.
Welche Bedeutung hat die Balanced Scorecard im Personalwesen?
Sie dient als ausgewogenes Berichtsinstrument, um nicht nur finanzielle, sondern auch qualitative Faktoren wie Mitarbeiterpotenziale messbar und steuerbar zu machen.
Warum treten bei der Einführung von Personalcontrolling oft Probleme auf?
Häufige Hürden sind Datenerhebungsprobleme bei qualitativen Faktoren sowie Akzeptanzprobleme bei Mitarbeitern, die eine „gläserne“ Überwachung fürchten.
Wie zeigt das Fallbeispiel die Anwendung der Theorie?
Am Beispiel der MBS Logistics GmbH wird verdeutlicht, wie eine hohe Fluktuationsquote durch den Mitarbeiterzufriedenheitsindex analysiert und mit spezifischen Aktionsprogrammen adressiert wird.
Welches Fazit ziehen die Autoren bezüglich der Zukunftschancen?
Aufgrund des zunehmenden Fachkräftemangels wird Personalcontrolling als unverzichtbar angesehen, um durch bedarfsorientierte Entwicklung Wettbewerbsvorteile zu generieren.
- Arbeit zitieren
- Thomas Bauer (Autor:in), Christian Staudacker (Autor:in), Maximilian Meibohm (Autor:in), 2011, Personal–Controlling - ein Überblick, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/205157