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Schreibabys: Ursachen – Folgen – Lösungsmöglichkeiten

Title: Schreibabys: Ursachen – Folgen – Lösungsmöglichkeiten

Term Paper , 2012 , 17 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Karolin Strohmeyer (Author)

Pedagogy - Nursery Pedagogy, Early Childhood Education
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... Die Gründe des gelegentlichen Schreiens sind Unwohlsein und ein unerfülltes Bedürfnis wie z.B. eine volle Windel oder Hungergefühl. Einige junge Säuglinge schreien aber auch ohne erkennbare und erklärbare Ursache und dies besonders häufig. Viel Schreien stärkt nicht die Lunge, sondern kann die Interaktion vom Säugling zur Bezugsperson beeinträchtigen . Aus diesem Grund sind auch die meisten Eltern mit diesen sogenannten „Schreibabys“ überfordert, auf dieses Phänomen nicht vorbereitet und stehen daher der Situation hilflos gegenüber . Unterschiedliche Studien zeigen, dass 8-29% aller gesunden Säuglinge von exzessiven Schreien betroffen sind. Zudem kommt es auch zu einer Belastung der Partnerschaft und ggf. auch der Beziehung zu Familienmitgliedern, die meinen, es besser zu wissen im Umgang mit „Schreibabys“.
Wichtig finde ich, das Thema besser zu durchleuchten und daher notwendig, das Thema auch in der Öffentlichkeit zu behandeln um Eltern, insbesondere Müttern, Mut zu machen und ihnen zu zeigen, dass sie nicht allein sind und es Lösungen für ihr Problem gibt.
In meiner Arbeit möchte ich – als Lehramtsstudentin und „irgendwann“ Mutter – zunächst definierend auf die unterschiedlichen Schreitypen und deren Ursachen eingehen, um dann den Schwerpunkt auf Lösungsmöglichkeiten für Eltern und Hilfestellungen für Eltern von Seiten der Pädagogen zu legen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Schreibabys

2.1 Definition

2.2 „Schreitypen“

3. Ursache des Schreiens

3.1 Schreien vor Hunger

3.2 Schreien vor Müdigkeit

3.3 Schreien aufgrund von physischen Ursachen

3.4 Schreien aufgrund von psychischen und sozialen Ursachen

4. Folgen

5. Was kann man tun?

5.1 Als Eltern

5.2 Als Pädagogen

5.3 Hilfe von Außen

5.3.1 Beratungsstellen

5.3.2 Schrei-Ambulanzen

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Phänomen von „Schreibabys“ mit dem Ziel, Eltern und Pädagogen ein tieferes Verständnis für die Ursachen exzessiven Schreiens zu vermitteln und konkrete, entlastende Lösungsstrategien aufzuzeigen.

  • Definition und Klassifizierung unterschiedlicher „Schreitypen“ bei Säuglingen
  • Analyse physischer, psychischer und sozialer Ursachen des Schreiens
  • Kurz- und langfristige Folgen für die Eltern-Kind-Interaktion
  • Praktische Beruhigungsmethoden und Bewältigungsstrategien für den Alltag
  • Rolle professioneller Hilfsangebote wie Beratungsstellen und Schrei-Ambulanzen

Auszug aus dem Buch

3.1 SCHREIEN VOR HUNGER

Hunger ist der häufigste Grund aus dem Kleinstkinder anfangen zu weinen. Das anfängliche Quengeln formt sich in ein energisches Schreien nach Nahrung um. Hier sollte das Bedürfnis „Durst“ sofort beseitigt werden um Vertrauen aufbauen zu können. Wenn trotz des Hungerstillens keine Beruhigung beim Baby stattfindet, sollte man auf den Ernährungsrhythmus und eventuelle Ernährungsfehler achten. Den eigenen Ernährungsrhythmus findet jedes Kind sehr schnell von selbst. In Kliniken wird dazu geraten, das Kind alle vier oder sogar sechs Stunden zu füttern. Wenn das Baby nun aber schon nach zwei Stunden wieder Hunger hat, wäre es fatal zu warten. Als Elternteil sollte man lernen auch den Ernährungsrhythmus seines Kindes zu erkennen und sich diesem anzupassen. Denn das kindliche Zeitempfinden unterscheidet sich sehr stark von dem einer erwachsenen Person.

Wenn das Baby nach einer Stunde wieder Hunger hat, sollte man allerdings versuchen diesen Rhythmus zu ändern. Ein behutsames Trainieren des Aufschubs ist hier die Lösung. Keinesfalls sollte die Beruhigung sofort mit Essen, dem Schnuller oder Fernsehen stattfinden. Eine weitere Ursache kann aber auch ein Ernährungsfehler sein. Es sollte nur gefüttert werden, wenn das Baby hungrig ist, nie nach einer Uhr, sondern immer nach seinen Bedürfnissen. Wenn das Baby keinen Hunger mehr hat, wird es sich melden. Die Fütterung sollte auf keinen Fall fortgesetzt werden. „[Babys] trinken wann sie es benötigen und so viel sie brauchen.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des exzessiven Schreiens ein und betont die Notwendigkeit, Eltern in dieser belastenden Situation zu unterstützen und zu stärken.

2. Schreibabys: Das Kapitel definiert den Begriff „Schreibaby“ mittels der Dreierregel und erläutert verschiedene Schreitypen basierend auf akustischen Signalen.

3. Ursache des Schreiens: Hier werden unterschiedliche Auslöser für das Schreien, von Hunger und Müdigkeit bis hin zu physischen Beschwerden und psychosozialen Faktoren, detailliert analysiert.

4. Folgen: Dieses Kapitel thematisiert die psychischen und körperlichen Belastungen für Eltern sowie potenzielle Auswirkungen auf die Bindungsentwicklung und die Gesundheit des Kindes.

5. Was kann man tun?: Es werden praktische Strategien für Eltern, Ansätze für Pädagogen sowie externe Hilfsangebote wie Beratungsstellen und Schrei-Ambulanzen vorgestellt.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und plädiert für eine bessere Vorbereitung und professionelle Unterstützung für Eltern im ersten Lebensjahr des Kindes.

Schlüsselwörter

Schreibaby, Exzessives Schreien, Säuglingskoliken, Eltern-Kind-Interaktion, Regulationsstörungen, Schrei-Ambulanz, Schrei-Sprechstunde, Bindungsförderung, Bedürfnisbefriedigung, Familienbelastung, Stressbewältigung, Emotionelle erste Hilfe, Erziehung, Säuglingsentwicklung, Schrei-Typen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der sozialpädagogischen Perspektive auf exzessives Schreien bei Säuglingen, um Eltern und Fachkräfte im Umgang mit sogenannten „Schreibabys“ zu unterstützen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Definition von Schreiverhalten, die Analyse der Ursachen, die kurz- und langfristigen Folgen für die familiäre Dynamik sowie effektive Lösungsstrategien.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, Eltern die Ängste zu nehmen, Hilfestellungen für den Alltag anzubieten und die Rolle der Pädagogik bei der Bewältigung dieser Krisensituation zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender Fachliteratur, Leitlinien sowie auf eigene Beobachtungen und Erfahrungen, die während eines Freiwilligen Sozialen Jahres gesammelt wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Differenzierung von Schreitypen, eine Ursachenanalyse, eine Diskussion der Folgen sowie eine umfangreiche Darstellung praktischer Interventionsmöglichkeiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind unter anderem Schreibaby, Eltern-Kind-Interaktion, Regulationsstörungen, Schrei-Ambulanz und Bindungsförderung.

Warum wird im Kapitel 3.3 explizit auf die "3-Monats-Kolik" eingegangen?

Das Kapitel adressiert dieses Thema, da es eine der häufigsten physischen Ursachen für exzessives Schreien in den ersten drei Lebensmonaten darstellt und konkrete Linderungsmöglichkeiten erfordert.

Welchen Stellenwert nimmt die "Schrei-Ambulanz" in der Arbeit ein?

Die Schrei-Ambulanz wird als essenzielle Form der Krisenintervention hervorgehoben, die Eltern entlastet, Schuldgefühle abbaut und fachkundige Unterstützung in der Kommunikation zwischen Mutter und Kind bietet.

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Details

Title
Schreibabys: Ursachen – Folgen – Lösungsmöglichkeiten
College
University of Osnabrück
Grade
1,0
Author
Karolin Strohmeyer (Author)
Publication Year
2012
Pages
17
Catalog Number
V205234
ISBN (eBook)
9783656331988
ISBN (Book)
9783656332428
Language
German
Tags
schreibabys ursachen folgen lösungsmöglichkeiten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Karolin Strohmeyer (Author), 2012, Schreibabys: Ursachen – Folgen – Lösungsmöglichkeiten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/205234
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