Nach den Angaben der Uni Paderborn habe ich hier meine Beobachtungen und Unterrichtsplanungen im Orientierungspraktikum festgehalten.
Inhaltsverzeichnis
1. Überlegungen vor Praktikumsbeginn
2. Rahmenbedingungen des Praktikum
2.1 Standort und Gebäudegestaltung
2.2 Schulform
2.3 Zustand und Bauweise des Gebäudes
2.4 Zusammensetzung des Kollegiums
2.5 Internationale Kontakte
2.6 Außerunterrichtliche Aktivitäten
3. Praktikumstagebuch
3.1 Deutschunterricht in Klasse 12/13
3.2 Religionsunterricht in Klasse 5
3.3 Deutschunterricht in Klasse 6
3.4 Deutschunterricht in Klasse 8
3.5 Religionsunterricht in Klasse 8
3.6 Religionsunterricht in Klasse 12/13
4. Unterrichtsbeobachtungen
4.1 Erste Beobachtungsstunde
4.2 Zweite Beobachtungsstunde
4.3 Dritte Beobachtungsstunde
4.4 Vierte Beobachtungsstunde
4.5 Fünfte Beobachtungsstunde
5. Planung einer Unterrichtsstunde
5.1 Auswahl und Begründung des Themas
5.2 Lernziele
5.3 Wahl der Methoden
5.4 Medieneinsatz
5.5 Strukturierung und Durchführung der Unterrichtsstunde
5.6 Reflexion der Unterrichtsstunde
6. Abschließende Reflexion des Orientierungspraktikums
Zielsetzung & Themen
Ziel dieses Berichts ist es, die Erfahrungen und Beobachtungen eines vierwöchigen Orientierungspraktikums an einem Gymnasium zu reflektieren, um die persönliche Eignung für den Lehrberuf zu prüfen und ein besseres Verständnis für schulische Abläufe und didaktische Prozesse zu entwickeln.
- Reflexion persönlicher Erfahrungen und Erwartungen gegenüber dem Lehrberuf
- Analyse der Rahmenbedingungen und der Schulkultur
- Dokumentation und methodische Einordnung hospitierter Unterrichtsstunden
- Planung, Durchführung und kritische Reflexion einer eigenen Unterrichtsstunde
Auszug aus dem Buch
3.1 Deutschunterricht in Klasse 12/13
Zu Beginn meines Praktikums begleitete ich Frau L. in einen Deutschkurs, der aus SuS der 12. und 13. Klasse zusammengesetzt ist. Die SuS werden in Deutsch ihre Abiturprüfung auf grundlegendem Niveau beziehungsweise ihre mündliche Prüfung ablegen. Thema der Doppelstunde, in der ich anwesend war, war Lyrik. Speziell die Gedichte Zwielicht von Joseph von Eichendorff und Die Dämmerung von Alfred Liechtenstein.
Zu Beginn der Stunde waren die SuS sehr unruhig, einige schienen auch noch müde zu sein. Dies lag wahrscheinlich daran, dass es die erste Stunde an einem Montag war. Zu Beginn der Stunde klärte Frau L. allgemeine Dinge den Unterricht betreffend. Besonders positiv fiel mir dabei ihre Art auf, mündliche Noten zu verteilen. Die SuS bekamen von der Lehrerin einen Zettel, auf dem sie ihre eigene Einschätzung der mündlichen Note notieren konnten. Frau L. sammelte diese Zettel ein um in der nächsten Stunde eine Rückmeldung dazu zu geben und die mündliche Noten mit den SuS einzeln besprechen. Dadurch vermeidete Frau L. die sonst übliche Besprechung der Noten im Plenum.
Allgemein fiel mir in dem Kurs auf, dass es einen großen Anteil männlicher Schüler gibt. Zudem erklärte mir Frau L. nach der Stunde, dass einige SuS hinsichtlich des Abiturs bereits resigniert hätten, während andere noch versuchten, soviel wie möglich zu lernen. Damit bestätigte sie auch meinen persönlichen Eindruck von dem Kurs.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Überlegungen vor Praktikumsbeginn: Der Autor beschreibt die Erwartungen, Ängste und Motivationen vor dem ersten Schulpraktikum sowie die persönlichen Ziele für diese Zeit.
2. Rahmenbedingungen des Praktikum: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über den Standort, das Gebäude, die Schulform und die organisatorischen Gegebenheiten des Gymnasiums.
3. Praktikumstagebuch: Hier werden sechs verschiedene Unterrichtsstunden aus der subjektiven Perspektive des Praktikanten geschildert, inklusive der Beobachtungen zur Interaktion zwischen Lehrkräften und Schülern.
4. Unterrichtsbeobachtungen: Eine vertiefende Analyse der beobachteten Stunden unter Fokus auf Sozialformen und den Medieneinsatz, gestützt durch fachdidaktische Literatur.
5. Planung einer Unterrichtsstunde: Dokumentation der Vorbereitung, Durchführung und Reflexion einer eigenständig geplanten Doppelstunde, basierend auf dem Konzept des handlungsorientierten Unterrichts.
6. Abschließende Reflexion des Orientierungspraktikums: Ein zusammenfassendes Fazit über die im Praktikum gesammelten Erfahrungen und die Bestätigung des Berufswunsches.
Schlüsselwörter
Orientierungspraktikum, Lehrberuf, Unterrichtsreflexion, Schülerverhalten, Didaktik, Sozialformen, Medieneinsatz, Lehrerrolle, Schule, Unterrichtsplanung, hospitieren, Handlungsorientierter Unterricht, Referendariat, Schulpraxis, Abiturvorbereitung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Bericht grundsätzlich?
Es handelt sich um einen Praktikumsbericht über ein vierwöchiges Orientierungspraktikum an einem Gymnasium, in dem die Erfahrungen des Autors reflektiert werden.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Themen umfassen die Beobachtung von Unterricht, die Analyse von Lehr-Lern-Prozessen, die Planung eigener Unterrichtseinheiten und die persönliche berufliche Orientierung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Eignung für den Lehrerberuf sowie die praktische Erprobung der Planung und Durchführung von Unterricht.
Welche wissenschaftliche Methode wird für die Beobachtungen verwendet?
Die Beobachtungen werden anhand von fachdidaktischer Literatur und theoretischen Konzepten (z.B. handlungsorientierter Unterricht) eingeordnet und analysiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in ein subjektives Praktikumstagebuch, eine methodische Unterrichtsanalyse und die detaillierte Planung und Reflexion einer eigenen Unterrichtsstunde.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Orientierungspraktikum, Unterrichtsreflexion, Didaktik, Sozialformen und Medieneinsatz charakterisieren.
Wie unterscheidet sich die Arbeit von anderen Praktikumsberichten?
Der Bericht zeichnet sich durch die explizite Reflexion des eigenen Lehrer-Schüler-Verhältnisses und den Vergleich der beobachteten Praxis mit den eigenen Erfahrungen aus der Schulzeit aus.
Welchen Stellenwert nimmt die eigene Unterrichtsstunde ein?
Die eigene Unterrichtsstunde nimmt eine zentrale Rolle ein, da sie als konkrete Erprobungsphase dient, in der der Autor die zuvor hospitierten Methoden selbst anwenden muss.
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- Anonym (Author), 2010, Das erziehungswissenschaftliche Orientierungspraktikum, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/205272