Thema der Ausbildungseinheit – der Azubi soll im Rahmen seiner Ausbildung die Abteilung Einkauf durchlaufen und deren Inhalte kennenlernen.
Lernziele
1. Richtziel – der Azubi soll die Grundzüge der Rechnungskontrolle und Kontierung beherrschen
2. Grobziel – der Azubi soll Rechnungen auf Ihre Richtigkeit überprüfen und sie anschließend kontieren können
3. Feinziel – der Azubi soll einen Rechnungsprüfung und die anschließende Kontierung selbständig durchführen können und eventuelle Fehler entdecken und berichtigen
Inhaltsverzeichnis
1. Thema der Ausbildungseinheit
2. Lernziele
2.1. Lernziele Teil I
2.2. Lernziele Teil II
3. Ausgangssituation
3.1. betriebliche Ausgangssituation
3.2. Ausgangssituation des Ausbilders
3.3. Ausgangssituation des Auszubildenden
4. Grundkenntnisse
5. Fachwissen
6. Ausbildungsmittel
7. Vier-Stufen-Methode
7.1. Vorbereiten
7.1.1. Vorbereiten - Theorie
7.1.2. Vorbereiten - Praxis
7.2. Vormachen
7.3. Nachmachen
7.4. selbständiges Üben
8. Schlusswort
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit dient als Unterweisungsentwurf zur Ausbilder-Eignungsprüfung und zielt darauf ab, dem Auszubildenden die Kompetenz zur eigenständigen Rechnungsprüfung und Kontierung zu vermitteln. Im Zentrum steht die praktische Anwendung der Vier-Stufen-Methode, um den Lernenden sicher durch den Prozess der Belegverarbeitung zu führen.
- Strukturierte Rechnungsprüfung gemäß betrieblicher Vorgaben
- Anwendung des Kontenrahmens zur korrekten Kontierung
- Methodische Vermittlung durch die Vier-Stufen-Methode
- Förderung der Selbstständigkeit im kaufmännischen Arbeitsalltag
Auszug aus dem Buch
Vier-Stufen-Methode
2. - Vormachen
Zur Vorführung wird der Azubi rechts neben dem Ausbilder platziert. Er hat gute Sicht auf die Arbeitsausführungen des Ausbilders.
Vormachen der Rechnungsprüfung anhand eines Beispiels und der Checkliste bei gleichzeitigem Erklären.
Vorführen der einzelnen Schritte der Rechnungsprüfung & Kontierung: - Prüfen der Rechnungsbeträge – dabei auf einzelne Beträge und Gesamtsumme (um eventuelle Fehler Seitens des Rechnungsausstellers aufzudecken) - Vergleich mit dem zur Verfügung stehenden Lieferschein (ob die Menge der gelieferten Ware mit der berechneten Menge übereinstimmt) - kopieren der Originalrechnung (für die spätere Ablage in der Abteilung) - Stempeln der Originalrechnung mit dem Kontierungsstempel (um Sauberkeit und Ordnung zu gewährleisten) - Berechnen der zu verbuchenden Beträge, wenn diese noch nicht einzeln auf der Rechnung aufgeführt sind (evtl. sind verschiedene Waren, verschiedenen Konten uns Kostenstellen zuzuordnen) - Eventuell Abzug der MwSt. aus den zu verbuchenden Beträgen, wenn diese nicht bereits separat ausgewiesen ist (Unternehmen sind Vst. -abzugsberechtigt) - Zuweisung der Beträge zu den entsprechenden Konten lt. Rahmenplan
Zusammenfassung der Kapitel
1. Thema der Ausbildungseinheit: Definition des Lernziels, den Prozess der Rechnungsprüfung im Einkauf zu erlernen.
2. Lernziele: Unterteilung in Richt-, Grob- und Feinziele sowie kognitive und affektive Lernbereiche.
3. Ausgangssituation: Darstellung des betrieblichen Kontextes sowie des Vorwissens von Ausbilder und Auszubildenden.
4. Grundkenntnisse: Voraussetzungen im Bereich der Kreditoren- und Debitorenbuchhaltung.
5. Fachwissen: Fähigkeit zur Anwendung des betrieblichen Kontenplans auf Einkaufsmaterialien.
6. Ausbildungsmittel: Auflistung der benötigten Arbeitsmittel wie Taschenrechner, Kontenplan und Checklisten.
7. Vier-Stufen-Methode: Detaillierte Beschreibung der Phasen Vorbereiten, Vormachen, Nachmachen und selbstständiges Üben.
8. Schlusswort: Abschluss der Unterweisung inklusive Ausblick auf das nächste Thema.
Schlüsselwörter
Rechnungsprüfung, Kontierung, Vier-Stufen-Methode, Ausbildung, Ausbilder-Eignungsprüfung, Industriekaufmann, Buchhaltung, Kostenstellen, Kontenrahmen, Lieferschein, Auszubildender, Rechnungskontrolle, Betriebliche Bildung, Kaufmännische Praxis
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Es handelt sich um einen detaillierten Unterweisungsentwurf für die Ausbilder-Eignungsprüfung, der sich auf den kaufmännischen Bereich konzentriert.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit fokussiert sich auf die Rechnungsprüfung und die korrekte Kontierung von Lieferantenrechnungen im Industriebetrieb.
Was ist das primäre Ziel der Unterweisung?
Der Auszubildende soll befähigt werden, Lieferantenrechnungen selbstständig auf Richtigkeit zu prüfen und diese korrekt gemäß Kontenrahmen zu kontieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Unterweisung folgt konsequent der klassischen Vier-Stufen-Methode (Vorbereiten, Vormachen, Nachmachen, selbstständiges Üben).
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Durchführung der Unterweisung, inklusive der notwendigen Lernziele, Rahmenbedingungen und der praktischen Umsetzung der einzelnen Schritte.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Rechnungsprüfung, Kontierung, Vier-Stufen-Methode, Ausbildungsqualität und kaufmännische Fachkompetenz.
Wie bereitet der Ausbilder den Arbeitsplatz für die Unterweisung vor?
Er sorgt für eine aufgeräumte Umgebung, legt alle notwendigen Arbeitsmaterialien wie Rechnungen, Kontenplan und Checklisten bereit und schafft eine persönliche Atmosphäre zur Angstreduktion.
Warum wird im Unterweisungsentwurf eine Checkliste verwendet?
Die Checkliste dient dem Auszubildenden als strukturierte Hilfe, um den Prozess der Rechnungsprüfung und Kontierung Schritt für Schritt nachzuvollziehen und Fehlerquellen zu minimieren.
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- Frank Engler (Author), 2002, Rechnungsprüfung und Kontieren der Rechnung (Unterweisung Kaufmann / -frau im Groß- und Außenhandel), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/20528