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QR-Codes - Eine Potenzial- und Nutzungsanalyse

Titel: QR-Codes - Eine Potenzial- und Nutzungsanalyse

Bachelorarbeit , 2012 , 66 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Martin Klante (Autor:in)

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die bedingungslose Erreichbarkeit ist heute nahezu zur gesellschaftlichen Norm avanciert. Laut einer Umfrage des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) besaßen bereits im September 2011 weit mehr als 60 Millionen Menschen in Deutschland ein Handy. Demnach sind in etwa 87% der Deutschen mit einem Mobiltelefon ausgestattet. Dies ist auch der Werbewelt nicht unbekannt. Unternehmen in der ganzen Welt machen sich Mobiltelefone schon längst zu Nutze, um Kundenbeziehungen zu knüpfen, zu festigen und Konsumenten zu bestimmten Verhaltensweisen zu bewegen. Eine junge und innovative Art Konsumenten in die aktive Kommunikation mit dem eigenen Unternehmen zu bringen, stellt das Mobile Tagging – das Decodieren von speziellen Markierungen mithilfe von Mobiltelefonen – dar. Zurzeit verkörpern QR-Codes – zweidimensionale Matrixcodes, die ähnlich wie Strichcodes Daten speichern können – in Deutschland eine populäre Methode, das Mobile Tagging umzusetzen. Diese Arbeit beschäftigt sich mit den theoretischen Grundlagen und der praktischen Handhabung der QR-Codes.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. BEGRIFFSDEFINITIONEN

2.1. Mobile Business

2.2. Mobile Marketing

2.3. Mobile Tagging

2.3.1. Public Tagging

2.3.2. Private Tagging

2.3.3. Commercial Tagging

3. DER QR-CODE

3.1. Grundlagen und Aufbau

3.2. Die Tags

3.2.1. Direkte Tags

3.2.2. Indirekte Tags

3.3. Die Standardisierung der QR-Codes

3.4. Anwendungsgebiete

3.5. Error Correction Level

3.6. Weiterentwicklungen des QR-Codes

3.6.1. Der Mikro QR-Code

3.6.2. Der Design-QR-Code

3.6.3. Der Secure-QR-Code

3.6.4. Der iQR-Code

3.7. QR-Codes im Vergleich zu anderen 2D-Codes

3.7.1. Der Aztec-Code

3.7.2. Die Data-Matrix

3.7.3. Der PDF417-Code

4. PROBLEMFELD QR-CODE

4.1. Gefahren und Risiken der QR-Codenutzung

4.2. Einstiegbarrieren in die QR-Codenutzung

4.3. Erfolgsfaktoren einer erfolgreichen QR-Code Kampagne

5. QR-CODES – NUTZUNGSANALYSE

5.1. Der Forschungsfragebogen

5.1.1. Die Forschungsfragen

5.1.2. Vorgehenweise

5.1.3. Aufbau und Methodik

5.2. Forschungsergebnisse, Ableitung von Trends

5.3. Analyse der Grundgesamtheit und Fehlerbetrachtung

6. AUSBLICK IN VERWANDTE TECHNOLOGIEN

6.1. Die Zukunft des QR-Codes: 3D- und 4D-Codes

6.2. Augmented Reality

6.3. SnapTags

7. ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die Arbeit analysiert das Potenzial und das tatsächliche Nutzungsverhalten von QR-Codes im Kontext des Marketings, wobei sie insbesondere untersucht, wie technische Barrieren und die Wahrnehmung der Endkonsumenten den Einsatz dieser Technologie in Werbekampagnen beeinflussen.

  • Theoretische Grundlagen und methodische Einordnung von QR-Codes im Marketing.
  • Technische Analyse und Abgrenzung von QR-Codes zu anderen 2D-Code-Technologien.
  • Empirische Untersuchung des Nutzungsverhaltens anhand einer Online-Umfrage.
  • Identifikation von Erfolgsfaktoren für Werbekampagnen mittels QR-Codes.
  • Ausblick auf verwandte Technologien wie 3D/4D-Codes, Augmented Reality und SnapTags.

Auszug aus dem Buch

3.1. Grundlagen und Aufbau

Der QR-Code gehört zur Untergruppe der Matrixcodes und zeichnet sich durch seine leichte Lesbarkeit aus. Dies spiegelt sich ebenso in seinem Namen wider – Quick Response [engl.: „quick response“ – „schnelle Antwort“]. Die zweidimensionalen Codes wurden im Jahre 1994 in Japan von Denso Wave einer Tochterfirma des Autobauers Toyota, die auf dem Gebiet mobiler Datenerfassung und Identifikationssysteme agiert, entwickelt. Ursprünglich für den Einsatz in der Logistik der Automobilindustrie bestimmt, hat sich der Code rasch auch im japanischen Alltag etabliert, wo ihn heute bis zu über 50 Millionen Menschen täglich zur mobilen Informationsgewinnung nutzen. Die kommerzielle Nutzung der QR-Codes ist kosten- und lizenzfrei, obgleich die Patentrechte nachwievor bei der japanischen Firma Denso liegen, welche aber auf ihre Rechte und damit Lizenzgebühren verzichtet. QR-Codes sind stets quadratisch aufgebaut und bestehen im Grunde aus vielen kleineren schwarzen und weißen Quadraten, auch Module genannt. Beim klassischen QR-Code sind drei der vier Ecken mit speziellen gerahmten Quadraten – den Hauptpositionsmarkierungen – ausgestattet. Diese dienen den mobilen Lesegeräten zur Orientierung. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass ein Code auch auf dem Kopf stehend oder schräg eingelesen werden kann, ohne den Inhalt zu verfälschen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Barcodes sind bei QR-Codes die Informationen nicht nur horizontal, sondern auch vertikal verschlüsselt. Durch diese Zweidimensionalität lässt sich ein Vielfaches mehr an Informationen übertragen als bisher möglich. Ein einziger QR-Code ist somit in der Lage bis zu 7.089 numerische oder 4.296 alphanumerische Zeichen zu codieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung führt in die zunehmende Allgegenwärtigkeit mobiler Technologien ein und stellt das Mobile Tagging als Verbindung zwischen realer und virtueller Welt sowie den Untersuchungsgegenstand der QR-Codes vor.

2. BEGRIFFSDEFINITIONEN: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Mobile Business, Mobile Marketing und Mobile Tagging, um ein theoretisches Fundament für die weitere Untersuchung zu legen.

3. DER QR-CODE: Hier werden der technische Aufbau, die Standardisierung und die verschiedenen Varianten des QR-Codes sowie ein Vergleich zu konkurrierenden 2D-Code-Systemen detailliert dargelegt.

4. PROBLEMFELD QR-CODE: Das Kapitel beleuchtet Sicherheitsrisiken bei der Codenutzung, bestehende Einstiegshürden für Nutzer und definiert essenzielle Erfolgsfaktoren für die Gestaltung effektiver QR-Code-Kampagnen.

5. QR-CODES – NUTZUNGSANALYSE: Der Hauptteil beschreibt die methodische Vorgehensweise der durchgeführten Online-Umfrage, wertet die erhobenen Daten aus und leitet daraus Trends für das Nutzungsverhalten ab.

6. AUSBLICK IN VERWANDTE TECHNOLOGIEN: Ein kritischer Blick auf die Zukunft der QR-Technologie, einschließlich 3D- und 4D-Codes, Augmented Reality sowie SnapTags als Konkurrenzprodukt.

7. ZUSAMMENFASSUNG: Den Abschluss bildet ein Resümee der Ergebnisse, welches die Diskrepanz zwischen technischem Potenzial und tatsächlicher Akzeptanz der QR-Code-Technologie in der Praxis hervorhebt.

Schlüsselwörter

QR-Code, Mobile Tagging, Mobile Marketing, Mobile Business, Matrixcode, 2D-Code, Nutzerverhalten, Online-Umfrage, Werbekampagne, Datensicherheit, Augmented Reality, SnapTag, Datenerfassung, Kundenbindung, Kommunikationsebenen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht das Potenzial und die Nutzung von QR-Codes im Marketing sowie deren Rolle als Schnittstelle zwischen der physischen und digitalen Welt.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Untersuchung?

Die zentralen Felder sind die technische Funktionsweise von QR-Codes, die Analyse von Hindernissen bei der Anwendernutzung und die Identifikation von Erfolgsfaktoren für Marketing-Kampagnen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel besteht darin, auf Basis empirischer Daten zu klären, in welchem Maße QR-Codes aktuell genutzt werden und welche Faktoren die Akzeptanz durch Endkonsumenten fördern oder hemmen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Analyse gewählt?

Es wurde eine empirische Online-Umfrage durchgeführt, deren Ergebnisse in einer Analyse des Nutzungsverhaltens und der Ableitung von Trends mündeten.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Im Fokus stehen neben den technischen Grundlagen der Vergleich zu anderen Codes, die Risiken der Nutzung und die detaillierte Auswertung der Umfrageergebnisse zur Akzeptanz bei Konsumenten.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind QR-Code, Mobile Marketing, Nutzungsanalyse, Anwenderakzeptanz und Kampagnenoptimierung.

Warum spielt die Größe eines QR-Codes laut der Untersuchung eine Rolle?

Die Studie zeigt, dass eine zu große Abbildung des Codes auf Werbeplakaten die Ästhetik negativ beeinflusst und die Wahrscheinlichkeit senkt, dass Nutzer den Code scannen.

Was sind die Hauptgründe für das Nicht-Nutzen von QR-Codes?

Die Umfrage identifiziert technische Hürden, das Fehlen eines wahrgenommenen Mehrwerts und mangelnde Kenntnisse über die Funktionsweise der Codes als Hauptgründe für die Nicht-Nutzung.

Wie unterscheidet sich der SnapTag vom klassischen QR-Code?

SnapTags sind stärker auf die Integration von Markenlogos ausgelegt und erfordern meist das Fotografieren und Versenden per E-Mail oder MMS, anstatt das Scannen mit einer speziellen App.

Ende der Leseprobe aus 66 Seiten  - nach oben

Details

Titel
QR-Codes - Eine Potenzial- und Nutzungsanalyse
Hochschule
Universität Leipzig  (Lehrstuhl für BWL, insb. Marketing)
Note
2,0
Autor
Martin Klante (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
66
Katalognummer
V205415
ISBN (eBook)
9783656474210
ISBN (Buch)
9783656474432
Sprache
Deutsch
Schlagworte
qr-codes eine potenzial- nutzungsanalyse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Martin Klante (Autor:in), 2012, QR-Codes - Eine Potenzial- und Nutzungsanalyse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/205415
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Leseprobe aus  66  Seiten
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