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Die Prozesskostenrechnung: Aufgaben, Grenzen und Realisierbarkeit

Titel: Die Prozesskostenrechnung: Aufgaben, Grenzen und Realisierbarkeit

Seminararbeit , 2009 , 17 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Bachelor Gerrit Albers (Autor:in)

BWL - Controlling
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Vergangenheit änderten sich die unternehmerischen Kostenstrukturen maß-geblich, wodurch herkömmliche Kostenrechnungsverfahren wie die Zuschlagskalkulation an Aussagekraft verlieren. Der Grund dafür liegt in dem Anstieg des Gemeinkostenanteils an den Gesamtkosten, der vor allem durch eine kapitalintensivere Produktion sowie der Ausweitung indirekterer Leistungsbereiche hervorgerufen wird.

Die Prozesskostenrechnung (PKR) ist eine Vollkostenrechnung und unterscheidet nicht zwischen variablen und fixen Kosten. Ziel ist es nicht, kurzfristig ausgerichtete Entscheidungen zu treffen, sondern vielmehr zu einem mittel- bis langfristig optima-len Entscheidungsverhalten zu gelangen, indem eine Untersuchung der Arbeitsprozesse durchgeführt wird. Die PKR zeigt hierbei exakt, welche Kosten in den Kostenstellen für welche Arbeitsprozesse anfallen, und erzeugt folglich vor allem eine Kostentransparenz in den indirekten Leistungsbereichen eines Unternehmens.

Die PKR ist keine völlig neuartige Kostenrechnung. Sie wird lediglich eingesetzt um bestehende Systeme zu verbessern und zu verfeinern. Es wird sich der herkömmli-chen Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung bedient, welche in Kombination die Grundlage für die PKR bilden.

In dieser Seminararbeit werden die Grundlagen, Aufgaben und explizit die Voraus-setzungen der Prozesskostenrechnung dargestellt. Geprüft wird zum Ende dieser Arbeit die Anwendbarkeit der PKR am Beispiel des Investitionsgüterherstellers XXX.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen der Prozesskostenrechnung

2.1 Konzept der Prozesskostenrechnung

2.2 Aufgaben der Prozesskostenrechnung

2.3 Erfolgsfaktoren und Problemfelder der Prozesskostenrechnung

3 Praxisrelevanz der Prozesskostenrechnung

3.1 Voraussetzungen für die erfolgreiche Einführung der Prozesskostenrechnung

3.2 Umsetzbarkeit der Prozesskostenrechnung bei der XXX

4 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit befasst sich mit der Prozesskostenrechnung (PKR) als Instrument zur verursachungsgerechten Verteilung von Gemeinkosten in Unternehmen. Ziel ist es, die theoretischen Grundlagen und Aufgaben der PKR darzulegen, kritische Erfolgsfaktoren sowie Herausforderungen zu identifizieren und die praktische Anwendbarkeit anhand des Fallbeispiels des Investitionsgüterherstellers XXX zu prüfen.

  • Grundkonzept und Phasenmodell der Prozesskostenrechnung
  • Aufgaben und Zielsetzungen des prozessorientierten Kostenmanagements
  • Erfolgsfaktoren und Problemfelder bei der Implementierung
  • Analyse der Voraussetzungen für die erfolgreiche Einführung
  • Praktische Untersuchung der Anwendbarkeit bei dem Unternehmen XXX

Auszug aus dem Buch

2.1 Konzept der Prozesskostenrechnung

Das Grundkonzept der PKR wurde entwickelt um die Verteilung der Gemeinkosten von den Einzelkosten zu lösen. Zur Erreichung dieses Ziels werden die Kosten der indirekten Unternehmensbereiche mit der Hilfe von Tätigkeitsanalysen auf anfallende Prozesse verteilt, wodurch der Allokationseffekt der Zuschlagskalkulation umgangen wird.

Der Ablauf der PKR lässt sich in fünf Phasen einteilen. Vor der Implementierung in einem Unternehmensbereich ist es notwendig die Hauptaktivitäten zu lokalisieren, aus denen dann im zweiten Schritt die Kostentreiber gebildet werden. Zur Bestimmung der Prozesskostensätze ist in der folgenden dritten Phase die Prozessmenge zu ermitteln. Mit Hilfe der im vierten Abschnitt bestimmten Kosten je Hauptaktivität ist es im abschließenden, fünften Schritt möglich die Prozesskostensätze zu errechnen. Einzelne Teilprozesse werden zur Vereinfachung zu Hauptprozessen zusammengefasst, welche beispielsweise durch den abteilungsübergreifenden Durchlauf eines Produktionsauftrages gebildet werden.

Diese Prozesskostensätze gehen anschließend verursachungsgerecht in die Kalkulation ein. Möglich ist es zum Beispiel ein aufwändiges Produkt mit der doppelten Prozessmenge eines einfachen zu belasten, wenn die Bearbeitung im Vergleich zu einem Standardprodukt die doppelte Zeit in Anspruch nimmt.4 Grafisch lassen sich die Zusammenhänge der Tätigkeiten, Teil- sowie Hauptprozesse wie folgt darstellen:

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Verschiebung der Kostenstrukturen in Richtung höherer Gemeinkostenanteile und führt in die Zielsetzung ein, die PKR als Instrument zur Erhöhung der Kostentransparenz zu prüfen.

2 Grundlagen der Prozesskostenrechnung: Hier werden das methodische Grundkonzept, die fünf Phasen der Prozesskostenrechnung sowie die zentralen Aufgaben und Problemfelder wie der hohe Ermittlungsaufwand behandelt.

3 Praxisrelevanz der Prozesskostenrechnung: Dieser Abschnitt analysiert die notwendigen Voraussetzungen für eine Einführung und untersucht konkret die Umsetzbarkeit beim Investitionsgüterhersteller XXX.

4 Fazit und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die Eignung der PKR für produzierende Unternehmen zusammen und bewertet kritisch die aktuelle Einführungssituation beim Beispielunternehmen XXX.

Schlüsselwörter

Prozesskostenrechnung, Gemeinkosten, Kostentreiber, Prozesskostensatz, Zuschlagskalkulation, Tätigkeitsanalyse, Hauptprozess, Teilprozess, Kostenstruktur, Kostenstelle, verursachungsgerechte Verteilung, Prozessmenge, indirekte Leistungsbereiche, Kostentransparenz, Investitionsgüterhersteller

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die Prozesskostenrechnung als Methode zur verursachungsgerechten Verteilung von Gemeinkosten und untersucht deren Einsatzmöglichkeiten und Grenzen in der industriellen Praxis.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den Kernpunkten zählen die theoretischen Grundlagen der Prozesskostenrechnung, die Identifikation von Kostentreibern, die Herausforderungen bei der Implementierung sowie die Analyse der Voraussetzungen für eine erfolgreiche Anwendung in Unternehmen.

Welches Ziel verfolgt der Autor mit dieser Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, die Funktionalität und den Nutzen der Prozesskostenrechnung darzustellen und kritisch zu prüfen, unter welchen Bedingungen ihre Implementierung sinnvoll ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Fundierung der Prozesskostenrechnung, die durch eine praktische Fallstudie (Analyse der Anwendbarkeit bei XXX) ergänzt wird.

Welche Inhalte werden im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung des Prozesskostenkonzepts, die Diskussion von Erfolgsfaktoren und Problemen sowie die spezifische Betrachtung der Voraussetzungen und Umsetzbarkeit bei einem Industrieunternehmen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Prozesskostenrechnung, Kostentreiber, Gemeinkostenverrechnung, Zuschlagskalkulation und indirekte Leistungsbereiche.

Warum ist die Wahl des Kostentreibers für die Prozesskostenrechnung so entscheidend?

Der Kostentreiber ist die Basis für die Verteilung der Kosten; er muss sich möglichst proportional zu den Gesamtkosten der Abteilung verhalten, um eine verursachungsgerechte Zurechnung zu ermöglichen.

Warum wird die Einführung der Prozesskostenrechnung bei der XXX aktuell kritisch bewertet?

Obwohl grundsätzlich die Voraussetzungen gegeben sind, werden der hohe Pflegeaufwand und die aktuelle Sondersituation durch Wirtschaftsschwäche und Kurzarbeit als Hemmnisse für eine sinnvolle Implementierung angeführt.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Prozesskostenrechnung: Aufgaben, Grenzen und Realisierbarkeit
Hochschule
Leibniz Akademie Hannover - Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Hannover
Note
2,0
Autor
Bachelor Gerrit Albers (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
17
Katalognummer
V205468
ISBN (eBook)
9783656323877
ISBN (Buch)
9783656325611
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Prozesskostenrechnung PKR lmi lmn
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bachelor Gerrit Albers (Autor:in), 2009, Die Prozesskostenrechnung: Aufgaben, Grenzen und Realisierbarkeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/205468
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Leseprobe aus  17  Seiten
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