„Ich sehe was, was du nicht siehst!“ Diesen Satz, hat jeder oft schon genug verwendet, wie bei dem Spiel: „Ich sehe was, was du nicht siehst!“ Doch was ist, wenn man einen Sehfehler besitzt und Farben nicht erkennen kann? So müssen sich diese Menschen in unsere Gesellschaft einordnen und haben es dennoch schwer, klar zu kommen. Man selbst hat vielleicht keine Probleme, aber die Menschen, die mit einer Dyschromatopsie leben müssen, können nur schwer die Farben rot und grün auseinander halten und erkennen deshalb nur ein schlichtes Grau. Durch dieses Beispiel erkennt man, dass es nicht einfach für diese Menschen ist, in unserem Umfeld zu leben.
So denke ich, sollte man diesen Menschen auch so eine Chance geben, um sich in unserer Gesellschaft einzugliedern. Was wäre, wenn man selbst an einer Dyschromatopsie leidet, dies kann man sich kaum vorstellen, aber es könnte einfach so passieren. Für die meisten wäre dies ihr Untergang, aber trotzdem würde es welche geben, die nach einiger Zeit damit klar kommen würden. So finde ich, sollte man dieses Thema besonders beleuchten, um so einen genaueren Einblick in die Welt der Rot – Grün Blinden werfen zu können. Im Rahmen dieser Facharbeit werden sechs große Themenpunkte behandelt. Das Ziel dieser Arbeit ist es „Die Problematik der Rot - Grün Sehschwäche in unserem Alltag“ zu analysieren und auszuwerten.
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG
2 WAS IST DIE ROT – GRÜN SEHSCHWÄCHE?
3 ROTSCHWÄCHE
4 GRÜNSCHWÄCHE
5 URSACHEN
6 VERERBUNG
7 DER ALLTAG
7.1 ALLTAGSLEBEN EINES BETROFFENEN
7.2 DER ALLTAG
8 ZUSAMMENFASSUNG
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Facharbeit ist es, die Problematik der Rot-Grün-Sehschwäche im täglichen Leben zu analysieren und auszuwerten, um ein tieferes Verständnis für die Herausforderungen betroffener Menschen zu entwickeln.
- Grundlagen und Definition der Dyschromatopsie
- Differenzierung zwischen Protanopie (Rotschwäche) und Deuteranopie (Grünschwäche)
- Biologische Ursachen und genetische Vererbungsmuster
- Analyse der Bewältigungsstrategien im Alltag durch ein Experteninterview
Auszug aus dem Buch
7.1 Alltagsleben eines Betroffenen
Im Rahmen meiner Facharbeit habe ich einen Kontakt mit einem Freund geknüpft. Ich hatte ihm über meine Arbeit erzählt und er meinte, er wüsste jemanden der mir helfen könnte! So lernte ich seine Mitschülerin Manuela kennen.
Da die Entfernung zu groß war um sie besuchen, führte ich das Interview per Internet über das Sozialnetzwerk „Facebook“ am 31. Januar 2012 durch.
Hallo Manu, vielen Dank noch einmal dafür, dass ich mit dir das Interview über deine Rot-Grün Sehschwäche führen kann. So würde ich sagen es ist Zeit, um über die Dyschromatopsie noch mehr zu erfahren.
Seit wie viel Jahren besitzt du jetzt schon die Rot-Grün Sehschwäche? Ich besitze sie schon von Geburt an, dass sind jetzt genau 20 Jahre.
Ist es für dich schwer im Alltag klar zu kommen? Wenn ja wie bewältigst du ihn? Nein, es ist für mich nicht schwer, man selbst baut immer bestimmte Logiken auf um die eigenen Nachteile zu minimieren.
Wie kommst du im Internet klar? Kannst du im Text die Farben rot und grün gut unterscheiden? Im Internet habe ich keine großen Probleme. Ich selbst ändere bei Internetseiten immer die Hintergrund- und Schriftfarbe, sodass ich noch nie Probleme mit Internetseiten hatte.
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINLEITUNG: Hinführung zum Thema Sehschwäche und Darlegung des Ziels, die Alltagsproblematik von Menschen mit Dyschromatopsie zu beleuchten.
2 WAS IST DIE ROT – GRÜN SEHSCHWÄCHE?: Definition der Erbkrankheit und Erklärung der geschlechtsabhängigen Verteilung auf Basis der X-Chromosomen.
3 ROTSCHWÄCHE: Erläuterung der Protanopie als speziellen Typ der Dyschromatopsie und deren Auswirkungen auf das Farbsehen.
4 GRÜNSCHWÄCHE: Beschreibung der Deuteranopie und der genetisch bedingten Defekte in den Zapfentypen der Netzhaut.
5 URSACHEN: Analyse der physiologischen Hintergründe im menschlichen Auge, insbesondere der Funktion der Opsin-Proteine in den Zapfen.
6 VERERBUNG: Darstellung der rezessiven Vererbung auf dem X-Chromosom und warum Männer häufiger betroffen sind als Frauen.
7 DER ALLTAG: Untersuchung des Lebensalltags Betroffener durch ein Interview und Analyse von Hindernissen im Berufsleben und im Straßenverkehr.
8 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassender Überblick über die biologischen Fakten, die Vererbung sowie die alltäglichen Herausforderungen der Betroffenen.
Schlüsselwörter
Dyschromatopsie, Rot-Grün-Sehschwäche, Protanopie, Deuteranopie, Vererbung, X-Chromosom, Zapfen, Netzhaut, Opsin, Farbwahrnehmung, Genetik, Alltag, Farbblindheit, Augenheilkunde, Sehfehler
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Rot-Grün-Sehschwäche (Dyschromatopsie), ihren biologischen Ursachen und wie Betroffene diese im Alltag bewältigen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder sind die medizinischen Grundlagen, die genetische Vererbung der Sehschwäche sowie der praktische Umgang mit dieser Einschränkung im Beruf und Alltag.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, die „Problematik der Rot-Grün-Sehschwäche in unserem Alltag“ zu analysieren und auszuwerten.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und einer empirischen Komponente in Form eines Interviews mit einer betroffenen Person.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil behandelt die physiologischen Ursachen (Zapfen, Opsine), die Formen (Protanopie, Deuteranopie), die Vererbungslehre sowie reale Alltagserfahrungen der Betroffenen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Dyschromatopsie, X-chromosomale Vererbung, Opsin, Protanopie und Deuteranopie.
Warum sind Männer häufiger von Rot-Grün-Sehschwäche betroffen?
Da der Gendefekt auf dem X-Chromosom liegt und Männer nur ein X-Chromosom besitzen, kann das Y-Chromosom den Defekt nicht kompensieren, im Gegensatz zu Frauen, die über zwei X-Chromosomen verfügen.
Welche Rolle spielt das Interview in der Arbeit?
Das Interview dient dazu, die theoretischen Erkenntnisse durch die Perspektive einer betroffenen Person zu ergänzen und aufzuzeigen, welche individuellen Bewältigungsstrategien im Alltag genutzt werden.
- Arbeit zitieren
- Daniel Huber (Autor:in), 2011, Dyschromatopsie - Rot-Grün Sehschwäche im Alltag, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/205501