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Vergleich der Mortalität in Litauen, Spanien und Irland

Titel: Vergleich der Mortalität in Litauen, Spanien und Irland

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2012 , 24 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Stephan Geyer (Autor:in)

Politik - Politische Systeme allgemein und im Vergleich
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Arbeit ist es, die Mortalität in drei Ländern der heutigen Europäischen Union (EU), Litauen, Irland und Spanien, zu vergleichen und dabei auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede sowie Ursachen der Entwicklungstendenzen einzugehen. Während dieser Analyse werden nebenbei auch einige Probleme, die sich aus den Daten oder der Methodik ergeben, angerissen. Anhand von Tabellen und Graphen, die sich aufgrund der besseren Lesbarkeit im Anhang befinden, sollen die zur Bearbeitung des Themas herangezogenen Daten veranschaulicht und gegenübergestellt werden. Um den Einstieg in das Thema zu erleichtern, wird in Kapitel 2 kurz auf die Methodik einer solchen Analyse eingegangen und die entsprechenden Kennzahlen der Mortalität sowie die Ursachen der Sterblichkeit werden beschrieben. Anschließend wird in Kapitel 3 mit Hilfe der Lebenserwartung die Auswahl der drei Länder begründet um in Kapitel 4 und 5 spezielle Todesursachen im Rahmen der Früh- und Alterssterblichkeit näher zu beleuchten. Eine kurze Zusammenfassung (Kapitel 6) bildet den Schluss dieser Arbeit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Methodik

2.1 Kennzahlen der Mortalität

2.2 Ursachen der Sterblichkeit

3. Lebenserwartung

4. Frühsterblichkeit

4.1 Zeitliche Entwicklung

4.1.1 Litauen

4.1.2 Spanien

4.1.3 Irland

4.2 Unfälle (Verkehrsunfälle)

4.3 Selbstmorde

5. Alterssterblichkeit

5.1 Zeitliche Entwicklung

5.1.1 Litauen

5.1.2 Spanien

5.1.3 Irland

5.2 Krankheiten des Kreislaufsystems

5.3 Bösartige Neubildungen

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist ein vergleichender Analyse der Mortalität in Litauen, Irland und Spanien, um Gemeinsamkeiten, Unterschiede und die zugrunde liegenden Ursachen der Entwicklungstendenzen innerhalb der Europäischen Union herauszuarbeiten.

  • Methodische Grundlagen der Mortalitätsmessung und Todesursachenanalyse
  • Vergleich der Lebenserwartung als Indikator für allgemeine Gesundheitsverhältnisse
  • Untersuchung der Frühsterblichkeit unter Berücksichtigung von Verkehrsunfällen und Selbstmordraten
  • Analyse der Alterssterblichkeit mit Fokus auf Herz-Kreislauferkrankungen und bösartige Neubildungen
  • Einflussfaktoren des Lebensstils wie Alkohol- und Tabakkonsum auf die Mortalitätsraten

Auszug aus dem Buch

4.3 Selbstmorde

Selbstmorde schließen häufig auf starke Unzufriedenheit und Hoffnungslosigkeit der betroffenen Menschen, welche durch schlechte Arbeits- und Lebensbedingungen zustande kommen können, aber auch auf psychische Krankheiten und Depressionen, welche eine Hauptursache für Suizid ist, zurückzuführen sind. Weiterhin haben auch hier Drogen und insbesondere Alkoholkonsum wieder einen wichtigen Einfluss, der die Probleme entstehen lässt oder die bestehenden weiter verschlechtert. Obwohl Selbstmorde sowohl unter 65 Jahren als auch darüber auftreten, seien sie unter der Frühsterblichkeit einsortiert, da sie hier aufgrund der im Verhältnis zur Alterssterblichkeit geringeren Todeszahlen eine größere Auswirkung haben. Wenn man die Tabellen im Anhang betrachtet, sieht man, dass es hier zwischen den Ländern ein sehr uneinheitliches Bild in vielerlei Hinsicht gibt.

Gemeinsam ist allen, dass die Selbstmordraten der Frauen immer unter denen der Männer liegen. Beachtenswert ist die Aufteilung zwischen der Gruppe der Unter-65-Jährigen und der Über-65-Jährigen. So liegt der Anteil der Suizide in Spanien und Litauen bei den älteren Menschen (über 65 Jahren) höher als bei den Jüngeren, in Irland ist dies genau umgekehrt. Das Verhältnis ist in Spanien am größten: hier ist die Zahl der Selbstmorde bei den Über-65-Jährigen mehr als 2,8 mal so hoch wie bei den Jüngeren, wobei dieser Faktor schon geringer geworden ist. Trotz allem ist die Zahl der Todesfälle durch Selbstmord nirgends höher als in Litauen, das mit 55,5 bei den Jüngeren und 82,7 bei den Älteren die meisten dieser Todesfälle in der EU und sogar weltweit ausweist (Weltgesundheitsorganisation, 2012).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Definiert das Ziel der Arbeit, die Mortalität in Litauen, Irland und Spanien zu vergleichen und die methodische Vorgehensweise kurz zu skizzieren.

2. Methodik: Erläutert die relevanten Kennzahlen zur Messung von Sterblichkeit und die Kategorisierung von Todesursachen nach dem ICD-10-Standard sowie Einflussfaktoren.

3. Lebenserwartung: Nutzt die Lebenserwartung zur Begründung der Länderauswahl und bietet einen ersten Überblick über die Gesundheitsverhältnisse.

4. Frühsterblichkeit: Analysiert Sterbefälle vor dem 65. Lebensjahr, wobei der Fokus auf Verkehrsunfällen, Selbstmorden und deren zeitlicher Entwicklung liegt.

5. Alterssterblichkeit: Untersucht Todesfälle nach dem 65. Lebensjahr, insbesondere die Auswirkungen von Herz-Kreislauferkrankungen und Krebserkrankungen.

6. Zusammenfassung: Fasst die wesentlichen Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Mortalitätsmuster in den untersuchten EU-Ländern zusammen und bewertet politische Gegenmaßnahmen.

Schlüsselwörter

Mortalität, Sterblichkeit, Litauen, Spanien, Irland, Lebenserwartung, Frühsterblichkeit, Alterssterblichkeit, Todesursachen, Europäische Union, Herz-Kreislauferkrankungen, Suizid, Verkehrsunfälle, Gesundheitsstatistik, Einflussfaktoren

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit vergleicht die Mortalitätsraten in Litauen, Spanien und Irland, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den Gesundheitszuständen und Todesursachen aufzuzeigen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit behandelt die Früh- und Alterssterblichkeit, spezifische Todesursachen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebserkrankungen, sowie externe Faktoren wie Unfälle und Suizide.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, wie sich die Mortalität in drei verschiedenen EU-Ländern unterscheidet und welche sozio-ökonomischen Faktoren oder Lebensstilentscheidungen diese Entwicklungen beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine deskriptive Datenanalyse verwendet, die auf offiziellen Statistiken von Eurostat und der WHO basiert, ergänzt durch die Berechnung standardisierter Sterbeziffern.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Gegenüberstellung von statistischen Daten zur Früh- und Alterssterblichkeit in den drei Ländern über einen Zeitverlauf hinweg.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Mortalität, Lebenserwartung, Frühsterblichkeit, Alterssterblichkeit, Todesursachen und Europäische Union.

Warum schneidet Litauen bei der Mortalitätsstatistik häufig schlechter ab als Spanien oder Irland?

Die Arbeit führt dies auf eine Kombination aus sozio-ökonomischen Problemen, schwieriger wirtschaftlicher Lage und spezifischen Lebensstilfaktoren wie einem hohen Alkoholkonsum zurück.

Welche Rolle spielt die Definition der "Verkehrstoten" für die Vergleichbarkeit der Daten?

Da verschiedene Länder unterschiedliche Zeiträume nach dem Unfall für das Eintreten des Todes definieren, ist die Vergleichbarkeit der nationalen Statistiken aktuell noch eingeschränkt.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Vergleich der Mortalität in Litauen, Spanien und Irland
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin
Note
1,7
Autor
Stephan Geyer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
24
Katalognummer
V205612
ISBN (eBook)
9783656320135
ISBN (Buch)
9783656320517
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Irland Litauen Spanien Mortalität Europa Sterblichkeit Sterberate Todesursachen Geschichte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stephan Geyer (Autor:in), 2012, Vergleich der Mortalität in Litauen, Spanien und Irland, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/205612
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  24  Seiten
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