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Der interdisziplinäre Risikobegriff

Title: Der interdisziplinäre Risikobegriff

Term Paper , 2010 , 10 Pages , Grade: 1.3

Autor:in: Marcus Lobedann (Author)

Business economics - General
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In der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise ist das Thema Risikomanagement gefragter denn je. Unternehmerisches Handeln basiert auf dem erkennen von Chancen und Risiken, bei dem bestimmte Branchen, spezifischem Risiko ausgesetzt sind. Risiken gehören nach dem Motto der Hanse- Kaufleute „Wägen und Wagen“ zum Geschäft des Unternehmens, die schon im Mittelalter Chancen und Risiken ins Verhältnis setzten. Durch eine stetige Erhöhung des Komplexitätsgrads für Unternehmungen wie beispielsweise Globalisierung, Strukturwandel und Diskontinuitä,t bekommt der Begriff des Risikos, mit seinen Chancen und Risiken immer mehr an Bedeutung. Demnach habe ich mir als Ziel gesetzt, den Risikobegriff sowie seinen Quellen und Arten näher zu erläutern, um anschließend eine interdisziplinäre Betrachtung des Risikobegriffs zu geben. Dadurch kann das Phänomen Risiko aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Risikobegriff in der Betriebswirtschaftslehre

2.1 Risikoquellen

2.2 Risikoarten

2.2.1 Marktrisiken

2.2.2 Kreditrisiken

2.2.3 Operationelle Risiken

2.2.4 Geschäftsrisiken

3. Der interdisziplinäre Risikobegriff

3.1 Mathematische Sichtweise

3.2 Ethische Sichtweise

3.3 Wirtschaftswissenschaftliche Sichtweise

4. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit verfolgt das Ziel, den Risikobegriff sowie dessen Quellen und Arten fundiert zu erläutern, um anschließend eine interdisziplinäre Betrachtung des Phänomens Risiko vorzunehmen. Hierbei wird untersucht, wie unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen das Risiko definieren und bewerten, um ein umfassendes Verständnis für unternehmerische Entscheidungsspielräume zu schaffen.

  • Grundlegende Definition des Risikobegriffs in der Betriebswirtschaftslehre
  • Systematisierung von internen und externen Risikoquellen
  • Klassifizierung verschiedener Risikoarten (Markt-, Kredit-, operationelle und Geschäftsrisiken)
  • Interdisziplinäre Perspektiven auf das Risiko (mathematisch, ethisch und wirtschaftswissenschaftlich)
  • Bedeutung des Risikomanagements für den langfristigen unternehmerischen Erfolg

Auszug aus dem Buch

2. Der Risikobegriff in der Betriebswirtschaftslehre

Der Begriff Risiko geht auf das frühitalienische „risicare“ zurück, was so viel wie „wagen“ bedeutet, also auf Aktivitäten hindeutet. Risiken entstehen also, wenn etwas unternommen wird. Dies kann im privaten Haushalt, beim Ausüben sportlicher Aktivitäten, diverser Freizeitbeschäftigungen oder eben auch in Unternehmen stattfinden. Man spricht von Risiken im weitesten Sinne immer dann, wenn die Gefahr eines Misserfolgs besteht.

Ganz einheitlich kann der Risikobegriff nicht gesehen werden, in der Mathematik beispielsweise nimmt das Risiko eine andere Bedeutung ein als in der Betriebswirtschaftslehre oder Ethik, worauf ich später eingehen möchte. In diesem Zusammenhang sind in erster Linie die betriebswirtschaftlichen Risikodefinitionen von Interesse. Diese reichen von extensiven Fassungen bis zu detaillierten Beschreibungen. (vgl. Ehrmann (2005), S. 29)

Mit jeder unternehmerischen Aktivität sind Risiken verschiedenster Art verbunden. Risiken entstehen durch die unvollständige Prognostizierbarkeit der Auswirkungen unternehmerischer Entscheidungen und externer Faktoren zukünftiger Entwicklungen. Unternehmerische Entscheidungen und deren Auswirkungen werden durch diverse Parameter bestimmt, die sich im Zeitablauf bis zum Eintritt der Auswirkungen verändern können bzw. bei der Entscheidungsfindung nicht berücksichtigt worden sind. (vgl. Diederichs (2004), S.8 f.) Diese Risiken gefährden die Erreichung der Unternehmensziele und entwickeln Gefahrenpotenziale. Unter Risiko wird herkömmlich die Gefahr des Eintritts unerwünschter Entwicklungen (Vorgänge) und Zustände (Ereignisse) verstanden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung des Risikomanagements vor dem Hintergrund der Wirtschafts- und Finanzkrise und legt die Zielsetzung der Arbeit fest.

2. Der Risikobegriff in der Betriebswirtschaftslehre: In diesem Kapitel wird der Risikobegriff hergeleitet, verschiedene Definitionen gegenübergestellt und eine Systematisierung in Risikoquellen sowie Risikoarten vorgenommen.

3. Der interdisziplinäre Risikobegriff: Dieser Abschnitt analysiert das Phänomen Risiko aus mathematischer, ethischer und wirtschaftswissenschaftlicher Perspektive.

4. Schluss: Das Schlusskapitel resümiert die Notwendigkeit eines bewussten Risikobewusstseins als Voraussetzung für den Erfolg und betont die interdisziplinäre Natur des Themas.

Schlüsselwörter

Risiko, Risikomanagement, Betriebswirtschaftslehre, Risikoquellen, Risikoarten, Marktrisiken, Kreditrisiken, Operationelle Risiken, Geschäftsrisiken, Risikowahrnehmung, Unsicherheit, Entscheidungstheorie, Risikogesellschaft, Zielabweichung, Risikobewusstsein

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Einordnung und Systematisierung des Risikobegriffs sowie dessen Bedeutung für die Betriebswirtschaftslehre.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Schwerpunkten zählen die Definition von Risiko, die Unterscheidung von Risikoquellen und -arten sowie die interdisziplinäre Sichtweise auf Unsicherheit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Risikobegriff und seine verschiedenen Dimensionen zu erläutern, um eine Sensibilisierung für den Umgang mit unternehmerischen Risiken zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Seminararbeit, die auf einer Literaturanalyse und dem Vergleich verschiedener wissenschaftlicher Fachperspektiven basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die betriebswirtschaftliche Begriffsbestimmung, die Kategorisierung von Risiken und die interdisziplinäre Betrachtung (mathematisch, ethisch, wirtschaftswissenschaftlich).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Risikomanagement, Unsicherheit, Risikoquellen, Zielabweichung und Risikowahrnehmung charakterisiert.

Was versteht man unter dem dichotomischen Begriffspaar „Chance – Risiko“?

Das Modell beschreibt, dass vermögensmehrende zukünftige Entwicklungen als Chance bezeichnet werden, während das Risiko die Gefahr einer negativen Abweichung oder Verlustmöglichkeit darstellt.

Wie unterscheiden sich externe und interne Risikoquellen?

Externe Quellen liegen außerhalb des Unternehmens (z.B. Gesetzgebung, Marktgeschehen), während interne Quellen auf unternehmensinterne Faktoren wie Kapitalstruktur oder Mitarbeiterqualifikation zurückzuführen sind.

Welche Rolle spielt die ethische Sichtweise in der Arbeit?

Die ethische Perspektive, unter anderem geprägt durch Ulrich Beck und Niklas Luhmann, beleuchtet das gesellschaftliche Risikobewusstsein und die Herausforderungen durch moderne Technologien.

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Details

Title
Der interdisziplinäre Risikobegriff
College
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg  (Risikomanagement)
Course
Der Risikobegriff
Grade
1.3
Author
Marcus Lobedann (Author)
Publication Year
2010
Pages
10
Catalog Number
V205638
ISBN (eBook)
9783656326557
ISBN (Book)
9783656327530
Language
German
Tags
risikobegriff
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marcus Lobedann (Author), 2010, Der interdisziplinäre Risikobegriff, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/205638
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