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Das institutionelle Bundeshaushaltsverfahren und der Versuch einer Entscheidungsprozessanalyse am Beispiel des Bundestagsetats

Titre: Das institutionelle Bundeshaushaltsverfahren und der Versuch einer Entscheidungsprozessanalyse am Beispiel des Bundestagsetats

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2002 , 28 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Frank Stadelmaier (Auteur)

Politique - Système politique de l'Allemagne
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Résumé Extrait Résumé des informations

Wie kommt der Bundeshaushalt zustande und welche Rolle spielen die Parlamentarier dabei? Die Arbeit, die während der Tätigkeit des Autors am Bundestag entstand, gibt Antwort bezüglich der Theorie wie der Praxis. Zur Illustration dient eine Einzelfallanalyse (die Übernahme der Zeitschrift „Das Parlament“ durch den Bundestag).

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gegenstand und Erkenntnisinteresse

3. Forschungsstand und Fragestellung

4. Theoretischer und methodischer Rahmen

5. Kernthesen

6. Untersuchungsprogramm

7. Systematisches Vorgehen

8. Empirische Belegführung

8.1. Das formelle Bundeshaushaltsverfahren

8.1.1. Das Aufstellungsverfahren

8.1.2. Das Gesetzgebungsverfahren

8.2. Das Verfahren in der Praxis

8.2.1. Berichterstatter und Berichterstattergespräche

8.2.2. Chronologische Annäherung an einen dynamischen Prozess

8.2.3. Prozessbedingungen

8.2.4. Schlussfolgerungen

8.3. Policy-Analyse am Einzelfall

8.3.1. Problemstellung / Vorgeschichte

8.3.2. Problemwahrnehmung

8.3.3. Thematisierung

8.3.4. Politikformulierung

8.3.5. Entscheidung

8.3.6. Schlussfolgerungen

9. Fazit

10. Strategische Konsequenzen

11. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das institutionelle Bundeshaushaltsverfahren, um die realen Entscheidungsspielräume des Bundestages und seiner Mitglieder aufzudecken. Ziel ist es, die Diskrepanz zwischen dem formellen Haushaltsablauf und der politischen Praxis zu analysieren.

  • Analyse der Entscheidungsstrukturen im Bundeshaushaltsverfahren
  • Untersuchung der Rolle von Abgeordneten und Berichterstattern
  • Bedeutung informeller Politiknetzwerke bei der Haushaltsgestaltung
  • Fallstudie zur Herausgeberschaft der Zeitung "Das Parlament"

Auszug aus dem Buch

8.3.4. Politikformulierung

Politikformulierung und Entscheidung sind diejenigen Vorgänge, in die die parlamentarischen Haushälter verstärkt involviert waren. Im Falle der Politikformulierung kommt die Arbeit der Verwaltungen hinzu. Die Arbeit der Haushälter geschah mit der Rückendeckung des Bundestagspräsidiums und in Absprache mit dem Bundesinnenministerium, das Verhandlungspartner für die Übernahmekonditionen wurde. Als verhinderter Akteur am Rande kann das Bundesfinanzministerium betrachtet werden, dessen redigierender Zugriff auf die neuen Haushaltstitel mit Hilfe des Expertenwissens der Bundestagsverwaltung verhindert wurde.

Im Gespräch mit dem Bundestagspräsidenten brachte der Berichterstatter für den Einzelplan 02 zwei Bedingungen für die Aufnahme dessen Vorschlages im Bundestagsetat an. Erstens die Ausschöpfung des Vorgangs für die finanzielle Situation der BpB: Dazu sollten die Stellen mit den Personalmitteln von der BpB zum Bundestag verschoben werden und die Sachmittel für die Zeitung im Haushalt vollkommen neu veranschlagt werden, damit die Bundeszentrale die eingesparten Finanzmittel behielt. Da der Berichterstatter gleichzeitig Mitglied des Kuratoriums war und die Neuausrichtung der BpB im ganzen mittrug und für sinnvoll hielt (weniger Printveröffentlichungen, mehr Begegnungsveranstaltungen mit Jugendlichen), wollte er die positiven finanziellen Effekte der Aufgabe der Zeitung für die BpB nicht zunichte machen. Zweitens musste aus Sicht des Berichterstatters das soziale Problem der erst kürzlich nach Berlin versetzten Zeitungsmitarbeiter gelöst werden, sodass diese zu nicht verschlechterten Konditionen ohne weitere soziale Belastungen weiterarbeiten konnten. In der Politikformulierung lässt sich mit dem Aufstellen von Bedingungen also ein konkreter Gestaltungsspielraum der zuständigen Berichterstatter ausmachen, der deren Verantwortung für die zu treffenden Massnahmen vor dem Haushaltsausschuss und letztlich dem gesamten Parlament als repräsentativem Demokratieorgan entspringt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Bedeutung der Haushaltsdebatte und Darstellung des persönlichen Erkenntnisinteresses des Autors.

2. Gegenstand und Erkenntnisinteresse: Eingrenzung des Untersuchungsgegenstandes auf den Einzelplan 02 (Bundestag) des Haushaltsjahres 2002.

3. Forschungsstand und Fragestellung: Diskussion der politikwissenschaftlichen Einordnung des Bundestages als "dekorative" Instanz gegenüber der Regierung.

4. Theoretischer und methodischer Rahmen: Etablierung einer institutionellen Staatslehre als Bezugsrahmen und Nutzung des Policy-Zyklus für Fallanalysen.

5. Kernthesen: Aufstellung von Thesen zur relativen Autonomie und zum informellen Einfluss der Berichterstatter.

6. Untersuchungsprogramm: Erläuterung der dualen Vorgehensweise aus formeller Analyse und Einzelfallbetrachtung.

7. Systematisches Vorgehen: Darlegung der methodischen Vorgehensweise unter Verwendung von Drucksachen und Experteninterviews.

8. Empirische Belegführung: Detaillierte Analyse des formellen Verfahrens, der praktischen Abläufe und der Fallstudie zur Zeitung "Das Parlament".

9. Fazit: Zusammenfassende Erkenntnis, dass Parlamentarier durchaus signifikante informelle Entscheidungsspielräume besitzen.

10. Strategische Konsequenzen: Forderung nach einer wissenschaftlich fundierteren Auseinandersetzung mit Politiknetzwerken.

11. Literatur: Verzeichnis der verwendeten wissenschaftlichen Quellen.

Schlüsselwörter

Bundeshaushalt, Bundestag, Haushaltsausschuss, Berichterstatter, Politiknetzwerke, Haushaltspolitik, Einzelplan 02, Parlament, Entscheidungsspielraum, Policy-Analyse, Budgetrecht, Verwaltung, Politische Steuerung, Deutschland, Haushaltsverfahren.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es grundsätzlich in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert das Bundeshaushaltsverfahren und untersucht, inwieweit Abgeordnete des Bundestages trotz des dominierenden Regierungseinflusses eigene Entscheidungsspielräume nutzen können.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Das Hauptaugenmerk liegt auf der Differenz zwischen dem formellen Gesetzgebungsverfahren und der informellen Praxis, insbesondere unter der Beteiligung von Berichterstattern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Entscheidungsstrukturen der Haushaltspolitik aufzudecken und zu belegen, dass das Parlament nicht lediglich eine "dekorative" Rolle einnimmt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Der Autor nutzt eine Kombination aus der Analyse institutioneller Rahmenbedingungen (Staatslehre) und einer Fallstudie (Policy-Analyse) anhand des Einzelplans 02.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des formellen Haushaltsrechts, die Analyse der täglichen parlamentarischen Praxis mittels Berichterstattergesprächen und eine spezifische Fallstudie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Bundeshaushalt, Haushaltsausschuss, Berichterstatter, informelle Politiknetzwerke und parlamentarische Entscheidungsmacht.

Warum wurde ausgerechnet der Einzelplan 02 als Fallbeispiel gewählt?

Der Autor wählte den Bundestagsetat (Einzelplan 02) aufgrund seiner direkten Nähe zum Forschungsgegenstand und des Zugangs zu Informationen als Mitarbeiter.

Welche Rolle spielt die Zeitung "Das Parlament" in der Analyse?

Sie dient als spezifisches Fallbeispiel, um zu verdeutlichen, wie schnell und informell neue Finanzierungsposten durch das Zusammenspiel von Parlament und Verwaltung geschaffen werden können.

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Résumé des informations

Titre
Das institutionelle Bundeshaushaltsverfahren und der Versuch einer Entscheidungsprozessanalyse am Beispiel des Bundestagsetats
Université
Free University of Berlin  (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft)
Cours
Entscheidungsprozesse in Theorie und Praxis
Note
1,0
Auteur
Frank Stadelmaier (Auteur)
Année de publication
2002
Pages
28
N° de catalogue
V20592
ISBN (ebook)
9783638244282
ISBN (Livre)
9783640300907
Langue
allemand
mots-clé
Bundeshaushaltsverfahren Entscheidungsprozessanalyse Entscheidungsprozesse Bundestagsetat politisches System der BRD Bundeshaushalt Bundestag "Das Parlament" (Zeitung) politische Theorie politische Praxis
Sécurité des produits
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Citation du texte
Frank Stadelmaier (Auteur), 2002, Das institutionelle Bundeshaushaltsverfahren und der Versuch einer Entscheidungsprozessanalyse am Beispiel des Bundestagsetats, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/20592
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Extrait de  28  pages
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