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Die Amerikanisierung des Vietnamkonflikts durch die U.S. Außenpolitik

Title: Die Amerikanisierung des Vietnamkonflikts durch die U.S. Außenpolitik

Term Paper , 2001 , 24 Pages , Grade: sehr gut

Autor:in: Lars Allenstein (Author)

Politics - Region: USA
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Diese Hausarbeit stellt den Versuch dar, die Gründe, welche die verschiedenen Präsidenten der Vereinigten Staaten dazu veranlassten, das amerikanische Engagement in Indochina auszuweiten, aufzudecken. Hierbei sollen auch verschiedene historische Aspekte, die eine Mitschuld an der Amerikanisierung dieses Krieges tragen, angesprochen werden.

Entsprechend der Personalisierung meiner Arbeit, habe ich den Hauptteil derselben in die Amtsperioden der angesprochenen, amerikanischen Präsidenten aufgeteilt.
Außerdem wäre noch einleitend zu bemerken, dass ich den Stoff dieser Arbeit auf ein Viertel Jahrhundert begrenzt habe. Die Einschränkung der begutachteten Zeitspanne - vom Anfang der Vierziger Jahre bis ins Jahr 1965 - begründet sich darin, dass die wachsende Amerikanisierung des Vietnamkrieges eben mit dem Ausbruch der offenen Kampfhandlungen zwischen Nordvietnam und den USA abgeschlossen wurde. Denn von dem Beginn dieser Kampfhandlungen an sowie dem Einsatz von über einer halben Million U.S. Soldaten, spricht man von dem amerikanischen Vietnamkrieg - auch wenn Nordvietnam niemals offiziell der Krieg erklärt worden war - was wiederum ein Thema für sich ist.

Einleitend zu dieser Hausarbeit möchte ich nun noch einen kurzen chronologischen Abriss zum Verlauf des gesamten Vietnamkrieges, aus der Sicht des vietnamesischen Volkes, an dieser Stelle einschieben. Er soll nicht nur die zeitliche Ausbreitung dieses internationalen Konfliktes darstellen, sondern es dem Leser auch vereinfachen, während seiner Lektüre nicht den Bezug auf den eigentlichen Vietnamkrieg zu verlieren. Denn viele der im Hauptteil angesprochenen Ereignisse und Fakten, welche zeitgleich sonst wo auf der Welt geschahen, waren trotz geographischer Unterschiede eng mit den Geschehnissen in Vietnam verbunden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG:

2. DIE AMERIKANISIERUNG DURCH DIE AUßENPOLITIK DER VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA

2.1 Franklin Delano Roosevelt (1933-45):

2.2 Harry S. Truman (1945-53):

2.3 Dwight D. Eisenhower (1953-61):

2.4 John F. Kennedy (1961-63):

2.5 Lyndon B. Johnson (1963-69):

3. SCHLUSSWORT:

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historischen Hintergründe und politischen Entscheidungen verschiedener U.S.-Präsidenten, die maßgeblich zur Eskalation des amerikanischen Engagements in Indochina und der späteren Amerikanisierung des Vietnamkonflikts geführt haben. Im Fokus steht dabei die Analyse der außenpolitischen Strategien und Machtstrukturen zwischen 1940 und 1965.

  • Personalisierte Analyse der Außenpolitik durch die Amtszeiten der Präsidenten
  • Einfluss des Kalten Krieges und der antikommunistischen Ideologien (McCarthyismus, NSC-68)
  • Bedeutung der Dominotheorie und der "Containment-Politik"
  • Rolle von Krisenereignissen wie dem Tonking-Golf-Zwischenfall bei der Truppeneskalation

Auszug aus dem Buch

2.4 John F. Kennedy (1961-63):

Obwohl auch in Kennedys Außenpolitik die Reaktionen und Kurzschlüsse des kalten Krieges nicht fehlten, unterschied sie sich doch merklich von der seines Vorgängers. Während Eisenhower seinen Außenministern recht lockere Zügel gelassen hatte, was Dulles, zum Beispiel, sehr entgegengekommen war, fühlte sich Kennedy persönlich zur Aktivität berufen.

Bei seiner Außenpolitik verschwor er sich allmählich immer stärker mit seinem persönlichen Stab im Weißen Haus sowie dem sogenannten ‚Special Assistant for National Security Affairs’, namens McGeorge Bundy.

Ein weiterer Unterschied zu seinem Vorgänger war das militärische Werkzeug zur Untermauerung der amerikanischen Außenpolitik: Das Prinzip der ‚massive retaliation’ wich der flexibleren Variante namens ‚flexible response’. Mit anderen Worten kann man dies so nennen, dass eine Vielzahl von Werkzeugen mit abgestufter Härte den Vorschlaghammer des drohenden Atomkrieges ersetzten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, die Ursachen für das zunehmende amerikanische Engagement in Vietnam zu identifizieren, und bietet einen chronologischen Abriss der wichtigsten Ereignisse ab 1867.

2. DIE AMERIKANISIERUNG DURCH DIE AUßENPOLITIK DER VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA: Das Hauptkapitel analysiert chronologisch, wie Roosevelt, Truman, Eisenhower, Kennedy und Johnson durch unterschiedliche politische Ansätze die Verwicklung der USA in den Vietnamkrieg vorantrieben.

3. SCHLUSSWORT: Das Fazit fasst zusammen, dass die Amerikanisierung aus einem Zusammenspiel von elitären Entscheidungen, dem Druck des Kalten Krieges und einem zunehmenden militärischen Engagement nach einer Serie von "kleinen Schritten" resultierte.

Schlüsselwörter

Vietnamkrieg, U.S. Außenpolitik, Kalter Krieg, Indochina, Antikommunismus, Dominotheorie, Präsidenten, Truman-Doktrin, Containment, Tonking-Golf-Zwischenfall, Militärintervention, Eskalation, Vietcong, Geschichte, Vietnam.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Prozess der Amerikanisierung des Vietnamkrieges, insbesondere wie die U.S.-Außenpolitik der verschiedenen Präsidenten von 1940 bis 1965 das Land schrittweise in einen direkten militärischen Konflikt führte.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die antikommunistische Ausrichtung der USA, die Entstehung der Dominotheorie, der Einfluss des Kalten Krieges auf die Entscheidungsträger im Weißen Haus sowie der politische Druck, der zur militärischen Eskalation führte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Gründe offenzulegen, die die US-Präsidenten dazu veranlassten, das Engagement in Indochina stetig auszuweiten, und dabei die historische Mitschuld der amerikanischen Politik zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit folgt einem chronologischen, personalisierten Ansatz, indem sie die Entwicklung der Vietnam-Politik entlang der jeweiligen Amtsperioden der US-Präsidenten analysiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in fünf Phasen (Roosevelt, Truman, Eisenhower, Kennedy, Johnson), in denen die spezifischen außenpolitischen Strategien und die daraus resultierenden militärischen oder finanziellen Beistandsleistungen im Detail betrachtet werden.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie "Amerikanisierung", "Dominotheorie", "Containment-Politik", "Kalter Krieg" und "Militärberater" geprägt.

Welche Rolle spielte die Tonking-Golf-Resolution konkret?

Sie diente als entscheidendes Instrument und quasi "Blankovollmacht" für Präsident Johnson, um die rechtliche Basis für eine massive militärische Eskalation gegen Nordvietnam zu schaffen, nachdem die Öffentlichkeit über die wahren Hintergründe der Vorfälle getäuscht wurde.

Wie veränderte Kennedy die Vietnam-Strategie im Vergleich zu seinen Vorgängern?

Kennedy ersetzte das Prinzip der "massiven Vergeltung" durch die Strategie der "flexible response" und setzte verstärkt auf Eliteeinheiten wie die "Green Berets", um gegen Guerilla-Taktiken vorzugehen, was den Weg für ein tieferes militärisches Engagement ebnete.

Excerpt out of 24 pages  - scroll top

Details

Title
Die Amerikanisierung des Vietnamkonflikts durch die U.S. Außenpolitik
College
University of Education Weingarten  (FB Politik)
Grade
sehr gut
Author
Lars Allenstein (Author)
Publication Year
2001
Pages
24
Catalog Number
V2064
ISBN (eBook)
9783638112673
Language
German
Tags
Amerikanisierung Vietnamkonflikts Außenpolitik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lars Allenstein (Author), 2001, Die Amerikanisierung des Vietnamkonflikts durch die U.S. Außenpolitik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/2064
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