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Das Instrument der Partizipativen Qualitätsentwicklung

Titel: Das Instrument der Partizipativen Qualitätsentwicklung

Hausarbeit , 2012 , 16 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anna Posyniak (Autor:in)

Gesundheit - Public Health
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der zunehmende entstehende Druck, die Wirkung von Projektleistungen im sozialen und gesundheitlichen Bereich nachzuweisen, hat dazu beigetragen, dass eine Entwicklung von Instrumenten zur Qualitätsmessung nötig war. In der vorliegenden Arbeit wird das Instrument Partizipative Qualitätsentwicklung (PQ) vorgestellt. Die PQ wurde dafür entwickelt, die Wirksamkeit lebensweltorientierter Interventionen bei sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen zu erhöhen. Um zu verdeutlichen, wie sich das Instrument in der Praxis umsetzen lässt, wird ein ausgewähltes Praxisprojekt "Kiezdetektive" vorgestellt.
Im ersten Abschnitt wird der Hintergrund des Themas Partizipative Qualitätsentwicklung erläutert, um einen Einstieg in das Themengebiet zu schaffen. Kennzeichnend für die Partizipative Qualitätsentwicklung sind die Nutzung von lokalem Wissen und der Einsatz von praxisbasierter Evidenz. Was damit genauer gemeint und wodurch das breit einsetzbare Instrument noch gekennzeichnet ist, wird umfassend dargestellt. Dabei wird die Relevanz des Themas für Public Health ausführlich besprochen.
Im Mittelpunkt der partizipativen Qualitätsentwicklung steht der partizipative Qualitätszyklus (PQ-Zyklus). Mittels dieses Modells werden die entscheidenden Begriffe der Partizipativen Qualitätsentwicklung zyklisch entwickelt. Wie sich genauere der Ablauf der Phasen und Prinzipien des PQ-Zyklus gestaltet und welche Ideen im Rahmen der Qualitätsentwicklung dahinter stehen, wird ausführlich im dritten Abschnitt der Arbeit dargelegt.
Es gibt prinzipiell ein umfassendes Repertoire an partizipativen Methoden in der Qualitäts-entwicklung. Einige davon sind in der partizipativen Qualitätsentwicklung sinnvoll einsetzbar. Eine Übersicht der Methoden und ihre Handhabung werden im vierten Kapitel besprochen. Die vorgestellten Methoden sollen Arbeitsabläufe bzw. ein gesamtes Projekt zielgerichtet und unter starker Beteiligung der Zielgruppe gestalten und die eigene Datenerhebung für die Überprüfung und Feststellung der Ergebnisse ermöglichen oder bereits vorhandene Methoden verbessern.
Des Weiteren, um zu veranschaulichen, wie die Konzepte und Methoden der Partizipativen Qualitätsentwicklung unter Praxisbedingungen angewendet werden können, wird im fünften Kapitel das Praxisbeispiel „Kiezdetektive“ beschrieben. Das Projekt wurde durch MitarbeiterInnen des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) begleitet und liefert

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hintergrund

2.1 Relevanz für Public Health

2.2 Lokales Wissen

2.3 Evidenzbasierte Prävention

3. Partizipative Qualitätsentwicklung

3.1 Partizipation

3.2 Zusammenarbeit

3.3 Bedarfsbestimmung

3.4 Planung

3.5 Durchführung

3.6 Evaluation

4. Methoden

4.1 Methodenkoffer

5. Praxisbeispiel „Kiezdetektive“

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Instrument der Partizipativen Qualitätsentwicklung (PQ) mit dem Ziel, die Wirksamkeit lebensweltorientierter Interventionen im sozialen und gesundheitlichen Bereich zu erhöhen und deren nachhaltige Umsetzung zu fördern.

  • Grundlagen und Konzepte der Partizipativen Qualitätsentwicklung
  • Die Rolle von lokalem Wissen und praxisbasierter Evidenz
  • Struktur und Anwendung des PQ-Zyklus
  • Anwendung des Instruments anhand des Projekts „Kiezdetektive“
  • Methoden der Qualitätssicherung in der Gesundheitsförderung

Auszug aus dem Buch

3.2 Zusammenarbeit

Zusammenarbeit ist ein zentrales Merkmal der Partizipativen Qualitätsentwicklung. Gemeint ist die Zusammenarbeit zwischen den drei hauptsächlichen Akteuren „Zielgruppe”, „Projekt/Einrichtung” und „Geldgeber“.

Im Rahmen der Partizipative Qualitätsentwicklung soll eine funktionierende Zusammenarbeit aufgebaut werden, damit eine Situation geschaffen wird, in der die unterschiedlichen Interessen und Perspektiven der Akteure benannt, und daraus entstehende Konflikte gelöst und gemeinsame Ziele und Maßnahmen ausgehandelt werden können.

Hierfür ist es notwendig, dass alle Akteure zielorientiert agieren. Dafür sind jedoch eine vorab festgelegte klare Zielsetzung sowie ein realistischer Zeitplan von Nöten, welche den Sinn der Zusammenarbeit deutlich machen und zugleich die Beteiligten motivieren langfristig am Prozess teilzunehmen. (5)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Notwendigkeit von Instrumenten zur Qualitätsmessung im sozialen und gesundheitlichen Bereich ein und stellt das Modell der Partizipativen Qualitätsentwicklung vor.

2. Hintergrund: Hier werden die theoretischen Wurzeln des Ansatzes, wie das Community Based Participatory Research und die Aktionsforschung, beleuchtet sowie zentrale Begriffe wie lokales Wissen definiert.

3. Partizipative Qualitätsentwicklung: Dieses Kapitel erläutert den PQ-Zyklus, bestehend aus den Phasen Bedarfsbestimmung, Planung, Durchführung und Evaluation, ergänzt um die Kernaspekte Partizipation und Zusammenarbeit.

4. Methoden: Es wird das Repertoire an partizipativen Methoden vorgestellt, die zur Unterstützung des PQ-Zyklus in der Praxis eingesetzt werden können.

5. Praxisbeispiel „Kiezdetektive“: Das Kapitel veranschaulicht die Anwendung der PQ an einem konkreten Projekt zur Kinderbeteiligung in Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg.

6. Fazit: Das Fazit diskutiert kritisch den Beitrag der PQ zur Qualitätssicherung und betont die Herausforderungen, aber auch die Chancen für eine nachhaltige Projektgestaltung.

Schlüsselwörter

Partizipative Qualitätsentwicklung, Gesundheitsförderung, Prävention, PQ-Zyklus, Kiezdetektive, lokales Wissen, Partizipation, Zielgruppenbeteiligung, Qualitätssicherung, Public Health, Empowerment, Praxisbeispiel, Nachhaltigkeit, Lebensweltorientierung, Projektmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Einführung und Anwendung des Instruments „Partizipative Qualitätsentwicklung“ (PQ) zur Verbesserung von Maßnahmen der Gesundheitsförderung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Felder sind die Beteiligung von Zielgruppen (Partizipation), die Zusammenarbeit verschiedener Akteure sowie Methoden zur systematischen Qualitätssicherung in sozialen Projekten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch partizipative Ansätze die Wirksamkeit von Projekten bei sozial benachteiligten Gruppen gesteigert und eine nachhaltige Wirkung erzielt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung der Partizipativen Qualitätsentwicklung und der illustrativen Analyse eines Praxisbeispiels.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil beschreibt den PQ-Zyklus, stellt einen Methodenkoffer für die Praxis zur Verfügung und analysiert das Modellprojekt „Kiezdetektive“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Partizipation, Gesundheitsförderung, PQ-Zyklus, lokales Wissen und Nachhaltigkeit geprägt.

Wie wurde die Wirksamkeit im Projekt „Kiezdetektive“ gemessen?

Die Wirksamkeit wurde durch ein neu eingeführtes Dokumentationssystem sowie durch Fokusgruppen evaluiert, um die Perspektive der Kinder systematisch einzubeziehen.

Warum ist das lokale Wissen der Zielgruppe so wichtig?

Lokales Wissen bietet essenzielle Einblicke in die Lebenswelt der Zielgruppe, was eine plausiblere Erklärung von Gesundheitsproblemen ermöglicht und Lösungsstrategien effektiver macht.

Welche Herausforderungen nennt der Autor bei der Anwendung?

Der Autor weist darauf hin, dass partizipative Ansätze hohe Anforderungen an Kommunikationsfähigkeit und Geduld stellen, da Zielgruppen oft nicht homogen sind und Sprachbarrieren oder mangelnde Konzentration die Partizipation erschweren können.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Instrument der Partizipativen Qualitätsentwicklung
Hochschule
Charité - Universitätsmedizin Berlin
Note
1,0
Autor
Anna Posyniak (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
16
Katalognummer
V206588
ISBN (eBook)
9783656348160
ISBN (Buch)
9783656349075
Sprache
Deutsch
Schlagworte
instrument partizipativen qualitätsentwicklung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anna Posyniak (Autor:in), 2012, Das Instrument der Partizipativen Qualitätsentwicklung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/206588
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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