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Mobile Device Management

Konzepte für das Einbinden von mobilen Endgeräten in bestehende IT-Infrastrukturen

Title: Mobile Device Management

Master's Thesis , 2012 , 114 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Jan Hommes (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Summary Excerpt Details

Mobile Endgeräte sind schon seit langem ein Thema in der Informatik, zum Beispiel in Form eines Taschenrechners
oder Notebooks. Obwohl diese Geräte mobil nutzbar sind, werden sie meistens stationär an einem Arbeitsplatz
eingesetzt. Durch die Entwicklung des Smartphones änderte sich dieser Umstand dahingehend, dass das nutzen
eines mobilen Computers und der Zugriff auf Datennetzwerke von unterwegs zur Normalität geworden ist. Diese
Masterthesis erläutert warum Smartphones und Tablet-PCs zu den modernen mobilen Endgeräten gehören und
weshalb eine Abgrenzung zu den klassischen mobilen Endgeräten von Nöten ist.
Durch das Aufkommen der modernen mobilen Endgeräte ist aber noch ein weiterer Effekt aufgetreten welcher die
Unternehmen vor eine sehr schwierige Aufgabe stellt. Dadurch dass der Trend durch Privatanwender vorangetrieben
wird und beim Anwender die IT-Affinität steigt, wünschen dieser sich, ein Entgegenkommen der IT hinsichtlich der
Verantwortung und der Selbstbestimmung. Dieses Entgegenkommen wird in der IT als Consumerization bezeichnet
und beschreibt nichts anderes als einen Kontrollverlust von der IT durch erhöhte Verantwortung des Benutzers.
Diesem Effekt kann man in der stärksten Ausprägung mit einen Konzept begegnen welches als Bring your own
Device bezeichnet wird und dem Nutzer einer IT-Infrastruktur in einem Unternehmen erlaubt, sein privates
Endgeräte in diese Struktur zu integrieren. Allerdings gibt es auch viele Subformen dieser Konzepte, die nicht mit
einem kompletten Kontrollverlust der IT einhergehen, bis hin zum totalitären Konzept, welches komplett die
Nutzung von fremden Systemen untersagt.
Diese unterschiedlichen Konzepte sind der Kern dieser Thesis, weswegen sie analysiert und verglichen werden.
Zusätzlich wird untersucht, inwiefern deutsche Unternehmen dem Consumerization Trend entgegenkommen um
schlussendlich darzustellen, welche Konzepte es gibt und im welchen Fall welches Konzept sinnvoll eingesetzt
werden kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINFÜHRUNG

1.1 AUFBAU DIESER ARBEIT

1.2 ANMERKUNGEN DES AUTORS

2 GRUNDLAGEN DES MOBILE COMPUTINGS

2.1 DEFINITION MOBILE ENDGERÄTE

2.2 KLASSIFIZIERUNGSMERKMALE VON MOBILEN ENDGERÄTEN

2.3 DIENSTORIENTIERTE DATENNETZE

2.4 PERSÖNLICHE MOBILITÄT

3 GRUNDLAGEN DES DEVICE MANAGEMENTS

3.1 DEVICE MANAGEMENT UND ITIL

3.2 DEVICE MANAGEMENT IMPLEMENTIERUNG

3.3 DEVICE MANAGEMENT UND TOOLING

4 PLATTFORMEN FÜR MOBILE ENDGERÄTE

4.1 IOS

4.2 ANDROID

4.3 BLACKBERRY OS

4.4 WINDOWS PHONE 7

4.5 SONSTIGE

4.6 PROZESSORARCHITEKTUREN FÜR MOBILE ENDGERÄTE

4.7 EINFACHE MANAGEMENT LÖSUNG FÜR ALLE PLATTFORMEN

5 MOBILE DEVICE MANAGEMENT (MDM)

5.1 ASPEKTE DES MOBILE DEVICE MANAGEMENTS

5.1.1 Lizenz- und Vertragsmanagement

5.1.2 Sicherheit

5.1.3 Betriebssystemverteilung und –aktualisierung

5.1.4 Applikationsverteilung und –aktualisierung

5.1.5 Inventarisierung

5.1.6 Support

5.1.7 Gewichtung der Aspekte des Mobile Device Managements

5.2 MDM IMPLEMENTIERUNG

5.2.1 MDM und ITIL

5.2.2 Vorstellung einiger ausgewählter Tools

5.2.3 Entscheidungskriterien für ein Tool

5.3 MOBILE ENDGERÄTE UND DIE WORK-LIFE-BALANCE

6 KONZEPTE FÜR MDM

6.1 TAKE IT OR LEAVE IT-KONZEPT

6.2 CONSUMERIZATION-KONZEPTE

6.2.1 Bring your own Device

6.2.2 Take your own Device

6.2.3 Chose your Device

6.3 AUSBLICK AUF ZUKÜNFTIGE KONZEPTE

6.4 VERGLEICH DER KONZEPTE

7 EXPERTENMEINUNG ZUR MARKTSITUATION DER KONZEPTE

7.1 ÜBERSICHT ÜBER AUSGEWÄHLTE STUDIEN ZU MDM

7.2 PERSÖNLICHE BEFRAGUNG BEI UNTERNEHMEN

7.2.1 Maschinenbauer

7.2.2 Umweltdienstleister

7.2.3 Raiffeisenbank

7.2.4 Stahlproduzent

8 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die Master-Thesis analysiert Konzepte für die Einbindung mobiler Endgeräte in bestehende IT-Infrastrukturen unter Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten, ITIL-Konformität und Nutzeranforderungen. Ziel ist es, auf Basis der aktuellen Marktsituation und Experteninterviews Handlungsempfehlungen für Unternehmen abzuleiten, um den Trend zur "Consumerization" effektiv und sicher zu steuern.

  • Grundlagen des Mobile Computings und Device Managements
  • Marktübersicht und technologische Spezifikationen mobiler Plattformen
  • Implementierung von Mobile Device Management (MDM) im ITIL-Umfeld
  • Vergleich von Strategien wie Bring your own Device (BYOD) und Take it or leave it
  • Analyse der Marktsituation durch Expertenbefragungen in deutschen Unternehmen

Auszug aus dem Buch

2.1 Definition mobile Endgeräte

Ist ein Notebook mobil? Ein Notebook ist ein tragbares teilautonomes Endgerät, welches theoretisch an jedem Ort genutzt werden kann. Doch fehlen ihm, in der Regel, wichtige Merkmale, um wirklich mobil zu sein. Über diese Merkmale und deren Ausprägung bei mobilen Endgeräten gibt es viele unterschiedliche Theorien, die im Folgenden analysiert werden sollen.

Markus Tschersich behauptete 2010, Merkmale wie Lokalisierbarkeit, Ortsunabhängigkeit und Erreichbarkeit eines Endgerätes sind wesentliche für seine Klassifizierung.4 Lokalisierbarkeit kann z. B. mittels GPS erreicht werden. Ortsunabhängig ist jedes batteriebetriebenes tragbares Gerät, welches in ein Datennetz kommunizieren kann, denn ein modernes mobiles Endgerät benötigt Zugriff auf ein Internet oder Intranet. Mit Erreichbarkeit ist gemeint, dass ein Endgerät immer in der Nähe seines Benutzers ist, jederzeit bedienbar und mit Datennetzwerken kommunizieren kann. Grundvoraussetzung hierfür ist z. B. eine simple Steuerung, ein schneller Bootvorgang und eine Datennetzwerkschnittstelle (z. B. WLAN- oder UMTS-Module). Ein optimales mobiles Endgerät kann somit batteriebetrieben in ein Datennetz kommunizieren (ortsunabhängig), ist lokalisierbar und leicht zu bedienen. Dementsprechend stellte Tschersich folgende Endgeräte-Matrix auf:

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINFÜHRUNG: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung mobiler Endgeräte in der Gesellschaft und die Herausforderungen für Unternehmen, diese in eine bestehende IT-Struktur zu integrieren.

2 GRUNDLAGEN DES MOBILE COMPUTINGS: Hier werden Definitionen und Klassifizierungsmerkmale mobiler Geräte sowie die Bedeutung von Datennetzen und persönlicher Mobilität erörtert.

3 GRUNDLAGEN DES DEVICE MANAGEMENTS: Dieses Kapitel beschreibt klassische Verwaltungsaufgaben wie Inventarisierung, Lizenzmanagement und Support und deren Einordnung in den ITIL-Standard.

4 PLATTFORMEN FÜR MOBILE ENDGERÄTE: Es erfolgt eine detaillierte Übersicht über Betriebssysteme wie iOS, Android, BlackBerry OS und Windows Phone sowie eine Diskussion über Prozessorarchitekturen.

5 MOBILE DEVICE MANAGEMENT (MDM): Der Hauptteil analysiert die spezifischen Anforderungen des MDM, wie Sicherheit, Applikationsverteilung und die Implementierung mittels ITIL und Software-Tools.

6 KONZEPTE FÜR MDM: Vorstellung und Vergleich verschiedener Einbindungsstrategien wie BYOD ("Bring your own Device") und "Take it or leave it" im Kontext des Trends zur Consumerization.

7 EXPERTENMEINUNG ZUR MARKTSITUATION DER KONZEPTE: Dieser Teil wertet Marktstudien aus und analysiert vier deutsche Unternehmen mittels Expertenbefragungen hinsichtlich ihres MDM-Status.

8 FAZIT: Die Arbeit schließt mit einer Bewertung der untersuchten Konzepte und betont die Notwendigkeit einer klaren Strategie zur Vermeidung von Wettbewerbsnachteilen.

Schlüsselwörter

Mobile Device Management, MDM, Bring your own Device, BYOD, Consumerization, IT Infrastructure Library, ITIL, IT-Infrastruktur, mobile Endgeräte, IT-Sicherheit, Softwareverteilung, Betriebssysteme, Mobilitätsgrad, Unternehmensstrategie, Enterprise Mobility.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Integration von mobilen Endgeräten in die IT-Infrastruktur von Unternehmen unter Anwendung von Mobile Device Management (MDM)-Konzepten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf technologischen Grundlagen mobiler Geräte, ITIL-konformen Verwaltungsprozessen, Sicherheitsstrategien sowie dem Management von Nutzeransprüchen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Es soll geklärt werden, welche MDM-Aspekte beachtet werden müssen, welche Konzepte effektiv sind und wie diese bisher in deutschen Unternehmen implementiert wurden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert eine theoretische Fundierung mittels Fachliteratur und Studien mit empirischen Ergebnissen aus Expertenbefragungen in vier deutschen Unternehmen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert Plattformen, MDM-spezifische Aspekte wie Sicherheit und Applikationsmanagement sowie die konkrete Implementierung von MDM-Tools und Konzepten wie BYOD.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich vor allem mit den Begriffen Mobile Device Management (MDM), Consumerization, BYOD, IT-Sicherheit und ITIL-Infrastruktur beschreiben.

Wie unterscheiden sich die Ansätze von "Heavyweight" und "Lightweight" MDM?

Der "Heavyweight approach" setzt auf tief integrierte Clients mit hoher Sicherheitskontrolle, während der "Lightweight approach" rudimentäre Clients nutzt und mehr Flexibilität bei geringerer Kontrolle bietet.

Warum ist die Wahl des passenden MDM-Konzepts für Unternehmen schwierig?

Die Komplexität resultiert aus der Fragmentierung der Plattformen, der Balance zwischen Benutzersicherheit und Anwenderfreundlichkeit sowie den oft unterschiedlichen Anforderungen der Fachabteilungen.

Excerpt out of 114 pages  - scroll top

Details

Title
Mobile Device Management
Subtitle
Konzepte für das Einbinden von mobilen Endgeräten in bestehende IT-Infrastrukturen
College
Niederrhein University of Applied Sciences Mönchengladbach
Grade
1,3
Author
Jan Hommes (Author)
Publication Year
2012
Pages
114
Catalog Number
V206628
ISBN (eBook)
9783656464501
ISBN (Book)
9783656467434
Language
German
Tags
MDM BYO Consumerization ITIL Mobile Device Management Bring your Own mobile Endgeräte Tablets Smartphone
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jan Hommes (Author), 2012, Mobile Device Management, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/206628
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