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Die Weltmeere - ein Wirtschaftsfaktor vor dem Kollaps

Title: Die Weltmeere - ein Wirtschaftsfaktor vor dem Kollaps

Seminar Paper , 2012 , 18 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Felix Ritter (Author)

Economy - Environment economics
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Seminararbeit setzt sich mit dem Thema der Überfischung und den daraus resultierenden Zukunftsvisionen auseinander. Die weltweite Nachfrage nach Fisch steigt stetig, während die Fischbestände dramatisch sinken. Ziel ist es zu klären, wie lange die Fischbestände noch ausreichen und ob sich die Fischbestände jemals erholen. Die Arbeit skizziert zuerst die Bestandsaufnahme der Meere und analysiert die momentanen Fischbestände und Tendenzen. Anschließend werden die Gründe und Maßnahmen der Überfischung näher beleuchtet. Dabei habe ich festgestellt, dass Maßnahmen getroffen werden müssen, um die Fischbestände zu schützen und wieder zu regenerieren, sonst droht ein aussterben der Fische. Vor diesem Hintergrund werden Zukunftsversionen für die Fischbestände analysiert. Literaturrecherchen zu bestehenden Forschungsergebnissen zeigen, dass die Fischbestände in den letzten Jahrzehnten deutlich zurück gegangen sind. Eine Folge davon ist, dass die Nachhaltigkeit der Fischbestände nicht gewährleistet wird. Durch eine Reduzierung der Fangquote oder ein Fangverbot kann ein aussterben der Meerestiere verhindert werden. Ein Forschungsbedarf liegt in weiterführenden Untersuchungen zum Nachhaltiger Konsum sowie Fangmethoden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Was lebt im Meer - Bestandsaufnahme

3 Überfischung

3.1 Gründe der Überfischung

3.2 Maßnahmen gegen die Überfischung

4 Zukunftsvisionen

4.1 worst case

4.2 best case

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Problematik der weltweiten Überfischung der Weltmeere und analysiert, inwieweit Fischbestände heute noch zur Deckung des steigenden Nahrungsmittelbedarfs ausreichen und welche Perspektiven für die Zukunft bestehen. Die Forschungsfrage fokussiert sich dabei auf die Dauerhaftigkeit der Bestände und die Möglichkeiten ihrer ökologischen Erholung.

  • Aktuelle Bestandsaufnahme und Trends im weltweiten Fischkonsum
  • Ursachen der Überfischung (Beifang, Piratenfischerei, Fangtechniken)
  • Maßnahmen zur nachhaltigen Fischereiwirtschaft
  • Analyse von Zukunftsmodellen (Worst-Case vs. Best-Case Szenarien)
  • Rolle von Aquakulturen als alternative Versorgungsquelle

Auszug aus dem Buch

3.1 Gründe der Überfischung

Es gibt viele Gründe warum die Meere Überfischt sind. In vielen Staaten existieren keine Fischereimanagement-Pläne und falls sie vorhanden sind fehlt eine nötige Kontrolle. Ein weiterer Punkt ist die verheerende Menge an Beifang (Röse. 2010. S. 9). Beifang ist „derjenige Teil des Fanges, der nicht zu der oder den Zielarten des betreffenden Fanggeräts zählt, jedoch beim gegenwärtigen Stand der Technik unbeabsichtigt und unvermeidbar mitgefangen wird.“(Mayer-Tasch. 2007. S. 202). 30 Millionen Tonnen an Beifang werden jährlich tot wieder zurück ins Meer geschmissen. Diese Tiere können sich folglich nicht fortpflanzen und für keinen weiteren Fisch sorgen (Röse. 2010. S. 9-10).

Gründe für den hohen Beifang gibt es viele. Zum einen sind die einzuhaltenden Fangquoten daran Schuld, welche eigentlich für die Begrenzung des Fischfangs verantwortlich sind. So werden nur Fische an Bord behalten, für die der Fischer auch eine Quote hat. Es kommt dabei auf die Größe, das Gewicht und den zu erwartenden Gewinn am Heimathafen drauf an (Greenpeace. 2004).

Zum andern sind desaströse Fangmethoden für einen hohen Beifang verantwortlich. Fangmethoden wie Langleinen, Treibnetzte oder Grundschleppnetzte zerstören das Ökosystem, weil sie eine hohe Menge an Beifang, insbesondere an Meeressäugern, fangen. (WWF. kein Datum). Schleppnetzt lassen eine Spur der Verwüstung zurück. Sie reißen Riffe und Korallen in zwei und zerstören die Unterwassergärten (Abromeit Lars et al., 2007. S. 136).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des steigenden Fischkonsums ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach der langfristigen Überlebensfähigkeit der Fischbestände.

2 Was lebt im Meer - Bestandsaufnahme: Dieses Kapitel liefert statistische Daten zur Ausbeutung der Meere und untersucht das Konsumverhalten sowie die Marktsituation für verschiedene Fischprodukte.

3 Überfischung: Hier werden die theoretischen Modelle zur Überfischung erläutert und die Ursachen wie Beifang sowie illegale Fischereipraktiken kritisch hinterfragt.

3.1 Gründe der Überfischung: Dieser Abschnitt spezifiziert die direkten Auslöser, darunter unzureichende Kontrollen, zerstörerische Fangtechniken und der Einsatz von Hightech-Schiffen.

3.2 Maßnahmen gegen die Überfischung: Das Kapitel diskutiert Lösungsansätze wie die Reduzierung von Fangquoten, die Einrichtung von Schutzzonen und den Einsatz von Aquakulturen.

4 Zukunftsvisionen: In diesem Teil werden verschiedene Szenarien entwickelt, die den möglichen ökologischen und ökonomischen Verlauf der Fischbestände skizzieren.

4.1 worst case: Dieses Szenario beschreibt das Risiko des vollständigen Zusammenbruchs der Fischbestände bis zum Jahr 2048 und die negativen Folgen für die Industrie.

4.2 best case: Dieser Abschnitt beleuchtet positive Entwicklungen, bei denen durch Schutzgebiete und nachhaltige Bewirtschaftung eine Erholung der Bestände erreicht werden kann.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Notwendigkeit internationaler Richtlinien zusammen und appelliert an ein verantwortungsvolles Konsumverhalten der Gesellschaft.

Schlüsselwörter

Überfischung, Fischbestände, Nachhaltigkeit, Weltmeere, Beifang, Fischerei, Aquakultur, Fangquoten, Konsumverhalten, Artenvielfalt, Ökosystem, Meeresschutz, Piratenfischerei, Ressourcen, Ernährungssicherheit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der kritischen Lage der weltweiten Fischbestände infolge der Überfischung und untersucht die daraus resultierenden ökologischen und wirtschaftlichen Folgen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den Schwerpunkten gehören der steigende globale Fischkonsum, die zerstörerischen Praktiken der modernen Fischindustrie, die Rolle der Aquakultur und Möglichkeiten der Bestandsregeneration.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Ziel ist es, die wissenschaftliche Forschungsfrage zu klären, wie lange die Fischbestände der Meere unter dem aktuellen Nutzungsdruck noch ausreichen und ob eine ökologische Erholung überhaupt möglich ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Literaturanalyse, bei der vorhandene Forschungsergebnisse von Organisationen wie WWF, Greenpeace und Studien internationaler Institute ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme, eine Analyse der Ursachen der Überfischung sowie die Ausarbeitung von Zukunftsvisionen in Form von Best- und Worst-Case-Szenarien.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist maßgeblich durch Begriffe wie "Tragik der Allmende", Nachhaltigkeit, Beifang, Fangquoten und ökologisches Gleichgewicht geprägt.

Was versteht der Autor unter dem "Worst-Case" Szenario?

Es handelt sich um eine Prognose, die bei anhaltenden Fangquoten den Zusammenbruch der Fischbestände bis zum Jahr 2048 vorhersagt, was zu massiven Preissteigerungen und Ressourcenverknappung führen würde.

Warum wird die Aquakultur kritisch hinterfragt?

Obwohl Aquakulturen als Antwort auf die sinkenden Fangmengen dienen, kritisiert der Autor diese aufgrund ihrer Umweltbelastung und des ökologisch problematischen Futtermittelbedarfs (Verbrauch von kleineren Fischen).

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Details

Title
Die Weltmeere - ein Wirtschaftsfaktor vor dem Kollaps
College
Dresden Technical University
Grade
1,7
Author
Felix Ritter (Author)
Publication Year
2012
Pages
18
Catalog Number
V206650
ISBN (eBook)
9783656338666
ISBN (Book)
9783656340119
Language
German
Tags
Überfischung Profit Nachhaltigkeit Wirtschaft BWL Betriebswirtschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Felix Ritter (Author), 2012, Die Weltmeere - ein Wirtschaftsfaktor vor dem Kollaps, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/206650
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