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Göbekli Tepe, der älteste Monumentalbau der Menschheit

Religionswissenschaftliche Überlegungen zu seiner Nutzung als sakrale Kultstätte oder profaner Allzweckbau

Titel: Göbekli Tepe, der älteste Monumentalbau der Menschheit

Bachelorarbeit , 2012 , 64 Seiten , Note: 13,0

Autor:in: Carolin Ullrich (Autor:in)

Theologie - Vergleichende Religionswissenschaft
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Einleitung

1.) Göbekli Tepe

1.1. Zeitliche Einordnung von Göbekli Tepe
1.2. Einleitende Fakten zum Bau
1.3. Die Anlagen und deren Ausgrabungszustand
1.3.1. Anlage A
1.3.2. Anlage B
1.3.3. Anlage C
1.3.4. Anlage D
1.4. Zusammenfassung der symbolischen Elemente

2.) Theorien zu einer sakralen und profanen Funktion des Raumes

2.1. Religionsphänomenologische Ansichten zum Raum als Element der Religion
2.2. Die Bedeutung eines sakralen Raumes
2.2.1. Initiationsriten
2.2.2. Totentempel
2.2.3. Totemismus
2.3. Theoretische Ansätze zur Funktion eines profanen Raumes
2.3.1. Der Raum als Kommunikationselement

3.) Symbolstrukturen

3.1. Definition von Symbolen
3.2. Das sakrale Symbol
3.3. Die Instrumentalisierung von Symbolen
3.3.1. Das kulturelle Gedächtnis

4.) Interpretationsansätze einer möglichen Motivation für den Bau von Göbekli Tepe

4.1. Hinweise auf eine sakrale Nutzung der Anlagen anhand der Reliefdarstellungen
4.2. Theoretische Ansätze für die Interpretation als profanen Allzweckbau

Schlussbemerkung

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1.) Göbekli Tepe

1.1. Zeitliche Einordnung von Göbekli Tepe

1.2. Einleitende Fakten zum Bau

1.3. Die Anlagen und deren Ausgrabungszustand

1.3.1. Anlage A

1.3.2. Anlage B

1.3.3. Anlage C

1.3.4. Anlage D

1.4. Zusammenfassung der symbolischen Elemente

2.) Theorien zu einer sakralen und profanen Funktion des Raumes

2.1. Religionsphänomenologische Ansichten zum Raum als Element der Religion

2.2. Die Bedeutung eines sakralen Raumes

2.2.1. Initiationsriten

2.2.2. Totentempel

2.2.3. Totemismus

2.3. Theoretische Ansätze zur Funktion eines profanen Raumes

2.3.1. Der Raum als Kommunikationselement

3.) Symbolstrukturen

3.1. Definition von Symbolen

3.2. Das sakrale Symbol

3.3. Die Instrumentalisierung von Symbolen

3.3.1. Das kulturelle Gedächtnis

4.) Interpretationsansätze einer möglichen Motivation für den Bau von Göbekli Tepe

4.1. Hinweise auf eine sakrale Nutzung der Anlagen anhand der Reliefdarstellungen

4.2. Theoretische Ansätze für die Interpretation als profanen Allzweckbau

Schlussbemerkung

Anhang

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Funktion der monumentalen Steinanlagen von Göbekli Tepe unter religionswissenschaftlichen Gesichtspunkten. Dabei wird erforscht, ob es sich bei dem Fundort primär um eine sakrale Kultstätte oder einen profanen Allzweckbau handelte, um ein tieferes Verständnis für die sozialen und symbolischen Strukturen der Menschen im frühen Neolithikum zu gewinnen.

  • Archäologische Einordnung und zeitliche Datierung der Monumentalanlagen.
  • Religionswissenschaftliche Analyse von Raumkonzepten und Symbolstrukturen.
  • Untersuchung der Tierdarstellungen und anthropomorphen Reliefs auf den Pfeilern.
  • Diskussion konkurrierender Theorien zur Nutzung als Totentempel, Initiationsraum oder Kommunikationsplattform.
  • Betrachtung von Gedächtnismodellen zur Rekonstruktion kultureller Identität.

Auszug aus dem Buch

1.3.1. Anlage A (Abb. 8.1)

Die Ausgrabungen auf dem Gebiet von Anlage A begannen im Jahr 1995; bisher hatten die Archäologen nur aus Befundkontext gelöste, Artefakte dokumentiert. Diese Anlage unterscheidet sich in ihrer Form von den anderen dahingehend, dass sie nicht in sich geschlossen ist, sondern im Südosten geöffnet bleibt und laut dem Grabungsplan wahrscheinlich keine weiteren Ringmauern enthält.

Die Pfeiler 1 und 2, die sich in der Mitte der Anlage A befinden sind nordwestlich ausgerichtet. Ihre nach außen gerichteten Breitseiten werden von den dort verlaufenden Mauern verdeckt, die sich im Nordwesten zu einer Apside verbinden. Da die Anlage keine Kreisform aufweist sind die beschriebenen Pfeiler die einzigen innerhalb der Ringmauer. Die Pfeiler 3 und 4 befinden sich parallel ausgerichtet zu den ersten beiden Pfeilern hinter den Mauerzungen. Von den hier genannten Pfeilern sind jedoch nur Pfeiler 1, 2 und 5 mit Reliefabbildungen aufgefunden worden.

Pfeiler 1 besitzt die aufwendigsten Darstellungen. Auf seiner Vorderseite sind vier Schlangen abgebildet, die sich vom Kinnansatz des Pfeilers nach unten bewegen. Eine fünfte Schlange schlängelt sich von unten nach oben. Die Schlangen „bewegen sich auf und zwischen zwei geraden und parallel verlaufenden Bändern“, die von Schmidt als Stola bezeichnet wird (Abb. 9). Auf der linken Seite des Pfeilers befinden sich mehrere Schlangen, die durch ihre Bewegung die Illusion eines Netzes erzeugen. Darunter befindet sich ein Vierfüßer, der in der Literatur als Widder interpretiert wird (Abb. 10).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Entdeckung von Göbekli Tepe und Formulierung der Fragestellung bezüglich der sakralen oder profanen Nutzung.

1.) Göbekli Tepe: Detaillierte Vorstellung der Anlagen A, B, C und D sowie Zusammenfassung der symbolischen Elemente auf den Pfeilern.

2.) Theorien zu einer sakralen und profanen Funktion des Raumes: Analyse von Raumtheorien im religionswissenschaftlichen Kontext und Diskussion von Initiationsriten, Totenkult und Totemismus.

3.) Symbolstrukturen: Untersuchung der Symbolik, der Bedeutung des sakralen Symbols und der Instrumentalisierung von Symbolen durch das kulturelle Gedächtnis.

4.) Interpretationsansätze einer möglichen Motivation für den Bau von Göbekli Tepe: Zusammenfassende Gegenüberstellung der Argumente für eine sakrale Nutzung versus die Theorie des profanen Allzweckbaus.

Schlussbemerkung: Resümee der Befunde und Ausblick auf die Bedeutung von Göbekli Tepe im Kontext der neolithischen Siedlungsentwicklung.

Schlüsselwörter

Göbekli Tepe, Neolithikum, Sakralbau, Profanbau, Religionswissenschaft, Totentempel, Totemismus, Symbolstrukturen, Klaus Schmidt, Monumentalarchitektur, Kulturelles Gedächtnis, Ritual, Siedlungsspuren, Steinpfeiler, Frühneolithikum.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Funktion der monumentalen Steinanlagen von Göbekli Tepe und hinterfragt, ob diese primär als sakrale Kultstätte oder als profaner Allzweckbau gedient haben könnten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit behandelt Themen wie die zeitliche Einordnung, die Bedeutung von Symbolsystemen, raumtheoretische Ansätze in der Religionswissenschaft sowie die Interpretation archäologischer Funde wie T-förmige Steinpfeiler und Reliefs.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist nicht, eine der beiden Nutzungsmöglichkeiten (sakral vs. profan) definitiv auszuschließen, sondern eine religionswissenschaftliche Betrachtung der verschiedenen Indizien und Theorien vorzunehmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine interpretative Analyse, die auf religionsphänomenologischen Ansätzen, Raumtheorien (z.B. nach Leroi-Gourhan) und Gedächtnismodellen (nach Assmann und Halbwachs) basiert und mit aktuellem archäologischem Befundmaterial verknüpft wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die einzelnen Anlagen vorgestellt, die Bedeutung von Symbolen in Bezug auf Totemismus und Ahnenkult diskutiert sowie Argumente für eine profan-technische Nutzung (z.B. Dachkonstruktionen nach Banning) mit den sakralen Deutungen (nach Schmidt) verglichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Göbekli Tepe, Neolithikum, Sakral- und Profanraum, Totemismus, Symbolik und kulturelles Gedächtnis.

Welche Rolle spielen die Tierdarstellungen für die These der Autorin?

Die Tierreliefs werden als Hinweise auf soziale oder rituelle Strukturen (wie Totems) gedeutet. Ihre oft aggressive Darstellung und Ausrichtung zum Zentrum der Anlagen stützt die Hypothese einer rituellen oder schützenden (apotropäischen) Funktion.

Warum wird im Kontext von Göbekli Tepe von einem "Kranichmenschen" gesprochen?

Auf Pfeiler 33 wurde eine Figur mit Kranichmerkmalen und anthropomorphen Knien entdeckt. Die Autorin diskutiert dies im Kontext einer Ritualszene, in der möglicherweise ein ritueller Tanz oder die Verkleidung eines Menschen als Kranich dargestellt wird.

Ende der Leseprobe aus 64 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Göbekli Tepe, der älteste Monumentalbau der Menschheit
Untertitel
Religionswissenschaftliche Überlegungen zu seiner Nutzung als sakrale Kultstätte oder profaner Allzweckbau
Hochschule
Philipps-Universität Marburg  (Religionswissenschaftliches Institut)
Note
13,0
Autor
Carolin Ullrich (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
64
Katalognummer
V206697
ISBN (eBook)
9783656337164
ISBN (Buch)
9783656337225
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Heiligtum Kultstätte Göbekli Tepe Monumentalbau Vorgeschichte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Carolin Ullrich (Autor:in), 2012, Göbekli Tepe, der älteste Monumentalbau der Menschheit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/206697
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  64  Seiten
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