Leistungsvergleich Apple AppStore und Android Market


Seminararbeit, 2011
20 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Problemdarstellung
1.2 Zielsetzung und Aufbau

2 Grundlagen
2.1 Apple App Store
2.2 Android Market
2.3 Nutzwertanalyse

3 Nutzwertanalyse
3.1 Problemdefinition
3.2 Zielsystem
3.3 Gewichtung des Zielsystems
3.4 Beschreibung der Alternativen
3.4.1 Anmeldung und Zugang
3.4.2 Oberfläche
3.4.3 Auswahl an Applikationen
3.4.4 Bezahlkonzept
3.4.5 Besonderheiten
3.5 Auswertung

4 Zusammenfassung und Fazit

Quellen- und Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Logo des Apple App Store

Abbildung 2: Logo des Android Market

Abbildung 3: Diskrete Transformationsfunktion

Abbildung 4: Beispiel Zielsystem

Abbildung 5: Matrix der Zielerreichungsgrade

Abbildung 6: Bewertete Alternativen

Abbildung 7: Zielsystem

Abbildung 8: Gewichtung des Zielsystems

Abbildung 9: Punkteskala

Abbildung 10: Auswertung

1 Einleitung

1.1 Problemdarstellung

Auf Grund der aktuellen Entwicklungen auf dem Mobilfunkmarkt, nehmen sowohl das mobile Internet, als auch die damit verbundenen Geräte einen immer höheren Stellenwert ein, da ihr Marktanteil gegenüber den konventionellen Geräten stetig steigt. Die meisten dieser modernen Smartphones werden hierbei mit einem Hersteller- bzw. Betriebssystemspezifischem mobilen Application Store ausgeliefert, von denen der bekannteste wohl der App Store von Apple ist. Seit der Markteinführung des App Stores sind mittlerweile über 10 Milliarden Applikationen heruntergeladen worden. Obwohl viele Applikationen kostenlos angeboten werden und die meisten kostenpflichtigen Apps sich im Niedrigpreissegment befinden, handelt es sich hier um einen großen gewinnbringenden Markt mit hohem Wachstumspotential. Genau diese Tatsachen machen es für die Anbieter zu einer Herausforderung nicht nur das Angebot und die Qualität der Apps möglichst hoch zu halten, sondern auch für eine angemessene Präsentation durch den Application Store zu sorgen.

Für den Anwender hingegen ist die Benutzung von Apps nicht bloß eine zusätzliche Option für sein Smartphone, sondern bereits ein wesentlicher Faktor für eine Kaufentscheidung. Genau aus diesem Grund werden in der vorliegenden Arbeit, die derzeit wohl am stärksten miteinander konkurrierenden Stores, der App Store von Apple und der Android Market, miteinander verglichen.

1.2 Zielsetzung und Aufbau

Ziel dieser Seminararbeit ist es den Apple App Store und den Android Market zu vergleichen. Der Vergleich wird anhand einer fiktiven Ausgangssituation vorgenommen, in der ein Benutzer den Kauf eines neuen Smartphones, in letzter Instanz vom Store abhängig macht. Die beiden in Frage kommenden Geräte stehen bereits fest und es soll nun noch mittels der Nutzwertanalyse darüber entschieden werden, welcher Mobile Application Store am ehesten den Anforderungen des Benutzers gerecht wird. Da es sich um einen Vergleich anhand einer fiktiven Ausgangssituation und nicht um einen vollständigen funktionalen und technischen Vergleich der beiden Alternativen handelt, führt das Endergebnis nicht zu einer allgemeingültigen Empfehlung.

2 Grundlagen

In diesem Abschnitt erfolgt eine Vorstellung der beiden zu vergleichenden Alternativen. Außerdem wird das Verfahren der Nutzwertanalyse kurz erläutert, um die Vorgehensweise der Seminararbeit zu erklären.

2.1 Apple App Store

Der App Store der Firma Apple ist eine Software, mit der Programme und Spiele in Form von Apps aus dem iTunes Store heruntergeladen werden können. Die Software gehört zur Standardausstattung der Geräte iPhone, iPod Touch und iPad, auf denen sie bei der Auslieferung als vorinstallierte Komponente vorzufinden ist.[1] Die erste Version des App Stores ist am 11. Juli 2008 mit der Markteinführung des iPhone 3G auf dem Markt gekommen. Zum Verkaufsstart umfasste der App Store 500 Apps, von denen über 125 kostenlos zur Verfügung standen.[2] Laut aktuellen Angaben der Firma Apple stehen aktuell über 350.000 Apps zur Verfügung, von denen über 60.000 native Apps für das iPad sind. Die Anzahl der Downloads von Apps aus dem Store hat am 22. Januar 2011 die Marke von 10 Milliarden Downloads überschritten, was von Apple selbst mit einem 10.000 $ Geschenkgutschein belohnt wurde.[3] Zur Entwicklung eigener Apps bietet Apple auf der Seite http://developer.apple.com ein SDK zum Download an. Die Registrierung zur Nutzung zum Vertrieb eigener Apps kostet jährlich 99 US-Dollar. Anschließend kann der Entwickler den Preis für seine Apps selbst festlegen. Apple verlangt für kostenpflichtige Applikationen eine Gewinnbeteiligung von 30 % pro verkaufter App.[4]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 : Logo des Apple App Store

2.2 Android Market

Der Android Market ist eine von Google entwickelte Software, mit der Programme und Spiele für Smartphones mit Android Betriebssystem heruntergeladen werden können. Die zur Verfügung stehenden Apps stammen hierbei fast ausschließlich von Drittunternehmen und freien Programmierern, die den Market nutzen um ihre Software zu vertreiben.[5] Der Android Market ist seit dem 22. Oktober 2008 für die Benutzer von Telefonen mit Android OS zugänglich. Das erste erhältliche Gerät mit einem Zugang zu dem Market war das T-Mobile G1 vom Hersteller HTC. Die Anzahl der verfügbaren Apps bei der Markteinführung belief sich auf etwas über fünfzig Stück.[6] Aktuell sind ungefähr 230.000 Apps über den Android Market erhältlich und es kamen allein im Dezember 2010 27.227 neue Apps hinzu. Die Anzahl der aktuell über den Store heruntergeladenen Applikationen beträgt derzeit 3,157 Milliarden Stück (Stand 26.01.2011).[7] Für die Entwicklung von Apps für das Android Betriebssystem, steht auf der offiziellen Internetseite http://developer.android.com ein kostenloses SDK zum Download zur Verfügung. Um die Apps über den Market zu vertreiben, sieht das Geschäftsmodell von Google eine einmalige Registrierungspauschale von 25 US-Dollar vor. Anschließend kann der Entwickler seine Software über den Marktplatz veröffentlichen und dabei den Preis für diese selbst festlegen. Google verlangt pro verkaufter App, 30 % der Gewinneinnahmen.[8]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2 : Logo des Android Market

2.3 Nutzwertanalyse

Die Nutzwertanalyse wurde unter dem Namen „utility analysis“ in den USA entwickelt. Es handelt sich um einen entscheidungstheoretischen Modellansatz, mit dessen Hilfe Auswahlprobleme gelöst werden können. Im deutschsprachigen Raum ist das Verfahren vor allem durch Christof Zangemeister bekannt, der es als erster ausführlich beschrieben hat.[9] Nach Zangemeister lässt sich die Nutzwertanalyse hierbei wie folgt beschreiben: „Die Nutzwertanalyse ist eine Planungsmethode zur systematischen Entscheidungsvorbereitung bei der Auswahl von Projektalternativen. Sie analysiert eine Menge komplexer Handlungsalternativen mit dem Zweck, die einzelnen Alternativen entsprechend den Präferenzen des Entscheidungsträgers bezüglich eines mehrdimensionalen Zielsystems zu ordnen.“[10] Die Nutzwertanalyse zeichnet sich also dadurch aus, mehrere Alternativen nicht nur durch objektiv erfasste Daten zu beurteilen, sondern vor allem auch subjektive Werte mit in die Entscheidungsfindung einzubeziehen.[11] Die Nutzwertanalyse besteht aus fünf Verfahrensschritten: Der Zielkriterienbestimmung, der Zielkriteriengewichtung, der Teilnutzenbestimmung, der Nutzwertermittlung und der Beurteilung der Vorteilhaftigkeit.[12]

Bei der Zielkriterienbestimmung werden zunächst die relevanten Kriterien für die Bewertung der Alternativen festgelegt. Hierbei können die Kriterien mittels einer Zielhierarchie entwickelt werden, wobei die Ziele der untersten Stufe, den zu bewertenden Kriterien entsprechen.[13] Für jedes festgelegte Ziel ist eine Messskala erforderlich, „auf der die Zielerreichung auf nominalem, ordinalem oder kardinalem Skalarniveau gemessen werden kann.“[14] Die Ziele müssen demnach messbar sein. Neben der Messbarkeit ist darauf zu achten, dass Ziele nicht mehrfach bewertet werden, indem Sie durch mehrere Ziele dargestellt werden.[15] Die letzte Anforderung an die Ziele, ist die Nutzenunabhängigkeit. Sollte es für mehrere Ziele nicht möglich sein, Abhängigkeiten zu beseitigen, so sollten diese zusammengefasst werden.[16]

[...]


[1] Vgl. Wikipedia – AppStore (2011)

[2] Vgl. Apple.com - iPhone 3G on Sale Tomorrow (2008)

[3] Vgl. Heise.de - Zehnmilliardster App-Download in Apples App Store (2011)

[4] Vgl. Apple Developer - iOS Developer Program (2011)

[5] Vgl. Wikipedia - Android Market (2011)

[6] Vgl. Android Developers - Android Market: Now available for users (2008)

[7] Vgl. AndroLib - Android Application Statistics (2011)

[8] Vgl. Chip.de - Android Market: Der Web-Shop fürs Google-Handy (2008)

[9] Vgl. Schreiner (2002) , S. 12 f.

[10] Zangemeister (1972), S. 45

[11] Vgl. Litke (2007), S. 138

[12] Vgl. Götze (2008), S. 181

[13] Vgl. Adam (1996, 4. Auflage), S. 414

[14] Götze (2008), S. 181

[15] Vgl. Litke (2007), S. 139

[16] Vgl. Götze (2008), S. 181

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Leistungsvergleich Apple AppStore und Android Market
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Dortmund früher Fachhochschule
Note
1,3
Autor
Jahr
2011
Seiten
20
Katalognummer
V206863
ISBN (eBook)
9783656338338
ISBN (Buch)
9783656339694
Dateigröße
942 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
leistungsvergleich, apple, appstore, android, market
Arbeit zitieren
Wolfgang Theophil (Autor), 2011, Leistungsvergleich Apple AppStore und Android Market, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/206863

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