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Lehrveranstaltungsevaluation, Begründung, Ziele, Modelle

Title: Lehrveranstaltungsevaluation, Begründung, Ziele, Modelle

Examination Thesis , 2003 , 97 Pages , Grade: 2

Autor:in: Christina Marx (Author)

Sociology - Work, Education, Organisation
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Summary Excerpt Details

1.1 Problemstellung
Obwohl die deutschen Universitäten durch den Gesetzgeber und die steigenden
Ansprüche der Studenten zunehmend unter Druck stehen die Qualität der Lehre an
den Hochschulen zu verbessern, konnte sich bis heute kein einheitliches System zur
Qualitätssteuerung durchsetzen. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen sehen als
wichtiges Instrument der Qualitätssicherung die Lehrveranstaltungsevaluation vor.
Hier stehen den Hochschulen einige Modelle zur Verfügung, die sich im Besonderen
Hinblick auf ihren Nutzen zur Verbesserung der didaktischen Qualität und ihrer
äußeren Bedingungen der Lehrveranstaltungen unterscheiden.
1.2 Ziele und Aufbau der Arbeit
In dieser Arbeit werde ich die Entwicklung der Lehrveranstaltungsevaluation im 20
Jahrhundert und die gesellschaftlichen Einflüsse auf die Qualitätsdebatte an den
Hochschulen, sowie verschiedene Modelle und Zielsetzungen der
Lehrveranstaltungsevaluation diskutieren. Um den Rahmen der Arbeit nicht zu
sprengen kann nicht auf alle Aspekte eingegangen werden Da zum Zeitpunkt der
Arbeit ein Evaluationsprojekt in Hannover (Fachbereich Soziologie) läuft, werde ich
mich, an für mich interessanten Stellen, exemplarisch darauf beziehen.
Die Fachliteratur zum Thema Evaluation ist breit gefächert. Es gibt einige
Forschungsstudien, die sich in jüngster Zeit mit detaillierten Problemen in der
Lehrveranstaltungsevaluation auseinandergesetzt haben. Unterstützt werden diese
Forschungen von wissenschaftlichen Studien in Zeitschriften, ein großer Teil der
Diskussion ist zusätzlich über das Internet abrufbar. Bei der Recherche ist deutlich
geworden, wie umfangreich die Forschungen bis heute schon sind. Es gibt wenige
Aspekte, die noch nicht diskutiert wurden. Viele spontane Einfälle, die während unserer Projektarbeit eifrig diskutiert wurden, sind, wie ich später in der Recherche
erfahren habe, schon lange erforscht und veröffentlicht. Interessant war bei der
Literaturrecherche, wie in anderen Hochschulen mit dem Thema der
Lehrveranstaltungsevaluation (LVE) umgegangen wird. Da die Anwendung von LVE
noch nicht perfektioniert ist, war es aufschlußreich, mich hier zu vertiefen.
Die Zusammenhänge der Gesetzestexte zu Hochschulreformen waren nicht immer
eindeutig zu verstehen, deshalb nutzte ich die Möglichkeit, mich bei den Parteien
direkt (Edelgard Bulmahn) oder bei den zuständigen Ministerien zu informieren. Von
diesen Seiten bekam ich sofort prompte Unterstützung. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit

2. Historischer Überblick der letzten 30 Jahre

2.1 Qualitätsdebatte in der Lehre in Deutschland

2.1.2 Der Lehrauftrag

2.1.3 Die Qualitätsdebatte seit 1967

2.2 Veränderungen ab den 70er Jahren

2.2.1 Hochschuldidaktik in der Diskussion

2.2.2 Erste Reformierung der Hochschulrahmengesetze

2.2.3 Studienzeiten verlängern sich

2.3 Interne Forderungen der Hochschulen

2.3.1 Studenten

2.3.2 Dozenten

2.4 Externe Forderungen an die Hochschulen

2.4.1 Der öffentliche Druck

2.4.2 Industrie

2.4.3 Veränderungen durch die Hochschulpolitik und Staat

3. Entwicklung der Evaluation

3.1 Allgemein

3.2 International

3.2.1 USA

3.2.2 Europa

3.3 Evaluation an deutschen Hochschulen

3.3.1 Anfänge

3.3.2 Die Entwicklung einzelner Organisationen

3.3.3 Reformierung des Hochschulrahmengesetzes

3.3.4 Reform der Besoldungsgesetze

3.3.5 Die Generalisierung des Begriffes der Evaluation

4. Modelle der Lehrveranstaltungsevaluation

4.1 Allgemeines

4.1.1 Ziele

4.1.2 Instrumente der Lehrveranstaltungsevaluation

4.1.3 Der Evaluationsprozess

4.1.4 Validität der Lehrveranstaltungsevaluation

4.1.5 Akzeptanz der Lehrveranstaltungsevaluation

4.1.6 Bewertungskriterien

4.1.7 Auswertung der Rückmeldungen

4.1.8 Was kommt nach der Lehrveranstaltungsevaluation?

4.2 Modelle der verschiedenen Universitäten

4.2.1 Universität Jena: Projekt „Lehre“ der Friedrich- Schiller Universität

4.2.2 Qualitätsentwicklung durch Information

4.2.3 Bedarf für Evaluation

4.3 Philips- Universität in Marburg

4.3.1 Verfahren

4.3.2 Auswertung

4.4 Universität Salzburg

4.4.1 Verfahren

4.4.2 Auswertung

4.5 Universität Bielefeld

4.5.1 Verfahren

4.5.2 Empfehlungen

4.6 Feedbackverfahren

4.6.1 Verfahren

4.6.2 Die fünf Planungsdimensionen

4.7 Vergleich der Modelle und ihre kritische Betrachtung

5. Schlussbetrachtung, Lösungsvorschläge und Fazit

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht die Entwicklung der Lehrveranstaltungsevaluation im 20. Jahrhundert, analysiert gesellschaftliche Einflüsse auf die Qualitätsdebatte an deutschen Hochschulen und diskutiert verschiedene Modelle und Zielsetzungen der Evaluation.

  • Historische Entwicklung der Qualitätsdebatte in der deutschen Hochschullehre
  • Interne und externe Einflussfaktoren auf die Hochschulpolitik und Evaluation
  • Methoden und Instrumente der Lehrveranstaltungsevaluation
  • Vergleich und kritische Betrachtung spezifischer Evaluationsmodelle verschiedener Universitäten
  • Herausforderungen bei der Implementierung von Evaluationsprozessen

Auszug aus dem Buch

1.1 Problemstellung

Obwohl die deutschen Universitäten durch den Gesetzgeber und die steigenden Ansprüche der Studenten zunehmend unter Druck stehen die Qualität der Lehre an den Hochschulen zu verbessern, konnte sich bis heute kein einheitliches System zur Qualitätssteuerung durchsetzen. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen sehen als wichtiges Instrument der Qualitätssicherung die Lehrveranstaltungsevaluation vor. Hier stehen den Hochschulen einige Modelle zur Verfügung, die sich im Besonderen Hinblick auf ihren Nutzen zur Verbesserung der didaktischen Qualität und ihrer äußeren Bedingungen der Lehrveranstaltungen unterscheiden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Stellt das Problem der fehlenden einheitlichen Qualitätssteuerung an deutschen Hochschulen dar und definiert das Ziel der Arbeit.

2. Historischer Überblick der letzten 30 Jahre: Analysiert die Entwicklung der Qualitätsdebatte, die Rolle der Hochschuldidaktik sowie interne und externe Forderungen an die Hochschulen.

3. Entwicklung der Evaluation: Erläutert die internationale Entstehung von Evaluationskonzepten und deren Adaption sowie Implementierung im deutschen Hochschulsystem.

4. Modelle der Lehrveranstaltungsevaluation: Beschreibt verschiedene Instrumente, Evaluationsmodelle und deren kritische Betrachtung anhand von Praxisbeispielen an verschiedenen Universitäten.

5. Schlussbetrachtung, Lösungsvorschläge und Fazit: Reflektiert die gewonnenen Erkenntnisse und formuliert Empfehlungen für den Einsatz und die Weiterentwicklung der Evaluation.

Schlüsselwörter

Lehrveranstaltungsevaluation, Qualitätssicherung, Hochschullehre, Hochschuldidaktik, Evaluation, Lehrevaluation, studentische Befragung, Hochschulpolitik, Qualitätsdebatte, Studienbedingungen, Reform, Hochschulrahmengesetz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Hausarbeit befasst sich mit der Notwendigkeit, Begründung, den Zielen und verschiedenen Modellen der Lehrveranstaltungsevaluation an berufsbildenden Schulen und Hochschulen in Deutschland.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf dem historischen Wandel der Lehre, den gesetzlichen Rahmenbedingungen, den methodischen Instrumenten der Evaluation und den organisatorischen Ansätzen verschiedener Universitäten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den Status quo der Lehrveranstaltungsevaluation kritisch zu beleuchten, die gesellschaftliche und politische Relevanz der Qualitätsdebatte aufzuzeigen und Ansätze für eine effektive Implementierung in der Praxis zu diskutieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der exemplarischen Reflexion eines praktischen Evaluationsprojekts im Fachbereich Soziologie an der Universität Hannover.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen historischen Abriss, die Untersuchung der Evaluationsentwicklung im nationalen und internationalen Kontext sowie eine detaillierte Gegenüberstellung verschiedener Evaluationsmodelle.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Untersuchung ist durch Begriffe wie Lehrveranstaltungsevaluation, Qualitätssicherung, Hochschuldidaktik, Evaluationsprozess und Lehrevaluation definiert.

Warum wird die Rolle der studentischen Befragung kritisch betrachtet?

Kritikpunkte sind unter anderem die methodischen Probleme bei der Fragebogenentwicklung, die Akzeptanz bei Dozenten sowie die Gefahr, dass Evaluationsergebnisse durch subjektive Faktoren verzerrt werden könnten.

Welche Bedeutung kommt dem Feedback-Verfahren zu?

Das Feedback-Verfahren wird als formatives Instrument gewertet, das – im Gegensatz zur rein summativen Bewertung – die Kommunikation zwischen Lehrenden und Studierenden fördert und direkt während des Semesters zur Verbesserung der Lehre beitragen kann.

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Details

Title
Lehrveranstaltungsevaluation, Begründung, Ziele, Modelle
College
University of Hannover  (Sozialwissenschaften)
Course
Projekt: Lehrveranstaltungsevaluation
Grade
2
Author
Christina Marx (Author)
Publication Year
2003
Pages
97
Catalog Number
V20713
ISBN (eBook)
9783638245272
Language
German
Tags
Lehrveranstaltungsevaluation Begründung Ziele Modelle Projekt Lehrveranstaltungsevaluation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christina Marx (Author), 2003, Lehrveranstaltungsevaluation, Begründung, Ziele, Modelle, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/20713
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