Das Kommunikationsmodell von Schulz von Thun


Ausarbeitung, 2009

11 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Hintergrund des Kommunikationsmodells

3. Die Anatomie einer Nachricht

4. Die Nachricht als Gegenstand der Kommunikationsdiagnose

5. Bedingungen einer erforderlichen Kommunikation
5.1. Störungen und erforderliche Kommunikationsfähigkeiten auf Senderseite
5.2. Störungen und erforderliche Kommunikationsfähigkeiten auf Empfängerseite

6. Fazit

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 Das Organon-Modell.

Abbildung 2 Das Sender-Empfänger-Modell. Eigene Darstellun

Abbildung 3 Das Kommunikationsquadrat. Eigene Darstellung.

Abbildung 4 Beispiel einer Kommunikationsstörung, S. 25.

Abbildung 5 Die Nachricht als Quadrat aus Empfängersicht

1. Einleitung

Zwischenmenschliche Kommunikation als Bedeutungsvermittlung erscheint nicht immer ganz einfach. Um sowohl diese vielschichtige Kommunikation zwischen Sender und Empfänger näher zu beschreiben, aber insbesondere auch um auf Störungen hinzuweisen und Lösungen aufzuzeigen, entwickelte Friedemann Schulz von Thun ein interaktionelles Kommunikationsmodell. Seine Leitfrage lautete: „In welchen Bereichen muss trainiert werden, um eine verbesserte Kommunikationsfähigkeit zu erreichen?“ (Schulz von Thun, 1994, S. 1994). Damit avancierte der im Jahr 1944 geborene Professor am psychologischen Institut der Universität Hamburg zum Klassiker der Kommunikationspsychologie. Sein 1981 erstmal erschienenes Buch „Miteinander reden – Störungen und Klärungen. Band 1“ soll daher Grundlage dieser Referatsausarbeitung sein. So soll im Folgenden primär durch Rezeption der Seiten 11-63 der Frage nachgegangen werden, wie er das Modell hinsichtlich des Senders und Hörers einer Nachricht konzipierte.[1]

2. Theoretischer Hintergrund des Kommunikationsmodells

Schulz von Thun konstatiert, dass die zwischenmenschliche Kommunikation anfällig für Störungen ist. Sei Ziel ist es daher, die anfälligen Bereiche beziehungsweise Aspekte der Kommunikation herauszuarbeiten (vgl. S. 13). Denn: „Das Durchschauen von Kommunikationsstörungen ist die Voraussetzung dafür, an solchen Störungen zu arbeiten und sie zu beheben (Fähigkeit zur Metakommunikation, d.h. die Art des miteinander Sprechens, des miteinander Umgehens zum Gegenstand von Diagnose und Therapie zu machen)“ (Schulz von Thun 1994, S. 16). Daher konzipierte er ein Modell zur übersichtlichen Sortierung der vielfältig möglichen Störungen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 Das Organon-Modell.

Karl Bühler 1982, S. 28.

Dabei lehnt er sich zum einen an die 1969 von Watzlawick entwickelten fünf Kommunikationsaxiome an und adaptiert für sein Modell unter anderem das Prinzip „Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungs-Aspekt“ (Watzlawick u.a. 1969, S. 56). Zum anderen orientiert sich Schulz von Thun an das in Abbildung 1 dargestellte Organon-Modell von Karl Bühler (vgl. S. 30), welches besagt, dass jedes Zeichen eine Darstellungs-, Ausdrucks- und Appellfunktion beinhaltet und die Elemente Sender, Empfänger und Sachverhalt in einen Sinnbezug miteinander treten lässt (vgl. Bühler 1992).

Solche Kommunikationsmodelle zielen darauf ab, „die komplexe Wirklichkeit der Kommunikation dadurch zu modellieren, dass sie die wesentlichen Faktoren, ("Größen") in Kommunikationsprozessen zu erfassen suchen (vgl. Eichler/Pankau o.J.)“ Das wohl grundlegendste und damit auch für Schulz von Thuns Arbeit wesentliche Kommunikationsmodell ist das informationstheoretische. Nach diesem Modell kann Kommunikation zunächst so verstanden werden, dass die Nachricht von einem Sender zu einem Empfänger übertragen wird (vgl. S. 25). Entscheidend dabei ist, dass Gedanken und Gefühle eines Senders als nonverbale oder verbale Nachricht codiert, übermittelt und von einem Empfänger decodiert werden müssen (vgl. Abbildung 2). Schon auf Grundlage dieses Modells kann die noch näher zu betrachtende Aussage getroffen werden, dass eine störungsfreie Kommunikation zunächst eine störungsfreie Übermittlung erfahren muss und sowohl Sender als auch Empfänger über den selben Kommunikationscode verfügen müssen. Besonders problematisch wird es, wenn die Störquellen in den jeweiligen Kommunikationspartner gründen, beispielsweise aufgrund eines Wissensdefizits, mangelnder Zuhörfähigkeit oder Desinteresse am anderen und dem vermittelten Inhalt (vgl. Eichler/Pankau o.J.).

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Abbildung 2 Das Sender-Empfänger-Modell. Eigene Darstellun

3. Die Anatomie einer Nachricht

Die Leistung von Schulz von Thun ist nun, dass er unter anderem auf Grundlage dieser genannten Theorien wichtige Aspekte zu einem neuen Modell zusammenführte, ausdifferenzierte und eine sogenannte Anatomie einer Nachricht erstellte, um die Störungen präziser verorten zu können.

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Abbildung 3 Das Kommunikationsquadrat. Eigene Darstellung.

In diesem Rahmen beschreibt Schulz von Thun die Nachricht als quadratisches Gebilde, da die ‚Klarheit’ der Kommunikation eine vier-dimensionale Angelegenheit sei (vgl. S. 15; vgl. Abbildung 3). Auf der Sachebene beinhaltet eine Nachricht Sachinformationen, die die ‚Sache an sich’ wiedergeben (vgl. S. 26). Bei der Selbstoffenbarungsebene geht es wiederum um Informationen über die Person des Senders, die diese Person als sogenannte Ich-Botschaften in Form gewollter Selbstdarstellung oder unfreiwilliger Selbstenthüllung übermittelt (vgl. 26f.). Nachrichten, die Informationen enthalten, wie der Sender die Beziehung zwischen sich und dem Empfänger interpretiert und wie der Sender den Empfänger bewertet, erfolgen auf der Beziehungsebene. Hier werden also sowohl Du-Botschaften als auch Wir-Botschaften vermittelt (vgl. 27ff.). Anders auf der Appellebene, hier enthält die Nachricht Informationen darüber, welchen Einfluss der Sender offen oder verdeckt auf den Empfänger ausüben möchte. Dies kann sogar zur Funktionalisierung der drei genannten Ebenen führen (vgl. S. 29f.). Bildlich gesprochen kann der Sender somit mit „vier Zungen“ sprechen und der Hörer mit „vier Ohren hören“.

Mit dieser viergliedrigen Differenzierung geht die Feststellung einher, dass eine Nachricht gleichzeitig viele Botschaften mit verbalen und nonverbalen Anteilen enthält (vgl. S. 15). Nonverbale Nachrichtenanteile können dabei via Mimik, Gestik, Intonation, vegetative Symptome, Stimmlage etc. vermittelt werden. Sie erfolgen dabei teils als eigenständige und teils als qualifizierende, das heißt im Sinne eines Hinweises zur Auslegung des sprachlichen Teils, Botschaften (S. 33f.). Im Modell sind diese vier Aspekte gleichgroß dargestellt, was symbolisieren soll, dass sie von ihm als prinzipiell gleichrangig angesehen werden, wenn auch die einzelnen Situationen eine Fokussierung setzen (vgl. 16).

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Abbildung 4 Beispiel einer Kommunikationsstörung, S. 25.

Die Abbildung 4 zeigt zur Veranschaulichung der soeben beschriebenen vier Ebenen einer Nachricht Schulz von Thuns bekanntes Beispiel einer Kommunikationsstörung aus kommunikationspsychologischer Sicht. Die Nachricht des Senders „Du, da vorne ist grün!“ kann abhängig von der Ebene verschiedene Botschaften an den Empfänger enthalten. Zum Beispiel „Die Ampel ist grün.“ auf der Sachebene; „Ich habe es eilig. “ auf der Selbstoffenbarungsebene; „Du brauchst meine Hilfestellung.“ auf der Beziehungsebene; „Gib Gas!“ auf der Appellebene (vgl. 31). Mit der Gegenfrage des Empfängers „Fährst du oder fahre ich“ wird deutlich, dass der Empfänger die Nachricht nicht primär auf der Sachebene wahrgenommen hat, sondern wahrscheinlich verstärkt auf der Beziehungsebene (vgl. Punkt 5).

4. Die Nachricht als Gegenstand der Kommunikationsdiagnose

Bei der Diagnose von solchen Kommunikationsprozessen kann die Nachricht als Ausgangspunkt genommen werden, um Störungen wie im vorhergehenden Beispiel zu ermitteln. Dabei ist die eigentliche Analyseeinheit nicht festgelegt, das heißt, die Diagnose kann sowohl auf Grundlage eines einzigen Blicks, eines einzelnen Worts oder auch einer ganzen Rede erfolgen (vgl. S. 33). Es müssen dabei – wie schon erwähnt - sowohl nonverbale als auch verbale Anteile berücksichtigt werden, denn „man kann nicht nicht miteinander kommunizieren“ (Watzlawick u.a. 1969, S. 53). Ebenso sind auf allen vier Seiten einer Nachricht explizite und implizite Botschaften möglich. Explizit wäre beispielsweise auf der Sachebene die Aussage „Ich bin aus Hamburg“, während die Benutzung des Hamburger Dialekts auf impliziter Weise erfolgt. Schulz von Thun betont dabei, dass diese impliziten Hinweise eine oftmals größere Rolle als die expliziten spielen (vgl. S. 33).

Schulz von Thun nimmt nun an, dass sich die nonverbalen und verbalen Signale einer Nachricht sowohl ergänzen und unterstützen als auch einander widersprechen können. Der erste Fall entspreche einer kongruenten Botschaft, während bei dem letzteren eine Inkongruenz vorliegt. Botschaften können sich also in kongruenter oder in inkongruenter Weise qualifizieren, wobei Schulz von Thun in Anlehnung an Haley (1978) vier Möglichkeiten der Qualifikation benennt (vgl. S. 36ff.): Qualifikation durch den Kontext, Qualifikation durch die Art der Formulierung, Qualifikation durch Körperbewegung (Mimik und Gestik) und Qualifikation durch den Tonfall. So kann es beispielsweise vorkommen, dass die Aussage „Es ist alles in Ordnung“ mit einer gegenteiligen Mimik und einem inkongruenten Tonfall kombiniert wird (vgl. S. 35f.). Solche inkongruenten Botschaften haben zur Konsequenz, dass widersprüchliche Handlungsaufforderungen getätigt werden, die den Empfänger in eine Zwickmühle befördern können (vgl. S. 38). Gründe solcher Inkongruenz erklärt Schulz von Thun zum einen damit, dass die Sender sich so nicht festlegen müssen, was auch als Doppelbindung bezeichnet wird (vgl. 38f.) . Zum anderen könnten im Sender bildlich gesprochenen „zwei Seelen in einer Brust“ bestehen, da dieser noch keine abgeschlossene Selbstklärung durchlaufen hat (vgl. S. 39). Gestaltherapeutisch wird solchen Situationen mit gezielter Dialogtechnik begegnet, „dem inneren Dialog auf zwei Stühlen“ (S. 41).

5. Bedingungen einer erforderlichen Kommunikation

Schon das Beispiel aus Punkt 3 und die soeben erwähnte Inkongruenz von Botschaften haben darauf hingewiesen, dass Kommunikation durch vielfältige Störungen im Bereich der vier Nachrichtenebenen beeinträchtigt werden kann. Grundsätzlich gilt, dass sowohl Empfänger als auch Sender alle vier Ebenen einer Nachricht beherrschen müssen, um einseitige Verwendung vermeiden und eine störungsfreie Kommunikation gewährleisten zu können (vgl. Schulz von Thun 1994, S. 23).

5.1. Störungen und erforderliche Kommunikationsfähigkeiten auf Senderseite

Man stelle sich vor, dass ein Sender einem Empfänger etwas mitteilt. Dabei ist die Nachricht auf Sachebene völlig korrekt und der Empfänger würde dem auch zustimmen. Da dieselbe Nachricht auf Beziehungsebene jedoch negative Du-Botschaften enthält, ommt es zu einer Kommunikationsstörung. Mit der Beherrschung einer Nachrichtenebene ist somit nicht genüge getan. Im Folgenden soll dargestellt werden, welche möglichen Störungen auf welcher Ebene entstehen können und wie diese durch adäquate Kommunikationsfähigkeiten behoben werden können.

Auf der Sachebene kann es durch Unsachlichkeit und Unverständlichkeit zu einer Störung kommen. Erforderliche Kompetenzen beziehen sich auf dieser Ebene also auf einen höheren Grad an Sachlichkeit und Klarheit der Aussagen. Die vier „Verständlichmacher“ von Schulz von Thun heißen daher auch Einfachheit, Gliederung/Ordnung, Kürze/Prägnanz und zusätzliche Stimulans (vgl. 1994, S. 33f.). Auch wird Mut zur Metakommunikation empfohlen, die mit einer Betonung der Selbstoffenbarungs- und Beziehungsseite einhergeht. Die Angst der Selbstoffenbarung vermag wiederum auf der Selbstoffenbarungsebene zu einer Störung führen. Denn durch die Angst werden Imponier- und Fassadentechniken eingesetzt, die Authentizität verhindern und eine sogenannte Charaktermaske herausbilden. Der Sender, der eine solche Tendenz aufweist, muss seine Kommunikationsfähigkeiten im Bereich Kongruenz und Echtheit stärken (vgl. Schulz von Thun 1994, S. 10 und 37-46). Darüber hinaus können gerade auf der Beziehungsebene Kommunikationsdefizite bestehen. Vorstellbar sind beispielweise eine gewisse Art der Formulierung sowie nonverbale Ausdrücke als Zeichen der Herabsetzung und/oder Bevormundung des Empfängers. Aber auch die Verlagerung von Beziehungskonflikten von der Beziehungs- zur Sachebene stellt eine Störung dar. Wichtig erscheint das Kenntlichmachen expliziter Beziehungshinweise, um auf Metaebene über bestehende Beziehungskonflikte sprechen zu können (vgl. Schulz von Thun 1994, S. 47-59). Anders verhält es sich auf der Appellebene. Hier können Störungen durch implizite Appelle entstehen, die auf die Manipulation des Empfängers zielen. Appelle können jedoch auch unwirksam sein aufgrund der Beziehung zwischen Sender und Empfänger. Dabei gilt, dass Strategien wie Vormachen und Konsequenzen in Aussicht stellen zur Minderung der Kommunikationsstörung führen können (vgl. Schulz von Thun 1994, S. 60-90).

5.2. Störungen und erforderliche Kommunikationsfähigkeiten auf Empfängerseite

Freilich bezieht sich die Nachricht als Quadrat nicht nur auf den Sender, sondern kann auch aus Sicht des Empfängers analysiert werden. So sollte die „ausgewogene ‚Vielohrigkeit’ […] zur kommunikationspsychologischen Grundausrüstung des Empfängers gehören“ (S. 46). Nicht nur das bewusste vierseitige Senden ist somit ein Lernziel, sondern auch das vierseitige Empfangen und situationsadäquate reagieren. Hierfür ist jedoch das Decodieren der vier Ebenen einer Nachricht nötig, wobei das Ergebnis abhängt „von seinen Erwartungen, Befürchtungen, Vorerfahrungen – kurzum: von seiner ganzen Person (S. 61; vgl. Abbildung 5). Und wie bei dem Senden auch, können durch das Empfangen Störungen in der Kommunikation entstehen. So erscheint es kommunikationspsychologisch problematisch, dass der „Empfänger […] prinzipiell die freie Auswahl [hat], auf welche Seite der Nachricht er reagieren will“ (S. 45). Dazu bringt er folgendes anschauliches Beispiel aus der Schule: Die elfjährige Astrid kommt ihrem Lehrer entgegen und ruft „Herr Lehrer, die Resi hat ihren Atlas einfach in die Ecke gepfeffert.!“ Lehrer können nun auf verschiedenen Ebenen reagieren (vgl. S. 45) – nämlich mit einer Reaktion auf den Sachinhalt („Und hat sie das mit Absicht getan?“), auf die Selbstoffenbarung („Du bist ja eine Petzliese!"); auf der Beziehungsebene („Warum erzählst du mir das? Ich bin doch nicht euere Polizist!) sowie mit einem Appell („Ich werde gleich mal sehen, was da los ist.“) (vgl. 45f.). Einseitige Empfangsgewohnheiten können dabei abhängig von der jeweiligen Ebene unterschiedliche negative Folgen für die Kommunikation bewirken.

[...]


[1] Verweise auf das Basiswerk Schulz von Thun, Friedemann (2000): Miteinander reden. Band 1. Störungen und Klärungen. Hamburg: Rowohlth. werden im weiteren Verlauf der Lesbarkeit halber nur mit Seitenzahl angegeben. Andere Verweise auf Werke erscheinen hingegen mit Nachname, Jahr und Seitenzahl. Ebenso werden der Lesbarkeit halber alle Geschlechter in der männlichen Form subsumiert.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten

Details

Titel
Das Kommunikationsmodell von Schulz von Thun
Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg  (Institut für Psychologie)
Note
1,0
Autor
Jahr
2009
Seiten
11
Katalognummer
V207192
ISBN (eBook)
9783668712010
Dateigröße
565 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Schlagworte
kommunikationsmodell, schulz, thun
Arbeit zitieren
Nika Ragua (Autor), 2009, Das Kommunikationsmodell von Schulz von Thun, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/207192

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