Moderierte Emotionen

Zur Rolle des Moderators in Docu Soaps


Hausarbeit (Hauptseminar), 2009

28 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Die Sendungen
2.1 Einordnung in Reality TV
2.2 Eingrenzung der TV-Formate
2.2.1 Help-TV
2.2.2 Suchsendungen
2.2.3 Beziehungssendungen
2.3 Auswahl der Sendungen
2.4 Authentizität vs. Inszenierung

3. Die traditionelle Moderatorenrolle
3.1 Die sieben Rollen des Moderators – nach Burger (1991)
3.2 Zum Umgang mit Laien im Fernsehen – nach Burger (1996)
3.3 Der Moderator in Diskussionssendungen – nach Klemm (1996)
3.4 Die Personifizierung des Moderators – nach Hickethier (2001)
3.5 Die drei Funktionen des Moderators – nach Burger (2005)
3.6 Fazit

4. Moderatorenrolle und dramaturgische Mittel in Docu Soaps
4.1 Einführung der Moderatoren
4.1.1 Vorstellung des Moderators im Help-TV
4.1.2 Vorstellung des Moderators in Suchsendungen
4.2 Die Moderation im Help-TV am Beispiel Christian Rach
4.2.1 Inner-diegetisch orientierte Moderationssituationen
4.2.2 Außer-diegetisch orientierte Moderationssituationen
4.2.3 Extradiegetische Sprecherinstanzen
4.2.4 Zusammenfassung der Moderatorenrolle Christian Rachs
4.3 Die Moderation in Suchsendungen am Beispiel Julia Leischik
4.3.1 Die Moderatorin in der Face-to-Face-Kommunikation
4.3.2 Die Moderatorin auf Recherchetour
4.3.3 Authentisierungsstrategien
4.3.4 Zusammenfassung der Moderatorenrolle Julia Leischiks
4.4 Mittel zur Emotionalisierung in Docu Soaps
4.5 Fazit

5. Schluss

6. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„Guten Tag, Peter Zwegat aus Berlin. Sie haben mich gerufen – hier bin ich. Was kann ich für Sie tun?“ So klingt es, wenn Schuldnerberater Peter Zwegat Woche für Woche neue Klienten in der RTL-Docu-Soap Raus aus den Schulden in ihrem Zuhause begrüßt.

Coaching-Shows boomen zurzeit auf den Privatsendern. Dieser Tatsache liegt das Phänomen zugrunde, dass es eine seit Jahren stärker werdende Tendenz gibt, Probleme im Fernsehen – und damit in aller Öffentlichkeit – lösen zu lassen anstatt professionelle Hilfe im privaten Rahmen in Anspruch zu nehmen. Diese Tendenz, die vor Jahren noch als Tabubruch gegolten hätte, durchzieht sämtliche Lebensbereiche: von Renovierungsarbeiten im Eigenheim über die Erziehung der scheinbar missratenen Sprösslinge bis hin zur Darlegung der persönlichen Finanzen vor einem breiten Fernsehpublikum. Doch auch wer eine Bäuerin an seiner Seite, seinen verschollenen Vater, eine neue Oma oder die große Liebe sucht, kann sich vertrauensvoll an die Privatsender wenden. Mit großem Interesse verfolgen die Zuschauer an den Fernsehgeräten solche Coaching-, Such- und Beziehungssendungen, wie die Einschaltquoten belegen.[1]

Diese Entwicklung resultiert nach Nicole Labitzke aus der Ablösung des klassischen Talkshow-Formats der 1990er Jahre. Demnach hat sich innerhalb der Jahre 2000 und 2005 „das private Fernsehen, insbesondere die Anbieter RTL, Sat.1 und ProSieben, sukzessive zu einer normalisierenden Ordnungsinstanz entwickelt, die für alle Probleme der privaten/intimen Lebenswelt eine Lösung bereithält.“[2] Daher vermittle das Reality TV dem Fernsehpublikum, „dass das Medium dort Ordnung und Anleitung bietet, wo vorher das (private) Chaos herrschte.“[3]

In all diesen derzeit aktuellen Reality TV-Formaten, die nicht auf die Darstellung perfekter Menschen ausgelegt sind, führt eine Art ‚Moderator’[4] durch die Sendung. Christian Rach, der Restauranttester, hilft erfolglosen Speiselokalen und ihren Wirten wieder auf die Beine zu kommen. Die Super Nanny Katharina Saalfrank unterstützt verzweifelte Familien bei der Kindererziehung. Kai Pflaume weiß, dass nur die Liebe zählt und vermittelt zwischen Liebenden, Getrennten und Zerstrittenen. Und Marlene Lufen bemüht sich, dem einsamen Grafen eine adäquate Gräfin zu präsentieren. Doch diese Moderatorenrollen scheinen von der eines üblichen Moderators zu divergieren.

Große Fernsehshows, informative Magazine, Nachrichtensendungen, aber auch sämtliche Rundfunkbeiträge kommen nicht ohne einen Moderator aus. Doch welche Funktion erfüllt ein Moderator in den relativ neuartigen Docu Soaps? Hat sie noch etwas mit der ursprünglichen Aufgabe eines Moderators gemein?

Im Vordergrund der vorliegenden Arbeit soll somit ein Vergleich zwischen der traditionellen Moderation und der in Docu Soaps stehen. Anhand ausgewählter Sendungen soll die neue Moderatorenrolle auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede untersucht werden. Daher wird zunächst ein Überblick über die in diese Kategorie fallenden Reality-Formate geliefert werden, woraufhin die theoretischen Anforderungen an eine traditionelle Moderatorenrolle dargelegt werden. Schließlich sollen auf der Basis einzelner TV-Episoden die Rolle der Moderatoren sowie die dort zu bestimmten Zwecken genutzten dramaturgischen Mittel hinterfragt werden. Fragen, die hier geklärt werden sollen, sind beispielsweise: Wer moderiert die Sendung, welche Haltung nimmt der Moderator dabei ein? Verhält er sich distanziert und sachlich oder eher emotional und die Handlung lenkend? Inwieweit steuert er demnach die Dramaturgie? Wäre der Moderator austausch- und ersetzbar? Und auf welche Weise wird Emotionalität erzeugt? Am Ende dieser Arbeit soll somit ein Verständnis für die Moderatorenrolle in Docu Soaps geschaffen werden und dafür, wie Emotionen dort ‚moderiert’ werden.

2. Die Sendungen

2.1 Einordnung in Reality TV

Zunächst ist einzugrenzen, welche Formate in dieser Arbeit näher betrachtet werden sollen. Die eingangs verwendeten Begriffe Reality TV und Docu Soap sowie ihre Relation zueinander bedürfen einer genaueren Erläuterung. Ohne zu detailliert auf die Theorie einzugehen, soll eine schrittweise Annäherung an den Untersuchungsrahmen geschaffen werden.

Seit 1992 wurden in der Fernsehwissenschaft und -forschung immer wieder neue Definitions- und Kategorisierungsversuche zur Bestimmung des Reality TV vorgenommen, die in der chronologischen Betrachtung eine deutliche (Weiter-) Entwicklung und Veränderung des Begriffs dokumentieren.[5] Eine aktuelle, weit gefasste Interpretation der Fernsehgattung des Reality TV vertritt Stephanie Lücke, die dem Oberbegriff diverse Subgenres unterordnet. Hier unterscheidet sie beispielsweise zwischen gewaltzentriertem Reality TV (z.B. Notruf), Real Life Comedy (z.B. Die dümmsten Verbrecher der Welt), Gerichtssendungen (z.B. Richterin Barbara Salesch) und weiteren Genres wie den Real Life Soaps, auf denen ihr Forschungsfokus im Speziellen liegt. Sie sieht aber ebenso eine Verwandtschaft der subsummierten Genres zu anderen Gattungen wie der Talkshow, Soap Operas oder der Dokumentation. Deshalb lassen sich die von ihr genannten Subgenres selbstverständlich auch anderen Fernsehgenres zuordnen; ein prägnantes Beispiel ist die zweifellose Zugehörigkeit der Daily Talks ebenfalls zum Genre der Talk Shows.[6]

Einen Großteil der Subgenres des Reality TV, so auch die Real Life Soaps, schreibt Lücke dem performativen Reality TV, im Gegensatz zum narrativen Reality TV, zu. Der durch Angela Keppler bereits 1994 geprägte Begriff vereint all die Sendungen, in denen „soziale Handlungen ausgeführt werden, die als solche bereits das alltägliche soziale Leben der Akteure verändern“[7]. [Hervorh. i. Orig.] Weiter heißt es bei Keppler:


Es handelt sich hier um Unterhaltungssendungen, die sich zur Bühne herausgehobener Aktivitäten machen, mit denen gleichwohl direkt oder konkret in die Alltagswirklichkeit der Menschen eingegriffen wird.[8]

Die Akteure werden damit zu Darstellern ihrer selbst. Als narratives Reality TV bezeichnet Keppler dagegen Sendungen, die tatsächliche Geschehnisse in authentischer oder nachgestellter Weise darstellen.[9] Daher bezieht Lücke diesen Terminus lediglich auf die Subgenres des gewaltzentrierten Reality TVs und der Real Life Comedy.

Als Gemeinsamkeiten aller Subgenres, und damit als Charakteristiken des Reality TV, sieht Lücke diverse Ähnlichkeiten in der Darstellung: „Nicht-Prominente als Akteure, Personalisierung, Emotionalisierung, Intimisierung, Stereotypisierung, Dramatisierung, Live-Charakter, die Mischung von Fiktion und Realität, Information und Unterhaltung sowie Authentizität und Inszenierung[10] [Hervorh. i. Orig.] gelten als gemeinsame Elemente aller Reality TV-Formate.[11] Als „emotionshistorische Zäsur“[12] gilt jedoch bereits die Einführung des dualen Rundfunks mit seinen Privatsendern im Jahr 1984. „Seitdem würde das Fernsehen vor allem auf Emotionen abzielen und eine Sozialisationsinstanz zur Kultivierung von Gefühlen bilden.“[13] Eine feststehende Definition von Emotionen existiert allerdings nicht – vielmehr haben die unterschiedlichsten Definitionsversuche aus den Perspektiven verschiedenster Disziplinen zu einem „Panoptikum der Verwirrung“[14] geführt.[15]

Das Subgenre der Real Life Soaps, das Lücke dem performativen Reality TV zuweist, wird als Hybridgenre beschrieben, das durch eine Verknüpfung verschiedener Fernsehgenres wie z.B. der Dokumentation und der Serie gekennzeichnet ist, womit ebenfalls eine Kombination fiktionaler und non-fiktionaler Bestandteile einhergeht.[16] Charakteristisch für Real Life Soaps ist die Darstellung von ‚normalen Menschen’ in ihrem Alltag oder in besonderen Momenten ihres Lebens. Diese öffentliche Präsentation des Privatlebens wird nach bestimmten dramaturgischen Regeln aufbereitet, um sie für den Zuschauer interessant und unterhaltsam zu gestalten und deren Emotionen hervorzurufen. Zudem soll durch Personalisierungsstrategien die Persönlichkeit der Akteure entweder möglichst authentisch wiedergegeben oder aber zu einem bestimmten Zweck inszeniert werden. Allgemein dient die Personalisierung der parasozialen Interaktion der Zuschauer mit den Protagonisten und der Entwicklung von Sympathien oder auch Antipathien gegenüber diesen.[17]

Innerhalb dieser Real Life Soaps differenziert Lücke des Weiteren zwischen den beiden Ausprägungen der Reality Soaps und der Docu Soaps:

Während in Docu Soaps die zu beobachtenden Menschen in ihrer gewohnten privaten oder beruflichen Umgebung begleitet werden, setzt man sie in Reality Soaps in ein künstlich arrangiertes soziales Setting, d.h. sie werden aus ihrer natürlichen Umgebung in eine eigens für die Reality Soap entstandene Umgebung versetzt.[18] [Hervorh. i. Orig.]

Kurz gesagt kommt in Docu Soaps das Kamerateam zu den Menschen, während in Reality Soaps die Menschen zur Kamera kommen.

Das Hybridgenre der Docu Soaps, dessen Ursprung in Großbritannien liegt[19], soll im Zentrum der vorliegenden Untersuchung stehen. Als ein „Hybrid zwischen Dokumentation und Daily Soaps, eine Mixtur aus narrativen Einblicken in die Wirklichkeit und seriellen Spannungsbögen“[20] beschreibt Joan Kristin Bleicher es.

2.2 Eingrenzung der TV-Formate

Auf der Basis welcher Docu Soaps soll nun die folgende Analyse durchgeführt werden? Im Mittelpunkt der Untersuchung sollen Docu Soaps stehen, bei denen ein Moderator als Helfer und Unterstützer bei speziellen Problemen der Akteure fungiert. Diese sind Laien bzw. Nicht-Prominente, die in ihrem jeweiligen Alltag und Problemfeld durch den Moderator und ein Kamerateam begleitet werden. All diese ca. einstündigen Sendungen können als Rettungsanker für Verzweifelte jedweder Art bezeichnet werden und werden wöchentlich, vornehmlich im Abendprogramm der Privatsender, ausgestrahlt. Demnach wird an dieser Stelle nicht auf Talkshows oder Gerichtssendungen eingegangen werden, da es sich bei diesen zwar auch durch Moderatoren repräsentierten, aber in Studiosituationen entstandenen Sendungen nicht um Docu Soaps handelt. Da bei der vorliegenden Betrachtung menschliche Probleme, die beim Fernsehpublikum bestimmte Emotionen hervorrufen sollen, im Vordergrund stehen, werden auch so genannte Makeover-Shows (z.B. Einsatz in 4 Wänden), in denen die Renovierungsarbeiten ebenso von einer Art Moderator angeleitet werden, hier außer Acht gelassen. Zudem findet die jeweils vollzogene Änderung in Makeover-Shows häufig ohne aktive Beteiligung der Akteure statt.

Die Docu Soaps, die im Fokus dieser Arbeit stehen werden, lassen sich nach ihrem jeweiligen Zweck in drei Gruppen unterteilen, die im Folgenden differenziert werden.

2.2.1 Help-TV

Das Help-TV beinhaltet Problemlösesendungen im weitesten Sinne. Kennzeichnend ist die professionelle Hilfe von außen, die einen Eingriff in den Alltag der Akteure darstellt und zur Verbesserung der vorherrschenden Situation beitragen soll. Dazu zählen beispielsweise Coaching-Shows wie Die Super Nanny, Raus aus den Schulden oder Rach, der Restauranttester, aber auch Sendungen wie Die Ausreißer – Der Weg zurück, in der ein Streetworker auf die schiefe Bahn geratene Jugendliche zu resozialisieren versucht, zählen zum Help-TV.

2.2.2 Suchsendungen

In Suchsendungen steht die Suche nach verschollenen und vermissten Personen, meist Familienmitglieder oder ehemalige Lebensgefährten, im Vordergrund. Der Moderator bietet den Akteuren dabei seine aktive (emotionale) Unterstützung an. Hierzu zählen Sendungen wie Vermisst, Bitte melde dich! und auch Nur die Liebe zählt: Auch wenn in letzterer zum Teil in einem Fernsehstudio produzierte Aufnahmen enthalten sind, schließen sie doch immer auch Docu-Soap-Elemente ein, indem beispielsweise die Suchenden in ihrem Heimatort von einem Kamerateam begleitet werden.

2.2.3 Beziehungssendungen

Ziel der Beziehungssendungen ist es, Personen für eine bestimmte Rolle oder Position zu finden. Der Ausdruck ‚Beziehung’ meint dabei sowohl eine (potenzielle) Partnerschaft als auch familiäre oder freundschaftliche Beziehungen. Diesem Typ von Docu Soaps können zum Beispiel Bauer sucht Frau, Gräfin gesucht, Schwiegertochter gesucht, Papa gesucht und wiederum Nur die Liebe zählt zugeordnet werden. In diesen Produktionen liegt allerdings die geringste Moderatorenpräsenz vor, da überwiegend zwischenmenschliche Interaktionen unter den Protagonisten im Vordergrund stehen; die Moderatoren statten ihnen nur wenige Besuche ab um Zwischenstände der emotionalen Annäherung abzufragen. Aus diesem Grund werden Beziehungssendungen in der folgenden Untersuchung keine Beachtung finden.

[...]


[1] Besonders gut lässt sich dieser enorme Erfolg am Beispiel von Bauer sucht Frau ablesen: „Schon gleich

zu Beginn wusste die Kuppelshow mit Inka Bause am Montagabend im Anschluss an ‚Wer wird Millionär?’
zu überzeugen: 6,63 Millionen Fernsehzuschauer bescherten dem Kölner Privatsender am 13. Oktober
[2008] einen Marktanteil von 22,4 Prozent beim Gesamtpublikum, in der Zielgruppe sicherte sich die Show
mit 3,07 Millionen 14- bis 49-Jährigen sowie 23,9 Prozent Marktanteil den klaren Tagessieg. In der
folgenden Woche kletterte der Marktanteil bereits auf 24,7 Prozent. Auffällig: Während die Reichweite beim
jungen Publikum weitgehend stabil blieb, kamen zahlreiche ältere Zuschauer hinzu: Insgesamt brachte es
‚Bauer sucht Frau’ an diesem Abend nämlich auf 7,41 Millionen Zuschauer, was fulminanten 24,4 Prozent
Marktanteil entsprach. Damit unterhielt die Sendung sogar mehr Menschen als zuvor ‚Wer wird Millionär?’
– und daran sollte sich in den folgenden Wochen auch nichts mehr ändern.“

http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=31473&p3= (09.03.2009).

[2] Labitzke, Nicole: Ordnungsfiktionen. Das Tagesprogramm von RTL, Sat.1 und ProSieben. Konstanz:

UVK 2009. S. 16.

[3] Ebd. S. 17.

[4] Zur vereinfachten Darstellung bei theoretischem Gebrauch und ohne konkreten Bezug auf eine

bestimmte Moderatorenpersönlichkeit wird im weiteren Verlauf der Arbeit nur der Begriff des Moderators

verwendet. Die weibliche Form der Moderatorin ist darin selbstverständlich inbegriffen.

[5] Vgl. Lücke, Stephanie: Real Life Soaps. Ein neues Genre des Reality TV. Münster: Lit 2002 (= Medien-

und Kommunikationswissenschaft; Bd. 2). S. 32-48.

[6] Vgl. ebd. S. 51.

[7] Zit. nach Lücke, S.: Real Life Soaps. S. 112.

[8] Zit. nach Labitzke: Ordnungsfiktionen. S. 66.

[9] Vgl. Labitzke, N.: Ordnungsfiktionen. S. 67.

[10] Lücke, S.: Real Life Soaps. S. 52.

[11] Dem Merkmal der Nicht-Prominenz ist entgegenzusetzen, dass einige Real Life Soaps das Leben

(pseudo-) prominenter Persönlichkeiten abbilden. Allerdings sind diese hier in ihrer Alltagswelt und

damit schlussendlich in der Position des ‚ganz normalen Menschen’ zu sehen (z.B. Jana Ina & Giovanni –
Wir sind schwanger!
).

[12] Bösch, Frank, Manuel Borutta (Hrsg.): Medien und Emotionen in der Moderne. Historische Perspektiven.
In: Die Massen bewegen. Medien und Emotionen in der Moderne. Frankfurt am Main: Campus 2006.
S. 30.

[13] Ebd.

[14] Grau, Oliver, Andreas Keil (Hrsg.): Mediale Emotionen: Auf dem Weg zu einer historischen Emotions-

forschung. In: Mediale Emotionen. Zur Lenkung von Gefühlen durch Bild und Sound. Frankfurt am

Main: Fischer 2005. S. 11.

[15] Vgl. ebd.

[16] Vgl. Lücke, S.: Real Life Soaps. S. 24.

[17] Vgl. ebd.

[18] Ebd. S. 63.

[19] Vgl. ebd. S. 12f.

[20] Zit. nach Lücke, S.: Real Life Soaps. S. 17.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten

Details

Titel
Moderierte Emotionen
Untertitel
Zur Rolle des Moderators in Docu Soaps
Hochschule
Universität Bayreuth  (Sprach- und Literaturwissenschaftliche Fakultät)
Veranstaltung
Biopics und Reality-Soaps: Inszeniertes Leben in Film und Fernsehen
Note
1,0
Autor
Jahr
2009
Seiten
28
Katalognummer
V207231
ISBN (eBook)
9783656344018
ISBN (Buch)
9783656344919
Dateigröße
657 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
moderierte, emotionen, rolle, moderators, docu, soaps, rach, reality tv, restauranttester, rtl, tine wittler, suchsendung, peter zwegat, christian rach, julia leischik, raus aus den schulden, dokusoap
Arbeit zitieren
Maria Reitzki (Autor), 2009, Moderierte Emotionen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/207231

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