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Bildungswissenschaftler/-in im Bereich der Medienpädagogik

Hausarbeit zum Modul 2B Allgemeine Didaktik und Mediendidaktik

Titel: Bildungswissenschaftler/-in im Bereich der Medienpädagogik

Hausarbeit , 2012 , 22 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anne Fischer (Autor:in)

Pädagogik - Medienpädagogik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Hausarbeit trägt den Titel: Bildungswissenschaftler/-in im Bereich
der Medienpädagogik. Medien sind ein fester Bestandteil des menschlichen Alltages
und bestimmen inzwischen auch wesentlich die aktive Lebensgestaltung von
Kindern und Jugendlichen. Nach Aussagen der Jugend, Information, Multimedia-
Studie 2011 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest sind 89 %
der befragten 1200 Jugendlichen im Alter von 12 bis 19 Jahren täglich oder
mehrmals wöchentlich online. Eltern sind oftmals die Bezugspersonen von Kindern,
die die ersten Weichen im Umgang mit Medien stellen. Ihre Rolle hinsichtlich
der Medienerziehung ist aber oft mit Unsicherheiten verbunden. Mangelt es an
Wissen im Umgang mit dem Internet, können Risiken nicht realitätsnah bewertet
und Chancen und Nutzen des Internetzes nicht genutzt werden. „Keine Bildung
ohne Medien“ fordert das Medienpädagogische Manifest. Auch hier wird die Rolle
des Elternhauses hervorgehoben. „Damit alle Kinder und Jugendlichen die
Chance erhalten, ihre Medienkompetenzen zu erweitern, müssen ...Familien- und
Elternbildung verstärkt werden.“ Unter Medienkompetenz wird nach Sesink die
„Sicherheit im Umgang mit den Neuen, nämlich computer- und netzwerkgestützten
Medien“ verstanden (2010, S. 50). Die vorliegende Hausarbeit wird sich mit
der Problematik „als Bildungswissenschaftler im Bereich der Medienpädagogik
mit dem Schwerpunkt medienpädagogische Elternarbeit zur Prävention von Medienabhängigkeit
tätig sein“ beschäftigen. Im ersten Teil dieser Hausarbeit wird
die Erstellung eines Entwurfs für ein Trainingskonzept („Trainings Blueprint“)
nach dem Four-Component Instructional Design Model (4CID-Modell) erklärt. Im
zweiten Teil wird der theoretische Bezugsrahmen des Modells erläutert sowie Aspekte
des situierten Lernens in Bezug auf das 4CID-Modell dargestellt. Des weiteren
werden didaktische Szenarien aufgezeigt, die sich zur Integration des 4CIDModells
eigenen. Medien, die zur Unterstützung des Blueprints geeignet sind,
werden anschließend mit Anwendungsbeispielen erläutert. Die Hausarbeit endet
mit einer Zusammenfassung und einem eigenem Fazit. Für eine bessere Lesbarkeit
wird in dieser Hausarbeit die männliche Personenform verwendet, angesprochen
sind damit aber immer beide Geschlechter.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das 4C/ID Modell - Praktischer Teil

2.1 Analyse der Kompetenz und Hierarchisierung

2.2 Sequentialisierung der Aufgabenklassen

2.3 Entwurf von Lernaufgaben

2.4 Beispiele für unterstützende Informationen

2.5 Beispiel für Just-in-time Informationen

3 Das 4C/ID Modell - Theoretischer Teil

3.1 Lerntheoretische Überlegungen

3.2 Situiertes Lernen

3.3 Didaktische Szenarien

3.4 Medien zur Unterstützung des Blueprints

4 Fazit

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, einen Entwurf für ein Trainingskonzept zur medienpädagogischen Elternarbeit im Bereich der Prävention von Medienabhängigkeit zu entwickeln. Hierbei wird das 4C/ID-Modell als strukturierender Rahmen genutzt, um Bildungswissenschaftler praxisnah auf diese komplexe Tätigkeit vorzubereiten.

  • Anwendung des Four-Component Instructional Design Model (4C/ID)
  • Entwicklung einer Fertigkeitenhierarchie für medienpädagogische Elternarbeit
  • Systematische Erstellung von Lernaufgaben und unterstützenden Informationen
  • Verbindung theoretischer Lerntheorien mit praktischen didaktischen Szenarien
  • Integration virtueller Medien zur Unterstützung des Trainings-Blueprints

Auszug aus dem Buch

2.1 Analyse der Kompetenz und Hierarchisierung

Zu Beginn der Entwicklung eines Lehrplanes steht die Frage im Raum: „Was sollen die Teilnehmer am Ende des Trainings können?“ Um die Leistungsziele klar formulieren zu können, muss zunächst eine Analyse der gewünschten Leistung für die Lehrinhalte erfolgen. Die Analyse bildet die Basis „um eine Ausbildung oder kompetenzbasierte Schulung zu entwerfen“ (Bastiaens et al., 2010, S. 95).

Mit der Zergliederung der Zielkompetenz „als Bildungswissenschaftler in der Medienpädagogik tätig sein“ in einzelne Teilfertigkeiten entsteht eine Fertigkeitshierarchie (Abb. 2). Da eine Analyse der gesamten beruflichen Kompetenz den Rahmen dieser Hausarbeit übersteigen würde, erfolgt bei der exemplarischen Entwicklung eines Lehrplanentwurfes eine Einschränkung. Im Folgenden wird die Kompetenz „tätig sein als Bildungswissenschaftler im Bereich der medienpädagogischen Elternarbeit zum Thema Prävention von Medienabhängigkeit Jugendlicher“ näher betrachtet. In dieser Hierarchie werden die Kernkompetenzen eines Bildungswissenschaftlers dargestellt, der eine Veranstaltung zum Thema Medienkompetenz im Rahmen einer Präventionsveranstaltung für Eltern von Gymnasialschülern der Klassenstufen 5/6 durchführen soll.

Gezeigt werden dabei zum einen die vertikalen bzw. konditionalen Relationen sowie die horizontalen bzw. temporären Relationen. Die horizontalen Relationen werden von links nach rechts gelesen und befinden sich auf der obersten Ebene (grün gedruckt). Diese Teilfertigkeiten ergeben in ihrer Gesamtheit die ganzheitliche Fertigkeit. Die horizontalen Relationen innerhalb der Hierarchie beziehen sich auf den Zeitpunkt, wann die Fertigkeiten ausgeübt werden sollen. Dies kann sowohl sequentiell als auch gleichzeitig geschehen (z.B. Bevor das Angebot durchgeführt werden kann, muss es entwickelt und veröffentlicht werden.). Die vertikalen bzw. konditionalen Relationen lesen sich dagegen von unten nach oben. Die jeweils in der Hierarchie darunter angeordnete Teilfertigkeit ist Voraussetzung für die darüber liegende Teilfertigkeit (z.B. Bevor ein Feedback ausgewertet werden kann, muss es durchgeführt und erst einmal vorbereitet werden.). ,,This relationship signifies that constituent skills lower in the hierarchy enable or are prerequisite to the learning and Performance of skills higher in the hierarchy... ." (van Merrienboer, Clark & de Croock, 2002, S. 41). Es wird zwischen wiederkehrenden Fertigkeiten und nicht wiederkehrenden Fertigkeiten unterschieden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz der Medienkompetenz für Kinder und Jugendliche ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit sowie das methodische Vorgehen.

2 Das 4C/ID Modell - Praktischer Teil: Dieses Kapitel widmet sich der konkreten Anwendung des 4C/ID-Modells, angefangen bei der Kompetenzanalyse bis hin zur Gestaltung von Lernaufgaben und Informationshilfen.

3 Das 4C/ID Modell - Theoretischer Teil: Hier werden die lerntheoretischen Grundlagen des Modells dargelegt und Aspekte wie situiertes Lernen sowie didaktische Szenarien in Bezug auf das Modell diskutiert.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert die Anwendbarkeit des Modells auf das komplexe Feld der medienpädagogischen Elternarbeit.

Schlüsselwörter

Medienpädagogik, 4C/ID-Modell, Instruktionsdesign, Elternarbeit, Medienabhängigkeit, Fertigkeitshierarchie, Lernaufgaben, Situiertes Lernen, Didaktische Szenarien, Prävention, Medienkompetenz, Bildungsdesign, Blueprint, Wissensvermittlung, E-Learning

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Vorbereitung von Bildungswissenschaftlern auf Tätigkeiten im Bereich der Medienpädagogik, konkret am Beispiel der Elternarbeit zur Prävention von Medienabhängigkeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die Anwendung des Four-Component Instructional Design Models (4C/ID), die Analyse von Kompetenzen für die medienpädagogische Praxis sowie die Gestaltung didaktischer Szenarien.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Hauptziel ist die Erstellung eines praxisnahen Trainings-Blueprints, der Bildungswissenschaftlern hilft, komplexe medienpädagogische Aufgaben systematisch und strukturiert zu bewältigen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt das 4C/ID-Modell von Jeroen van Merriënboer als theoretisches und praktisches Grundgerüst zur systematischen Planung und Evaluation von Lernumgebungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine praktische Anwendung des 4C/ID-Modells (Erstellung einer Fertigkeitshierarchie, Lernaufgaben, Informationsquellen) und eine theoretische Fundierung durch Lerntheorien und Ansätze des situierten Lernens.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Medienpädagogik, 4C/ID-Modell, Elternarbeit, Kompetenzhierarchie und Prävention von Medienabhängigkeit geprägt.

Welche Bedeutung kommt dem "Scaffolding" im Kontext der Lernaufgaben zu?

Scaffolding dient als notwendige Unterstützung für die Lernenden, wobei die Hilfestellung mit zunehmender Erfahrung sukzessive abnimmt, um die Eigenständigkeit bei der Problemlösung zu fördern.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen wiederkehrenden und nicht-wiederkehrenden Fertigkeiten?

Wiederkehrende Fertigkeiten (z.B. Internetrecherche) werden durch Automatisierung erlernt, während nicht-wiederkehrende Fertigkeiten bei jeder Anwendung neue, situative Entscheidungen erfordern.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Bildungswissenschaftler/-in im Bereich der Medienpädagogik
Untertitel
Hausarbeit zum Modul 2B Allgemeine Didaktik und Mediendidaktik
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Bildungswissenschaften)
Note
1,7
Autor
Anne Fischer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
22
Katalognummer
V207242
ISBN (eBook)
9783656343004
ISBN (Buch)
9783656343677
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bildungswissenschaftler/-in bereich medienpädagogik hausarbeit modul allgemeine didaktik mediendidaktik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anne Fischer (Autor:in), 2012, Bildungswissenschaftler/-in im Bereich der Medienpädagogik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/207242
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  22  Seiten
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