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Themistokles - Eine Biographie

Titel: Themistokles - Eine Biographie

Ausarbeitung , 2012 , 10 Seiten

Autor:in: Louise Dober (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Biographie befasst sich mit dem antiken Feldherrn und Politiker Themistokles. Die notwendigen Quellen sind zwar zahlreich vorhanden, doch widersprechen sich diese leider immer wieder, was eine klare und sinnvolle Biographieschreibung erschwert. So schreibt Albrecht Behmel in seiner Darstellung des Themistokles: „Alles in allem jedoch sind wir auf Spekulationen angewiesen, wenn es um die Herkunft und die Stellung seiner Familie geht.“
Auch sehen die Darstellung des Themistokles bei Cornelius Nepos , Thukydides und Plutarch sehr verschieden aus. So orientiert sich Nepos an Thukydides und schreibt relativ nüchtern, wobei Plutarch doch eher zu Übertreibungen neigt. Somit wird in dieser Biographie versucht, eine sinnvolle und gerechte Linie zwischen den antiken Autoren zu ziehen und ein harmonisches Bild des Themistokles zu zeigen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Problematik

2. Biographie

Jungend

b.) Politischer Aufstieg

c.) Erfolg auf voller Linie

d.) Die letzten Jahre des Themistokles

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit widmet sich der historischen Rekonstruktion des Lebens des antiken Feldherrn und Politikers Themistokles. Das primäre Ziel ist es, die widersprüchlichen antiken Quellen zu analysieren, um ein harmonisches und fundiertes Bild der Person sowie ihres politischen und militärischen Wirkens im antiken Griechenland zu zeichnen.

  • Herkunft und soziale Stellung des Themistokles
  • Politischer Aufstieg und Einflussnahme auf die athenische Flottenpolitik
  • Die militärische Strategie während der Perserkriege
  • Strategien zur Machtdurchsetzung und zur innenpolitischen Stabilisierung
  • Die Bedeutung des Exils und das Ende seines Lebens

Auszug aus dem Buch

b) Politischer Aufstieg

Zur Zeit seines Eintritts in die Politik waren die Tyrannen vertrieben. Athen war dem peloponnesischen Bunde beigetreten; zugleich hatte Kleisthenes sich im Moment der Spannung mit Sparta Persien in die Arme geworfen und sich politisch damit selbst erledigt. Themistokles wurde 493/92 v. Chr. zum árchon ernannt und kam in den Areopag. Sein politischer Aufstieg begann nach dem Sieg des Miltiades bei Marathon im Jahre 490 v. Chr.: Er habe als straegós gekämpft. Er wurde von so großem Ehrgeiz und Neid ergriffen, dass er nur noch an seinen politischen Erfolg denken konnte und sogar unter Schlaflosigkeit gelitten haben soll. Er ahnte jedoch, dass es nicht bei dieser einen Schlacht gegen die Perser bleiben würde, weshalb er bekanntgab, dass es noch weitergehen würde.

Weiters schreibt Cornelius Nepos: Den ersten Schritt, die Leitung des Staates in seine Hände zu bringen, unternahm er im Krieg gegen Kerkyra. Vom Volk zu dessen Führung ernannt, verstand er es, nicht nur für den augenblicklichen Kampf, sondern auch für die Zukunft das Volk kriegslustiger zu machen. Themistokles hatte nun durch seinen Einfluss, seinen Charme und seine spitze Zunge die Tore zu seinem eigentlichen Plan durchdrungen: den Ausbau der athenischen Flotte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Problematik: Der Autor erläutert die Schwierigkeiten bei der Biographieforschung des Themistokles aufgrund widersprüchlicher antiker Quellen und definiert das Ziel, ein harmonisches Bild des Protagonisten zu skizzieren.

2. Biographie: Dieses Kapitel zeichnet den Lebensweg nach, beginnend mit der Herkunft und Jugend, über den politischen Aufstieg und die Flottenpolitik bis hin zum militärischen Erfolg und dem späteren Exil des Themistokles.

Schlüsselwörter

Themistokles, Antike, Griechenland, Athen, Perserkriege, Flottenbau, Strategie, Politik, Areopag, Exil, Miltiades, Aristeides, Scherbengericht, Biographie, Geschichte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Leben und Wirken des antiken Feldherrn und Politikers Themistokles unter besonderer Berücksichtigung der kritischen Auswertung antiker Quellen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Themenfelder umfassen die familiäre Herkunft, den Werdegang als Politiker, die strategische Flottenrüstung Athens sowie die diplomatischen und militärischen Herausforderungen während der Perserkriege.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, eine historisch plausible und in sich stimmige Biografie zu entwerfen, die die Widersprüche zwischen verschiedenen antiken Autoren wie Nepos, Thukydides und Plutarch auflöst.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Methode stützt sich auf eine vergleichende Quellenanalyse und Literaturrecherche, um durch Gegenüberstellung der antiken Berichte ein harmonisches Lebensbild zu erarbeiten.

Was ist der wesentliche Inhalt des Hauptteils?

Der Hauptteil analysiert die Kindheit, den Aufstieg durch strategische Listen, die entscheidende Rolle beim Ausbau der athenischen Flotte und die späteren Jahre des Exils unter wechselnden Bedingungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Themistokles, antikes Griechenland, athenische Machtpolitik, Flottenstrategie, persische Gefahr und historische Biografie charakterisieren.

Wie ging Themistokles mit innenpolitischen Rivalen wie Aristeides um?

Themistokles nutzte die Methode der Ostrakisierung, um seinen Konkurrenten Aristeides politisch zu neutralisieren und für zehn Jahre aus dem Land zu verbannen.

Warum spielt die Interpretation des Orakels von Delphi eine wichtige Rolle?

Das Orakel war entscheidend, da es den Athenern den Bau von „hölzernen Mauern“ empfahl; Themistokles interpretierte diese metaphorisch als Anweisung zum massiven Ausbau der Flotte.

Wie endete das Leben des Themistokles?

Nach seiner Verbannung durch das Scherbengericht und dem Vorwurf des Hochverrats floh er in verschiedene Städte, suchte schließlich Zuflucht beim persischen König Artaxerxes und verstarb nach einer neuen Ansiedlung in Magnesia.

Welche Bedeutung hatte das Thema „Geiselnahme“ für seine Taktik?

Themistokles wandte mehrfach die Taktik des Geiseltausches oder des Aufenthalts in Tempeln an, um sich Immunität zu sichern und Verhandlungen zu seinen Bedingungen zu erzwingen.

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Themistokles - Eine Biographie
Hochschule
Universität Stuttgart  (Historisches Insitut)
Veranstaltung
Übung Miltärgeschichte der Römischen Republik
Autor
Louise Dober (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
10
Katalognummer
V207440
ISBN (eBook)
9783656348566
ISBN (Buch)
9783656350125
Sprache
Deutsch
Schlagworte
themistokles eine biographie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Louise Dober (Autor:in), 2012, Themistokles - Eine Biographie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/207440
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Leseprobe aus  10  Seiten
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