Die Berliner Mauer in der deutschen Erinnerungskultur


Hausarbeit (Hauptseminar), 2012

29 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhalt

1 Einleitung: Die Mauern der Welt

2 Berlin und der 13. August 1961

3 Der "antifaschistische Schutzwall"

4 Ansichten aus West und Ost

5 Von Mauerspringern und Maueropfern

6 Der Mauerfall und die "Mauer in den Köpfen"

7 Mauerrelikte und Gedenkstätten

8 Schluss: Mauern sind nicht für ewig gebaut

Quellen- und Literaturverzeichnis

1 Einleitung: Die Mauern der Welt

Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass Mauern seit jeher auf allen Teilen der Welt gebaut wurden. So wurde mit dem Bau der Chinesischen Mauer vermutlich bereits im 7. Jahrhundert v. Chr. begonnen, der im heutigen Schottland liegende Hadrianswall entstand am Anfang des 2. Jahrhunderts n. Chr.[1] In beiden Fällen hatte die Errichtung den Zweck das eigene Territorium vor feindlichen Stämmen zu schützen. Doch auch in der näheren Vergangenheit lassen sich Beispiele für derartige (geschichtsträchtige) Bauwerke finden. Beispielsweise hält die US-Regierung an ihrem Kongressbeschluss des Jahres 1994 und der darin fixierten Grenzbefestigung zu Mexiko fest, die stetig weiter ausgebaut wird und sich von einer einfachen Blechmauer mehr und mehr zum Hochsicherheitssystem wandelt. Ähnlich radikal verläuft die Grenzziehung zwischen Nord- und Südkorea. Obwohl hier von einer "Mauer" im eigentlichen Sinne nicht gesprochen werden kann, erstrecken sich bis zum heutigen Datum rund 250 km lange Stacheldrahtzäune auf beiden Landesterritorien, die durch einen dazwischenliegenden Grenzstreifen, dem sogenannten "No Man's Land"[2], voneinander getrennt werden. Ein mittlerweile "aufgeweichtes" Mauersystem ist die "Belfast Peace Line", die einst gebaut wurde, um protestantische und katholische Viertel der Stadt voneinander zu trennen. Auch wenn Größe und Aussehen der neuzeitlichen Mauerwerke deutlich von den antiken Vertretern abweichen, weisen sie doch in ihrer ursächlichen Funktion erhebliche Parallelitäten auf. So dienen sie ebenso dem Schutz vor vermeidlich fremden Menschen sowie deren Ideen und Weltanschauungen. Letzteres trifft vor allem für ein weiteres "prominentes" Beispiel zu, dass in diesem "Kanon der Mauern" gewissermaßen eine Sonderstellung einnimmt: die Berliner Mauer.

Sowohl ihr Bau am 13. August 1961 als auch ihr Fall am 9. November 1989 sind entscheidende Zäsuren der deutschen Geschichte. Doch auch aus internationalem Blickwinkel gibt es kaum ein Bauwerk, dass die Welt so nachhaltig prägte wie der Berliner Grenzwall. Schließlich war die Berliner Mauer "Ausdruck der Spaltung der Welt, [denn] "eine solche globale Konfrontation zweier verfeindeter politischer, wirtschaftlicher und ideologischer Machtblöcke hat[te] es in diesem Ausmaß nie zuvor gegeben"[3]. Unstrittig ist deshalb die Einschätzung der Mauer als nationaler - ja sogar globaler - Erinnerungsort. Das heißt, einem Ort, dem hinsichtlich der Erinnerung bzw. des Gedächtnisses der (betreffenden) Menschen eine besonders emotionale, identitätsstiftende Bedeutung zugeschrieben wird. Mit ihrem schicksalsbildenden Charakter erfüllt die Berliner Mauer diese zugegeben recht unscharfe Definition zweifelsohne. Dementsprechend ist sie auch in einer der wichtigsten Publikationen zum Thema, den "Deutschen Erinnerungsorten" vertreten. In diesem nach dem französischen Vorbild der "lieux de mémoire"[4] gestalteten Werk werden verschiedene materielle und immaterielle "Orte" auf ihr Erinnerungspotential hin untersucht.

Ziel dieser Arbeit ist es, die Geschichte der Berliner Mauer zu beschreiben und dabei ihren "Wert" als Erinnerungs- bzw. Gedächtnisort nachzuvollziehen. Somit soll erörtert werden, woran genau erinnert bzw. wie dies umgesetzt wird? Zunächst wird dabei noch einmal auf den 13. August 1961 sowie die Ereignisse unmittelbar zuvor Bezug genommen. Im Anschluss soll auf die viel diskutierte "Mauer in den Köpfen"[5] näher beleuchtet werden. Die in der Mauererinnerung einen besonderen Platz einnehmenden sogenannten "Maueropfer" sind Thema des darauffolgenden Abschnitts. Anschließend wird auf die Gegebenheiten des Mauerfalls im Herbst 1989 eingegangen sowie der Umgang mit der Mauer nach ihrem Fall beschrieben; bevor im sechsten Gliederungspunkt die Diskussionen um die verschiedenen Gedenkstätten, die schließlich in das "Gesamtkonzept Berliner Mauer" mündeten, thematisiert werden. Hierbei soll neben den gesellschaftlichen Aspekten auch die politische Instrumentalisierung, die im Jahre 2001 ihren Höhepunkt fand, angesprochen werden. Die Schlussfolgerungen, welche aus den vorangegangenen Erläuterungen gezogen werden können, bilden den Abschluss der vorliegenden Arbeit.

2 Berlin und der 13. August 1961

Noch im Juni 1961 entgegnete der damalige Staatsratsvorsitzende Walter Ulbricht in einer Pressekonferenz auf die Frage, ob die Bildung einer freien Stadt Berlin bedeutet, dass die Staatsgrenze direkt am Brandenburger Tor errichtet wird und welche Konsequenzen das habe, den heute weltbekannten Satz “[...] Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“[6]. Bis heute ist umstritten, ob in Ulbrichts Worten eine tiefere Bedeutung im Sinne einer taktischen Aussage zu sehen ist oder ob sie schlichtweg als eine (bewusste) Lüge gedeutet werden müssen.[7] Fest steht jedoch, dass seine Äußerung die westlichen Alliierten hätte aufhorchen lassen müssen.[8] Trotzdem - so scheint es - kam der Mauerbau am Morgen des 13. Augustes 1961 für die Offiziellen überraschend.[9] Vielleicht genau deshalb ist der Symbolgehalt dieses Datums der "Einmauerung der DDR" aus erinnerungskultureller Sicht besonders groß. Dabei ist anzumerken, dass es sich beim Mauerbau "nur" um die Abriegelung der Sektorengrenze in Berlin handelte.

Unmittelbar nach Kriegsende hatte man die deutsche Hauptstadt (obwohl mitten in der sowjetischen Besatzungszone liegend) in vier Sektoren geteilt, um eine gemeinsame Verwaltung aller vier Siegermächte zu ermöglichen. Dieses von Beginn an schwierige Vorhaben scheiterte schließlich an unterschiedlichen politischen Interessen bzw. Vorhaben, deren Umsetzung durch fehlende vertragliche Absicherungen weiter erschwert wurden.[10] Nach und nach entfernte man sich immer weiter voneinander; der Weg zur deutschen Teilung war manifestiert.

Auch nach der offiziellen Gründung der beiden deutschen Staaten im Jahr 1949 verschärften sich die politischen und ideologischen Gegensätze immer weiter, sodass zahlreiche Krisen das politische Weltgeschehen prägten. Vor allem am "aufgeteilten" Berlin kollidierten die unterschiedlichen Vorstellungen. So wurde die Forderung Walter Ulbrichts auf dem V. Parteitag der SED, Berlin in eine "freie, entmilitarisierte Stadt" zu verwandeln von den Westmächten, allen voran der USA, kategorisch abgelehnt. Daran konnte auch das Wiener Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Kennedy und KPdSU-Chef Chruschtschow im Juni 1961 nichts ändern.[11]

Während die (West-) Berlin-Frage für alle Beteiligten immer mehr zum destabilisierenden Faktor wurde, hatte die DDR-Führung gleichzeitig mit einem weiteren Problem zu kämpfen. Immer mehr Menschen kehrten ihrer Heimat den Rücken und verließen die DDR in Richtung Westen. Auch Walter Ulbricht konnte nicht abstreiten, dass der konjunkturelle Aufschwung der Bunderepublik, der "für jeden Einwohner in der DDR sichtbar war, der Hauptgrund dafür [war], da[ss] im Verlauf von zehn Jahren rund zwei Millionen Menschen [die] Republik verlassen haben"[12]. Da die Grenze zum westdeutschen Bruderstaat schon seit 1952 mittels Stacheldrahtzaun abgesperrt und durch Kontrollen abgesichert war[13], versuchten Viele über Berlin zu flüchten. Auch deshalb hatte die Lösung des Konflikts um die Stadt, die sich nunmehr als "Achillessehne" der DDR herauskristallisierte, für Ulbricht äußerste Priorität. Aus heute bekannten Quellen geht hervor, dass er deshalb schon länger plante, das "Schlupfloch Berlin" endgültig zu schließen. Nicht zuletzt aufgrund der damit entstehenden negativen Außenwirkung lehnte Chruschtschow zunächst ab.[14] Als es jedoch zunehmend um die reine Existenz der DDR ging, willigte der Kreml-Chef schließlich ein, auch die Sektorengrenze in Berlin abzuriegeln.

So kam es in der Folge zu jenem verhängnisvollen Sonntagmorgen im August, der für die deutsche Bevölkerung zur einschneidenden Zäsur wurde. Am Abend zuvor (12.08.) wurde das Vorhaben durch den Ministerratsbeschluss endgültig legitimiert und schon wenige Stunden später, nämlich genau um null Uhr, in die Tat umgesetzt.[15] Zunächst erfolgte die Absperrung mittels einfacher Straßenblockaden und Stacheldrahtzaun, der in den Folgetagen durch Stein und Beton ersetzt wurde. Der S-und U-Bahnverkehr nach Westberlin wurde unterbrochen, Wasser- und Stromleitungen verlegt. Binnen kurzer Zeit wurde das "Tor zum Westen" für die DDR-Bürger geschlossen. Lediglich wenige Grenzübergangsstellen, die aber nur mit ausdrücklicher Genehmigung zu überqueren waren, blieben übrig.[16] Von nun an war die deutsche Teilung als gut 40 km lange Mauer zementiert, die neben ihrer Funktion als Staatsgrenze zwischen den beiden deutschen Staaten als Systemgrenze zwischen "dem sowjetischen Imperium und dem demokratischem Westen"[17] über ein Viertel Jahrhundert Bestand haben sollte.

3 Der "antifaschistische Schutzwall"

Inwieweit sich die Menschen an jenem 13. August 1961 der Tragweite dieser Ereignisse bewusst waren, ist schwer zu beurteilen. Schließlich standen für sie (verständlicherweise) die eigenen, persönlichen Schicksale im Vordergrund. Die Trennung von Familienmitgliedern und Freunden, von Arbeitsstellen und gewohnter Umgebung war für tausende Berliner fortan alltägliche Realität. Gegen diesen erzwungenen Alltag konnte auch die staatliche Propaganda zur Rechtfertigung der Mauer nur schwer ankommen. Denn auch wenn der Mauerbau hinter vorgehaltener Hand als Resultat der massenhaften Fluchtbewegung der DDR-Bürger eigentlich jedem bekannt war, gab sich die SED-Führung alle Mühe, die von westlicher Seite als "kommunistische Schandmauer"[18] für die eigene Bevölkerung zu legimitieren. Anfänglich war sogar das Wort "Mauer" an sich von offizieller Seite streng verpönt.[19] Man sprach vom "antifaschistischen Schutzwall", der gegen westliche Agenten und Spione sowie militärische Aggressionen schützen sollte, und verwies auf die "Freiheiten", die dieser doch ermögliche.[20] Zur Propagandastrategie gehörte außerdem die Mauer "ins rechte Bild" zu rücken. So zeigte das geläufigste Bildchiffre das Brandenburger Tor von Westen, davor aufgereiht einige Angehörige der Betriebskampfgruppen, die mit starrem, konzentrierten Blick Richtung Westen schauen.[21] Ebenfalls populär war das Bildmotiv ausländischer Staatsbesucher, die vom Ostern des Brandenburger Tor aus auf die Grenze blickten, so als würden sie das Bauwerk geradezu bewundern.[22] Solche Aufnahmen sind in der Erinnerung an die Mauer noch immer hoch präsent, allerdings ist ihre Deutung heute eine ganz andere. Waren sie damals zum Zwecke der Demonstration von Stärke eingesetzt worden, sind derartige Bilder aus heutiger Sicht eher Zeugnis der Schwäche des DDR-Systems.

Dem Aufmerksamen musste jedoch schon damals schnell klar werden: Die Mauer richtete sich "primär nie nach außen, gegen den 'Klassenfeind', sondern vorwiegend 'freundwärts', gegen die eigenen Leute"[23].

Gegen die eigene Bevölkerung richtete sich auch der "Schießbefehl", der vielen Menschen das Leben kosten sollte. Zwar wurde dieser formal erst 1982 durch den Paragraph 27 des Grenzgesetzes[24] festgeschrieben, doch schon seit dem Jahr 1960 gab es immer wieder (interne) Anweisungen, die den Einsatz von Schusswaffen gegen "Verräter und Grenzverletzter"[25] verlangten. Dabei muss bedacht werden, dass derartige Handlungen in der deutschen Erinnerungskultur einen äußerst sensiblen Punkt darstellen. Schon unmittelbar nach dem Mauerbau riefen Meldungen über von staatlicher Seite veranlasste "Waffen", "Schüsse" und "Todesopfer" Erinnerungen an das dunkle Kapitel des Nationalsozialismus hervor. Schnell wurden bei den Mauergegnern Vergleiche zwischen dem DDR-Regime und Nazi-Deutschland gezogen. So kam für einige der 13. August der Errichtung eines "großen Konzentrationslagers"[26] gleich. Doch war es doch genau diese nationalsozialistischen Vergangenheit von der sich der "antifaschistische Schutzwall" abheben sollte; und auch die SED selbst zog ihre Legitimierung aus dem kommunistischen Widerstand gegen die NS-Herrschaft.[27] Da lag es nahe dem Klassenfeind ebenfalls Parallelen zum Dritten Reich zu unterstellen. Während man sich aus westdeutscher Sicht also auf die strukturelle Kontinuität konzentrierte, unterstellte die ostdeutsche Propaganda der Führungsriege der Bundesrepublik eine personelle Kontinuität zum NS-Regime.[28] Dem "KZ DDR" stand so auf Ostseite Konrad Adenauer als "Hitler von heute" gegenüber.[29]

[...]


[1] vgl. Wolfrum, E., Die Mauer, in: François, E./Schulze, H. (Hrsg.), Deutsche Erinnerungsorte I, München 2009, S. 552-568, 552.

[2] offiziell: DMZ (De-Militarised Zone = entmilitarisierte Zone)

[3] Rohmer G., Die Mauern unserer Zeit, in: Cicero Online. Magazin für politische Kultur, <http://www.cicero.de/weltb%C3%BChne/mauern-unserer-zeit/42613> (2012-07-27), o.S.

[4] Das Projekt der "lieux de mémoire" wurde Anfang der 1980er Jahre auf Anregen des französischen Historikers Pierre Nora begonnen und im Jahr 1992 mit dem dritten und letzten Teil abgeschlossen. Aufgrund des großen Interesses übertrug man das Projekt auch auf Deutschland; im Jahre 2001 erschien das dreibändige Werk "Erinnerungsorte Deutschlands".

[5] z. B. Richter, S., Die Mauer in der deutschen Erinnerungskultur, in: Henke, K.-D. (Hrsg.), Die Mauer. Errichtung, Überwindung, Erinnerung, München 2011, S. 252-266, 252.

[6] zitiert nach: Wilke, M., Der Weg zur Mauer. Stationen der Teilungsgeschichte (Beiträge zur Geschichte von Mauer und Flucht), Berlin 22011, S. 298.

[7] als Vgl. unterschiedlicher Interpretation z.B. Harrison, H. M., Ulbricht and the Concrete "Rose". New Archival Evidence on the dynamics of Soviet-East German relations and the Berlin crises, 1958-1961 (Cold War International History Project, Working Paper No. 5), Washington D.C. 1993, S. 39. und Prokop, S., Unternehmen "Chinese Wall". Die DDR im Zwielicht der Mauer, Frankfurt a.M. 1992, S. 149.

[8] vgl. Catudal, H. M., Kennedy in der Mauer-Krise. Eine Fallstudie zur Entscheidungsfindung in USA, Berlin 1981, S. 135.

[9] vgl. Heinemann, W./Wilke, M., Kein Krieg um Berlin. Sicherheitspolitische Aspekte des Mauerbaus, in: Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz (Hrsg.), Die Berliner Mauer. Vom Sperrwall zum Denkmal (Schriftenreihe des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz 76, 1), Bonn 2009, S. 36-51, 41.

[10] vgl. Wilke, M., Der Weg zum Mauerbau. Deutschland nach 1945, internationale Rahmenbedingungen, Berlin-Status und zwei deutsche Staaten, in: Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz (Hrsg.), Die Berliner Mauer. Vom Sperrwall zum Denkmal (Schriftenreihe des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz 76, 1), Bonn 2009, S. 16-22, 16f.

[11] vgl. Wilke, M., Ulbricht und der Mauerbau, in: Henke, K.-D. (Hrsg.), Die Mauer. Errichtung, Überwindung, Erinnerung, München 2011, S. 49-66, 51-55.

[12] Ulbricht, W., Brief an Chruschtschow vom 18.01.1961, in: SAPMO-BA, DY 30/3508, Bl. 59-73. (zitiert nach: Wilke, M., Ulbricht und der Mauerbau, S. 53.)

[13] Mit der Absperrung der Staats- bzw. Zonengrenze am 27.05.1952 reagierte man auf den am Vortag geschlossenen Friedensvertrag (Deutschlandvertrag) zwischen den Westalliierten und der Bundesrepublik, deren Eingliederung in die westliche Welt dadurch voranschritt. Als inoffizieller Grund dieser Maßnahme kann aber ebenfalls die damals schon stetig steigende Fluchtbewegung gen Westen angenommen werden. (vgl. Wilke, M., Der Weg zum Mauerbau, S.18f.)

[14] vgl. Heinemann, W./Schmidt, L./Wilke, M., Bilder der "Mauer". Vielfalt der Wahrnehmung und Bedeutung, in: Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz (Hrsg.), Die Berliner Mauer. Vom Sperrwall zum Denkmal (Schriftenreihe des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz 76, 1), Bonn 2009, S.10-14, 10.

[15] vgl. Wilke, M., Der Weg zur Mauer, S. 337-340.

[16] vgl. Ders., Ulbricht und der Mauerbau, S. 62f.

[17] Ders., Der Weg zur Mauer, S. 435.

[18] Hertle, H.-H., Die Berliner Mauer. Monument des Kalten Krieges (The Berlin Wall. Monument of the Cold War), Berlin 2007, S. 82.

[19] vgl. Schlosser, H. D., Die deutsche Sprache in der DDR zwischen Stalinismus und Demokratie. Historische, politische und kommunikative Bedingungen, Köln 1990, S. 216.

[20] vgl. Detjen, M., Die Mauer, in: Sabrow, M. (Hrsg.), Erinnerungsorte der DDR, München 2009, S. 389-402, 393.

[21] vgl. Heinemann, W./Schmidt, L./Wilke, M., Bilder der "Mauer", S. 11.

[22] vgl. Demke, E., "Antifaschistischer Schutzwall" - "Ulbrichts KZ". Kalter Krieg der Mauer-Bilder, in: Henke, K.-D. (Hrsg.), Die Mauer. Errichtung, Überwindung, Erinnerung, München 2011, S. 96-110, 98.

[23] Ritter, J./Lapp, P. J., Die Grenze. Ein deutsches Bauwerk, Berlin 1997, S. 11.

[24] offiziell: Gesetz über die Staatsgrenze der Deutschen Demokratischen Republik vom 25.03. 1982

[25] Protokoll über die Lagebesprechung des zentralen Stabes [der SED] am 20.9.1961, in: BA, VA- 01/39573, Bl. 97.

[26] Kantorowicz, A., Deutsches Tagebuch, zweiter Teil, München 1961, S. 723.

[27] vgl. Demke, E., "Antifaschistischer Schutzwall" - "Ulbrichts KZ", S. 103.

[28] vgl. ebd., S. 106.

[29] Bildbeispiele siehe z.B. Classen, C., Feindbild Faschismus. Zum Doppelcharakter einer Gegnerkategorie in der frühen DDR, in: Satjukow, S./Gries, R. (Hrsg.), Unsere Feine. Zur Geschichte des Anderen im Sozialismus. Leipzig 2004, S. 127-148, 138.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten

Details

Titel
Die Berliner Mauer in der deutschen Erinnerungskultur
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Note
1,3
Autor
Jahr
2012
Seiten
29
Katalognummer
V207447
ISBN (eBook)
9783656345718
ISBN (Buch)
9783656346531
Dateigröße
607 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
berliner, mauer, erinnerungskultur
Arbeit zitieren
C. Zierold (Autor), 2012, Die Berliner Mauer in der deutschen Erinnerungskultur, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/207447

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