Geschichte der DDR - Was führte zum Fall der Mauer im November 1989?


Hausarbeit, 2006
14 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Themenwahl und kurzer Überblick über die Arbeit

Hauptteil

2. Ablauf des revolutionären Umbruchs
2.1 Kurzer Überblick über die fünf Phasen des Umbruchs
2.2 Ausführliche Beschreibung der ersten beiden Phasen
2.2.1 Phase I
2.2.2 Phase II

3. Ursachen der „friedlichen Revolution“
3.1 Zusammenfassung der Ursachen

Schlussteil

4. Eigene kritische Ansätze

Literatur

1. Themenwahl und kurzer Überblick über die Arbeit

In dieser Arbeit möchte ich das Thema „Geschichte der DDR: Was führte zum Fall der Mauer im November 1989?“ bearbeiten.

Mein Anliegen besteht darin, mich intensiver mit dem Ereignis des Mauerfalls im November 1989 in der ehemaligen DDR zu beschäftigen.

Einen Einstieg in dieses Gebiet habe ich durch verschiedene Vorlesungen, wie zum Beispiel „Einführung in die Politische Geschichte der Bundesrepublik“ während meines bisherigen Studiums bekommen. Auch interessiert mich das Thema sehr, weil ich selber in der DDR geboren und aufgewachsen bin und weil es immer ein wichtiger Bestandteil meines Schulunterrichts war.

Bevor ich nun in das Thema einsteige, möchte ich zunächst einen kurzen Überblick über die gesamte Arbeit geben.

Als Erstes setze ich mich mit dem Ablauf des revolutionären Umbruchs in der DDR auseinander. Im späteren Verlauf der vorliegenden Arbeit werde ich dann näher auf die Ursachen der „friedlichen Revolution“ eingehen. Zum Schluss folgen eine kurze Zusammenfassung und eine kritische Reflexion.

Bevor ich mit dem ersten Teil meiner Arbeit beginne, möchte ich zunächst den Begriff der „Berliner Mauer“ definieren.

So heißt es: „Die Berliner Mauer (in der DDR-Propaganda auch als Teil des „antifaschistischen Schutzwalls“ bezeichnet) war Teil der innerdeutschen Grenze und trennte vom 13. August 1961 bis zum 9. November 1989 West-Berlin vom Ostteil der Stadt und dem sie umgebenden Gebiet der DDR. Sie war das bekannteste Symbol für den Kalten Krieg und die Teilung Deutschlands. Bei Versuchen, die schwer bewachten Grenzanlagen in Richtung West-Berlin zu überwinden, kamen mindestens 86 Menschen durch Gewaltakte seitens der DDR-Grenztruppen zu Tode. Andere Quellen gehen von mindestens 238 Toten aus, wobei Unfälle mitgezählt sind.“[1]

2. Ablauf des revolutionären Umbruchs

2.1 Kurzer Überblick über die fünf Phasen des Umbruchs

Im Buch „Kontrovers – Die Wende in der DDR“[2] wird der „revolutionäre Umbruch in der DDR und der sich daran anschließende Übergangsprozeß in fünf Phasen“[3] gegliedert:

„1. die Phase der artikulierten Unzufriedenheit mit dem Bestehenden: Regimekritiker und –gegner schließen sich in Oppositionsgruppen zusammen; die Flüchtlingszahlen schnellen empor (September bis Anfang Oktober 1989),
2. die Phase der Großdemonstrationen und des Zerfalls der Vormachtstellung der SED sowie des beginnenden Dialogs über eine Umgestaltung der DDR von innen (Oktober bis Mitte Dezember 1989),
3. die Phase des Widerspruchs zwischen der Forderung nach einer „Erneuerung des Sozialismus in der DDR und der Forderung die Einheit Deutschlands wiederherzustellen (Mitte Dezember 1989 bis Ende Januar 1990),
4. die Phase der Entscheidung für eine Vertragsgemeinschaft und einer Wirtschafts- und Währungsunion zwischen den beiden Staaten sowie des Wahlkampfes in der DDR unter zunehmendem Einfluss der Bundesregierung und der Parteien in der Bundesrepublik Deutschland (Februar bis 18. März 1990),
5. die Phase der Vorbereitung der deutschen Einheit durch die Aushandlung und Ratifizierung des Staatsvertrags und des Einigungsvertrags sowie durch die parallel laufenden Zwei-plus-Vier-Verhandlungen (April bis 3. Oktober 1990).“[4]

Da ich mich in meiner Arbeit mit den Gründen des Mauerfalls beschäftige, werde ich mich nur auf die ersten beiden Phasen beziehen und diese im folgenden Teil noch ausführlicher erläutern.

2.2 Ausführliche Beschreibung der ersten beiden Phasen

2.2.1 Phase I

In der ersten Phase, die sich von September bis Anfang Oktober 1989 erstreckte, artikulierten die Bürger ihre Unzufriedenheit mit den bestehenden Verhältnissen in ihrem Staat.

Die Flüchtlingswelle wächst weiter. Viele Menschen erzwingen ihre Ausreise oder versuchen durch die Botschaften Hilfe zur Ausreise zu bekommen. „Im August 1989 besetzten fluchtwillige Bürger der DDR die Ständige Vertretung in Ost-Berlin und die später auch in Warschau. Nach einigen Verhandlungen ließ die ungarische Regierung diese Flüchtlinge noch im gleichen Monat nach Österreich ausreisen. Tausende flüchteten im September und Oktober auf diesem Wege in den Westen.“[5] Als Ungarn die Grenze öffnete, flohen viele DDR-Bürger über Österreich in die BRD. Dies war der erste Schritt. Die Ausreise aus der DDR über die bundesrepublikanischen Botschaften in Prag, Budapest und Warschau schwoll zu einem regelrechten Strom an.

In den Herbstferien kommt es noch mal zu einem Anstieg der Flüchtlingswelle, da z.B. viele Bürger nicht mehr aus ihrem Urlaub in Ungarn zurückkommen. „Insgesamt kamen 1989 343.854 Übersiedler in die Bundesrepublik.“[6]

Die folgende Grafik zeigt die Übersiedlerzahlen in der Zeit von August 1989 bis Mai 1990. Wie schon erwähnt, erreicht die Ausreisewelle im November 1989 mit 157813 Übersiedlern ihren Höhepunkt.

[...]


[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Mauerfall vom 08.12.2005

[2] Kontrovers_Die Wende in der DDR. Bundeszentrale für politische Bildung. Bonn:

Möller-Druck und Verlag, 1991.

[3] ebd. S. 17

[4] vgl. ebd. S. 17

[5] ebd. S. 41

[6] ebd.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
Geschichte der DDR - Was führte zum Fall der Mauer im November 1989?
Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Note
1,0
Autor
Jahr
2006
Seiten
14
Katalognummer
V207503
ISBN (eBook)
9783656348047
ISBN (Buch)
9783656350729
Dateigröße
808 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
geschichte, fall, mauer, november
Arbeit zitieren
Dipl. Sozialwiss. Kathrin Puhl (Autor), 2006, Geschichte der DDR - Was führte zum Fall der Mauer im November 1989?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/207503

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