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Slowenien - Vom Herzogtum Krain über den SHS-Staat und TITO-Jugoslawien zur selbständigen Republik

2. aktualisierte und überarbeitete Auflage, Januar 2013

Titel: Slowenien - Vom Herzogtum Krain über den SHS-Staat und TITO-Jugoslawien zur selbständigen Republik

Studienarbeit , 2013 , 35 Seiten

Autor:in: Mag.phil. Dr. phil. Martin Gschwandtner (Autor:in)

Geschichte Europas - Neueste Geschichte, Europäische Einigung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

2. aktualisierte und überarbeitete Auflage, Jänner 2013; Zusammenfassung: 1991 wurde Slowenien unabhängig und 2004 kam Slowenien zur EU.
Die Abhandlung zeichnet den langen Weg von der Herrschaftsbildung und Landwerdung im Ostalpenraum bis heute nach.
Marksteine sind für die slowenische Geschichte das slawische Fürstentum Carantana, die Herrschaft der Habsburger, die Türkennot und die Bauernaufstände, die k.k.Militärgrenze-eine Schutzzone gegen die Bedrohung durch das Osmanische Reich, die Reformation und die Bemühungen um ein vereintes Slowenien, der Ungarische Ausgleich, der Erste Weltkrieg sowie der Zerfall der Donaumonarchie, die Zwischenkriegszeit mit dem Kärntner Abwehrkampf gegen die Gebietsansprüche Jugoslawiens,der Zweite Weltkrieg und schließlich der Weg in die Demokratie und in die EU.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Herrschaftsbildung und Landwerdung im Ostalpenraum

2. Herrschaft der Habsburger

3. Türkennot und Bauernaufstände

4. Reformation

5. Bemühungen um ein vereintes Slowenien

6. Ungarischer Ausgleich

7. Erster Weltkrieg

8. Zerfall der Monarchie und Zwischenkriegszeit

9. Zweiter Weltkrieg

10. Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg

11. Der Weg in die Demokratie

12. Der Weg Sloweniens in die EU

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit zeichnet die historische Entwicklung Sloweniens nach, ausgehend vom Herzogtum Krain bis hin zur Etablierung als souveräner Staat in der modernen Republik Slowenien unter Einbeziehung geopolitischer Veränderungen.

  • Historische Herrschaftsbildung im Ostalpenraum
  • Einfluss von Reformation und Gegenreformation auf die nationale Identität
  • Nationale Wiedergeburt und das politische Programm „Vereintes Slowenien“
  • Die Auswirkungen der Weltkriege und der Zerfall der Monarchie
  • Transition zur Demokratie und Integration in die Europäische Union

Auszug aus dem Buch

1. Herrschaftsbildung und Landwerdung im Ostalpenraum

Der Ostalpenraum ist bis heute von Ländern geprägt, die fast durchwegs über ein halbes Jahrtausend alt sind. Das Mutterland Bayern besteht seit mehr als tausend Jahren. Während verschiedene Reiche und Staaten vergangen sind, beispielsweise das Königreich eines Przemysl Ottokar II. oder das Reich der Jagiellonen, die Österreichisch-Ungarische Monarchie und der Vielvölkerstaat Jugoslawien, haben die Länder – ungeachtet ihrer staatlichen Zugehörigkeit– doch ihre Eigenständigkeit und ihre Tradition bewahrt. Es ist zwar in einigen Fällen zu Grenzverschiebungen, Gebietsabtretungen oder Zusammenlegungen gekommen, doch gibt es nur wenige Länder, die wie Görz zu einer Stadt, genau genommen zu einer Doppelstadt geschrumpft sind, oder beispielsweise wie Berchtesgaden ihre politische Selbständigkeit eingebüßt haben.

Durch solche Grenzverschiebungen bzw. Zusammenlegungen bildete sich aus dem Herzogtum Krain und der einstigen Untersteiermark mit ihrem Hauptort Marburg, sowie einem Teil des ehemaligen Kronlandes Küstenland (damals bestehend aus der Grafschaft Görz- Gradisca, sowie Triest und Istrien), dem vorher zu Ungarn gehörigen Übermurgebiet, den früher kärntnerischen Gebieten Mießtal und der kleinen Gemeinde Seeland, der heutige souveräne Staat Slowenien, dessen Entwicklung vom Herzogtum Krain beginnend bis heute in dieser Darstellung streiflichtartig nachgezeichnet werden soll.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Herrschaftsbildung und Landwerdung im Ostalpenraum: Dieses Kapitel erläutert die langfristige Beständigkeit der Länder im Ostalpenraum und leitet die Entstehung des heutigen Slowenien aus verschiedenen historischen Teilgebieten ab.

2. Herrschaft der Habsburger: Hier wird der allmähliche Zusammenschluss der Gebiete Krain und der Windischen Mark unter habsburgischer Herrschaft und die Festigung des Landesnamens beschrieben.

3. Türkennot und Bauernaufstände: Das Kapitel behandelt die Auswirkungen der osmanischen Einfälle, die Errichtung der Militärgrenze sowie die sozioökonomischen Gründe für die Bauernaufstände.

4. Reformation: Es wird die Bedeutung von Primož Trubar als Begründer der slowenischen Schriftsprache und die Rolle der Reformation für die nationale Identitätsbildung dargestellt.

5. Bemühungen um ein vereintes Slowenien: Der Fokus liegt auf der Volkswerdung im 19. Jahrhundert unter dem Einfluss der Ideen Herders und der Herausbildung eines eigenen Volksbewusstseins.

6. Ungarischer Ausgleich: Dieses Kapitel thematisiert die politische Situation im Rahmen der Doppelmonarchie und das Aufkommen der Sprachenkämpfe.

7. Erster Weltkrieg: Es werden die Auswirkungen des Krieges, insbesondere die Front am Isonzo, und die politische Maideklaration analysiert.

8. Zerfall der Monarchie und Zwischenkriegszeit: Dieses Kapitel beschreibt die Staatsgründung des SHS-Staates und die damit verbundenen Grenzkonflikte.

9. Zweiter Weltkrieg: Der Fokus liegt auf der Aufteilung des Gebiets zwischen Deutschland, Italien und Ungarn sowie dem Partisanenwiderstand.

10. Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg: Hier wird die Titos föderative Lösung und die konsolidierte Staatlichkeit innerhalb Jugoslawiens beleuchtet.

11. Der Weg in die Demokratie: Das Kapitel beschreibt den Zerfall des kommunistischen Systems, die ersten freien Wahlen und die Unabhängigkeitserklärung 1990.

12. Der Weg Sloweniens in die EU: Dieser Abschnitt fasst die Konsolidierung des unabhängigen Staates, die wirtschaftliche Transformation und den Beitritt zur Europäischen Union zusammen.

Schlüsselwörter

Slowenien, Herzogtum Krain, Habsburger, Reformation, Primož Trubar, Nationalbewegung, Erster Weltkrieg, SHS-Staat, Unabhängigkeit, Demokratisierung, Europäische Union, Minderheiten, Militärgrenze, Volkswerdung, Identität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der historischen Genese des heutigen Staates Slowenien von seinen mittelalterlichen Wurzeln bis zur Integration in die Europäische Union.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Herrschaftsbildung im Alpen-Adria-Raum, die Entwicklung der slowenischen Sprache, nationale Identitätsbildung, Grenzkonflikte in der Zwischenkriegszeit sowie der Transformationsprozess zur Demokratie.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Entwicklung Sloweniens von einem Bestandteil größerer Herrschaftsverbände bis zum souveränen Nationalstaat streiflichtartig nachzuzeichnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine historiographische Aufarbeitung und Aktualisierung bestehender Quellen und Referate, ergänzt durch die Analyse historischer Grenzveränderungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in chronologische Abschnitte, die von der Herrschaft der Habsburger und der Reformationszeit über die Weltkriege bis hin zur modernen demokratischen Staatsbildung reichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Slowenien, Krain, Habsburger, nationale Identität, Unabhängigkeit und EU-Integration.

Welche Bedeutung hatte das Herzogtum Krain für das heutige Slowenien?

Das Herzogtum Krain bildet den historischen Kern, aus dem sich das heutige slowenische Territorium unter Einbeziehung weiterer Gebiete wie der Untersteiermark oder dem Küstenland entwickelte.

Warum war das Mießtal für den SHS-Staat von besonderer Bedeutung?

Das Mießtal war aufgrund seiner Bodenschätze und vor allem wegen des wichtigen Eisenbahnknotenpunktes Unterdrauburg ein strategisch begehrtes Gebiet.

Was bezeichnete man als „Freisinger Denkmäler“?

Es handelt sich dabei um die ältesten Zeugnisse der slowenischen Sprache aus dem 10. bzw. 11. Jahrhundert, die in lateinischer Schrift verfasst wurden.

Ende der Leseprobe aus 35 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Slowenien - Vom Herzogtum Krain über den SHS-Staat und TITO-Jugoslawien zur selbständigen Republik
Untertitel
2. aktualisierte und überarbeitete Auflage, Januar 2013
Autor
Mag.phil. Dr. phil. Martin Gschwandtner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
35
Katalognummer
V207681
ISBN (eBook)
9783656361022
ISBN (Buch)
9783656361305
Sprache
Deutsch
Schlagworte
slowenien herzogtum krain shs-staat tito-jugoslawien republik auflage januar
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mag.phil. Dr. phil. Martin Gschwandtner (Autor:in), 2013, Slowenien - Vom Herzogtum Krain über den SHS-Staat und TITO-Jugoslawien zur selbständigen Republik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/207681
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Leseprobe aus  35  Seiten
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