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Leistungsbeurteilung in der Grundschule

Alternativen zur Note

Titel: Leistungsbeurteilung in der Grundschule

Seminararbeit , 2008 , 57 Seiten , Note: Sehr gut

Autor:in: Helga Schachinger (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Dokumentation schulischer Leistung erfüllt den Zweck einer Rückmeldung an den Schüle/die Schülerin bzw. dessen Erziehungsberechtigte. Sie bedeutet einerseits Motivation, kann aber auch - negativ besetzt - das schulische Selbstbewusstsein der Schüler und Schülerinnen dahingehend beeinflussen, dass die Motivation sinkt und das Gegenteil erreicht wird. Die Arbeit zeigt auf, wie der Lernfortschritt dokumentiert werden kann und wie Mängel rechtzeitig entdeckt und gezielte Fördermaßnahmen eingesetzt werden können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Zur Theorie der Dokumentation von schulischen Leistungen

1. Leistungsfeststellung zum Zweck der Beurteilung

1.1. Zensur und Zeugnis

2. Leistungsbeurteilung zum Zweck der Diagnose

2.1. Standardisierte Tests

2.2. Entwicklungsbericht

2.3. Förderdiagnose

Guter Start in der VS

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit der herkömmlichen Leistungsbeurteilung in der Grundschule auseinander und plädiert für einen förderdiagnostischen Ansatz, der das Kind in seiner Ganzheitlichkeit in den Mittelpunkt stellt, statt ausschließlich leistungsorientierte Selektion zu betreiben.

  • Kritik an traditioneller Zensur und deren Selektionsfunktion
  • Gütekriterien schulischer Beurteilungsverfahren
  • Förderdiagnostik als Alternative zur Selektionsdiagnostik
  • Praktische Implementierung von Entwicklungsberichten
  • Bedeutung der Wahrnehmungsförderung und Beobachtung für den Lernerfolg

Auszug aus dem Buch

2.3. Förderdiagnose

„Der Förderdiagnostik liegt beim derzeitigen Stand er wissenschaftlichen Diskussion kein einheitlicher, allgemein anerkannter, theoretischer Bezugsrahmen zugrunde. Der Begriff selbst ist umstritten und etymologisch betrachtet zu beanstanden; er wird jedoch benutzt, da er sich in der diagnostischen Literatur durchgesetzt hat und als Gegenbegriff zur Selektionsdiagnostik auch einen politischen Anspruch beinhaltet“5.

War die Diagnose von Lern- und Verhaltensstörungen noch vor wenigen Jahren Rechtfertigungsinstrument für Sonderschuleinweisungen und damit für Selektionsentscheidungen, die Schulversagen eindeutig als Versagen des Schülers interpretierte, geht es heute nicht mehr um Fragen der Aussonderung, sondern um die der individuellen Förderung.

Sollten die in der Sonderpädagogik entwickelten Messinstrumente individuelle Merkmale wie Intelligenz und Schulleistung erfassen, stoßen diese in den letzten Jahren immer deutlicher an Grenzen ihrer Erkenntnismöglichkeiten. Der diagnostische Ansatz war unzulänglich, und Entwicklungs-, Lern- und Interaktionsprozesse wurden ignoriert.

Zusammenfassung der Kapitel

Zur Theorie der Dokumentation von schulischen Leistungen: Einführung in die Bedeutung und die vielfältigen Funktionen der Dokumentation von Lernfortschritten im schulischen Kontext.

1. Leistungsfeststellung zum Zweck der Beurteilung: Analyse der klassischen Zensur und Zeugniserteilung unter Berücksichtigung ihrer psychologischen Wirkung und Gütekriterien.

2. Leistungsbeurteilung zum Zweck der Diagnose: Darstellung des Paradigmenwechsels hin zu einer förderdiagnostischen Orientierung und kritische Auseinandersetzung mit Standardtests.

Guter Start in der VS: Vorstellung eines praktischen Konzepts zur Vorbereitung und Unterstützung von Kindern und Eltern beim Übergang in die Grundschule.

Schlüsselwörter

Leistungsbeurteilung, Förderdiagnostik, Grundschule, Selektionsdiagnostik, Schulreife, Schulleistung, Lernprozessbegleitung, Entwicklungsbericht, Differenzierung, Wahrnehmungsförderung, Integrationspädagogik, Schulfähigkeit, Bildungsanspruch, Schülerorientierung, Lernvoraussetzungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der notwendigen Neugestaltung der Leistungsbeurteilung in der Grundschule, weg von rein leistungsorientierten Zensuren und hin zu einem ganzheitlichen, förderdiagnostischen Blick auf das Kind.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Kritik an der klassischen Zeugnisgebung, die theoretische Fundierung der Förderdiagnostik, die Bedeutung von Beobachtungsverfahren und die praktische Umsetzung förderdiagnostischer Instrumente.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Lehrkräften Wege aufzuzeigen, wie sie dem individuellen Lernstand eines Kindes gerecht werden können, um eine gezielte Unterstützung statt einer frühen Selektion zu gewährleisten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Fundierung und handlungspraktische Analyse, die Erkenntnisse aus der Integrations- und Sonderpädagogik in den Alltag der Grundschule überträgt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl theoretische Ansätze zur Förderdiagnose als auch eine umfangreiche Sammlung von Beobachtungs- und Fördermöglichkeiten (z.B. für Motorik und Wahrnehmung) detailliert dargestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Förderdiagnostik, Lernprozessbegleitung, Schulfähigkeit und ganzheitliche Pädagogik geprägt.

Welche Rolle spielt das "Ganze Kind" in der Argumentation?

Die Autorin argumentiert, dass eine Schule nicht nur den "Kopf" (reine Leistung) beurteilen darf, sondern das gesamte Kind in seinen sozialen, emotionalen und motorischen Entwicklungsbereichen in den Blick nehmen muss.

Warum wird der Entwicklungsbericht als Alternative zum klassischen Zeugnis hervorgehoben?

Der Entwicklungsbericht wird als diagnostisches Instrument gesehen, das mehr Aussagekraft über den individuellen Lernfortschritt bietet und den Lernprozess dokumentiert, anstatt nur ein Ergebnis festzuhalten.

Wie positioniert sich die Autorin zur "Integrationspädagogik"?

Sie sieht darin einen positiven Ansatz, der eine Aufhebung der Sonderpädagogik im Sinne einer inklusiven, integrativen Bildung ermöglicht, in der Selektion vermieden wird.

Was sagt die Arbeit über die Verwendung von Diktaten aus?

Diktate werden kritisch gesehen; sie sollten nicht mehr zum reinen Fehlerzählen genutzt werden, sondern höchstens zur Identifikation von Fehlerquellen, um darauf aufbauend gezielte Hilfen anzubieten.

Ende der Leseprobe aus 57 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Leistungsbeurteilung in der Grundschule
Untertitel
Alternativen zur Note
Veranstaltung
Schulmanagement
Note
Sehr gut
Autor
Helga Schachinger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
57
Katalognummer
V207726
ISBN (eBook)
9783656351184
ISBN (Buch)
9783656354109
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Noten Beurteilung Schulnoten Förderung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Helga Schachinger (Autor:in), 2008, Leistungsbeurteilung in der Grundschule, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/207726
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  57  Seiten
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