Inhaltsverzeichnis
Einleitung 3
1 Definition Konflikt 4
2 Konflikttheorien 5
2.1 Personenzentrierte Betrachtungsweise 5
2.2 Interaktionszentrierte Betrachtungsweise 6
2.3 Strukturzentrierte Ebene 7
2.4 Konfliktverlauf 8
3 Konfliktmanagement 9
Fazit 11
Literatur 12
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
1 Definition Konflikt
2 Konflikttheorien
2.1 Personenzentrierte Betrachtungsweise
2.2 Interaktionszentrierte Betrachtungsweise
2.3 Strukturzentrierte Ebene
2.4 Konfliktverlauf
3 Konfliktmanagement
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit untersucht das Entstehen von Konflikten in Organisationen der Sozialen Arbeit sowie Möglichkeiten zu deren konstruktiver Lösung. Zentral ist dabei die Auseinandersetzung mit theoretischen Ansätzen zur Konfliktdiagnose und die Übertragung dieser Erkenntnisse auf einen praxisnahen Fall zur Erarbeitung von Managementstrategien.
- Grundlagen der Konfliktdefinition und Abgrenzung zur Panne
- Differenzierung zwischen personenzentrierten, interaktionszentrierten und strukturzentrierten Konflikttheorien
- Analyse von Konfliktverläufen und Eskalationsstufen
- Erarbeitung von Konfliktmanagement-Methoden als Lernprozess für Organisationen
- Praktische Fallbeispiele zur Veranschaulichung der theoretischen Konzepte
Auszug aus dem Buch
1 Definition Konflikt
Der Begriff Konflikt stammt aus dem Lateinischen (conflictus) und bedeutet wörtlich übersetzt aneinanderschlagen, zusammenstoßen und im weiteren Sinne Kampf bzw. Streit.
Je nach der Betrachtungsweise verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen, wird der Begriff Konflikt unterschiedlich definiert und bewertet. Das Gemeinsame aller Verständnisse ist jedoch, dass Konflikte immer mit einem hohen Grad an Aufregung und Spannungen einhergehen und die Beteiligten dadurch subjektiv eingenommen sind.
Der Ökonom Friedrich Glasl definiert Konflikte als Element zwischenmenschlicher Beziehungen und berücksichtigt hierbei die oben beschriebene subjektive Perspektive: „Der Konflikt ist eine Interaktion zwischen Aktoren (Individuen, Gruppen, Organisationen usw.) wobei wenigstens ein Aktor Unvereinbarkeiten im Denken/ Vorstellen/ Wahrnehmen und/ oder Fühlen und/ oder wollen mit dem anderen Aktor (anderen Aktoren) in der Art erlebt, dass im Realisieren eine Beeinträchtigung durch einen anderen Aktor (die anderen Aktoren) erfolge.“ Schwarz betont in seiner Definition die Abhängigkeit beider Parteien voneinander: „Wir sprechen von einem echten Konflikt, wenn widersprüchliche Interessen auftreten, die von unterschiedlichen Menschen oder Menschengruppen vertreten werden und in der Erreichung ihrer Interessen aufeinander angewiesen sind (oder dies zumindest glauben).“ Er präzisiert seine Definition, indem er zwischen Konflikt und Panne unterscheidet: Bei einem echten Konflikt ist die Lösung ungewiss, bei einer Panne hingegen ist sie bekannt. Während Pannen zu vermeiden sind, müssen Konflikte gepflegt werden, da sie auf der einen Seite eine Chance zur Weiterentwicklung und auf der anderen Seite Stabilität bedeuten.
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung: Einführung in die Unvermeidbarkeit von Konflikten im Berufsalltag sowie Darstellung der Zielsetzung und Vorgehensweise der Arbeit.
1 Definition Konflikt: Theoretische Herleitung des Konfliktbegriffs und Unterscheidung zwischen echten Konflikten und Pannen anhand von Beispielen.
2 Konflikttheorien: Detaillierte Analyse von Konfliktursachen durch die personenzentrierte, interaktionszentrierte und strukturzentrierte Betrachtungsweise sowie die Erläuterung des Konfliktverlaufs.
3 Konfliktmanagement: Darstellung von Methoden zur konstruktiven Konfliktbewältigung, insbesondere durch Analysephasen und die Etablierung neuer Gruppenverfassungen.
Schlüsselwörter
Konflikt, Konfliktmanagement, Konflikttheorie, Organisation, Soziale Arbeit, Interaktion, Gruppendynamik, Eskalationsstufen, Supervision, Organisationskonflikte, Kommunikation, Rollenkonflikt, Analysephase, Gruppenprozesse, Führung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Analyse und dem Management von Konflikten innerhalb von Organisationen, speziell im Bereich der Sozialen Arbeit.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den Kernbereichen zählen die Definition von Konflikten, verschiedene theoretische Betrachtungsweisen (personenzentriert, interaktionszentriert, strukturzentriert), der Eskalationsverlauf sowie Ansätze zur Konfliktlösung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es aufzuzeigen, wie Konflikte entstehen und wie sie durch Supervision und einen gemeinsamen Lernprozess der Beteiligten konstruktiv gelöst werden können.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse sowie die fallbasierte Anwendung von Konfliktmanagement-Methoden nach Gerhard Schwarz und Friedrich Glasl.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Konflikttheorien und die methodische Beschreibung des Konfliktmanagements, illustriert durch ein konkretes Beispiel aus einer Heimgruppe.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind unter anderem Konfliktmanagement, Gruppendynamik, Eskalationsstufen, Organisationsstrukturen und soziale Interaktion.
Wie unterscheidet der Autor zwischen einem Konflikt und einer Panne?
Ein echter Konflikt zeichnet sich durch Ungewissheit in der Lösung aus, während bei einer Panne die Lösung bekannt und oft durch einfache Absprachen oder Korrekturen zu beheben ist.
Warum betont die Autorin die Bedeutung der Analysephase im Konfliktmanagement?
Die Analysephase dient dazu, eine Metaebene einzunehmen und durch die Transparenz verschiedener Sichtweisen schon während der Untersuchung intervenierend und konfliktmindernd zu wirken.
- Arbeit zitieren
- Britta Iwwerks (Autor:in), 2010, Konflikte, Konflikttheorien und Konfliktmanagement, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/207775