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Ausdrücke der Zukünftigkeit

Title: Ausdrücke der Zukünftigkeit

Term Paper (Advanced seminar) , 1996 , 27 Pages , Grade: 2

Autor:in: Martina Ochs (Author)

Romance Studies - Italian and Sardinian Studies
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Der Titel des Seminars ,,Strukturvergleich Italienisch - Deutsch" läßt darauf schließen, daß zwei Sprachen nach ihren linguistischen Gemeinsamkeiten und Unterschieden zu untersuchen sind, wobei ich für diese Arbeit speziell das Thema: Ausdrücke der Zukünftigkeit gewählt habe.
Sowohl in der italienischen als auch in der deutschen Sprache gibt es verschiedene Möglichkeiten, in der Zukunft liegende Handlungen oder Zustände auszudrücken. Ich werde diese auflisten und mit Beispielen aus folgenden Lektüren belegen, in welchen Situationen sie gebraucht werden: Heinrich Böll: Haus ohne Hüter; Carlo Levi: Cristo si è fermato a Eboli; Italo Calvino: Il lettore sullo scoglio; Rocco e Antonia: Porci con le ali sowie deren Übersetzungen von Italo Alighieri Chiusano (Casa senza custode), Helly Hohenemser Steglich (Christus kam nur bis Eboli), und Wolfgang Sebastian Baur (Schweine mit Flügeln).

Gleichzeitig soll vor allem darauf eingegangen werden, ob die diversen Möglichkeiten vom grammatischen Gesichtspunkt her übereinstimmen, also ob etwa die italienische Struktur in Hinsicht auf die Bildung der Zukunftsformen der deutschen gleicht oder nicht und ob sie jeweils der im Original vorgegebenen Formen entsprechend übersetzt sind.

Anhand der umfangreichen Materialsammlung wird es möglich sein, durch die aufgeführten Beispiele Regelmäßigkeiten auszumachen. Diese können zwar nicht allgemein repräsentativ sein, da weder alle diatopischen, diaphasischen noch diastratischen Phänomene in den Primärtexten vertreten sind, doch sie sind vielfältig und zahlreich genug, um einige Übersetzungsschemata erkennen zu lassen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

2. Einleitung

3.Strukturvergleich

3.1. Italienische Ausdrücke der Zukünftigkeit

3.1.1. Futur I

3.1.2. Futur II

3.1.3. Futurum der Vergangenheit

3.1.4. Praesens pro futuro

3.1.5. Modalverben

3.1.6. Verbale Ausdrücke mit Infinitiv

3.1.7. Mengenmäßige Verteilung der Formen

3.2. Deutsche Ausdrücke der Zukünftigkeit

3.2.1. Futur I

3.2.2. Futur II

3.2.3. Futurum der Vergangenheit

3.2.4. Praesens pro futuro

3.2.5. Modalverben

3.2.6. Wendungen

3.2.7. „werden“

3.2.8. Mengenmäßige Verteilung der Formen

3.3. Übersetzungsmethoden

4. Schlußbemerkung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht kontrastiv die sprachlichen Ausdrucksmöglichkeiten für zukünftige Handlungen und Zustände im Italienischen und Deutschen. Das primäre Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der grammatikalischen Struktur sowie in den Übersetzungsmustern zwischen den beiden Sprachen auf Basis einer breiten Textsammlung aus vier literarischen Werken zu identifizieren.

  • Vergleich der grammatikalischen Bildungen von Zukunftsformen (Futur I & II) in beiden Sprachen.
  • Analyse der funktionalen Entsprechungen von Tempusformen und Modalverben.
  • Untersuchung von periphrastischen Ausdrucksweisen und deren Übersetzung.
  • Auswertung der Übersetzungsmethoden anhand von literarischen Primärtexten und deren deutschen/italienischen Entsprechungen.
  • Betrachtung von stilistischen Unterschieden und der Verteilung der Zukunftsformen in den untersuchten Kontexten.

Auszug aus dem Buch

3.1.1. Futur I:

Das Futur I kann man immer verwenden, um bevorstehende Handlungen oder Zustände zu bezeichnen, jedoch im richtigen sprachlichen Ko- und Kontext auch, um Vermutungen oder Befehle auszudrücken. Zur Bildung des Futur I affigiert man die Flexionsmorpheme „-i/erò, -i/erai, -i/erà, -i/eremo, -i/erete, -i/eranno“ an die Verbwurzel.

„Nella prima coniugazione si ha amerò invece di amarò, per il cambiamento di -a- in -e- dovuto molto probabilmente all’influsso della consonnante r.“

Die Suffixe entsprechen denen der konjugierten Präsensformen von „avere“, mit Ausnahme der ersten und zweiten Person Plural: „Nella prima e seconda persona plurale è presente con forme ridotte (-emo da avemo, -ete da avete [...])“

Vgl.: „canterò, canterai, canterà, canteremo, canterete, canteranno; crederò, crederai, crederà, crederemo, crederete, crederanno; capirò, capirai, capirà, capiremo, capirete, capiranno“

Ausgenommen von dieser Regel sind die unregelmäßigen Verben wie „volere“, „sapere“, „andare“ etc.

Zusammenfassung der Kapitel

2. Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Zielsetzung des Strukturvergleichs zwischen Italienisch und Deutsch dar und erläutert die verwendete Materialbasis aus literarischen Werken.

3.Strukturvergleich: Hier werden die verschiedenen grammatikalischen und periphrastischen Ausdrucksformen der Zukünftigkeit in der italienischen und deutschen Sprache gegenübergestellt.

3.1. Italienische Ausdrücke der Zukünftigkeit: Dieses Kapitel analysiert detailliert die verschiedenen Formen des italienischen Futurs, inklusive des Futurs der Vermutung und des Befehlens sowie deren Verteilung.

3.2. Deutsche Ausdrücke der Zukünftigkeit: Dieser Abschnitt behandelt die deutschen Entsprechungen, insbesondere die Bildung mit „werden“ + Infinitiv, das Präsens pro futuro und die Rolle der Modalverben.

3.3. Übersetzungsmethoden: Das Kapitel vergleicht konkrete Übersetzungsentscheidungen zwischen den Sprachen und bewertet, wie die strukturellen Unterschiede in der Praxis bewältigt werden.

4. Schlußbemerkung: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse, wobei festgestellt wird, dass das Italienische mehr Futurformen nutzt, während das Deutsche stärker auf Adverbien und Modalverben setzt.

Schlüsselwörter

Kontrastive Linguistik, Strukturvergleich, Zukünftigkeit, Italienisch, Deutsch, Futur I, Futur II, Modalverben, Übersetzungsmethoden, Periphrasen, Tempusformen, Grammatik, Sprachvergleich, Literaturübersetzung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit einem strukturellen Sprachvergleich zwischen dem Italienischen und dem Deutschen, mit Fokus auf die Ausdrucksmöglichkeiten für zukünftige Ereignisse.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Bildung von Futurformen, die Verwendung von Modalverben und periphrastische Konstruktionen, die einen Zukunftsbezug ausdrücken.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist die Identifikation linguistischer Gemeinsamkeiten und Unterschiede sowie die Analyse von Übersetzungsmustern zwischen den beiden Sprachen anhand von literarischen Primärtexten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit nutzt eine kontrastive linguistische Analyse auf Basis einer Materialsammlung aus vier ausgewählten literarischen Werken und deren jeweiligen Übersetzungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil erfolgt eine detaillierte Gegenüberstellung der italienischen und deutschen Zukunftsformen, untergliedert in Futur I, II, Futurum der Vergangenheit, Modalverben und Übersetzungsstrategien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind kontrastive Linguistik, Zukünftigkeit, Futurformen, Modalverben und Übersetzungsmethodik.

Wie unterscheidet sich die Übersetzung von „werden“ im Italienischen?

Die Arbeit zeigt, dass die Übersetzung von „werden“ im Italienischen oft durch syntaktische Adjektiv-Substantiv-Konstruktionen oder „venire“ gelöst wird, da „diventare“ nicht immer passend ist.

Welche Rolle spielt das „Futurum der Vergangenheit“?

Es dient dazu, aus einer vergangenen Erzählperspektive auf ein aus Sicht des Erzählers zukünftiges Ereignis zu verweisen; im Deutschen wird hierfür oft der Konjunktiv II verwendet.

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Details

Title
Ausdrücke der Zukünftigkeit
College
Saarland University  (Romanistisches Institut)
Course
Hauptseminar: Strukturvergleich Italienisch-Deutsch
Grade
2
Author
Martina Ochs (Author)
Publication Year
1996
Pages
27
Catalog Number
V2078
ISBN (eBook)
9783638112772
Language
German
Tags
Futur; Praesens pro futuro; Übersetzungsbeispiele
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Martina Ochs (Author), 1996, Ausdrücke der Zukünftigkeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/2078
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