Analyse des kreativwirtschaftlichen Wandels im Ruhrgebiet und des Beitrages der Kreativwerkstätten der Kulturhauptstadt RUHR.2010


Bachelorarbeit, 2009
69 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Kurzreferat

Abkürzungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Thesen

1 Forschungskonzept
1.1 Forschungsobjekt
1.2 Forschungsziel
1.3 Forschungsstrategie
1.4 Forschungsnutzen

2 Kreativwirtschaft
2.1 Herleitung des Begriffes
2.1.1 Kreativität
2.1.2 Wirtschaft
2.1.3 Kreativwirtschaft
2.1.4 Kreativwerkstätten
2.2 Aktualität und Bedeutung für die Zukunft
2.2.1 Bedeutung in der Arbeitswelt
2.2.2 Bedeutung für die Wohnortwahl
2.2.3 Kreativwirtschaft in Deutschland
2.3 Städtische Kreativität
2.3.1 Der Kreislauf urbaner Kreativität
2.3.2 Chancen und Grenzen
2.3.3 Großevent Kulturhauptstadt - Motor oder Hemmnis zur Etablierung der Kreativwirtschaft?

3 Analyse des Ruhrgebietes
3.1 Geschichte des Ruhrgebietes
3.1.1 Industrialisierung
3.1.2 De-Industrialisierung
3.1.3 Struktureller Wandel
3.2 Analyse der Standortfaktoren
3.2.1 Event-Attraktivität
3.2.2 Natürliche Attraktivität
3.2.3 SWOT-Matrix
3.3 Kreativitäts-Index des Ruhrgebietes

4 Analyse einzelner Kreativwerkstätten
4.1 RuhrPop.2010
4.2 RuhrJazz.2010
4.3 RuhrDesign.2010
4.4 RuhrArt.2010
4.5 RuhrGames.2010
4.6 Einzel-Kreativwerkstätten
4.7 Gesamtwertung der Kreativwerkstätten

5 Ausblick

Quellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Vor- und Nachteile eventorientierten Handelns

Tabelle 2: Entwicklung des Steinkohlesektors 1957 - 2007

Tabelle 3: SWOT-Matrix hinsichtlich Kreativwirtschaft im Ruhrgebiet

Tabelle 4: Elemente des Kreativitäts-Index nach BERGER

Tabelle 5: RUHR.2010 Erleben - Teilbereiche und deren Inhalt

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Bereiche der Kreativ- und Kulturwirtschaft

Abbildung 2: Touristische Ziele und Wirkungen von Events

Abbildung 3: Geografische Aufteilung des Ruhrgebietes

Abbildung 4: Bruttowertschöpfung im Ruhrgebiet 2005 nach Sektoren

Abbildung 5: Kreativitäts-Index der Ruhrgebietsstädte und der Metropole Ruhr

Abbildung 6: Sektoren der Kultur- und Kreativwirtschaft

Abbildung 7: Wertekette der Kreativwirtschaft und politische EingriffsmöglichkeitenXI

Abbildung 8: Der Kreislauf der Kreativität nach WOOD

Abbildung 9: Event-Nutzen aus Nachfragersicht nach FREYER

Abbildung 10: Leistungskette eines Events nach FREYER

Abbildung 11: Route der Industriekultur

Abbildung 12: Umgestalteter Bereich der IBA Emscher Park

Abbildung 13: Übersicht über die Projekte der Kulturhauptstadt RUHR.2010

Abbildung 14: Beschäftigungsentwicklung in Kreativwirtschaft im Vergleich zur

Gesamtwirtschaft NRWs

Abbildung 15: Nationalitäten im Ruhrgebiet 2007 XVI

Thesen

1. Regionen, die es schaffen Kreativwirtschaft zu etablieren, zählen zu den ökonomischen Gewinnern der Gegenwart und Zukunft.

2. Traditionelle natürliche Standortvorteile wie Rohstoffvorräte oder Hafennähe werden für die Wirtschaft der Regionen immer unbedeutender. Entscheidend für das nachhaltige Bestehen ist vielmehr das Humankapital einer Region.

3. In Kreativzentren zeichnet sich das Humankapital durch hohes Fachwissen und Innovationspotenzial, sowie Offenheit gegenüber anderen Nationalitäten, Kulturen und Denkweisen aus. Experten bezeichnen dies als die Standortfaktoren „Technologie, Talent und Toleranz.“

4. Kreativarbeiter ziehen weitere Kreativarbeiter an. Ob diese dabei in wirtschaftlichen, technologischen oder künstlerischen Branchen tätig sind ist zweitrangig, entscheidend ist ein anregendes Umfeld aus Bildung und Wissenschaft.

5. Das Ruhrgebiet ergreift seit längerer Zeit Maßnahmen und veranstaltet vereinzelte Projekte, um den strukturellen Wandel vom Industriegebiet zur kreativwirtschaftlichen Metropolregion zu vollziehen.

6. Die Region muss die Austragung von RUHR.2010 als Chance nutzen, die Bevölkerung in den Umstrukturierungsprozess einzubeziehen und bundesweite Imagedefizite auszugleichen.

7. Die Mitwirkung der Bevölkerung beim strukturellen Wandel und deren Identifizierung mit Kreativwirtschaft ist die wichtigste Grundlage für den Erfolg des Kulturhauptstadtjahres und der kultur- und kreativwirtschaftlichen Umstrukturierung.

8. Eine nachhaltige Implementierung kreativwirtschaftlicher Konzepte durch das Kulturhauptstadtjahr kann nur erfolgen, wenn RUHR.2010 in eine langfristige Entwicklungsstrategie der Region integriert ist.

1 Forschungskonzept

1.1 Forschungsobjekt

Den zu untersuchenden Gegenstand der Arbeit stellt das Ruhrgebiet als Austragungsort der Kulturhauptstadt RUHR.2010 dar. Besonderes Augenmerk der wissenschaftlichen Betrachtung liegt dabei auf dem kreativwirtschaftlichen Wandel, dessen bisherigen Umsetzung sowie der Aufarbeitung durch die Instrumente der Kulturhauptstadt. Es erfolgt im Speziellen eine Analyse der Kreativwerkstätten und deren Beitrag zur Etablierung von Kreativwirtschaft im Ruhrgebiet.

1.2 Forschungsziel

Die Arbeit befasst sich mit den Aspekten der städtischen Kreativwirtschaft und der Kulturhauptstadt RUHR.2010. Ziel ist es hierbei, die Vereinbarkeit eines kulturellen Großevents mit einer industriegeprägten Region darzustellen und Potenziale aufzudecken, die sich aus spezifischen Standortfaktoren ergeben. Die Analyse der Kreativwerkstätten zeigt, inwiefern diese Instrumente der Kulturhauptstadt eine Brücke zwischen dem ursprünglichen und angestrebten Image des Ruhrgebietes herstellen und somit die Grundlage zum kreativwirtschaftlichen Wandel schaffen.

1.3 Forschungsstrategie

Grundlage der Arbeit stellt die Herleitung des Begriffes „Kreativwirtschaft“ dar. Der Nachweis ihrer Bedeutung für moderne und künftige Märkte verdeutlicht die wirtschaftlichen Chancen und Risiken, welche die Entscheidung über Bestand oder Niedergang einer Stadt erheblich beeinflussen. Darauf aufbauend beschäftigt sich die Arbeit mit den Voraussetzungen und Implementierungsmöglichkeiten aber auch den Grenzen der städtischen Kreativität. Daraus schlussfolgernd ergibt sich, inwiefern das Großevent Kulturhauptstadt die Etablierung von Kreativwirtschaft unterstützen kann.

Anschließend an die theoretischen Betrachtungen zeigt die IST-Analyse der Standortfaktoren des Ruhrgebietes inwiefern Potenzial zum Wandel vom Industriegebiet zur Metropole der Kreativwirtschaft besteht. Abschließend analysiert die Arbeit die Kreativwerkstätten der Kulturhauptstadt RUHR.2010 und ihren Beitrag zum angestrebten Wandel, bewertet diese und gibt Handlungsempfehlungen.

1.4 Forschungsnutzen

Durch Analyse und Bewertung der Kreativwerkstätten sowie deren Beitrag zum kreativwirtschaftlichen Wandel des Ruhrgebietes sollen Schwächen und weitere Potenziale in den bestehenden Konzepten aufgedeckt werden. Dies dient dazu, den angestrebten Imagewandel bestmöglich zu implementieren und somit die Grundlage für die Verankerung der Kreativwirtschaft zu schaffen. Die somit erreichte veränderte Wahrnehmung sowohl durch Anwohner als auch Besucher trägt einen erheblichen Teil dazu bei, das ehemalige Industriegebiet vor dem Niedergang zu bewahren und durch kreativwirtschaftliche Maßnahmen einen nachhaltigen wirtschaftlichen Aufschwung herbeizuführen.

2 Kreativwirtschaft

2.1 Herleitung des Begriffes

Aktuelle Studien des Normura-Institutes belegen, „… dass wir uns nicht mehr im Industriezeitalter, ja nicht einmal mehr im Informationszeitalter befinden. Wir stehen […] auf der Schwelle zum Zeitalter der Kreativität.“1 Diese Auffassung vertritt auch das Zukunftsinstitut unter Matthias Horx, welches die Kreativökonomie als Bestandteil des Megatrendes „New Work“ sieht.2 Den Begriff „Kreativwirtschaft“ zu definieren und genau abzugrenzen ist aufgrund seiner Neuartigkeit schwierig. Hilfreich ist es, dabei zuerst die Bedeutung der Begriffe Kreativität und Wirtschaft im Einzelnen zu erfassen.

2.1.1 Kreativität

Der Begriff Kreativität leitet sich aus dem lateinischen „creare“ ab, welches dem deutschen Wort „Erschaffen“ entspricht. Eine allgemeine Definition beschreibt demzufolge Kreativität als „…die Fähigkeit, Neues zu erfinden, Bekanntes in einen neuen Zusammenhang zu stellen oder von hergebrachten Denk- und Verhaltensschemata abzuweichen.“3 Synonyme wie Ideenreichtum oder Schöpferkraft umschreiben den Begriff und verdeutlichen gemäß der Auffassung Guilfords seine besondere Charakteristik im Vergleich zur Intelligenz. Guilford differenzierte Intelligenz und Kreativität durch die Zielgerichtetheit des Denkens voneinander. Während das intelligente Denkmuster konvergent ist - also auf eine bestimmte Lösungsmethode hinsteuert - entspricht die Kreativität dem divergenten Denken. Dieses findet besonders in unstrukturierten Problemsituationen Anwendung, in denen oftmals die Grundfrage noch nicht deutlich erkennbar ist. Daraus resultieren zahlreiche Denk- und Lösungsansätze in verschiedene Richtungen, was im Allgemeinen als Einfallsreichtum bezeichnet wird. Kreativität lässt sich in folgende Teilbereiche untergliedern:

- Originalität (Neuerkennung von Beziehungen oder Dingen)
- Flexibilität (ungewöhnlicher, aber sinnvoller Gebrauch von Gegenständen)
- Sensitivität (Erkennen von Problemen und bisher missachteten Zusammenhängen)

- Flüssigkeit (Abweichen von bekannten Denkschemata)
- Nonkonformismus (Entwicklung sinnvoller Ideen auch gegen gesellschaftlichen Widerstand)4

Hierbei darf allerdings nicht der Faktor außer Acht gelassen werden, wem die kreative Lösung letztlich dienen soll. Um die angestrebte Zielgruppe zu erreichen, kann es notwendig werden aus Gründen der Sozialverträglichkeit den Nonkonformismus einzuschränken. Weiterhin ist eine beständig kritische Untersuchung des Kreativitätsprozesses und seiner Ergebnisse notwendig. Daher sollten nicht nur Fragen wie: „Für wen sind die innovativen Lösungen gut/ Nutzen stiftend?“ untersucht werden, sondern auch mögliche negative Aspekte, wie: „Auf wessen Kosten geschieht die Innovation? Wen betreffen mögliche Nachteile?“.

Diese Fragestellungen sind besonders im wirtschaftlichen Bereich wichtig, da das Eintreten neuer Produkte oder Dienstleistungen auf den Markt automatisch das Verhalten anderer Marktteilnehmer und der Nachfrager beeinflusst. Richard Florida; Buchautor und Universitätsprofessor für Wirtschaft und Kreativität; definiert Kreativität im wirtschaftlichen Kontext als „… die Schaffung nützlicher neuer Arten aus dem Fachwissen über fundamentale ökonomische Ressourcen.“5 Weiterhin sieht er Fachwissen und Information als Instrumente der Kreativität, durch deren Einsatz die Innovation entsteht. Weitere Autoren beschreiben Kreativität als „… die Fähigkeit [durch] „Elastizität des Denkens“ auf neue und interessante Ideen zu kommen.“6 Innovationen sind hierbei erfolgreich in die Tat umgesetzte kreative Ideen. Der Kreislauf der Kreativität im Anhang verdeutlicht den Prozess, der von der bloßen Idee bis hin zur Umsetzung in Form einer Innovation stattfindet. Dabei müssen nicht alle Neuerungen grundsätzlich positiv sein. Daher sollte vor der Umsetzung von kreativen Ideen geklärt werden, für wen die Innovation Nutzen stiftend ist.

2.1.2 Wirtschaft

„Wirtschaft ist der Inbegriff aller planvollen menschlichen Tätigkeiten, die unter Beachtung des ökonomischen Prinzips mit dem Zweck erfolgen, die - an den Bedürfnissen der Menschen gemessenen - bestehende Knappheit der Güter zu verringern.“7 Das ökonomische Prinzip beschreibt dabei das Bestreben, das Verhältnis von Output zu Input zu optimieren.8 Die Tätigkeit des Wirtschaftens geschieht am Markt, wo Angebot und Nachfrage zusammentreffen. Um den kreativwirtschaftlichen Ansatz also nachzuvollziehen, muss Kreativität als menschliches Bedürfnis gesehen werden, welches durch knappe Güter befriedigt wird. Die Herausforderung besteht vor allem für die Angebotsseite darin, Kreativität nicht mehr als primär künstlerischen Begriff aufzufassen, sondern „…als Wirtschaftsfaktor, als Chance zum Geld verdienen“9 im Bewusstsein zu verankern. Diese Reaktion auf aktuelle Trends entspricht den im Punkt 2.2 dargestellten Kundenbedürfnissen und schafft daher einen Wettbewerbsvorteil. Die kultur- und kreativwirtschaftliche Wertekette im Anhang zeigt Möglichkeiten zur Regulierung der Branche.

2.1.3 Kreativwirtschaft

Die amerikanische Zeitschrift „Business Week“ prägte erstmals den Begriff einer „Creative Economy“ im August 200010, in welcher „… das wichtigste intellektuelle Eigentum nicht Software, Musik oder Filme sind. Es sind die Dinge in den Köpfen der Mitarbeiter.“11 Seitdem wurde der Begriff immer wieder neu aufgegriffen. Eines der ersten Werke zu dieser Problematik - „The Creative Economy“ aus dem Jahr 2001 - stellt dar, dass die Kreativwirtschaft 15 Kreativindustriesektoren umfasst, wie etwa Software, F&E, Design und „kreativitätshaltige“ Sektoren, wie die Film- und Musikbranche.12 Die EU-Studie zu „The Economy of Culture“ nimmt weiterhin eine Differenzierung zwischen Kreativ- und Kulturwirtschaft vor. Der Kultursektor umfasst hierbei acht Branchen, wie etwa Künste, Presse und Medien.

Im Kreativsektor finden sich die Wirtschaftszweige Gestaltung, Architektur, Werbung und Herstellung moderner Medien. (Abbildung im Anhang)13

Dahingegen definiert FLORIDA, der als „Erfinder“ der Kreativwirtschaft gilt, den Begriff weniger differenziert und bezeichnet all jene als Kreativarbeiter, deren Tätigkeitsinhalte einen kreativen Prozess beinhalten. Entscheidend ist dabei nicht die Branche sondern allein der kreative Output, den jemand liefert.14 Die Disharmonie, die schon bei der bloßen Begriffsabgrenzung auftritt, verdeutlicht die Herausforderung, Unternehmen oder Standorten eindeutige und Erfolg versprechende Handlungsempfehlungen zu geben. Die Unterteilung der Kreativökonomie in einzelne Branchen ist zur Analyse des Erfolges dieses neuen Wirtschaftszweiges notwendig. Allerdings ist zu hinterfragen, inwiefern diese Statistiken genaue Informationen liefern, wenn sich die Forschungsinstitute nicht an einer einheitlichen Auffassung orientieren. Als Konsens aller Definitionen ist festzustellen, dass „[e]ine künstliche Trennung von Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur […] überflüssig geworden [ist].“15 Die folgende Abbildung soll dennoch einen Überblick über den diffusen Begriff „Kultur- und Kreativwirtschaft“ geben. Der Entwurf der Autorin vereint das „Drei-Sektoren-Modell“ des ersten Schweizer Kulturwirtschaftsberichtes mit der o.g. EU-Studie.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Bereiche der Kreativ- und Kulturwirtschaft

2.1.4 Kreativwerkstätten

Der Begriff „Werkstatt“ allein löst Assoziationen in Richtung der „…handwerklichen, auch teilmaschinellen Fertigung von Gütern“16 aus. Nun stellt sich die Frage, inwiefern in dieser Auffassung eine Verbindung zur Kreativität hergestellt werden kann, um den Begriff der „Kreativwerkstatt“ passend zu umschreiben. Nach Meinung der Autorin tritt der handwerkliche Aspekt als solcher in den Hintergrund, sodass mehr Augenmerk auf die metaphorische Betrachtung des Werkstatt-Begriffs fällt. Nur die volle Ausschöpfung der eigenen Potenziale führt unter Einsatz geeigneter Werkzeuge zu einem bestmöglichen Output. Im Fall der Kreativwerkstatt bedeutet dies, dass die kreative Idee an sich nur durch den gezielten Einsatz geeigneter Instrumente des Marketing-Mix zu einer sinnvollen und nachhaltigen Innovation führen kann. Das Herstellen eines menschlichen Verhältnisses zur kreativen Gestaltung der Stadtstrukturen führt dazu, dass die Kreativwerkstatt einem sozialen und politischen Ereignis mit langer Tragweite entspricht, dessen Wirkungen über den eigentlichen Veranstaltungszeitraum hinausgehen.

Aufgrund der diversen Einsatzmöglichkeiten für Kreativwerkstätten fällt es schwer, eine einheitliche Definition zu formulieren. WILL und POLEWSKY beschreiben die unternehmensinterne Kreativwerkstatt als einen vom Auftrag abhängigen „… unterschiedlich komponierte[n] Mix aus Kreativitäts-Training, Problemlöse- Workshop und Innovations-Coaching“17. Die Kulturhauptstadt RUHR.2010 gibt keine konkrete Begriffabgrenzung oder Definition vor, sondern beschreibt die Kreativwerkstätten lediglich als ein Instrument, mit dem das Ruhrgebiet „… über den „Wandel durch Kultur“ eine Phase der Neuorientierung und des Neuanfangs als kreative Metropole in Europa [erreicht].“18 Diese unklare Begriffsabgrenzung stellt insofern eine Schwäche dar, da das Konzept sich dem potenziellen Besucher nicht erschließt. Was genau erwartet ihn? Inwiefern kann er sich selbst einbringen? Wo bestehen Unterschiede zu zahlreichen anderen Projekten der Kulturhauptstadt mit Namen wie „Panoramen“, „Brücken“ oder „Spielwiesen“? Eine genaue Definition des Begriffes Kreativwerkstatt ist nicht unbedingt notwendig, zumindest aber eine Abgrenzung von den anderen Instrumenten, um dem Besucher in der Fülle von Angeboten eine Art Leitfaden anzubieten.

2.2 Aktualität und Bedeutung für die Zukunft

Die Wirtschaft unterliegt heute mehr denn je unvorhersehbaren Veränderungen. Die Globalisierung führt zum ständigen Eintritt neuer Marktteilnehmer, was zur Verhärtung des Konkurrenzkampfes zwischen einzelnen Anbietern führt. Daraus ergeben sich neue Herausforderungen wie dynamische globale Netzwerke, unsichere Markttendenzen sowie wachsende Kunden- und Mitarbeitererwartungen. Die Kreativwirtschaft bietet daher eine Chance, gezielt Innovationen herzustellen. Nur durch eine so erzielbare beständige Anpassung des eigenen Angebotes an die Anforderungen von Morgen kann die Anbieterseite - seien es Unternehmen oder ganze Städte -ihre Existenz langfristig sichern.19 Den zunehmenden Innovationsdruck belegt eine weltweite Umfrage der Boston Consulting Group unter 1070 Managern großer Industriezweige. Derzeit sehen sie die Schwächen in ihrem

Unternehmen besonders in langen Entwicklungszeiten, Koordinationsschwierigkeiten und Schwächen in Kundenkenntnis sowie Marketing. Daher gaben drei Viertel der Befragten an, dass Innovationen zu den obersten drei Prioritäten ihrer Unternehmensstrategie zählen, für 40 Prozent - Tendenz steigend - ist es sogar die oberste Priorität.20 Daraus folgt, dass die Bedeutung der Kreativität als wichtigste Grundlage zur Entwicklung innovativer Angebote künftig noch mehr an Gewicht gewinnen muss.

2.2.1 Bedeutung in der Arbeitswelt

Derzeit sind deutschlandweit rund eine Million Arbeiter im Kreativsektor beschäftigt. In 250.000 Betrieben erwirtschaften sie einen Jahresumsatz von 130 Milliarden Euro

- ebenso viel wie die Chemische Industrie Deutschlands. Dies ist ein essentieller Beleg für die Abkehr von der Industriegesellschaft und die Entwicklung hin zu einer Dienstleistungsgesellschaft, welche beim Arbeitnehmer von heute grundlegend andere Vorstellungen vom Berufsleben impliziert als noch vor wenigen Jahren.

Starre, regulierte Berufsbilder entsprechen nicht mehr der Schnelllebigkeit unserer Wirtschaft, sodass 68% der Studierenden sich ihre zukünftige Beschäftigung als eine Abfolge zeitlich befristeter Jobs vorstellen.21 Dies beweist, dass die Arbeitswelt von Morgen durch mobile und flexible Beschäftigungsverhältnisse geprägt sein wird. Indizien hierfür finden sich in der Entwicklung der Teilzeitarbeit. So stieg die Teilzeitquote in der EU-25 - also die Anzahl der Teilzeitbeschäftigten im Verhältnis zu allen Erwerbstätigen - im Zeitraum von 2000 bis 2006 um 2,3% an.22 Gründe für diesen Anstieg finden sich nicht nur auf der Angebotsseite des Marktes, welcher versucht durch Arbeitszeitverkürzung die allgemeine Beschäftigungssituation zu verbessern, sondern auch auf der Nachfragerseite. Durch die verkürzte Arbeitszeit bleibt dem Berufstätigen genügend Freiräume, in denen er sich selbst verwirklichen kann, sei es nun in der Familie, durch Hobbys oder aber in einem weiteren Job. Die so genannten „Teilzeit-Existenzgründer“ nutzen die Möglichkeit, eine Teilzeitbeschäftigung mit Selbstständigkeit oder einer freiberuflichen Tätigkeit zu kombinieren.23

Das Beispiel der zunehmenden Teilzeitarbeit verdeutlicht den Wertewandel, der künftig die Wahl des Jobs bestimmen wird. Zukunftskompetenzen der Arbeitnehmer werden darin liegen, statt finanzieller und sozialer Sicherheit die persönliche Weiterentwicklung sowie Freude bei der Arbeit als ausschlaggebendes Kriterium zur Jobwahl anzusehen. Statt sich dem Markt anzupassen, verfolgen die Erwerbstätigen der Zukunft ihre Einzigartigkeit sowie persönlichen Stärken, um sich somit der Austauschbarkeit gesättigter Märkte zu entziehen.24 Dementsprechend etabliert sich im Gegensatz zu vergangenen Wertevorstellungen die Devise „jobs follow people“25 -„Jobs folgen dem Menschen“. Nicht nur Gehalt und Karrierechancen entscheiden über die Attraktivität des Arbeitsplatzes, sondern ebenso, inwiefern es dem Unternehmen gelingt, „… Anziehungspunkt kreativer Köpfe zu sein und Strukturen zur Verfügung zu stellen, in denen sich das kreative Kapital optimal entfalten und zum Innovationstreiber werden kann.“26 In der

Arbeitswelt von Morgen ist der Mitarbeiter durch sein kreatives Leistungsvermögen der wichtigste Produktionsfaktor. Dies bewegt viele Unternehmen dazu, ein Selbstbild im Sinne von „Ideenfabriken“, in denen die Schöpferkraft selbst zur Aufgabe wird, zu schaffen.27 Weiterhin etablieren sich neue Ansätze im HR- Management, wie etwa die verstärkte Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch Arbeitszeit-Flexibilisierungsmaßnahmen.28 Jedoch ist nicht allein die Corporate Identity des Unternehmens entscheidend, um den Arbeiter ans Unternehmen zu binden. Auch das Wohnumfeld sollte ansprechende Freizeitgestaltungsmöglichkeiten bieten, um beim Arbeitnehmer den „Willen zum Bleiben“ zu erzeugen. Die „Creative Work braucht Orte und Menschen mit Magnet- Wirkung“29: Faktoren wie ein inspirierendes Wohnumfeld durch Bildungseinrichtungen, eine ausgeprägte Subkultur und IT-Infrastruktur beeinflussen den Arbeitsort und somit auch die Jobwahl entscheidend.30

2.2.2 Bedeutung für die Wohnortwahl

Die vorangegangene Erläuterung zeigt, dass die Erwerbstätigen - insbesondere die Kreativarbeiter - wachsende Erwartungen an ihren Arbeitsort stellen. Sie suchen Loyalität außerhalb des Unternehmens. Eine Ursache hierfür ist u.a. die geringe Bindung, die ein Großteil der Arbeitnehmer gegenüber dem eigenen Arbeitsverhältnis empfindet. So gaben 2006 lediglich 13% der deutschen Arbeitnehmer an, eine hohe Bindung an ihr Unternehmen zu haben.31 Trotz oder vielleicht besonders aufgrund der zunehmenden Flexibilisierung und Mobilisierung der Arbeitswelt sind die Erwerbstätigen loyal gegenüber dem Ort, an welchem sie sich wohl fühlen. Dabei legt die Kreativklasse besonderen Wert darauf „… an einem Ort zu leben, der von großer Vielfalt geprägt ist und wo man unterschiedlichen Rassen, Kulturen und sexuellen Orientierungen mit Toleranz begegnet, der Raum für Individualität hat, aber auch seine kollektive Verantwortung für das Wohlergehen der gesamten Gemeinschaft wahrnimmt.“32 Zusammengefasst soll der Einzelne durch Raum für Individualität sein kreatives Potenzial entfalten können. „Der Ort die

Firma als entscheidende Organisationseinheit unseres Wirtschaftssystems abgelöst… Orte sind Magnete für Talente.“33 Diese Erkenntnis Floridas verdeutlicht, wie entscheidend es für die Zukunft eines Ortes ist, eine lebenswerte Atmosphäre für Kreativarbeiter zu schaffen.

2.2.3 Kreativwirtschaft in Deutschland

Deutschland bekundete erstmals im Jahr 2007 mit dem „Konzept für eine Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft“ bundesweites Interesse für diesen Sektor. Seitdem besteht die Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ im Bundestag. Damit knüpft die deutsche Politik an Maßnahmen anderer EU-Länder wie Frankreich oder Großbritannien an, welche bereits staatsweite Initiativen zur Förderung des neuen Wirtschaftszweiges ergriffen haben. Während das Vereinigte Königreich beispielsweise bereits 1998 das erste Dokument zur Kreativwirtschaft vorlegte, reagierte in Deutschland nur Nordrhein-Westfalen im Jahr 2001 mit einem landesweiten Kulturwirtschaftsbericht.34 2008 folgten weitere Förderungsmaßnahmen wie das „KfW-Startgeld“, das Kleinunternehmensgründungen erleichtert und deren Finanzierungsmöglichkeiten erweitert. Weiterhin gab die Bundesregierung ein Forschungsgutachten in Auftrag, welches die kreativwirtschaftliche Branche genauer abgrenzen und eine IST- Analyse erstellen sollte. Die Veröffentlichung erfolgte im Februar 2009. In Branchenhearings kommen die einzelnen kulturellen und kreativen Zweige zusammen, was die Grundlage für Benchmarking-Aktivitäten schafft. Die Bundesregierung strebt eine deutschland- und europaweite Vernetzung der Kreativwirtschaftsvertreter an, um „…weitere Anregungen und Ideen für die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und bessere Ausschöpfung des Potentials der Kultur- und Kreativwirtschaft zu gewinnen.“35

Diese Initiativen Deutschlands zeigen, dass die Regierung das Arbeitsplatzpotenzial der Kreativbranche erkannt hat. So trug dieser Wirtschaftszweig 2008 mit einem Umsatz von 132 Milliarden Euro mit 63 Milliarden Euro zur Brutto-Wertschöpfung Deutschlands bei und beschäftigte eine Million Menschen.36

2.3 Städtische Kreativität

In der Vergangenheit führte bereits der Wettbewerbsvorteil auf einem bestimmten Gebiet zum Entwicklungsschub der betreffenden Region. Am Beispiel des Ruhrgebietes waren es die im Punkt 3.3.1 angeführten technischen Innovationen Anfang des 19. Jahrhunderts, welche die Entwicklung zum Industriegebiet förderten. Die durch die Globalisierung bedingte zunehmende Konkurrenz erschwert den Orten künftig die Profilierung. Ein klarer Fortschritt kann nur noch durch Wettbewerbsvorteile auf mehreren Gebieten erzielt werden. Eine Möglichkeit dazu bietet die Fusion technologischer und kultureller Kreativität, um möglichst viele Innovationen in den Bereichen Kulturalität, Technik, Soziales und Produktion zu implementieren.37 Ein Instrument hierzu stellt der Kreislauf urbaner Kreativität von LANDRY und WOOD dar.

2.3.1 Der Kreislauf urbaner Kreativität

Die Weitläufigkeit des Begriffes Kreativität impliziert die Herausforderung, diese in sämtlichen Entwicklungsphasen einer Stadt nutzbar zu machen und strategisch zu lenken. Der Kreislauf urbaner Kreativität stellt dabei ein „… theoretisches Konzept als auch ein dynamisches Instrument zur Schaffung einer Form von erneuerbarer urbaner Energie…“38 dar. Dieses erkennt, „… dass Kreativität in vielen verschiedenen Formen, mit Hilfe verschiedener Mittel […], auf viele verschiedene Arten und durch viele verschiedene Handelnde ihren Ausdruck finden kann.“39

Der im Anhang dargestellte Kreislauf setzt sich aus fünf Phasen zusammen, wobei die erste darin besteht, den Mut zur Idee zu stärken. Dazu ist es hilfreich, wenn sich die Stadt ihrer Krise bewusst wird , um kreatives Handeln als „… die intendierte Veränderung nicht mehr adäquater Handlungsmuster“40 anwenden zu können. Nur dadurch können entsprechende Empfehlungen zur Reduzierung bestehender Schwächen abgeleitet und der so entstehende Freiraum für Innovationen genutzt werden.

Gerade in Industriestädten ist die Bevölkerung an produktions- und effizienzorientierte Wertvorstellungen gewöhnt. Die Hinterfragung dieser oder aber die Suche nach Möglichkeiten der Selbstverwirklichung tritt in diesen Bevölkerungsgruppen in geringem Maße auf. Genau dies ist allerdings notwendig, um „… innovative Geschäftsmodelle, künstlerische Schöpfungen, Erfindungen, neuartige Dienstleistungen“41 zu konzipieren. Um eine breite Auswahl an Ideen und Handlungsansätze zu erhalten ist es erstrebenswert, einen möglichst großen Kreis der Bevölkerung anzusprechen. Dazu eignen sich Debatten und Vorträge42 ebenso wie Workshops oder die Einrichtung kreativer Foren. Dies bewegt die Einwohner zum innovativen Denken und somit zur aktiven Teilnahme an der Neustrukturierung der Region und stellt die Modernisierung der Stadtkultur „von unten“ sicher.

Krisenbedingte regionale Schrumpfungsprozesse wie im Falle des Ruhrgebietes können dabei hilfreich sein, denn sie „… schaffen Potenziale, wie die Verfügbarkeit von Raum und Zeit.“43 Dabei sind kulturelle Projekte besonders sinnvoll, denn „[b]esonders in Krisenzeiten ist die Kultur eine der größten Ressourcen für die Entfaltung von Kreativität.“44 Weiterhin stärken sie das Selbstvertrauen und die Eigeninitiative junger Menschen.

In der nächsten Phase - der Verwirklichungsphase - muss sich der theoretische Ansatz zu einem greifbaren praktischen Projekt entwickeln. Hilfreich ist es dabei, Menschen mit viel versprechenden Ideen ein Beratungsprogramm zum Umgang mit ihrem geistigen Eigentum sowie ein kleines Stipendium oder Darlehen anzubieten. Die Freigabe von Büroräumen zur kostenfreien Nutzung für neu gegründete Unternehmen erleichtert die oftmals schwierige Startphase. Weiterhin bietet ein „Unternehmerprogramm“ in Schulen der nächsten Generation von Erwerbstätigen Einblicke in die Unternehmensführung.45 Um das Bewusstsein der Bevölkerung für den strukturellen Wandel zu erhöhen, wären Schulprogramme oder Weiterbildungsseminare sinnvoll, welche sich mit der praktischen Umsetzung kreativer Ideen beschäftigen. Diese könnten Lerneffekte erzielen und die Hemmschwelle herabsetzen, mit neuartigen und ungewöhnlichen Ideen an die Öffentlichkeit zu treten.

[...]


1 Wood in Liebmann, Städtische Kreativität, S.26

2 Vgl. Zukunftsinstitut, Megatrend New Work, S. 1

3 Microsoft Encarta Enzyklopädie 2004, “Kreativität”

4 Vgl. ebenda

5 Florida, The Rise of the Creative Class, S. 46

6 Braczyk, Kreativität als Chance für den Standort Deutschland, S. 153, Anm. d. Verf.

7 Wöhe/ Döring, Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, S. 2

8 Vgl. ebenda, S. 49

9 Wiedemann auf http://www.kreativwirtschaft- deutschland.de/Information/Statements/tabid/134/language/de-DE/Default.aspx, 01.05.09

10 Vgl. Florida, The Rise of the Creative Class, S. 46

11 Peter Coy auf http://www.businessweek.com/2000/00_35/b3696002.htm, 05.05.09

12 Vgl. ebenda

13 Vgl. KEA (Hg.) “The Economy of Culture in Europe”, S. 3

14 Vgl. Florida, The Rise of the Creative Class, S. 68

15 http://www.wiso-net.de/webcgi?START=A20&DOKM=1102010_ZECO_0&WID=70442-8260659-

16 Microsoft Encarta Enzyklopädie 2004, Werkstatt

17 Will/ Polewsky in Braczyk, Kreativität als Chance für den Standort Deutschland, S. 157, Anm. d. Verf.

18 RUHR.2010 GmbH (Hg.), Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 - Buch eins, S. 84, Anm. d. Verf.

19 Vgl. Liebmann, Städtische Kreativität, S.26

20 http://www.wiso-net.de/webcgi?START=A20&DOKM=682372_ZGEN_0&WID=70442-8260659- 31722_6, 03.05.09

21 Vgl. Zukunftsinstitut, Megatrend New Work, S. 17

22 Vgl. ebenda, S. 3

23 Vgl. ebenda

24 Vgl. Keicher, „Was künftig Arbeit ist“, S.1

25 Vgl. Zukunftsinstitut, Megatrend New Work, S. 10

26 Keicher, „Was künftig Arbeit ist“, S.1

27 Vgl. Wood in Liebmann, Städtische Kreativität, S. 27

28 Vgl. Zukunftsinstitut, Megatrend New Work, S. 9

29 Keicher, „Was künftig Arbeit ist“, S.1

30 Vgl. ebenda

31 Vgl. Zukunftsinstitut, Megatrend New Work, S. 19

32 Florida in Liebmann, Städtische Kreativität, S.29

33 ebenda, S.28

34 Vgl. Geppert, Kultur- und Kreativwirtschaft in München, S. 5

35 BMWI (Hg.), Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung, S. 6

36 Vgl: ebenda, S. 1ff.

37 Vgl. Wood in Liebmann, Städtische Kreativität, S. 28f

38 ebenda, S. 32

39 ebenda, S. 32f., Anm. d. Verf.

40 Liebmann, Städtische Kreativität, S. 51

41 Wood in Liebmann, Städtische Kreativität, S. 33

42 Vgl. ebenda

43 Liebmann, Städtische Kreativität, S. 56

44 ebenda, S. 54, Anm. d. Verf.

45 Vgl. Wood in Liebmann, Städtische Kreativität, S. 34

Ende der Leseprobe aus 69 Seiten

Details

Titel
Analyse des kreativwirtschaftlichen Wandels im Ruhrgebiet und des Beitrages der Kreativwerkstätten der Kulturhauptstadt RUHR.2010
Hochschule
Hochschule Zittau/Görlitz; Standort Görlitz
Note
1,7
Autor
Jahr
2009
Seiten
69
Katalognummer
V207803
ISBN (eBook)
9783656351269
ISBN (Buch)
9783656351993
Dateigröße
1423 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kreativwirtschaft, kreativwirtschaftlich, Wandel, Ruhrgebiet, Kulturhauptstadt, RUHR.2010, 2010, Wandel durch Kultur
Arbeit zitieren
Carolin Busch (Autor), 2009, Analyse des kreativwirtschaftlichen Wandels im Ruhrgebiet und des Beitrages der Kreativwerkstätten der Kulturhauptstadt RUHR.2010, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/207803

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