Die GKV ist das älteste soziale Sicherungssystem und unterlag seit der Einführung am 15. Juni 1983 mehreren Reformierungen. Diese Arbeit untersucht die erst kürzlich in Kraft getre-tene Gesundheitsreform und konzentriert sich auf die Auswirkungen des demographischen Wandels, insbesondere auf der Einnahmen- und Ausgabenseite der GKV. Im letzten Ab-schnitt werden alternative Reformvorschläge dargelegt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Finanzierung der GKV
- Die Auswirkungen des demographischen Wandels auf die GKV
- Alternative Reformkonzepte
- Gesundheitsprämienmodell
- Bürgerversicherung
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die Gesundheitsreform und konzentriert sich auf die Auswirkungen des demographischen Wandels auf die Einnahmen- und Ausgabenseite der GKV. Zudem werden alternative Reformvorschläge dargelegt.
- Finanzierung der GKV durch das Umlageverfahren
- Auswirkungen des demographischen Wandels auf die GKV
- Steigende Lebenserwartung und sinkende Geburtenraten
- Belastung der Erwerbstätigen durch den demographischen Wandel
- Alternative Reformkonzepte zur Sicherung der GKV
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Arbeit befasst sich mit der Gesundheitsreform und den Auswirkungen des demographischen Wandels auf die GKV.
Finanzierung der GKV
Die Finanzierung der GKV basiert auf dem Umlageverfahren und einem Generationenvertrag. Die Beiträge der Erwerbstätigen, Rentner und Freiwillig Versicherten fließen in den Gesundheitsfond, der die Einnahmen an die Krankenkassen verteilt.
Die Auswirkungen des demographischen Wandels auf die GKV
Der demographische Wandel, insbesondere die steigende Lebenserwartung und sinkende Geburtenraten, stellt Herausforderungen für die GKV dar. Die höhere Lebenserwartung führt zu einem höheren Gesundheitsbedarf, während die sinkenden Geburtenraten zu einem Rückgang der Beitragszahler führen.
Alternative Reformkonzepte
Die Arbeit stellt alternative Reformkonzepte vor, darunter das Gesundheitsprämienmodell und die Bürgerversicherung.
Schlüsselwörter
Gesetzliche Krankenversicherung, demographischer Wandel, Finanzierung, Umlageverfahren, Generationenvertrag, Gesundheitsreform, alternative Reformkonzepte, Gesundheitsprämienmodell, Bürgerversicherung.
Häufig gestellte Fragen
Wie wird die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) finanziert?
Die GKV finanziert sich über das Umlageverfahren, bei dem die aktuellen Beitragszahler die Leistungen der Versicherten im Rahmen eines Generationenvertrags decken.
Welche Folgen hat der demographische Wandel für die GKV?
Steigende Lebenserwartung erhöht die Ausgaben für medizinische Leistungen, während sinkende Geburtenraten die Zahl der Beitragszahler verringern.
Was ist das Gesundheitsprämienmodell?
Es ist ein Reformvorschlag, bei dem jeder Versicherte eine einkommensunabhängige Pauschale zahlt, wobei Geringverdiener einen steuerfinanzierten Sozialausgleich erhalten.
Was versteht man unter der Bürgerversicherung?
Dieses Modell sieht vor, dass alle Bürger (auch Beamte und Selbstständige) in die GKV einzahlen und Beiträge auf alle Einkommensarten erhoben werden.
Warum steht der Generationenvertrag unter Druck?
Weil immer weniger Erwerbstätige für die Gesundheitskosten einer wachsenden Zahl älterer Menschen aufkommen müssen, was die Lohnnebenkosten in die Höhe treibt.
- Quote paper
- Ina Schäfer (Author), 2012, GKV-Finanzierung: Die Auswirkungen des demographischen Wandels auf die gesetzliche Krankenversicherung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/207870