Es ist kein Zufall, dass der Mensch zwei Augen besitzt. Körperlich nimmt der
Mensch mit den Augen seine Umwelt wahr. Hätten wir nur ein Auge, könnten wir
einen Gegenstand lediglich als existent erkennen. Unser zweites Auge verleiht
uns die Fähigkeit einen differenzierteren Blickwinkel zu erhalten, wir können
feststellen, wo genau sich der Gegenstand befindet, er lässt sich einordnen (vgl.
TEPPERWEIN, 2005, S. 239).
Genauer gesagt nimmt der Mensch seine Umwelt zu etwa 78% über den Sinn des
Sehens wahr (vgl. WEBER, 1990, S. 6).
Daher muss bei einer Präsentation etwas präsentiert werden, was von dem Sehsinn
gut aufgenommen werden kann und somit die Aufmerksamkeit des Zuhörers
oder besser gesagt des Zuschauers fesselt und nicht mehr loslässt.
Im Folgenden werden vier verschiedene Präsentationsmedien vorgestellt und deren
Vorteile sowie Nachteile aufgezeigt und die Besonderheiten, die es bei der
Präsentation zu beachten gilt, genannt.
Inhaltsverzeichnis
1 Vorstellung von vier Präsentationsmedien
1.1 Overheadprojektor
1.1.1 Vorteile des Overheadprojektors
1.1.2 Nachteile des Overheadprojektors
1.1.3 Besonderheiten bei der Präsentation
1.2 Flipchart
1.2.1 Vorteile des Flipcharts
1.2.2 Nachteile des Flipcharts
1.2.3 Besonderheiten bei der Präsentation
1.3 LCD-Projektor / Beamertechnik
1.3.1 Vorteile beim Einsatz eines LCD-Projektors / Beamers
1.3.2 Nachteile beim Einsatz eines LCD-Projektors / Beamers
1.3.3 Besonderheiten bei der Präsentation
1.4 Moderationswand
1.4.1 Vorteile beim Einsatz einer Moderationswand
1.4.2 Nachteile beim Einsatz einer Moderationswand
1.4.3 Besonderheiten beim Einsatz einer Moderationswand
2 Beispiele für die Gestaltung von Folien
2.1 Negatives Beispiel
2.2 Positives Beispiel
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, einen Überblick über gängige Präsentationsmedien zu geben und Entscheidungshilfen für deren fachgerechten Einsatz zu formulieren, um die Aufmerksamkeit des Publikums effektiv zu binden.
- Analyse von Overheadprojektoren als klassisches Medium
- Einsatzmöglichkeiten und Vorteile von Flipcharts
- Moderne Beamertechnik und ihre Herausforderungen
- Methodische Gestaltung von Moderationswänden
- Best Practices und Fehlervermeidung bei der Foliengestaltung
Auszug aus dem Buch
1.3.3 Besonderheiten bei der Präsentation
Man kann sich die Gunst der Technik zu Nutze machen, dies sollte jedoch ausgiebig getestet werden. So ist es ratsam, die Kompatibilität der Systeme, Anschlusskabel und weiterer Dinge zu achten. Der Präsentationscomputer muss die Datei ebenso annehmen können, wie auch für raumfüllenden Klang durch entsprechende Boxen gesorgt sein muss.
Zu viele Effekte können eher verwirren und den Inhalt in den Hintergrund drängen und dadurch eher zu einer Art Filmvorführung verkommen, statt Informationen spannend zu vermitteln. Wenige und gleichbleibende Effekte reichen meist aus.
Stets sollte genug Zeit zwischen dem Weiterklicken einer Folie gelassen werden, um diese wirklich erfassen zu können.
Um Pannen vorzubeugen sollten die Folien ausgedruckt bereit liegen, um zum Beispiel auf den Overheadprojektor umsteigen zu können (vgl. PIETER, 2012, S. 54).
Zusammenfassung der Kapitel
1 Vorstellung von vier Präsentationsmedien: Dieses Kapitel stellt Overheadprojektor, Flipchart, Beamer und Moderationswand detailliert vor und beleuchtet deren spezifische Vor- und Nachteile sowie praktische Anwendungshinweise.
2 Beispiele für die Gestaltung von Folien: Hier werden anhand konkreter Abbildungen negative und positive Ansätze der visuellen Informationsaufbereitung gegenübergestellt, um eine übersichtliche Gestaltung zu illustrieren.
Schlüsselwörter
Präsentationsmedien, Overheadprojektor, Flipchart, Beamertechnik, Moderationswand, Kommunikation, Visualisierung, Foliengestaltung, Medieneinsatz, Präsentationstechnik, Aufmerksamkeit, Zielgruppenorientierung, Medienwahl, Präsentationsdesign
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die verschiedenen Medien, die bei einer Präsentation zum Einsatz kommen können, und analysiert deren Stärken und Schwächen.
Welche Medien werden zentral thematisiert?
Im Fokus stehen der Overheadprojektor, das Flipchart, der LCD-Projektor (Beamer) sowie die Moderationswand.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, dem Leser Entscheidungshilfen an die Hand zu geben, welches Medium für welche Präsentationssituation am besten geeignet ist.
Welche Methode wird zur Wissensvermittlung verwendet?
Die Arbeit nutzt eine strukturierte Gegenüberstellung von Vorteilen, Nachteilen und spezifischen Handhabungshinweisen für jedes Medium, ergänzt durch anschauliche Beispiele für Foliengestaltung.
Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?
Der Hauptteil analysiert für jedes der vier Medien die technische Funktionsweise, die Vorzüge, die Limitierungen sowie wichtige Aspekte bei der praktischen Durchführung der Präsentation.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Präsentationsmedien, Visualisierung, Medieneinsatz und Gestaltungsgrundsätze charakterisiert.
Warum wird im Kontext des Beamers vor zu vielen Effekten gewarnt?
Zu viele Effekte können vom eigentlichen Inhalt ablenken und die Präsentation in eine rein technische "Filmvorführung" verwandeln, anstatt Informationen verständlich zu vermitteln.
Welche Empfehlung gibt der Autor für den Notfall bei einer digitalen Präsentation?
Es wird empfohlen, zur Pannenprävention immer ausgedruckte Folien bereitliegen zu haben, um im technischen Ernstfall auf einen Overheadprojektor ausweichen zu können.
Was ist bei der Beschriftung eines Flipcharts besonders zu beachten?
Aufgrund der Entfernung zum Publikum muss auf eine gute Leserlichkeit geachtet werden; es sollten Stichworte statt langer Sätze verwendet und das Papier nicht mit mehr als zehn Zeilen überladen werden.
- Arbeit zitieren
- Moritz Wenninger (Autor:in), 2013, Vergleich von Präsentationsmedien und daraus abgeleitete Entscheidungshilfen für die Praxis, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/207948