Kohlenstoffdioxid (CO2) - Eine Lüge oder verändert es unsere Welt?


Seminararbeit, 2012

23 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Symbolverzeichnis

1 Einführung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Vorgehensweise

2 Das menschliche Verhältnis zum CO

3 CO2 - Forschung
3.1 Die aktuelle Datenlage zum CO2 und die Rolle von zwei °C
3.2 Kipppunkte und Auswirkungen der CO2 Anreicherung auf die Welt
3.2.1 Auftauen des Permafrostbodens und Schmelzen des Eises
3.2.2 Anstieg des Meeresspiegels und Massenfluchten
3.2.3 Zunahme extremer Wetterereignisse, Hungersnöte, Artensterben, Schädigung der Vegetation
3.3 Decken Klimaskeptiker eine globale Lüge auf?

4 Schlussteil
4.1 Kritische Würdigung
4.2 Zusammenfassung der Ergebnisse
4.3 Ausblick

Literaturverzeichnis

Verzeichnis der Internetquellen

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 Änderung des CO2 Gehalts basierend auf Eisbohrkernen und modernen Daten

Abbildung 2 Globale Erwärmung an der Erdoberfläche für verschiedene Szenarien

Symbolverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einführung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

Das Sehen wird in der Regel als der wichtigste Sinn des Menschen empfunden.[1] Folglich fällt es umso schwerer, nicht sichtbare Dinge wie Kohlenstoffdioxid (CO2) als farb- und geruchloses Gas zur Kenntnis zu nehmen. Dennoch umgibt es uns in jedem Moment des Lebens. Und auch wenn das Gas an sich nicht wahrnehmbar ist, so sind es doch die Auswirkungen der seit Beginn der Industrialisierung zunehmenden CO2 Freisetzung auf der Erde. Im Sinne Antoine des Saint-Exupérys, wonach das Wesentliche für die Augen unsichtbar sei, soll daher der Wandel unserer Welt durch das CO2 den Kern der folgenden Ausarbeitung bilden.[2]

Ziel dieser Arbeit ist die planvolle Betrachtung des Gases CO2 und vor allem das Aufzeigen der Veränderungen, die unsere Welt durch die Anreicherung dieses Gases erfährt. Anhand wissenschaftlicher Belege wird deutlich werden, dass es sich bei diesen Veränderungen um deutlich wahrnehmbare Effekte handelt und um keine Lüge. Klimatische Veränderungen wirken aufgrund ihrer zeitlichen Ausdehnung und ihrer fehlenden direkten Wahrnehmung oftmals relativ abstrakt und fremd. Zudem beeinflussen Klimaskeptiker mit Ihren Aussagen die öffentliche Meinungsbildung, sodass eine persönliche Identifikation mit dem Thema erschwert wird. Daher zielt diese Seminararbeit vordergründig auf die Vermittlung und die persönliche Nachvollziehbarkeit der Folgen einer CO2 Anreicherung für jeden Einzelnen von uns ab, um ein individuelles Problembewusstsein zu schaffen.

1.2 Vorgehensweise

Zu Beginn der Ausarbeitung wird im zweiten Kapitel das menschliche Verhältnis zum CO2 näher beleuchtet. Die diesem Abschnitt zugrunde liegenden Erkenntnisse sind wichtige Basis für das Verständnis dieses Gases und erleichtern die Nachvollziehbarkeit der sich anschließenden Betrachtungen. Danach bildet die aktuelle Lehrmeinung zum CO2 und die erwarteten Auswirkungen einer Gasanreicherung den Fokus der Untersuchung. Einen Schwerpunkt findet die Arbeit speziell hier, da die Folgen in ihrem Ausmaß global wahrnehmbar sind und die Brisanz der Thematik verdeutlichen. Die objektive Analyse der Thesen der Klimaskeptiker bildet den Abschluss des dritten Kapitels. Es wird deutlich werden, dass das geschaffene Problembewusstsein gegenüber dem CO2 begründet ist und nicht als Lüge abgetan werden kann. In diesem Bewusstsein notwendiger Veränderungen bilden die Zusammenfassung wesentlicher Ergebnisse, die kritische Würdigung des Themas sowie ein kurzer Ausblick auf mögliche Zukunftskonzepte den Abschluss der Arbeit im vierten Kapitel.

2 Das menschliche Verhältnis zum CO2

Um das Gas CO2 zu verstehen, ist es wichtig, das Verhältnis der Menschen zu ihm genauer zu bestimmen. Eingangs fällt die Unscheinbarkeit dieses Gases ins Auge. Es hat keinen Geruch, trotzdem ist es Teil des alltäglichen Lebens. Man findet CO2 z.B. in gelöster Form als Kohlensäure in sprudelndem Wasser. Als Teil der Schutzatmosphäre in Lebensmittelverpackungen verdrängt das Gas den Sauerstoff und hemmt so das Bakterienwachstum. Es kühlt als Trockeneis beim Lebensmitteltransport und dient z.B. als Hilfsmittel bei der Reinigung von Kleidung.[3] Zudem kann die Natürlichkeit des CO2 hervorgehoben werden. Pflanzen nehmen das Gas auf und setzen dafür Sauerstoff frei. Und auch der Mensch produziert wie andere lebende Organismen CO2 bei der Zellatmung. So reichert er beim Ausatmen pro Minute etwa acht Liter Luft mit ca. 330 Millilitern des Gases an.[4] Eine besondere Bedeutung kommt dem CO2 als Treibhausgas zu.[5] Indem es einen Teil der von der Sonne abgegebenen Wärmestrahlung aufnimmt, sorgt es neben weiteren Gasen in der Atmosphäre dafür, dass das Leben auf der Erde erst möglich wird. Die Temperatur der Erdoberfläche steigt durch diesen natürlichen Effekt von ca. - 18 °C auf + 15 °C.[6] Es stellt sich die Frage, warum trotz eines alltäglichen und natürlichen Vorkommens das CO2 von vielen Menschen als Schadstoff verstanden wird. Vermutlich rührt dieses Empfinden aus dem Umstand, dass das Gas auch bei der Verbrennung fossiler Energieträger als Nebenprodukt entsteht. Und obwohl die Feuer unserer Zivilisation nicht sofort wahrnehmbar sind, brennen sie doch zentralisiert und stärker denn je in Kraftwerken und Industrieanlagen, um den heutigen Lebensstand der Menschen zu ermöglich.[7] An dieser Stelle bekommt das an sich geruchlose CO2 einen faden Beigeschmack. Dieser äußert sich in Form eines vom Menschen hervorgerufenen - des anthropogenen - Treibhauseffekts, der z.B. durch zusätzliche CO2 Emissionen von Industrie, Kraftfahr- und Flugzeugen, Brandrodungen, veränderter Landnutzung usw. verursacht wird. Der hierdurch entstehende Gasausstoß ist nach Meinung Schillings für ca. 60% der anthropogenen Erderwärmung verantwortlich. Sicherlich existieren weitere, stärkere Treibhausgase wie z.B. Methan, Lachgas und Fluorkohlenwasserstoffe, jedoch kommt dem CO2 aufgrund seiner schieren freigesetzten Menge eine große Bedeutung zu.[8] Die höhere Konzentration des Gases in der Atmosphäre bewirkt eine zusätzliche Erwärmung der Erde. Letzten Endes lässt sich festhalten, dass CO2 als an sich lebensnotwendiger Bestandteil der Umwelt in natürlichen Kreisläufen zwischen Lebewesen, Pflanzen und der Atmosphäre zirkuliert. Dieser Umstand macht den Eingriff durch zusätzliche anthropogene Emissionen jedoch besonders gefährlich, da eine Störung des etablierten Kreislaufs empfindliche Auswirkungen hat. Wie sich diese äußern können, wird im weiteren Verlauf der Arbeit erläutert.

3 CO2 - Forschung

3.1 Die aktuelle Datenlage zum CO2 und die Rolle von zwei °C

Nachdem im vorherigen Kapitel die menschliche Beziehung zum CO2 beschrieben wurde, soll nun auf neuere Forschungsergebnisse über dieses Gas und seine Einflüsse auf die Erde eingegangen werden. Um die aktuell gemessenen CO2 Konzentrationen einordnen zu können, muss als erstes eine Vergleichsgrundlage mit dem früheren Gehalt des Gases in der Atmosphäre geschaffen werden. Die Datengrundlage hierfür bieten z.B. Eisbohrungen in den über 650.000 Jahre alten Eisschichten der Antarktis. Hierzu werden Lufteinschlüsse in den Schichten der Eisbohrkerne, die aus verdichtetem Schnee entstanden sind, auf ihren CO2 Gehalt hin analysiert. Auch die historische Lufttemperatur lässt sich anhand der Konzentration des Sauerstoffisotops-18 sowie von Deuterium in Kombination mit der Dicke der Schichten als Indikator der Schneefallmenge bestimmen.[9] In der folgenden Abbildung 1 ist die ermittelte Konzentration des CO2 im Zeit-

[...]


[1] Vgl. Eichmann, Ulrich (2011), S. 435

[2] Vgl. de Saint-Exupéry, Antoine (2001), o. S.

[3] Vgl. Kupferschmidt, Kai (2010), S. 45

[4] Ebenda

[5] Der Treibhauseffekt wird als bekannt vorausgesetzt und ist aus Platzgründen nicht weiterer Gegenstand

dieser Arbeit. Für mehr Informationen vgl. Kappas, Martin (2009): Klimatologie, Göttingen 2009, S. 84

[6] Vgl. Schilling, Thorsten (2010), S. 13

[7] Vgl. Bundeszentrale für politische Bildung (2010), o. S.

[8] Vgl. Schilling, Thorsten (2010), S. 13

[9] Vgl. Alfred-Wegener-Institut (2010), S. 5 ff.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Kohlenstoffdioxid (CO2) - Eine Lüge oder verändert es unsere Welt?
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, München früher Fachhochschule
Note
1,3
Autor
Jahr
2012
Seiten
23
Katalognummer
V208047
ISBN (eBook)
9783656358503
ISBN (Buch)
9783656359449
Dateigröße
631 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Der Autor bezieht in der Arbeit anhand wissenschaftlicher Fakten Stellung zu der noch immer andauernden Debatte um ein wahrlich aktuelles und immens wichtiges Thema - den Klimawandel. Ist er durch Menschen verursacht oder ist die Globale Erwärmung eine Erfindung und die Klimaskeptiker haben Recht? Es wird herausgestellt, welche Rolle Kohlenstoffdioxid (CO2) bei der Erderwärmung einnimmt. Ziel ist außerdem das Aufzeigen der Veränderungen, die unsere Welt durch die Anreicherung dieses Gases erfährt. Die Folgen für Jedermann werden erläutert, um individuelles Problembewusstsein zu schaffen.
Schlagworte
Kohlenstoffdioxid, Kohlendioxid, CO2, Kohlensäure, Globale Erwärmung, Überschwemmung, Klimagas, Treibhausgas, Treibhauseffekt, Klimaskeptiker, Klimakritiker, Ökoverschwörung, Erwärmung, Erderwärmung, Klimawandel, Umweltverschmutzung, Umweltzerstörung, Klimakollaps, Abschmelzen
Arbeit zitieren
Mike Donner (Autor), 2012, Kohlenstoffdioxid (CO2) - Eine Lüge oder verändert es unsere Welt?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/208047

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