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Von den Nutzungspraktiken der Anwendung "WhatsApp."

Im Rahmen romantischer Beziehungen

Title: Von den Nutzungspraktiken der Anwendung "WhatsApp."

Term Paper , 2012 , 52 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Jennifer Blasinski (Author)

Sociology - Media, Art, Music
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Diese, sehr ausführliche und anschauliche Hausarbeit, beschäftigt sich mit der Frage danach, wie sich soziale Interaktionen in romantischen Beziehungen durch Anwendungen, wie die der „Whats App.“ ausgestalten können. Des Weiteren setzt sie sich mit der Frage auseinander, welchen Stellenwert derartigen Technologien beigemessen wird und „wer“ für etwaige Konflikte verantwortlich gemacht werden kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

A. Einleitung

1. Vorwort

2. Gegenstand

3. Beschreibung der Kapitel

4. Interaktions- und Kommunikationsformen in romantischen Beziehungen im historischen Vergleich

B. Theoretischer Rahmen

5. Erläuterung der Theorie

5.1 Theoretische Ansätze von Rammert und Schubert

5.2 Theoretische Ansätze von Teubner

C. Beschreibung der Anwendung „Whats App.“

6. Smartphones – Zeitgenössische Definition

7. „Whats App.“

7.1 Allgemeine Beschreibung

7.2 Whats App. – Eigenschaften

7.2.1 „Quasi immer online“

7.2.2 „Nachricht gesendet und Nachricht empfangen“

7.2.3 „Letzte Kontakte“

7.2.4 „Blockieren“

D. Methode und Fallbeispiele

8. Methode und kritische Reflexion

9. Fallbeispiel 1 – Frau D. und Herr Z.

9.1 Erste Reflexion des Beispiels

9.2 Visualisierung der Zuschreibungen

10. Fallbeispiel 2 – Frau B. und Herr T.

10.1 Situation 1 – „Das Geschäftsessen“

10.1.1 Situation 1 - Kurzes Zwischenfazit

10.2 Situation 2 – „Das absichtliche Blockieren“

10.2.1 Situation 2 - Kurzes Zwischenfazit

10.3 Situation 3 – „Provokation durch Statusänderung“

10.3.1 Situation 3 - Kurzes Zwischenfazit

E. Zusammenfassung

11. Zusammenfassung und Bezug zur Theorie

11.1 Reflexion Fallbeispiel 1 – anhand der Theorie

11.2 Reflexion Fallbeispiel 2 – anhand der Theorie

F. Schlussteil

12. Fazit

13. Ausblick – weitere Betrachtungsmöglichkeiten

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie die Smartphone-Anwendung „Whats App.“ die sozialen Interaktionen und die Beziehungsgestaltung innerhalb romantischer Paarbeziehungen beeinflusst. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie Partner die technischen Funktionen der App – wie Statusmeldungen, „Gelesen“-Markierungen und Kontaktinformationen – zur Interpretation des Partnerverhaltens nutzen und inwiefern dies zu Konflikten führt.

  • Analyse von Nutzungspraktiken von „Whats App.“ in romantischen Beziehungen
  • Untersuchung der technischen Möglichkeiten zur Beziehungssteuerung und -kontrolle
  • Theoretische Fundierung durch techniksoziologische Ansätze (Rammert, Schubert, Teubner)
  • Empirische Untersuchung mittels Fallbeispielen und verdeckter teilnehmender Beobachtung
  • Reflexion über die Personifizierung von Technik und die Auswirkungen auf die Vertrauensbasis

Auszug aus dem Buch

7.2.1 „Quasi immer online“

Eine Eigenschaft der Anwendung „Whats App.“ besteht darin, dass sein Benutzer sich mit der Verwendung auch automatisch damit bereit erklärt immer und für jeden „online“ zu sein. Das bedeutet, dass bei „Whats App.“ im Vergleich zu anderen, ähnlichen Anwendungen wie z.B. „Skype“ oder „MSN“ nicht die Möglichkeit besteht sich „offline“ (hier kann man weder andere anschreiben, noch angeschrieben werden) oder „unsichtbar“ (man ist für andere nicht als anwesend erkennbar, kann sie jedoch anschreiben) für andere zu stellen.

Heißt also, dass der Benutzer, sobald er die Anwendung verwendet (hierzu muss er nicht einmal etwas schreiben, sondern die Anwendung lediglich geöffnet haben) für andere (sofern sie über seine Telefonnummer verfügen) zeitgleich als „online“ einsehbar und stets anschreibbar ist. Zwar besteht die Möglichkeit einen Status einzurichten, in dem angegeben werden kann, ob man eventuell „beschäftigt“, „beim Lernen“ oder „auf Arbeit“ usw. ist, jedoch ist weiterhin ersichtlich, ob der Benutzer eventuell dennoch die Anwendung geöffnet hat oder nicht.

Zusammenfassung der Kapitel

A. Einleitung: Einführung in die Allgegenwart von Smartphones und die Relevanz der Untersuchung von „Whats App.“ als kommunikatives Medium in romantischen Beziehungen.

B. Theoretischer Rahmen: Vorstellung techniksoziologischer Theorien von Rammert, Schubert und Teubner, die als Analysewerkzeug für die empirischen Beobachtungen dienen.

C. Beschreibung der Anwendung „Whats App.“: Definition des Begriffs Smartphone und detaillierte Beschreibung der Funktionen und Eigenschaften von „Whats App.“.

D. Methode und Fallbeispiele: Erläuterung der angewandten Methode der verdeckten, teilnehmenden Beobachtung sowie die ausführliche Darstellung und Analyse von zwei Fallbeispielen.

E. Zusammenfassung: Zusammenführung der Ergebnisse und Verknüpfung mit dem theoretischen Rahmen sowie Reflexion der Fallbeispiele.

F. Schlussteil: Persönliche Einschätzung der Autorin sowie ein Ausblick auf weitere Forschungspotenziale im Kontext mobiler Kommunikation.

Schlüsselwörter

Whats App., Smartphone, Romantische Beziehung, Nutzungspraktiken, Techniksoziologie, Interaktion, Kommunikation, Personifizierung, Kontingenz, Mehrdeutigkeit, Vertrauensbasis, digitale Kommunikation, soziale Interaktion, Fallbeispiele

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie die Smartphone-Software „Whats App.“ in romantischen Beziehungen genutzt wird und welche Auswirkungen dies auf die Kommunikation und das Vertrauen zwischen Partnern hat.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentral sind die Themenbereiche Handy-Nutzung, digitale Kommunikation, Beziehungsdynamik, soziale Kontrolle durch Technik und die soziologische Betrachtung von Mensch-Technik-Interaktionen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Deskription und Analyse von Nutzungspraktiken der Anwendung „Whats App.“ und wie diese innerhalb romantischer Paarbeziehungen zur Beziehungsgestaltung, aber auch zur Entstehung von Konflikten beitragen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Verfasserin nutzt die Methode der verdeckten, teilnehmenden Beobachtung im Bekannten- und Freundeskreis, um „lebensechte“ Situationen und Streitsituationen im Zusammenhang mit der App-Nutzung zu analysieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Rahmen, eine detaillierte technische Beschreibung von „Whats App.“ und die empirische Auswertung anhand zweier konkreter Fallbeispiele, die verschiedene Situationen der Konfliktentstehung beleuchten.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind „hybride sozio-technische Konstellationen“, „Widerständigkeit der Technik“, „Interpretative Flexibilität“, „Kontingenz“ und „Personifizierung von Technik“.

Warum wird „Whats App.“ als Medium so intensiv interpretiert?

Die Arbeit zeigt, dass die App-Funktionen wie „letzte Kontakte“ oder „gelesen-Häkchen“ enorme Interpretationsspielräume bieten, die oft zur Konstruktion von Misstrauen führen, wenn der Partner nicht zeitnah antwortet.

Welche Rolle spielt die „Widerständigkeit“ der Technik?

Die Technik ist nicht fehlerfrei. Wenn Nachrichten nicht ankommen oder als gelesen markiert werden, obwohl der Partner sie nicht gelesen hat, führt dies zu Unsicherheiten, die die Autorin als „Widerständigkeit“ der App bezeichnet.

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Details

Title
Von den Nutzungspraktiken der Anwendung "WhatsApp."
Subtitle
Im Rahmen romantischer Beziehungen
College
Technical University of Berlin  (Institut für Soziologie)
Course
Sozialwissenschaftliche Technikforschung
Grade
1,7
Author
Jennifer Blasinski (Author)
Publication Year
2012
Pages
52
Catalog Number
V208066
ISBN (eBook)
9783656353683
ISBN (Book)
9783656354079
Language
German
Tags
nutzungspraktiken anwendung whatsapp rahmen beziehungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jennifer Blasinski (Author), 2012, Von den Nutzungspraktiken der Anwendung "WhatsApp.", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/208066
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