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Geschichte der Burg Giebichenstein

Title: Geschichte der Burg Giebichenstein

Seminar Paper , 2003 , 14 Pages , Grade: 2

Autor:in: Jan Trützschler (Author)

History of Europe - Middle Ages, Early Modern Age
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Summary Excerpt Details

Am Saaleufer gelegen thront die Giebichenstein, als bedeutendes Wahrzeichen der Stadt Halle, über ihre Umgebung. Bis in die Gegenwart durchlief sie zahlreiche bauliche und funktionelle Wandlungen. Ursprünglich errichtet um die Herrschaft Heinrichs I. und der Ottonen über die Region zu festigen beherbergt sie heute eine Hochschule für Kunst und Design und ein Architektur-Freilichtmuseum. Ziel dieser Arbeit ist es die Geschichte der Burg, in Hinblick auf die schon erwähnten baulichen und funktionellen Veränderungen, näher zu beleuchten. Darüber hinaus stellt sie einen Versuch dar die Giebichenstein in überregionale historische Zusammenhänge einzuordnen, beispielsweise in die Ostpolitik der deutschen Könige und Kaiser. Um diese Aspekte über die verschiedenen hinweg Epochen verfolgen zu können folgt die vorliegende Arbeit einer chronologischen Gliederung. Die Aufteilung der Kapitel orientiert sich hierbei an dem Datum der Gründung des Erzbistums Magdeburg im Jahre 968, da die Burg hierdurch eine wesentliche Aufwertung ihrer Position erfährt. Dementsprechend widmet sich das erste Kapitel der Geschichte der Giebichenstein bis 968, während das zweite Kapitel die Rolle der Burg im Erzbistum Magdeburg zum Schwerpunkt hat, welche durch die Fertigstellung der Moritzburg im Jahre 1503 ein jähes Ende findet. Im dritten und letzten Kapitel wird schließlich der Zeitraum zwischen 1503 und der Gegenwart beleuchtet.

Beim Schreiben dieser Arbeit hat sich vor allem Hermann Volkers „Die Entwicklung von Halle (Saale) im frühen und hohen Mittelalter“ als äußerst genaue und reichhaltige Informationsquelle erwiesen. Darüber hinaus waren die Werke von Könnemann und Neuß zu Halle sehr hilfreich.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Hauptteil

1. Die Ursprünge der Giebichenstein bis 968

2. Die Giebichenstein und das Erzbistum Magdeburg bis 1503

3. Die Giebichenstein von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart

III. Fazit

IV. Anhang: Literatur- und Quellenverzeichnis, Materialien

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die historische Entwicklung der Burg Giebichenstein in Halle an der Saale unter Berücksichtigung ihrer baulichen und funktionellen Wandlungen sowie ihrer Bedeutung innerhalb überregionaler historischer Zusammenhänge, insbesondere der ottonischen Ostpolitik, darzustellen.

  • Ursprünge der Burganlage und die Rolle der ottonischen Ostpolitik
  • Die Funktion der Burg als Zentrum des Erzbistums Magdeburg
  • Regierungs- und Verwaltungsfunktionen im Mittelalter
  • Bedeutungswandel von der erzbischöflichen Hauptresidenz zum Wirtschaftshof
  • Rezeption der Burg als Wahrzeichen und romantisches Dichterparadies

Auszug aus dem Buch

Die Ursprünge der Giebichenstein bis 968

Der Name Giebichenstein geht zurück auf eine frühzeitliche Nutzung durch die Germanen etwa ab 500 v. Chr. Sie huldigten in einer in diesem Gebiet errichteten Kultstätte dem Gott Wodan auch Givico oder eben Giebich genannt. Die weitere Geschichte des Saalefelsens und seiner Umgebung bleibt zunächst vage. Möglicherweise war er später Standort eines unter Karl dem Großen errichteten fränkischen Kastells genannt „Halla“, welches als Namensgeber für die spätere Stadt angesehen werden kann. Zwar ist die Existenz dieses Kastells durch mehrere Quellen historisch abgesichert, allerdings ist der Giebichenstein nur einer, wenn auch ein sehr wahrscheinlicher, der möglichen Standorte, so dass auch über diesen Abschnitt der Geschichte des Felsens nur spekuliert werden kann. Sollte das Frankenkastell aber tatsächlich hier zu verorten sein, so befand es sich wahrscheinlich auf der Fläche des heutigen Amtsgartens.

Die eigentliche Geschichte der Burg Giebichenstein beginnt unter der Herrschaft König Heinrich I. über das ostfränkisch-deutsche Reich von 919 bis 936. Ihm gelang es, die Eroberung des Sorbenlandes durch erfolgreiche Feldzüge in den Jahren 928 und 929 abzuschließen. Als Folge dessen verschob sich die Grenze des Reichs nach Osten, so dass das Saalegebiet seine Bedeutung als Grenzraum verlor.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Diese Einleitung skizziert den geschichtlichen Rahmen der Burg Giebichenstein als Wahrzeichen der Stadt Halle und definiert den chronologischen Untersuchungszeitraum.

II. Hauptteil: Der Hauptteil analysiert die Entwicklung der Burg von ihren Ursprüngen und ihrer Rolle in der ottonischen Ostpolitik über ihre Zeit als erzbischöfliches Machtzentrum bis hin zum Bedeutungswandel in der Neuzeit.

1. Die Ursprünge der Giebichenstein bis 968: Dieses Kapitel behandelt die frühen germanischen und fränkischen Wurzeln sowie den Beginn der eigentlichen Burggeschichte unter König Heinrich I.

2. Die Giebichenstein und das Erzbistum Magdeburg bis 1503: Hier wird die Funktion der Burg als Regierungssitz des Magdeburger Erzbistums und ihr Machtzuwachs im Mittelalter beleuchtet.

3. Die Giebichenstein von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart: Dieses Kapitel beschreibt den baulichen Verfall nach 1503, die Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg und die spätere Umnutzung zur heutigen Hochschule.

III. Fazit: Das Fazit fasst die machtpolitische Bedeutung der Burg zusammen und weist auf den Reiz der historischen Ungewissheiten hin.

IV. Anhang: Literatur- und Quellenverzeichnis, Materialien: Dieser Abschnitt enthält das wissenschaftliche Quellenverzeichnis und eine grafische Übersicht der Burganlage.

Schlüsselwörter

Burg Giebichenstein, Halle an der Saale, Mittelalter, Erzbistum Magdeburg, Ottonen, Heinrich I., Ostpolitik, Burgward, Stadtgeschichte, Reichsgefängnis, Moritzburg, Deutsche Romantik, Saale, Befestigungslinie, Siedlungsentwicklung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der historischen Entwicklung der Burg Giebichenstein in Halle von den frühen Ursprüngen bis zur heutigen Nutzung.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zu den Schwerpunkten zählen die ottonische Ostpolitik, die Funktion der Burg für das Erzbistum Magdeburg und der Wandel der Anlage über die Jahrhunderte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Geschichte der Burg in Bezug auf bauliche sowie funktionelle Veränderungen zu beleuchten und sie in den überregionalen historischen Kontext einzuordnen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit folgt einer chronologischen Gliederung und stützt sich auf eine Analyse historischer Sekundärliteratur und Quellenpublikationen.

Was ist der inhaltliche Kern des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in drei Abschnitte, die von den slawischen Wurzeln und der Gründung durch Heinrich I. bis zum Funktionsverlust der Burg als Residenz im Jahr 1503 reichen.

Welche Schlagworte charakterisieren das Werk?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Giebichenstein, Mittelalter, Erzbistum, Ostpolitik und Stadtgeschichte charakterisiert.

Warum war die Giebichenstein für das Erzbistum Magdeburg so bedeutend?

Sie diente den Erzbischöfen als zeitweiliger Regierungssitz des Südterritoriums und garantierte die Macht über die Stadt Halle.

Welche Rolle spielte die Burg in der Epoche der Romantik?

Zwischen 1800 und 1830 erwarb sich die Burg durch Aufenthalte berühmter Dichter wie Goethe und Novalis den Ruf als "Dichterparadies" und Sinnbild der Romantik.

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Details

Title
Geschichte der Burg Giebichenstein
College
Martin Luther University  (Institut für Geschichte)
Course
Halle im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit
Grade
2
Author
Jan Trützschler (Author)
Publication Year
2003
Pages
14
Catalog Number
V20808
ISBN (eBook)
9783638245883
Language
German
Tags
Geschichte Burg Giebichenstein Halle Mittelalter Frühen Neuzeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jan Trützschler (Author), 2003, Geschichte der Burg Giebichenstein, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/20808
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