Das Thema der vorliegenden Arbeit [...] knüpft an eine vorangegangene Projektarbeit an, welche im Rahmen des Masterstudiengangs Germanistik: Literatur und Kulturwissenschaft an der TU Dresden im Projekt ›Literaturmuseen‹ im Wintersemester 2010/ 11 entstanden ist. In dieser Projektarbeit wurden bereits 21 literarische Einrichtungen in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen auf ihre Mehrsprachigkeit hin geprüft. In der Masterarbeit sollen nun die Literaturmuseen und literarischen Gedenkstätten in ganz Deutschland auf diese Eigenschaft hin untersucht werden.
Inhaltsverzeichnis
EINLEITUNG
THEORETISCHE GRUNDLAGEN
1 DEFINITIONEN
1.1 Mehrsprachigkeit
1.2 Literaturmuseen und literarische Gedenkstätten
2 STAND DER FORSCHUNG
EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG
3 AUSWAHL DER LITERATURMUSEEN UND LITERARISCHEN GEDENKSTÄTTEN
4 UNTERSUCHUNGSPUNKTE DER MEHRSPRACHIGKEIT
5 DURCHFÜHRUNG DER UNTERSUCHUNG
6 DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE
6.1 Baden-Württemberg
6.2 Bayern
6.3 Berlin
6.4 Brandenburg
6.5 Hessen
6.6 Mecklenburg-Vorpommern
6.7 Niedersachsen
6.8 Nordrhein-Westfalen
6.9 Rheinland-Pfalz
6.10 Sachsen
6.11 Sachsen-Anhalt
6.12 Schleswig-Holstein
6.13 Thüringen
AUSWERTUNG
7 AUSWERTUNG
7.1 Webseite
7.2 Faltblatt
7.3 Objektbeschriftung
7.4 Führungen
7.5 Audioguides
7.6 Publikationen
7.7 Sonstiges
8 THESENAUSWERTUNG
9 EMPFEHLUNGEN
10 AUSBLICK
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Masterarbeit untersucht den aktuellen Stand der Mehrsprachigkeit in deutschen Literaturmuseen und literarischen Gedenkstätten. Ziel ist es, zu analysieren, wie diese kulturellen Einrichtungen auf die Anforderungen einer zunehmend globalisierten und mobilen Gesellschaft reagieren und welche Strategien zur Überwindung von Sprachbarrieren eingesetzt werden.
- Analyse der Bedeutung von Mehrsprachigkeit für Literaturmuseen und Gedenkstätten.
- Untersuchung der institutionellen Umsetzung mehrsprachiger Angebote (Webseiten, Führungen, Publikationen).
- Evaluierung von Best-Practice-Beispielen im Kontext von Tourismus und Kulturtransfer.
- Überprüfung von Thesen zur Korrelation zwischen Standort, Besucherzahlen und Mehrsprachigkeit.
- Ableitung von Handlungsempfehlungen für zukünftige Museumsstrategien.
Auszug aus dem Buch
Untersuchungspunkte der Mehrsprachigkeit
Um die Mehrsprachigkeit von Literaturmuseen und literarischen Gedenkstätten untersuchen zu können, wurde ein Katalog erstellt. Dieser Katalog erfolgte in Abstimmung mit JORDAN. Die Untersuchungspunkte orientieren sich an allen Medien im Museum, die mit Sprache in Verbindung stehen, angefangen bei Informationen auf der Homepage über Vitrinentexte bis zu Führungen. Folgende Punkte, die sich bereits in der Projektarbeit bewährt haben, sollen geprüft werden:
1. Website
2. Faltblatt
3. Objektbeschriftung
4. Führungen
5. Audioguides
6. Publikationen
7. Sonstiges
Bei den ersten sechs Punkten soll ermittelt werden, in welchen Sprachen diese verfügbar sind. Besonderheiten können unter dem siebten Punkt festgehalten werden. Als Vergleichsgröße soll außerdem die Zahl der Besucher des Jahres 2010 erfasst werden. Somit können in der Auswertung Gegenüberstellungen in Bezug auf Mehrsprachigkeitsangebote vorgenommen werden.
Zusammenfassung der Kapitel
EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz von Mehrsprachigkeit als Chance und Herausforderung für Literaturmuseen im Kontext von Globalisierung und internationalem Kulturaustausch.
1 DEFINITIONEN: Dieses Kapitel klärt die theoretischen Begriffe Mehrsprachigkeit sowie die Charakteristika von Literaturmuseen und literarischen Gedenkstätten als Erinnerungsorte.
2 STAND DER FORSCHUNG: Hier wird der aktuelle wissenschaftliche Diskurs zur Mehrsprachigkeit im Museumssektor und zur Bedeutung von Literatur für den Tourismus aufgearbeitet.
3 AUSWAHL DER LITERATURMUSEEN UND LITERARISCHEN GEDENKSTÄTTEN: Das Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen bei der Auswahl der 58 in die Untersuchung einbezogenen Institutionen.
4 UNTERSUCHUNGSPUNKTE DER MEHRSPRACHIGKEIT: Festlegung der Kategorien wie Webseite, Faltblatt, Objektbeschriftung, Führungen, Audioguides und Publikationen für die empirische Analyse.
5 DURCHFÜHRUNG DER UNTERSUCHUNG: Erläuterung der Datenerhebungsmethode und der Strukturierung der Informationen pro Einrichtung.
6 DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE: Detaillierte tabellarische Auflistung der untersuchten Museen, unterteilt nach Bundesländern, mit Fokus auf deren spezifische mehrsprachige Angebote.
7 AUSWERTUNG: Analyse der gesammelten Daten hinsichtlich der einzelnen Untersuchungspunkte und Interpretation der Befunde.
8 THESENAUSWERTUNG: Überprüfung der einleitend formulierten Thesen anhand der empirischen Ergebnisse zur touristischen Lage und Besucherfrequenz.
9 EMPFEHLUNGEN: Formulierter Katalog an Maßnahmen und Kriterien, um die Mehrsprachigkeit in literarischen Institutionen strategisch weiterzuentwickeln.
10 AUSBLICK: Reflexion über die Ergebnisse der Arbeit und Identifikation zukünftiger Forschungsbedarfe im Bereich der Besucherforschung.
Schlüsselwörter
Mehrsprachigkeit, Literaturmuseum, literarische Gedenkstätte, Kulturtourismus, Museumsmanagement, Wissensvermittlung, Sprachbarrieren, Erinnerungskultur, Besucherforschung, Internationalisierung, Literaturvermittlung, Übersetzungsstrategien, kulturelles Erbe.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Masterarbeit?
Die Arbeit untersucht, wie Literaturmuseen und literarische Gedenkstätten in Deutschland mit dem Thema Mehrsprachigkeit umgehen und welche Strategien sie nutzen, um ein internationales Publikum zu erreichen.
Welche Themenfelder stehen im Zentrum der Arbeit?
Zentrale Themen sind die Verknüpfung von Literatur und Kulturtourismus, die Definition von Erinnerungsorten sowie die praktische Umsetzung von Mehrsprachigkeitsangeboten im Museumsalltag.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, den aktuellen Stand der Mehrsprachigkeit in 58 ausgewählten literarischen Einrichtungen zu dokumentieren und zu bewerten, um darauf aufbauend Empfehlungen für eine verbesserte Vermittlungsarbeit zu geben.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Autorin verwendete ein empirisches Vorgehen, das auf einer systematischen Datenerhebung (Katalogisierung) basierte, um die Angebote (wie Webseiten, Führungen und Publikationen) verschiedener Museen vergleichend darzustellen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, die Auswahl der untersuchten Museen nach Bundesländern und eine detaillierte quantitative Darstellung der mehrsprachigen Angebote in tabellarischer Form.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Forschung?
Die Arbeit fokussiert auf Begriffe wie Mehrsprachigkeit, literarische Gedenkstätten, Kulturmanagement, Zielgruppenorientierung und internationale Ausstrahlung von Kulturinstitutionen.
Welchen Stellenwert nimmt die Webseite als Medium ein?
Die Webseite wird als erster und oft wichtigster Kontaktpunkt für internationale Besucher identifiziert, an dem Mehrsprachigkeit eine entscheidende Rolle für die Entscheidungsfindung spielt.
Warum spielt der Standort eine Rolle bei der Mehrsprachigkeit?
Die Analyse zeigt, dass Museen in touristischen Zentren oder grenznahen Regionen häufiger mehrsprachige Angebote vorhalten, wobei der direkte Austausch mit Nachbarländern eine wichtige Motivationsquelle darstellt.
- Quote paper
- MA Antje Schöne (Author), 2011, Untersuchungen zur Mehrsprachigkeit von Literaturmuseen und literarischen Gedenkstätten in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/208205