Hinterbrugg - Die Geschichte eines Hofes und seiner Familien


Fachbuch, 2012

135 Seiten


Leseprobe

Inhalt

Einleitung

I. Der Prugghof in den ursprünglichen Zeugnissen
vom 13. bis zum 16. Jahrhundert

II. Die Familie Illmer und die Grundsteinlegung des
Erbhofes Hinterbrugg im 17. u. 18. Jahrhundert
1. Sebastian Illmer 1657 – 1668
2. Kaspar Illmer 1683 – 1725
3. Bartholomäus Illmer 1725 – 1744
4. Maria Illmer 1754 – 1782

III. Die Familie Strobl und der Zugewinn an wirt-
schaftlicher Stärke und gesellschaftlichem
Ansehen im 19. Jahrhundert
1. Paul Strobl 1782 – 1814
2. Paul Strobl 1829 – 1860
3. Josef Strobl 1860 – 1897
4. Maria Strobl 1897 – 1942

IV. Die Familie Pixner ab dem 20. Jahrhundert.
Bewahrung des Erbes, Steigerung der Wirt-
Schaftskraft, Erneuerung des Hofes
1. Josef Pixner 1942 – 1967
2. Josef Pixner 1967 – 2005
3. Paul Pixner ab 2005

V. Anhang
1. Inventar auf Hinterbrugg aus dem Jahr 1745
2. Hinterbrugg im Maria - Theresianischen Kataster
3. Josef Pixner beim Militär
4. Urkunden und Dokumentationsmaterialien im Familienarchiv von Hinterbrugg

VI. Quellen, Literatur und Bildnachweis

VII. Dank und Veröffentlichungen des Autors

Einleitung

Bevor Geschichte Vergangenheit wird, muss man sie einfangen, aufbewahren und verfügbar machen.

Hinter St. Leonhard, dem Hauptort des Passeiertales, führt die auf der rechten Passerseite angelegte Breitebner Straße Richtung Süd-Westen in mehreren Kehren über den sog. Brugger Berg hinauf. Am Fuße dieser nach dem Hof benannten Waldfläche, auf dem durch die Passer und dem Salderner Bach begrenzten ebenen Talboden breitet sich das Anwesen Hinterbrugg mit seinen umfangreichen Wiesen und Feldern aus.

Josef Pixner, Altbauer von Hinterbrugg und mein Vetter, hat mich gebeten, zur Geschichte dieses Hofes und seiner Familie eine Veröffentlichung vorzulegen – unter Zugrundelegung und weitest möglicher Miteinbeziehung der vielen am Hof erhalten gebliebenen Urkunden. Da diese bereits früher schon von Dr. Werner Graf geordnet, zeitlich eingeschätzt sowie mit kurzer Inhaltsangabe versehen und charakterisiert worden sind – was die Vorbereitungsarbeit bedeutend erleichtert hat – konnte ich die Zusage zum Projekt geben. Für diese ungemein hilfreiche fachmännische Arbeit bin ich Dr. Werner Graf recht dankbar.

Aber auch Josef Steiner, ehemals Lehrer von St. Leonhard, möchte ich hier namentlich anführen, weil er einige der auf Hinterbrugg befindlichen Urkunden wortgetreu transkribiert und mit hilfreichen Erklärungen und Ergänzungen versehen hat, von denen einige bei der Abfassung dieser Schrift auch miteinbezogen worden sind.

Seit der 1. Hälfte des 17. Jhs. scheinen auf Hinterbrugg drei Namen auf, und zwar Illmer, Strobl und Pixner. Doch es handelt sich letztlich um eine Familie, denn zweimal – Mitte des 18. und Ende des 19. Jhs. – haben Frauen das Erbe des Hofes übernommen.

Weiters ist anzumerken, dass mehrere Hofbesitzer sowohl in der politischen wie auch in der kirchlichen Gemeinde verantwortungsvolle Aufgaben übernommen und erfolgreich durchgeführt haben.

Im Einzelnen werden folgende Schwerpunkte behandelt:

Der Prugghof in seiner ursprünglichen Größe und Bedeutung . Dann die Familie Illmer auf Hinterbrugg und ihre wechselvolle Geschichte und als nächste die Familie Strobl in ihrer wirtschaftlichen Stärke und ihrer gesellschaftlichen Bedeutung und schließlich die Familie Pixner, die ihre Wirtschaftskraft noch steigert und bei Bewahrung des väterlichen Erbes die Hofgestaltung auch grundlegend erneuert.

Im Anhang findet sich eines der drei auf dem Hof befindlichen Inventare, das im Maria-Theresianischen Kataster aufgezeigte und für die Steuereinschätzung bemessene Hab und Gut zu Hinterbrugg sowie eine Auflistung der im Familienarchiv aufbewahrten Dokumente.

I. Der Prugghof in den ursprünglichen Zeugnissen (13. bis 16. Jahrhundert.)

Heimat ist nicht Hülle und Gewandung, die man wechselt, die ein Wind zerstört. Heimat ist ein Schicksal, - Grund und Landung, was uns tiefst und ohne Tod gehört .

Gertrud von den Brincken

Von Gomion aus, einer links der Passer gelegenen Fraktion von St. Leonhard, erblickt man die Hinterbrugger Heimat in ihrer vollen Größe und den dazugehörenden Wald in seiner ganzen Pracht.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Im Mittelalter und in der beginnenden Neuzeit war Inner- und Außerbrugg ein einziger Hof, der bis gegen Ende des 16. Jhs. ungeteilt blieb. Davon geben die hier kurz angeführten Quellen Zeugnis.

In erster Linie handelt es sich um Urbare, Verzeichnisse der Abgaben in Form von Naturalien und/ oder von Zinsgeld an den Grundherrn. Diese geben u. a. Auskunft über die Wirtschaftskraft des Hofes, nennen oftmals auch die Besitzerfamilien, erwähnen die Abgabentermine für den Zins und Ähnliches.

Weitere Quellen stellen die sog. Notariatsimbreviaturen dar, die sich im Meraner Stadtarchiv befinden. Das sind Kurzberichte und Zusammenfassungen von Streitfällen, Grundkäufen und Verkäufen, Vergleichen usw., die von einzelnen Notaren aus dem 14. Jh. stammen und erhalten geblieben sind.[1]

Nun folgen die einzelnen Quellen in chronologischer Abfolge.

In Meinhards II. „Urbare der Grafschaft Tirol“ von 1288 steht: „Ein hof ze Prukch: ze pfinchsten 7 pfunt – ze sand Martins tult 11 pfunt, 1 swein“

Der Notar Konrad von Alerheim vermerkt i. J. 1357: „Im Jahr des Herrn 1357, in der zehnten Indiktion, am Sonntag, den 21. Mai in Meran, in der Wohnung von mir, dem untenerwähnten Notar Konrad, in Gegenwart des Eberhard genannt Schatner, des Egno von Bruck, Sohnes des verstorbenen Hartmut, diese zwei der Pfarre St. Martin ... als Zeugen“

Es handelt sich hier um einen Verkauf, wobei die erstbekannten Hofbesitzer auf Prugg: Hartmut und Egno genannt werden.

Am 5. Februar 1369 werden beim Notar Martin von Sterzing zwei Rechtsangelegenheiten behandelt.

a) „Egno von Prugg aus der Pfarre St. Martin Passeier, sein Bruder Heinrich und ihre Schwester Dietmud verzichten zu Gunsten des Heinrich von Prantach der Pfarre St. Leonhard Passeier, auf ihre Rechte betreffs einer Schuld von 9 Mark.“
b) „Fritzlin von Santgrueb und seine Frau Siguna verzichten um 17 Mark Berner zu Gunsten der Brüder Egno und Heinrich von Brugg (Prukk) der Pfarre St. Martin Passeier, auf alle ihre Rechte auf den Brugg genannten Hof in St. Martin Passeier. Urkunde des Fritzlin von Santgrueb.“

Im Urbar von Marienberg und Münster, hrsg. Von P. Basilius Schwitzer, anno 1390, ist zweimal der Hof zu Brugg „curia ze Prukk“ genannt und einmal dabei auch der damalige Hofbesitzer, nämlich Wolfhard (Wolfhard de Prukk).

Im 15. Jh. ist im Familienarchiv auf Hinterbrugg ein Anleitbrief betreffs der Holz- und Wasserrechte der Ulfaser und Flonerbauern erhalten, der aber keine näheren Informationen zum Brugghof gibt oder den Namen eines Hofbesitzers in den 1480er Jahren angibt. Der Brief stammt nämlich aus dem Jahre 1485. Auszuschließen ist allerdings nicht, dass das Brugger Bergmahd neben dem späteren Gögelehof, die Prinst genannt, schon damals zu Brugg gehörte.

Auch aus diesem Jahrhundert stammt ein Vertrag (30. Juli 1494), nicht im Original, wohl aber in Form einer vidimierten Abschrift vom 21. Juli 1609. Darin geht es um Rechte und Gerechtigkeiten der Seeber Alm, die die Albherren gegen den Nachbarn auf Glanegg verteidigen mussten.

Vielleicht schon gegen Ende des 15. Jhs., sicher aber in der 1. Hälfte des 16. Jhs. gelangt der Hof zu Brugg in den Besitz der Familie Spieß (Spiss), die aller Wahr-scheinlichkeit nach eine angesehene und bekannte Familie war, denn seither wird Brugg auch ‚Spissenhof’ genannt. Dieser Name bleibt noch lange erhalten: „zu Brugg, Spissenhof genannt“, steht in den Urkunden bis gegen Ende des 18. Jhs. zu lesen, als schon über anderthalb Jahrhunderte die Familie Illmer den Hof innehatte und über mehrere Generationen bewirtschaftete.

In der Urkunde vom Jahre 1518,[2] – ein sog. Spruchbrief – in dem es um einen Rechtsstreit zwischen den Ulfasern und den Magfeldern geht, steht: „Als sich zwischen dem ehrbaren und weisen ... Cristan Spieß zu Prugg, als eines gewaltigen und bestätigten Gerhaben des gewesenen Joachim Mitterhofers ehelich hinterlassenen Kindern und der Nachbarschaft auf Ulfas als Kläger einerseits ...“

Bei der Schlichtung des Streits war auch der Grundherr beider Parteien, Degen Fuchs von Fuchsberg zu Jaufenburg, anwesend.

Im „Urbarbuech des Kellnambts zu Tirol“ von 1531: „Cristl Spiss zu prugg zinst von dem ganzen hof zu prugg – 15 lb“ (= 15 Pfund Berner).[3]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Links steht: „rest ganzen Zins des 30. Jars.“

Nach der Teilung des Hofes mussten Innerbrugg und Außerbrugg je 1 fl 30 Kr. Zins zahlen, wie aus den Urkunden der nächsten zwei Jahrhunderte ersichtlich ist.

Es ist anzunehmen, dass die Familie Spiss seit Beginn des 16. Jhs. und mindestens über zwei oder drei Gen-erationen bis weit in die 2. Hälfte des Jhs. herauf im Besitz des ungeteilten, ganzen Hofes zu Brugg war.

Gegen Ende des 16., spätestens aber am Beginn des 17. Jhs. – am Vorabend des 30 jährigen Krieges – ist der Hof geteilt worden, denn 1621 begegnen wir am hinteren Teil des Hofes (Innerbrugg) einen neuen Besitzer, von dem im folgenden Kapitel berichtet wird.

II. Die Familie Illmer auf Hinterbrugg Grundseinlegung des Erbhofes Hinterbrugg im 17. und 18. Jahrhundert

„Stell dich längs zum Strom der Zufälle, konzentriere dich auf nur eine Frage, schirme alles ab, was nicht zur Sache gehört, und der Zufall verschwindet wie durch Zauberhand.“

Frei nach Sebastian Haffner

Es ist erstaunlich, was sich alles auf Hinterbrugg in der Zeit zugetragen hat, als die Familie Illmer auf dem Hof lebte und ihn bewirtschaftete. Vieles ist dokumentiert, manches kann man indirekt aus vorhandenen Schriften erschließen, doch nicht alle Geschehnisse lassen sich erklären. Dazu zählte bislang die Frage, wie Sebastian Illmer es schaffte, in den Besitz des Hofes zu gelangen, als er die Witwe des verstorbenen Hofbesitzers ehelichte, die mehrere erbberechtigte Kinder in diese zweite Ehe mit-gebracht hat.

Auffallend ist auch, dass drei der vier Besitzer dieser Familie zweimal geheiratet haben und unmündige Kinder hinterließen, sodass der Hof mehrmals für längere Zeit verpachtet werden musste. Die drei erhaltenen In-ventare – von denen eines in dieser Schrift transkribiert und erläutert wiedergegeben ist – stammen aus dieser Zeit und geben einen guten Einblick in das Leben auf dem Bauernhof des 17. und 18. Jahrhundert.

Seit Beginn des 17. Jhs. ist Brugg kein ungeteilter Hof mehr[4], er ist zuletzt in den Jahren vor dem Dreißig- jährigen Krieg geteilt worden. Im Verfachbuch (VB) von Passeier aus dem Jahr 1621 scheinen zwei Gerichtsverhandlungen vor dem Richter Christoph Tath auf. Bei der ersten (am 12. April 1621) tritt unter anderen Zeugen auch „Wolfgang Kuprian zu Prugg“ (in Hinterbrugg) auf und bei der zweiten Verhandlung (7. Mai 1621) der Zeuge „Christoph Pacher zu Prugg“ (Außerbrugg). Damit ist der Beweis der geteilten Höfe zu Brugg definitiv erbracht. Aus weiteren Urkunden – speziell aus der von 1657 – geht hervor, dass aus der ehelichen Verbindung zwischen Wolfgang Kuprian, Bauer zu Innerbrugg, und Maria Haller sieben Kinder hervorgingen, die sie nach dem Tod des Mannes Mitte der 1630er Jahre in die Ehe mit Sebastian Illmer mitbrachte.[5]

1. Sebastian Illmer, Bauer 1657 – 1668

Sebastian Illmer leitet den Hof auf Hinterbrugg in den ersten Jahren seiner Ehe mit Maria Haller bloß als Verwalter und Besitzer des halben Hofes von Hinterbrugg.

1639 kauft er von Ander Permaister und dessen Frau Ursula Trogmann von Außerprugg „ungever drei Tagmadt Pergwisen zu Praiteben merbemelts Passeyrisches Grichts glegen sambt den darmit Steende Stadel und der Wasserfarth, wie es vor alters gargepraucht, genutzt und genossen worden ... um zwaihundert gulden ...“

Dieses kleine Mahd, in späteren Urkunden zugleich mit dem ca. 40 Tagmahd großen neben dem Gögelehof, wird später abgestoßen,[6] wogegen das Große Mahd (heute Wald) noch immer zu Hinterbrugg gehört.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Hier ein Ausschnitt aus der Urkunde vom Jahre 1639

Auf der Vorderseite steht: „Sebastian Ylbmers Khauffbrief von Anndere Permaister und seiner Hausfrauen umb ain Perchwisen aufgericht... den lösten Tag Monats Januari 1639“

Ein weiterer Kaufbrief stammt aus dem Jahre 1647, mit dem Sebastian Illmer am 24. Jänner ein Viertel Seeber Almrechte von Andreas Holzknecht zu Peypach in Pill erwirbt. Von da an verfügt Hinterbrugg über ein volles Almrecht auf Seeb und kann 10 Kühe und sechs Stück Galtvieh auf die Alm treiben.

Aus einer nicht vollständig erhaltenen Urkunde geht hervor, dass Sebastian Illmer, vermutlich um 1650 herum, von den Floner Bauern verklagt wird, dass er ihnen ihre alt hergebrachten Wasserrechte verletzte, indem er die „Khandln ( die Wasserrinnen ) aus dem Saldernerpach ab-hackte“. Wie der Streit endete, ist aus der betreffenden Quelle nicht mehr ersichtlich.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Hier ein Ausschnitt aus der Urkunde von 1657 mit der Ver-lasshandlung von Maria Haller und ihren von Wolfgang Kuprian gezeugten Kindern und der Besitzeinräumung des Hofes an Sebastian Illmer, ihrem zweiten Mann.

Im Jahre 1657 endlich wird Sebastian Illmer Besitzer des Gutes zu Hinterbrugg und kann somit als Stammvater der auf dem Heimathof Hinterbrugg lebenden Familie bezeichnet werden. Doch wie ist er in den Besitz von Hinterbrugg gekommen?

Nach dem Tod von Maria Haller (1656) fand die Verlassenschaftsabhandlung über ihr und Wolfgang Kuprians, (ihres 1. Ehemanns) Erbe statt (29. - 30. Jänner 1657). Ihr eigenes Erbe – den halben Innerbruggerhof – vermachte sie ihrem 2. Ehemann, Sebastian Illmer. Die Hälfte des Hofes war Erbgut der sieben Kinder aus der Ehe mit Wolfgang Kuprian: Ander, Georg, Nicolaus, Wolfgang, Christian, Maria und Magdalena. Am ersten Verhandlungstag kam es zu keiner einvernehmlichen Lösung der Erbangelegenheit, da die Stiefkinder Sebastian Illmers ihr Erbe behalten und selbst antreten wollten, wo hingegen der Stiefvater den ganzen Hof in Besitz zu nehmen gedachte, d. h. den halben Hof als sein Erbe antreten und die andere Hälfte den Stiefkindern abkaufen wollte.

Erst am zweiten Tag hat man sich mit tatkräftiger Unterstützung des Gerichts zu einem für beide Parteien akzeptablen Vergleich durchgerungen.

Kurz zusammengefasst lautete der Gerichtsbescheid:

1. Dem Stiefvater Sebastian Illmer wird das ganze Maria Hallerische Vermögen samt Liegenschaft und Rechten eingeräumt, ausgenommen Kleider, Truhen samt Inhalt etc, die die Kinder bereits mitgenommen hatten.
2. Sebastian Illmer muss alle noch ausstehenden Beträge und Schulden, die aus der Verlassenschaft des ver-storbenen W. Kuprian in den Verträgen vom 8. und 9. Jänner 1629 verzeichnet sind, selbst begleichen.
3. Sebastian Illmer wird verpflichtet, das den Stiefkindern zustehende Erbe – das halbe Baurecht von Innerbrugg – zu entgelten, wofür die Summe von 1050 Gulden angegeben wurde. Die 1. Hälfte des Betrags war zu Lichtmess 1658, die andere Hälfte zu Lichtmess 1659 samt Zinsen fällig.
4. Alle bei der Verlass- und Vermögenseinräumungs-Handlung anstehenden Auslagen (Gerichts- und Wirtskosten sowie Tagsatzungen) der Beteiligten sind vom Stiefvater Sebastian Illmer, dem neuen Besitzer von Innerbrugg, zu begleichen.

Zwei Jahre später, am 1. Mai 1659,[7] als der Hof zu Untermagfeld von Veit Pamer gekauft und vom Reichsgrafen Carl Fuchs selbst bekräftigt und mit Siegel versehen wurde, trat auch „Sebastian Ylbmer zu Prugg“ als Zeuge auf.

Im Jahre 1661 erfolgte die zweite Ehe von Sebastian Illmer, und zwar mit Sabine Hofer; aus dieser Verbindung gingen vier Kinder hervor.[8]

Sebastian Illmer ist auch einer der 4 „Albherrn auf Seeb“. Am 15. Juni 1663 wird am Gericht in St. Leonhard eine neue, aus 17 Punkten bestehende Ordnung mit klar formulierten Regeln sowie den Strafen bei deren Verletzung für den Viehauftrieb und die Viehhaltung auf der Seeber Alm protokolliert. Der sog. Vergleichsbrief nennt alle vier „Khäser und deren Albherrn. Sebastian Illmer ist Albherr „der Khäser auf der Platen“.

1668, im Jahr der Geburt seines letzten Kindes, stirbt Sebastian und hinterlässt seine junge Frau, Sabine Hofer, mit vier kleinen Kindern. Die Frau findet einen ‚ Bstandsmann’, also einen Pächter mit Namen Pankraz Pixner, der einen Pachtvertrag auf 15 Jahre abschloss und später dann auch ihr zweiter Ehemann wurde. Diesem schenkte sie einen Sohn, nämlich Anthony Pixner.

Am 24. und 25. Mai 1668 wurde der Pachtvertrag unterzeichnet, Hab und Gut auf Hinterbrugg über-nommen und am 20. Juni 1683 dem Stiefsohn Kaspar Illmer bei Vorlegung eines Inventars übergeben.

Aus dem Familienbuch Hinterbrugg – Teil I

Sebastian Illmer ∞ 1638 Ehe mit Maria Haller

(+ 1668) (+ 1656)

Zweite Ehe 1661 mit Sabine Hofer, aus der die folgenden Kinder hervorgingen:

Kaspar 1662 (Hoferbe)

Regina 1663

Stephan 1665

Augustin 1668

Nach dem Tod von Sebastian Illmer heiratete Sabine Hofer den für Hinterbrugg bestellten Pächter Pankraz Pixner. Aus dieser Ehe stammt der Sohn Anthony Pixner.

Beeindruckend sind Familiensinn und Zusammenhalt in der Großfamilie Illmer. Schwester und Schwager von Sebastian „zu Hof“ auf Ulfas übernehmen in den ersten Jahren die Vormundschaft der minderjährigen Kinder.

Aus einem Anleitbrief von 1679 (Pergamenturkunde) geht hervor, dass später Sebastians Bruder, Peter Illmer, diese ehrenamtliche Tätigkeit für die Kinder übernimmt und für seinen Neffen Stephan Illmer das Studium in Innsbruck bezahlt. Zum Schluss übernimmt Joseph, auch ein Bruder Sebastian Illmers, dieses Ehrenamt, wie aus der peinlich genau abgefassten Gerhabschaftsrechnung[9] vom 25.02.1683 hervorgeht.

Und als kurz nach dem Tod Sebastian Illmers ein Grenzstreit – es ging um genauere Marksteinlegung und um die Rechte der dort vorhandenen Wasserquelle – zwischen dem Gögelehofbesitzer und dem Brugger Bergmahd ausbricht, haben sich Sebastians Brüder Stephan Illmer, Bauer zu Innerhütt und Nikolaus Illmer, Bauer zu Oberstein auf Pfelders, am 12. Juni 1668 bei Gericht entschieden für die Sache zugunsten des Hinterbrugger Mahds eingesetzt und wesentlich zu einer zufriedenstellenden und einvernehmlichen Schlichtung des Streits beigetragen.

Es folgt hier unten die Pergamenturkunde von 1679 mit der strengen Waldordnung für die darin genannten Bauern auf beiden Seiten der Passer, wobei Peter Illmer sowohl als Vormund der erbberechtigten Kinder seines Bruders Sebastian als auch Vertreter von Hinterbrugg angeführt ist.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Anlait- und weiterer Vergleichbrief 1679

zwischen insteenden Interessierten Nachtparn in Schaaten zu Prugg und auf der Walderseiten, auch Gomion und denen am Höfen in Paßeyr, wie es mit Ihrem Pamwald daselbst auf förderhin gehalten werden solle aufgericht

(Transkription des Textes auf dieser Urkundenseite)

2. Kaspar Illmer, Bauer 1683 – 1725

Kaspar Illmer war beim Tod seines Vaters Sebastian erst sechs Jahre alt. Über seine Jugendzeit in den 1670er Jahren, als seine Mutter Sabine Hofer mit dem zum Pächter von Hinterbrugg bestellten Pankraz Pixner eine zweite Ehe einging, ist nur bekannt, dass er einen Stiefbruder, namens Anthony Pixner, erhalten hat.

Ereignisreich und bedeutsam für Kaspar ist das Jahr 1683, in dem mehrere Abhandlungen protokolliert wurden wie die bereits erwähnte ausführliche Vormundschafts-rechnung vom 25.02.1683 für Joseph Illmer und die Liquidation des langjährigen Pächters von Hinterbrugg, Pankraz Pixner mit seinem Stiefsohn und Besitzübernehmer Kaspar Illmer am 20.06.1683 und dem ebenso erhaltenen Inventar.

Wichtiger ist aber die Abhandlung über die „Thaillung und Einräumung von Hinterprugg an Caspar Ylbmer“ vom 22. März 1683. Mit diesem Dokument wird dem Vermächtnis von Sebastian Illmer Rechnung getragen, der den Hof seinem ältesten Sohn Kaspar vermacht hat.

Unter Liegende Güeter steht: “Nemlichen und Erstens die halbe Paurecht zu Innerprugg mit deren Zugehörde so zwar ainßmallen in alten tax angeschlagen per 2000 f., anheyten aber samt dem gemachten Rauth und annder Erfindlich angewannten pau und pösserung in Haus und Stadl mit 2300 f.“

Sebastian Illmer hat die Güter des Hofes 1657 noch um 2000 Gulden übernommen. Er wird also in den 1660er Jahren eine Waldfläche gerodet haben und sowohl Haus und Wirtschaftsgebäude umgebaut, renoviert oder vergrößert haben, sodass das Anwesen bei der Übernahme durch Kaspar Illmer höher eingeschätzt worden ist. Es ist mit Sicherheit auszuschließen, dass der Pächter in den 1670er Jahren eine solche Hofumgestaltung durchgeführt hat.

Ende der 1680er Jahre brach zwischen den Bauern von Greben, Stern und Niederstein auf der einen und Hinterbrugg auf der anderen Seite ein Grenzstreit um ein Waldstück unter Breiteben aus, der im Jahre 1690 erst dadurch beendet werden konnte, dass Richter, Gerichtsschreiber und die Geschworenen vor Ort Augenschein genommen haben und den betreffenden Wald in zwei Hälften geteilt und neue Grenzmarkierungen angelegt haben.

Im Jahre 1687 ist der jüngste Sohn Sebastian Illmers, Augustin, im Alter von erst 19 Jahren verstorben. Aus der bis in alle Details überlegten Vermögensabhandlung dieses jungen Mannes soll hier die Einleitung zitiert werden, die Erbteilung unter den Geschwistern und die Ablichtung der Vorderseite der im Original erhaltenen Urkunde.

„Zü wissen als nün den unwiederströblich Göttlichen Willen nach der Ernziechtige Junggesell Augustin Ylbmer die Schult der Natur mit dem von Got dem Allerhegsten allen liebennden Creäturn aufgepuntnen zeitlichen Todt gannz christlichen bezalt, die allmögennde Milt und gnadenvole giete Gotes wolle dieser und allen andern in Christo dem Herrn enntschlossnen Mentschen Seelen Barmherzigelichen greuchen, ...“

Was die Vermögensteilung auf die Rauterben[10] betrifft, wird im Dokument genau unterschieden zwischen den drei „baidpenndigen“ Geschwistern (mit gleichem Vater und gleicher Mutter) und dem „ainpenndigen“ Bruder (Stiefbruder). (Siehe Dokument hier unten)

Die ersten drei Geschwister erhalten je ein Drittel seines aus der väterlich Sebastian Illmerischen Vermögenteilung, während der Stiefbruder nur das später „noch gwunens Gueth“ mit den anderen Geschwistern (je ein Viertel) teilen kann, das relativ klein ist.

In Zahlen ausgedrückt erhalten Kaspar, Regina und Stephan je 265 Gulden (Erbgut von Sebastian Illmer) und alle vier Geschwister je 24 Gulden aus dem an Augustin später zugefallenen Vermögensteil.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Vermigens Ergenz

Und abthaillung

Entzwischen Weillandt

des Junggesellen Augustin Ylbmers zuruggegebnen ain – und paidpenndigen Geschwistrigeten als Rauth Erben umb den Erblich angefallnen briederlichen Stamen und Gwunen Gueth vorgangen.

Anno 16#87

(Transkription des Textes)

Der Richter von St. Leonhard, Heinrich Haller, ließ 1694 in Passeier einen Kataster anlegen, der für viele Höfe deshalb interessant ist, weil bis zu diesem Datum keine Urkunden und Aufzeichnungen zu den Höfen erhalten und hier auch die Besitzer genannt sind. Für Hinterbrugg trifft dies nicht zu, aber die Angaben sind recht grob bei der Einschätzung und Wertsetzung der Gebäude und der Güter. Erwähnenswert ist vielleicht, dass das Dokument den Eindruck erweckt, dass Prugg eigentlich und in erster Linie Hinterbrugg ist, das Zentrum des ‚Urhofes’. Für Außerbrugg, später Kuntner, steht nur. „Der Annder Innhaber...“

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Ausschnitt aus dem Steuerkataster 1694

zum Hinterbrugger Hof.

Zu Prugg ist wohnhaft Caspar Ylbmer, hat behausung, Stadl,

Stallung, Pachofen, Millrecht, Krautgarten, und

gemainsrecht per 37 ff – Kr ..“

Von der Familie Illmer waren sowohl Kaspar als auch sein Sohn und Nachfolger zu Hinterbrugg, Bartholomäus, Kirchenpröbste in St. Martin. Von Kaspar Illmer ist ein in Leder gebundenes Büchlein – ein Urbarium – erhalten, in dem sich eine Auflistung der Steuerabgaben der Höfe in Passeier aus den Jahren 1715 und 1716 befindet.

Kaspar Illmer war sehr lange Bauer auf Hinterbrugg, am zweitlängsten von den Besitzern des Hofes, und zwar von 1683 bis 1725. Nach dem Tod seiner ersten Frau, Maria Prugger, ging er noch eine zweite – kinderlose – Ehe mit Dorothea Ennemoser ein und erfreute sich eines für die damalige Zeit langen Lebens. Er starb im Jahre 1735.

Aus dem Familienbuch – Teil II

Kaspar Illmer ∞ 1683 mit Maria Prugger von Prugg/Pill

(1662 – 1735)

Sie bekamen folgende Kinder:

Bartholomäus 1684 (Hoferbe)

Veith 1686

Leonhard 1688

Gertraud 1691

Georg 1694

Hippolytus 1696

Agatha 1699

Agnes 1703

3. Bartholomäus Illmer, Bauer 1725 – 1744

Am 1. Juni 1725 hat Kaspar Illmer auf „Rath und guet haißen“ seines Kurators Hans Tschöll und „wegen seines beraits in den ötlich sechzig Jahr erlebte alters“ per Kaufbrief seinem im 41. Lebensjahr stehenden Sohn Bartlmä den Hof zu Hinterbrugg überschrieben. Wie aus dem Familienbuch ersichtlich, hat dieser erst mit 49 Jahren geheiratet und mit seiner Familie wenig Glück erfahren dürfen. Dass der Hof der Familie erhalten blieb, ist erstaunlich, wenn man bedenkt, dass Bartlmä als Erben zwei unmündige Mädchen (aus zwei Ehen) hinterließ. Die Dokumenten belegen, dass einige günstige Bedingungen den Verbleib des Hofes in der Familie möglich machten.

Gemäß den Landsrechten der Fürstlichen Grafschaft Tirol wird im Kaufbrief von 1725 Baurecht und Gerechtigkeiten von Hab und Gut zu Hinterbrugg, (auch Spissenhof genannt) samt Gütern, Fahrnissen und „Bedingnußen“ von Kaspar Illmer dem Sohn Bartlmä für 3000 Gulden übertragen. Hervorgehoben werden dabei besonders die zwei Bergwiesen, nämlich „ain Ackerwieß vom Märthenhof Stuls, allda in Passeyr, wögen dössen von disen Thailler gueth zu habenden Peerckmadt auf den Stulser Joch ligend ...“ und „ain Stuckh Peerk Wissen, genannt der Prinßt[11], so vor alters ain absonderliches Giethl und Behausung gewesen, ungevehr von 40 tagmadt groß, stoßt morgend halbes an den gueth zu Gegele, gögen Mittag an Panwaldt, abendhalben an den Saldern Pach, und gögen Mitternacht an genanntes gueth zu Praiteben.“

Am 24. März 1728 folgt ein weiterer Vertrag mit Schuldenüberbindung vom Vater Kaspar Illmer an den Sohn Bartlmä und mit einer Reihe von ergänzenden Verpflichtungen des Sohns für Vater und Stiefmutter.

Im Jahre 1733 geht Bartlmä dann seine erste Ehe mit Maria Haller ein und gründet eine Familie. Im selben Jahr wird Bartlmä Illmer von Peter Anthany von Zuveith, dem „rechten Lizenziat und Landtshauptmannischen Advocat in Bozen, als ordentlicher Grundherr des Haab und Gueth zu Prugg (oder Spissenhof genannt) das Baurecht zu Innerbrugg um 2 Gulden und 54 Kreuzer zugesprochen. Die Urkunde ist mit dem Siegel des Grundherrn vom 25. August 1733 versehen.[12]

Nach dem Tod Kaspar Illmers 1735, der für jene Zeit ein recht hoher Alter erreicht hatte, wurde ein weiterer Vertrag angefertigt, der im Original und in einer gleichlautenden Abschrift erhalten ist. Darin geht es um die Teilung und Liquidation des Vermögens von Hinterbrugg, wie es Sebastian Illmer 1683 an Kaspar und dieser 1725 an Bartlmä verkauft und wie es 1728 samt Schuldenüberbindung eingeschätzt und mit dem restlich verbliebenen Guthaben von Kaspar an Bartlmä und alle seine Geschwister als Erbe weitergegeben werden sollte. (Siehe Ablichtung unten!)

Nach dem schweren Schicksal, das Bartlmä in seiner Familie erduldet hat, – in den fünf Ehejahren von 1733 bis 1738 starben drei von vier Kindern und am Ende auch noch die Ehefrau Maria Haller – entschloss er sich zu einer zweiten Ehe mit Maria Pixner im Jahre 1739. Doch auch in dieser Ehe stellte sich das ersehnte Familienglück mit einem männlichen Nachkommen und ohne den Tod von weiteren Kindern nicht ein. Nach diesen zweiten fünf Ehejahren starb er am 16. März 1744. Er hinterließ die junge Ehefrau mit der erst vierjährigen Tochter Anna und der neunjährigen Tochter Maria aus erster Ehe.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1736

Vermigens Abthaillung

von Caspar

Illmer zu

Innerprugg

Die erste Seite der Urkunde von Caspar Illmer

Zehn Tage nach Bartlmäs Tod (26. März 1744) wurde beim Gericht in St. Leonhard die Vermögens-Liquidation für die Erben und die Entricht- und Genuss-Vertragshandlung für die Witwe Maria Pixner zu Protokoll gegeben. Anwesend waren Simon Haller von Unterbuecha auf Glaiten als Gerhab (Vormund) von Maria Illmer sowie die Brüder Hippolyt und Georg Illmer, in Gerhab- schaft für Anna Illmer und für die schwangere Maria Pixner. Auffallend große Ausmaß an Fruchtgenuss, welche der jungen Witwe in diesem Dokument gewährt worden sind.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Vorderseite des Dokuments vom 26.03.1744

Wenige Tage später, am 1. April 1744, haben Hippolyt und Georg Illmer im Namen ihrer Prinzipalen Maria und Anna, der Töchter ihres Bruders Bartlmä, die als Kinder das Erbe nicht antreten konnten, mit Sebastian Almberger am Höfen einen „Bstandscontract“, d.h. einen Pachtvertrag auf neun und fünf Jahre abgeschlossen. Vermutlich ist dieser seinen im Vertrag gestellten hohen Anforderungen und eingegangenen Verpflichtungen nicht nachgekommen, sodass der Vertrag bereits nach einem Jahr gekündigt worden ist. In diesem Jahr 1745 wurde ein Inventar erstellt – das zweite auf Hinterbrugg (siehe Anhang) – und die beiden Brüder Georg und Leonhard Illmer haben die Pacht des Hofes übernommen, bis die Erbin Maria Illmer ihn selbst führen konnte.

Aus dem Familienbuch – Teil III

Bartholomäus ∞ 1733 mit Maria Haller. Aus dieser

(1684 – 1754) Ehe gingen folgende Kinder hervor:

Balthasar Illmer 1734 (als Kind gestorben)

Maria Illmer 1735 (Hoferbin)

Anna Illmer 1737 (als Kind gestorben)

Anna Illmer 1738 (als Kind gestorben)

Aus der zweiten Ehe mit Maria Pixner 1739 gingen

hervor:

Anna Illmer 1740

Gertrud Illmer 1741 (als Kind gestorben)

[...]


[1] Transkription bzw. Übersetzung der Imbreviaturen stammen

von Raimund Senoner und Markus Gamper

[2] Ein Lichtbild und die Beschreibung dieser Urkunde von Unter-

Magfeld findet sich im Buch von Veit Pamer: „Untermagfeld, seit

350 Jahren Heimathof der Familie Pamer“

[3] 1 lb = 12 Kreuzer; 15 lb = 3 Gulden

[4] Josef Steiner bezeichnet ihn als einen <Urhof>

[5] Im Ehebuch von St. Martin findet sich kein Eintrag und auch nicht in

St. Leonhard, wo erst ab 1634 die Ehe-Aufzeichnungen erfolgt sind.

[6] Dieses kleine Bergmahd wurde noch vor 1683 von Gabriel Frick auf

Breiteben (Weiherhof) um 100 fl gekauft.

[7] Originalurkunde im Familienarchiv von Untermagfeld.

[8] Siehe Familienbuch – Teil I

[9] Gerhab = Vormund, der vor Gericht über seine Tätigkeit jährlich ab-

rechnen musste

[10] Raut, bzw. Rauterben, sind die nächsten Verwandten eines Erb-

lassers, der kinderlos geblieben ist.

[11] Ein durch Feuerrodung des Waldes entstandenes „Gütl“, später

ein Bergmahd

[12] Mit diesem in den Kaufbriefen noch nicht enthaltenem Baurecht sind

alle Rechte und Gerechtigkeiten (Wasserrechte, Durchfahrten, Wege

etc.) für immer mit eingeschlossen.

[...]

Ende der Leseprobe aus 135 Seiten

Details

Titel
Hinterbrugg - Die Geschichte eines Hofes und seiner Familien
Autor
Jahr
2012
Seiten
135
Katalognummer
V208395
ISBN (eBook)
9783656357803
ISBN (Buch)
9783656359548
Dateigröße
2984 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Heimatgeschichte
Schlagworte
hinterbrugg, geschichte, hofes, familien
Arbeit zitieren
Dr. Veit Pamer (Autor), 2012, Hinterbrugg - Die Geschichte eines Hofes und seiner Familien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/208395

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